Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
merzen verb.
merzen , verb. aussondern, wegthun, fortthun, vgl. ausmerzen th. 1, 918. das wort, ein landwirtschaftliches, ist zunächst gebraucht von der im märz vorgenommenen aussonderung der schafe ( s. merzschaf ), und der etymologische zusammenhang des verbums mit dem monatnamen, der in der neueren sprache durch verschiedene schreibung verdunkelt ist, wird in der älteren zeit auch noch hervorgehoben: o wie wuszt Jupiter so wol, wie er euch ( flöhe ) zum zweck bringen soll, inn dem er gschaffen hat den merzen, der euch erfrört im leib die herzen, das ir davon fallt an alln enden wie die mucken im herbst …