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Kirsche

nhd. bis spez. · 12 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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12 in 12 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Kirsche

Bd. 4, Sp. 550
Kirsche Rhfrk uNahe kęăš; Simm, Goar Bernk, Zell (auf dem Hunsr) kērš; an der Nahe w. des kęaš-Geb. kīərš, –ēə-; im Saargeb. zunächst kęrš, dann in Saarl -i- bis ausschl. Saarl-Ihn Niedaltrf OLimbg Pachten Diefflen Nalb Bilsd Primsw Goldb Limb Dorf u. weiter den trier. Hochwald hinab, von wo an kīəš [südl. davon noch Ittersd Düren -īə-; Kerprich u. Gross-Hemmersd kīš], das bis Saarbg einschliess. reicht; von da an hat das WMosfrk in Trier-Ld (bis Trier-Kenn Mehring an der Mos), Wittl, WDaun, Bitb, Prüm, Malm bis Schleid-Cronenbg Berk kīšt, –ē-, –īă-, -ēă-; an der Mos geht kēš etwa bis Koch-Ernst [Trier-Stdt krš]; sonst herrscht im Mosfrk, Rip, SNfrk kīəš, –ēə-, –īă-, –ēă-, –rš [Köln-Stdt kēš]; Berg kīəšə [Elbf -ēă-]; n. der Ürd.-L. in Mörs zunächst kErš; lrhn. n. der rš/rs-L. kęrs; n. Ruhr Mülh-Ruhr kīăsə; bis Dinsl-Mehrum Löhnen Holthsn Möllen Stdt OLohbg kas, kaš, ö. Rees-Overbeck Schermbeck kas; sonst kęs (überweit), kęrs, Pl. -šə(n), –štən, –sə(n); Demin. -šəlχə(n), –eškə(n), –skə f.: 1. wie nhd.; man unterscheidet die well (klen) K. (Vugelsk.) (der Name beschränkt sich vielerorts auf die Frucht der Eberesche) (welde Mössek. Geld, Klev; Knepp Knöpfe Hunsr) von den dicken (decken, dubbelen) veredelten K., den gepostenen K., Pos(t)k. Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg (zohm K. Bitb-Dahlem Mettend, tahme K. Rees-Haldern); die süssen K. unterscheidet man von den sauern K., prunus cerasus (Morelle, Nord-, Sauer- (Säuerchen), Weichsel-, Distelk.; s. d. W.); dann unterscheidet man bei den Edelk. früh u. spät (lat Nfrk) K., nach der Farbe rot, weiss, schwarz K.; Edelsorten sind: Appels-, Blut-, Brech-, Ecksels-, Ei-, Fleisch-, Forellen-, Glas-, Hafer-, Herz-, (Huhnerherzen), Hühner-, Ipels-, Janns-, Knack-, Knapp- (Knapperten), Knupp-, Krach-, Kreisch-, Krupp-, Lots-, Mai-, Milch-, Moll-, Nagel-, Nagelschmieds-, Oranje-, Pferds-, Pfingst-, Speck-, Trauer-, Wachs-, Wolfs-, Zuckerk., Mailänder, ippelse, rhinsche, spansse (spanische), welsche K.; hängige K.; nach bestimmter Herkunft Burg-, Saark., Bornhofen, Filsen, Koblenz, Gasconier, Salziger K., Malemder K. die K., die gewöhnlich zuerst auf der Peter- u. Paulskirmes in Malmedy zu haben sind. — K.ə wie Äppel so dick, — Kengerköpp (Kinderköpfe) Rip; de K.ə knappen haben festes Fleisch; K.ə plöcken (brechen Rhfrk); K.ə knappen (essen) Allg.; gehönkelte K.ə abgestielt Neuw; schmiss mir en Löddche K.ə (Zweig voller K.) heraf! Rip (Brast, Butzel, Dolde, Hängel, Kluft, Klung(el), Klüngel, Knungel, Plock, Plusch, Putschen, Quast, Stollen, Traube, Traubes, Trimel, Trimes, Troddel, Tross, Trupp; s. d. W.). — RA.: We wellt genieə (geniessen) bei Tiən (Zeiten), de mott poəten (pflanzen) K.ən on Win (Wein) Kemp-Breyell. Wenn de K.ə blöhje, es et ömmer schrapp (kaltes) Wer Mörs-Wallach; esu lang de K.ə bl., werd et net wärm Monsch-Rötgen; wenn de K. fröh blöht, git et e got Johr Jül-Inden. Wie de K.ə bleihen, so bl. ach de Drauwen Bernk. K. on Blöh an ene Struss (Strauss) brengt en Brut (Braut) odder Lik (Leiche) en't Hus Erk-Doveren. Zink (sant) Vit send de K.ə rip (reif), zink Jann send se te han MGladb, Kemp. Met der Tit werde de K.ə rip die Zeit bringt Rosen Eup. Alles op sinnen Tit, K.ə ene Suəmer on Bockeskok (Buchweizenkuchen) en nen Hers (Herbst) Selfk. Wenn et kan K.ə git, g. et ach kan Kor (Roggen) Koch; wie de K.ə, su dat Kor Zell-Mastershsn. Wenn't den üərschte Mai regent, geəven et gen K.ə Kemp. Wann sean de K.ən rot, eas de Ferkelspreis dot Merz-Nunk; as de K.ə rot, sinn de Kalwer dot ist die Zeit des Kälberschlachtens vorbei, das Kalbfleisch hat dann keinen Wohlgeschmack mehr Emmerich; wenn de K.ən sen rut, ös de Kalverhandel dut Sieg-Scheiderhöhe, mit der Forts. wenn de Prume weəden blo, es der K. hangel do Lennep-Neuenhs. Su rut wie en K.; he wuərd rut wie en K.; he hät Backen (su rut) wie en K. Rip, Allg.; e bliht wie en K. Trier, Allg.; e glöuht wie en K. Aach, Dür; e laft (läuft) an wie e K. Saarbr-Kamphsn; we en K. so schen ein Gesicht Trier-Lampaden; Augen so schwatt (schwarz) wie en K. Mörs-Repelen; suə gesond wie en K. Geld-Nieukerk, Schleid-Dollend; de hot e Gesicht esu gesund wie en K. Daun; e Gesitche wie e K.che rundes, rotes G. Schleid-Hellenth; de hat de K.ə op sin Backe afgemolt Duisb; de hät Keschkes op de Backe Düss; et Müngkche (Mund) nit grösser wie en decke K. Köln; dou mäckst en Gesech wie en sure K. Duisb. De sieht de K.ə nit meh bliehe er stirbt bald Saarbg-Hentern. De iərschte K.ə geilen (kosten) et Geild wer zuerst da ist, verkauft auch am besten NBerg, Rip, Nfrk. Göf et K.ən, dann göf et ok Körf zu dem, der allzu vorsorglich in die Zukunft schaut NBerg. Jong Weiter (Mädchen) on fresche K.ən loten sek schleit (schlecht) verwahren Elbf. Dat send gou (gute) K.ən, wenn se geplout (gepflückt) sind wenn die Gefahr vorüber, das Unternehmen geglückt ist, kann man sich freuen Kref-Osterath. Schlat (Salat), K.ən on Fess (Fisch) kaste so völl ete wie de wes (willst) Mörs-Rheinbg. Ber K.ən esst un Wasser drenkt, dem werd der Bauch entzwärsch (entquer) gerenkt Koch-Leienkaul. De mecht e Gesicht, mon ment (meint), he iss (ässe) sauer K.ən Prüm. Dat geht beter (besser) als K.ə ete Mörs-Labbeck. Gehschte weit furt, dann haschte weit hämm (heim); eschte (isst du) vill K.ən, dann scheisschte vill Stän (Steine) Saarl-Roden. Möt dem es och net got K.ən esse es ist schlecht mit ihm umzugehen, er spasst nicht Rip, Allg. (knappen Prüm-NPrüm, MGladb-Odenk); mot dem wöll ich ken K.ən essen, et wör mir bang, dat ich annersch nüs kreg we de Kere Malm-Weywertz, — de flitsch dir de Stein in et Gesich, dat ander behält he für sech Neuw-Asb, — den get em (einem) och lewer de Stiel wie de K. Bitb-Kyllbgw, — hei spejt (speit) met de Sten Rees-Haldern, — mer kennt de Stieler net kreən Bitb-NWeis; met groate Hearen üs ni gut K.ən eten, se schmiten eine mit de Stein Mülh-Ruhr, Allg., — se werpe enge de Keənen a jene Kopp Aach, — se speien enem de Keəre en et Gesech Dür-Golzh, — die werfe äne mit de Stiele Simm-Horn, Saarbr, — die eissen et Flesch on werpe ene mot de Stene Schleid-Reiferschd; we mit Hiəre willt K.ən ete, krit de Bottele (die unreifen K.) Heinsb-Höngen; met alt Wiwer äs net got K.ə knappe Heinsb-Scheifendahl. Awer dann, o wei, de K.ən! Altk-Hamm. Den hoəpt (hofft) drop as de Märkolf (Eichelhäher) op de K.ə Geld. Loss Gott gewähre, der de Knöpp (Steine) en de K.ə mächt! Kobl-Güls. Den well et fir en Appel un en K. han Bitb-Rittersd. Kresdag (Weihnachten) gef ech der ne Grosche för K.ən! Scherz Sol-Wald, — sallste en Pond K.ə han! Sieg-ODollend. — Dat gekig Mönsch hot all K.ən op dem Hot (künstliche K.) einen aufgedonnerten Hut Bitb-Mettend. — Im Kinderld. Rote K.ən ess ich gern, schwarze noch viel lieber; in die Schule geh ich gern alle Jahre wieder Merz, Verbr. Leif Motter, bleif gesond, bes zwo K.ə weige (wiegen) en Pond! Bernk-Allenb. Eins, keins, K.ən, Kern, Knickert! Abzählr. Merz-Bergen. De K.ə sin rot, de K.e sin schwarz, vun de Birkefeller Mäd is kennet mei Schatz! Birkf. De K.ə sin zeirig (zeitig, reif), hon Stielcher an; die Asbacher (Bernk-Asb) Buwe wolle Weiwercher han, sei krige Weiwer un kr. Mäd, wie duht dat de A. B. so läd (leid)! Bernk-Hellertshsn. Jann, minne Mann, woll K.ən plucken, fiel üt den Bom an düsend Stucken usf. Rees-Elten. A.: Geb mir e K.! B.: Geh un biarscht! Birkf-Herrst. Die Amsel singt: Ek wett (weiss) ene Bom mät ripe, r. K.ə, den well ek nimand wise as min Brur Jann; ga pik! Mörs-Wallach. — Rätsel. Wiss (weiss) wie Schni, grön wie Gras, geəl (gelb) wie Wass (Wachs), rut wie Blot, schmack alle Lögge (Leuten) got Sieg, Gummb, — ruckt wie Bl., o jommich, wie gut! Prüm-Ihren. Jərsch ben ich wiss wie Schniə, dann ben ich gröng wie Kliə, dann weərd ich ruət wie Blout, on dann schmach ich alle Kenger (Kinder) goət Aach-Warden. E Jufferchen setzt op em Bom, et hat en rut Röckelchen on on en Herz va Stän, wat soll dat sein? Wittl. Hochhüs, Dawergatt, ek krieg ow beij ow swart Gatt (Loch); roje, r., wat es dat? eine schwarze K. Geld-Schravelen. — Volksgl. Wenn die Dambacher (Birkf-Damb) K.ə kriə, sen se geflappt betrogen (sie können ihre K.kirb nicht halten). K.zweige, auf St. Barbara oder in der Nacht zwischen Weihnacht u. St. Stephan gebrochen u. in Wasser gestellt, blühen auf Allg. Mädchen mit schlechtem Rufe erhalten in der Mainacht K.zweige gesteckt Verbr. Ein Traum von schwarzen K. bedeutet einen Todesfall Kreuzn-Boos. Am Johannistage im Sommer soll man keine K. pflücken; man fällt vom Baume u. bricht das Genick Verbr. K., die weit auswärts am Baume hängen, gehören dem Arzt (Doktor); wer sich dran vergreift, muss sie dem Doktor teuer bezahlen, d. h. der Pflückende fällt, u. der Doktor bekommt seine Kurkosten Birkf. Zu Kindern: De Steng (Steine) utspeien, ongersch (anders, sonst) wäss (wächst) dech ene K.bom ut de Mongk! Kemp. — 2. übertr. a. kirschenähnliche Früchte; K.ən Johannistrauben Lennep-Dörperhöhe; well K. Tollkirsche Prüm-Duppach, Kemp-Breyell, Rees-Bislich; geftige K. dass. Sol-Leichl; Frucht der Eberesche Bernk, Schleid-Dollend, Mörs-Neuk; russisch K. Reineclaude Trier-Mehring, K.pflaume prunus cerasifera Bitb-NWeis; terkisch (türkisch) K. dass. Simm-Schlierschd; arabisch K. dass. Simm-Riegenr; s. auch Hagen-, Hecken-, Hahnen-, Johannis-, Kramets-, Mehl-, Teufels-, Vogels-, Winterk. — b. m. K.branntwein; duht mech ene K.! Kemp, Allg. — c. Pl. Kette aus Ringen von zweiseitig abgeschliffenen K.kernen Barm. — d. K. um (am) Foss Verletzung am Strahle eines Pferdefusses Bitb-Geichl. — e. persönl. α. Rufn. einer Kuh, die eine rote Farbe hat Malm, Monsch, Schleid. — β. bejahrte Frau Koch-Leienkaul. — γ. Pl. Neckn. derer von MGladb-Viersen.
9752 Zeichen · 250 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kirsche

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Kirsche , plur. die -n, eine Art des Steinobstes, welche in einer runden gemeiniglich sehr saftigen Frucht an einem …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kirsche

    Goethe-Wörterbuch

    Kirsche 1 Frucht des Kirschbaums a als wohlschmeckendes u (besonders für Kinder) begehrenswertes Obst, auch in bildkünst…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kirsche

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Kirsche (prunus cerasus) , bekanntes Steinobst mit 2 Hauptunterarten, dem Süß- u. Weichselkirschbaum , aus denen sich du…

  4. modern
    Dialekt
    Kirschef.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Kirsche f. : 1. a. 'Süßkirsche (Prunus avium)', Keʳsch, Käʳsch (käʳš), Pl. -e [verbr. Wilde 126], (käÄʳš) [verbr. mittl.…

  5. Sprichwörter
    Kirsche

    Wander (Sprichwörter)

    Kirsche 1. D' Kriesi händ Stiel, s' cha näh, wer will; d' Kriesi händ Stei, si g'höre nid eim allei. ( Luzern. ) 2. Die …

  6. Spezial
    Kirsche

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kir|sche f. (-,-n) (Frucht) cherscia (-sces) f. ▬ mit ihr ist nicht gut Kirsche n essen cun ëra stënton da nen gní fora.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kirsche

217 Bildungen · 183 Erstglied · 34 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von kirsche 2 Komponenten

kir+sche

kirsche setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kirsche‑ als Erstglied (30 von 183)

Kirschehr

Meyers

kirsch·ehr

Kirschehr , Hauptstadt eines Sandschak im türk. Wilajet Angora in Kleinasien, am Kilidschli Su, 950 m ü. M., mit reichen Gärten, berühmter T…

Kirscheknupper

LothWB

kirsche·knupper

Kirsche-knupper [-knupər, Pl. –tə Pü. ] m. 1. Kirschkernbeißer (so nennt man spottweise die Bewohner von Zinsingen u. Alstingen, weil sie fa…

kirsche als Zweitglied (30 von 34)

Ahlkirsche

Adelung

Die Ahlkirsche , plur. die -n. 1) An einigen Orten, besonders in Schlesien, die Frucht des schwarzen Vogelkirschbaumes, und dieser Baum selb…

Alpkirsche

Adelung

alp·kirsche

Die Alpkirsche , plur. die -n, in einigen Gegenden, ein Nahme der schwarzen Vogelkirsche, welches S.

Arkirsche

Adelung

Die Arkirsche , plur. die -n, S. Adelung Arlesbeere .

Augústkirsche

Adelung

august·kirsche

Die Augústkirsche , vulg. Augstkirsche, plur. die -n, eine Art braunrother Kirschen, von einem angenehmen säuerlichen Geschmacke, welche in …

Eyerkirsche

Adelung

Die Eyerkirsche , plur. die -n, eine Art Gartenkirschen, welche so weiß und länglich rund wie ein Ey sind.

frühkirsche

DWB

frueh·kirsche

frühkirsche , f. eine art kirschen, die vor den andern arten, nemlich schon im mai oder gleich im juni, reif wird, die maikirsche. nnl. vroe…

glaskirsche

DWB

glas·kirsche

glaskirsche , f. , nach dem hellen durchscheinenden fruchtfleisch und dem glasigen aussehen der gelblich-rosigen oberhaut, vgl. glaskirsche …

herzkirsche

DWB

herz·kirsche

herzkirsche , f. eine kirschenart von herzförmiger gestalt. weisze, rothe, und schwarze herzkirschen. Nemnich.

hohlkirsche

DWB

hohl·kirsche

hohlkirsche , f. prunus padus, vogelkirschbaum und seine frucht. Nemnich 4, 1074 ; auch rhamnus frangula, faulbaum und seine frucht. 1146.

hornkirsche

DWB

horn·kirsche

hornkirsche , f. cornus mascula, kornelkirschenbaum und seine frucht. vgl. hörnerbaum .

hundskirsche

DWB

hunds·kirsche

hundskirsche , f. lonicera xylosteum, heckenkirsche; auch cornus florida, ein Virginischer baum. Nemnich.

judenkirsche

DWB

juden·kirsche

judenkirsche , f. frucht und pflanze von physalis alkekengi, judendocke, judenhut: halicacabum judenkirschen, judenhütlein, judendöcklein Di…

mantelkirsche

DWB

mantel·kirsche

mantelkirsche , f. eine sorte schmackhafter kirschen; heiszt also, weil sie mit ihren blättern, wie mit einem mantel, bedeckt ist. Nemnich.

Maykirsche

Adelung

may·kirsche

Die Maykirsche , plur. die -n, eine Art Gartenkirschen von hellrother Farbe, welche bereits im Monath May reif werden, und wovon eine große …

meerkirsche

DWB

meer·kirsche

meerkirsche , f. frucht des meerkirschenbaums; auch der baum selbst: meerkirsche, arbutus Frisch 1, 654 a .

molkenkirsche

DWB

molken·kirsche

molkenkirsche , f. eine art hellroter frühkirschen, die auf der einen seite molkenweisz aussehen. Nemnich.

Purgier-Kirsche

Adelung

purgier·kirsche

Die Purgier-Kirsche , plur. die -n, eine Art den Kirschen ähnlicher Früchte, welche eine purgierende Kraft haben, und die Staude, welche sie…

teufelskirsche

DWB

teufels·kirsche

teufelskirsche , f. die judenkirsche, boberelle Bock kräuterbuch 99 a ; die heckenkirsche, lonicera xylosteum ( vergl. teufelsholz ) Nemnich…

tollkirsche

DWB

toll·kirsche

tollkirsche , s. dollkirsche th. 2, 1229: vielleicht hab ich die tollkirsch heut gegessen. Arnim schaubühne 1, 60 ; bildlich: tollkirschen s…

träubelkirsche

DWB

traeubel·kirsche

träubelkirsche , f. , prunus padus, ' deren viele an einem stengel hangen ' allg. haushalt. lex. (1749) 2, 88 b ; Holl wb. 282 b ; Metzger p…

vogelkirsche

DWB

vogel·kirsche

-kirsche , f. , name verschiedener kirschenarten und der sie tragenden bäume, daneben für andere gewächse: cerasa Aproniana, weichselbere, v…