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gripen

mnd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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5 in 4 Wb.
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Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

gripen

Bd. 1, Sp. 129b

gripen, st. v. 1. greifen, angreifen. 2. ergreifen, gefangen nehmen. 3. beginnen.

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gripen

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege

    gripen, st. v. 1. greifen, angreifen. 2. ergreifen, gefangen nehmen. 3. beginnen.

  2. modern
    Dialekt
    gripenPart., trans.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Wossidia gripen greifen, fassen, fangen; Präs. grip, grippst, grippt, gripen, griept, Prät. grep, Part. Prät. gräpen; la…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gripen

48 Bildungen · 7 Erstglied · 37 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von gripen 2 Komponenten

gri+pen

gripen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gripen‑ als Erstglied (7 von 7)

Gripenkierl

MeckWB

Wossidia Gripenkierl m. Neckname für den Mann der Hebamme Ha Hagenow@Wittenburg Witt .

Gripensee

MeckWBN

gripen·see

Wossidia Gripensee m. See, in dem die ungeborenen Kinder liegen, aus dem sie gegriffen werden: donn leg'st du noch in 'n Gripensee warst noc…

Gripenstedt

Meyers

Gripenstedt , Johan August, Freiherr , schwed. Staatsmann, geb. 11. Aug. 1813 bei Lübeck, gest. 13. Juli 1874 in Stockholm, war 1831–46 Arti…

gripen als Zweitglied (30 von 37)

*bigripen

KöblerAfries

*bigripen , Adj. Vw.: s. un- E.: s. bi-, *gripen

afgripen

LW

af-gripen, weggreifen, gefangen nehmen.

angripen

LW

ang·ripen

an-gripen, 1. angreifen. 2. in Besitz nehmen. 3. greifen, ergreifen, bildlich: sich an etwas machen.

Brüjamsgripen

MeckWB

Wossidia Brüjamsgripen n. s. Brüjam. Me. 1, 553.

duᵉrgrīpen

WWB

duer·gripen

duᵉr-grīpen V. [verstr.] energisch einschreiten, Ordnung schaffen. He gripp līk un rächt („strenge, aber unparteilich“) düer ( Kr. Tecklenbu…

ergrīpen

WWB

er-grīpen V. [verstr.] ergreifen, wählen; nur idW.: En Hantwïerk ergreīpen ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Kr. W…

fergrīpen

WWB

fer·gripen

fer-grīpen V. [verstr.] (+ sik ) 1.1. danebengreifen. — Sagw.: Wenn ’k mi bi’t Lusen vergrip, segg de Biäddler, dann haff ’ke auk ene ( Kr. …

füᵉrgrīpen

WWB

fueer·gripen

füᵉr-grīpen V. [verstr.] das sagen oder tun, was ein anderer (später) hätte sagen oder tun wollen. Ussem Heärgoat samme nit vöägrīpm ( die k…

mißgripen

MeckWB

miss·gripen

Wossidia mißgripen fehlgreifen (1885) Ro Rostock@Körkwitz Körkw .

nagrīpen

WWB

na-grīpen V. korrigierend noch einmal fassen, packen. Ääben de Gaste (hier: abrutschende Garbe) naogriepen (WMWB).

nahgripen

MeckWB

nah·gripen

Wossidia nahgripen nachgreifen: de Aas (Pferd) grippt so fürchterlich nah mit de Hinnerbein stößt sich gut ab, springt gut vorwärts Wi Wisma…

oªwergrīpen

WWB

oªwer-grīpen V. sich auch auf etwas anderes ausdehnen. Up’t andere Dack dröff ’t Föör nich öwwergriepen (WMWB).

œwergripen

MeckWB

ow·ergripen

Wossidia œwergripen übergreifen: hier is een œwergräpen hat einer etwas übergangen Ro Rostock@Gelbensande Gelb .

ringripen

MeckWB

ring·ripen

Wossidia ringripen hineingreifen; Rda. dat hett dull ringräpen (in den Beutel) es hat viel gekostet Wa Waren@Jabel Jab .

rug'ripen

MeckWB

rug·ripen

Wossidia rug'ripen rauhreifen: dat hett œwer Nacht ruhriept allgem.; Aufforderung, näher zu rücken: rück an min linke Lend', dat hett ruhrie…

taugripen

MeckWB

taug·ripen

Wossidia taugripen zugreifen S. Neum. Volksm. 129; Aufforderung zum Essen: nu gripen S' tau, œwer mi nich in de Hoor Lu Ludwigslust@Neu Kali…

ümbegripen

MeckWB

umbe·gripen

Wossidia ümbegripen umgreifen: dat wir 'n Rum, as des' Platz ümbegräpen is er hatte die gleiche Fläche Ma Malchin@Liepen Liep .

ümgripen

MeckWB

uem·gripen

Wossidia ümgripen 1. umgreifen: de Seeadler hadd' den Hääkt ümgräpen mit sin Krallen Gü; umarmen: ick grep em üm Schw Schwerin@Crivitz Criv …

ümmebegrîpen

MNWB

uemme·begripen

ümmebegrîpen , stv. ( Part. Prät. -begrēpen ) : sich ringsum erstrecken, Platz beanspruchen , „ Behaluen vmmebegripen intercipere circumdare…

ümmegrîpen

MNWB

uemme·gripen

ümmegrîpen , üm- , omme- , stv. ( Präs. : Ind. 3. Sg. -grîpet ; Prät. : Ind. 3. Sg. -grê(i)p ; Part. Prät. -gegrēpen ): 1. umarmen, „Amplect…

undergrîpen

MNWB

under·gripen

° undergrîpen , stv. : unterbrechen, „ vndergripen : intercipio is de medio tollere” (Liljebäck Gl. 49).

Ableitungen von gripen (4 von 4)

begripen

KöblerMnd

begripen , st. V. Vw.: s. begrīpen (1)

ergrīpen

WWB

er-grīpen V. [verstr.] ergreifen, wählen; nur idW.: En Hantwïerk ergreīpen ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Kr. W…

mißgripen

MeckWB

Wossidia mißgripen fehlgreifen (1885) Ro Rostock@Körkwitz Körkw .

vergripen

MeckWB

Wossidia vergripen refl. sich vergreifen Mi 101 b 1. fehlgreifen, danebengreifen: (der Schmied) hett naug tau daun, dat hei sick nich vergri…