Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
gripen
gripen, st. v. 1. greifen, angreifen. 2. ergreifen, gefangen nehmen. 3. beginnen.
Aggregat · alle Wörterbücher
mnd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag
Alle 4 Wörterbücher ▾Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
gripen, st. v. 1. greifen, angreifen. 2. ergreifen, gefangen nehmen. 3. beginnen.
Lautwandel-Kette
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +2 Parallelbelege
gripen, st. v. 1. greifen, angreifen. 2. ergreifen, gefangen nehmen. 3. beginnen.
Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Wossidia gripen greifen, fassen, fangen; Präs. grip, grippst, grippt, gripen, griept, Prät. grep, Part. Prät. gräpen; la…
Verweisungsnetz
Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen
Wortbildung
48 Bildungen · 7 Erstglied · 37 Zweitglied · 4 Ableitungen
Zerlegung von gripen 2 Komponenten
gripen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
MeckWB
Wossidia Gripenkierl m. Neckname für den Mann der Hebamme Ha Hagenow@Wittenburg Witt .
MeckWB
Wossidia Gripenmudder f. die Hebamme Ha Hagenow@Loosen Loos .
MeckWBN
Wossidia Gripensee m. See, in dem die ungeborenen Kinder liegen, aus dem sie gegriffen werden: donn leg'st du noch in 'n Gripensee warst noc…
WWB
grīpensmate Adj. zum Greifen nahe (WMWB).
Meyers
Gripenstedt , Johan August, Freiherr , schwed. Staatsmann, geb. 11. Aug. 1813 bei Lübeck, gest. 13. Juli 1874 in Stockholm, war 1831–46 Arti…
MeckWBN
Wossidia Gripenvadder m. Ehemann der Hebamme Ha.
LW
gripenwulf (d. i. gripende w., greifender Wolf), Räuber.
KöblerAfries
*bigripen , Adj. Vw.: s. un- E.: s. bi-, *gripen
LW
af-gripen, weggreifen, gefangen nehmen.
LW
an-gripen, 1. angreifen. 2. in Besitz nehmen. 3. greifen, ergreifen, bildlich: sich an etwas machen.
KöblerMnd
begripen , st. V. Vw.: s. begrīpen (1)
MeckWB
Wossidia Brüjamsgripen n. s. Brüjam. Me. 1, 553.
MeckWB
Wossidia dörchgripen durchgreifen, durchtasten Mi 16 a . Me. 1, 803.
WWB
duᵉr-grīpen V. [verstr.] energisch einschreiten, Ordnung schaffen. He gripp līk un rächt („strenge, aber unparteilich“) düer ( Kr. Tecklenbu…
WWB
er-grīpen V. [verstr.] ergreifen, wählen; nur idW.: En Hantwïerk ergreīpen ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Kr. W…
WWB
fer-grīpen V. [verstr.] (+ sik ) 1.1. danebengreifen. — Sagw.: Wenn ’k mi bi’t Lusen vergrip, segg de Biäddler, dann haff ’ke auk ene ( Kr. …
WWB
füᵉr-grīpen V. [verstr.] das sagen oder tun, was ein anderer (später) hätte sagen oder tun wollen. Ussem Heärgoat samme nit vöägrīpm ( die k…
MeckWBN
Wossidia hengripen hin-, zugreifen Müll. Reut. 53 b .
LW
in-gripen, ergreifen, in Besitz nehmen.
MeckWB
Wossidia Kranzgripen wie -riden, s. MeckWB Ringriden .
MeckWB
Wossidia mißgripen fehlgreifen (1885) Ro Rostock@Körkwitz Körkw .
WWB
na-grīpen V. korrigierend noch einmal fassen, packen. Ääben de Gaste (hier: abrutschende Garbe) naogriepen (WMWB).
MeckWB
Wossidia nahgripen nachgreifen: de Aas (Pferd) grippt so fürchterlich nah mit de Hinnerbein stößt sich gut ab, springt gut vorwärts Wi Wisma…
WWB
oªwer-grīpen V. sich auch auf etwas anderes ausdehnen. Up’t andere Dack dröff ’t Föör nich öwwergriepen (WMWB).
MeckWB
Wossidia œwergripen übergreifen: hier is een œwergräpen hat einer etwas übergangen Ro Rostock@Gelbensande Gelb .
KöblerMnd
overgripen , st. V. Vw.: s. ȫvergrīpen (1)
MeckWB
Wossidia ringripen hineingreifen; Rda. dat hett dull ringräpen (in den Beutel) es hat viel gekostet Wa Waren@Jabel Jab .
MeckWB
Wossidia rug'ripen rauhreifen: dat hett œwer Nacht ruhriept allgem.; Aufforderung, näher zu rücken: rück an min linke Lend', dat hett ruhrie…
MeckWB
Wossidia taugripen zugreifen S. Neum. Volksm. 129; Aufforderung zum Essen: nu gripen S' tau, œwer mi nich in de Hoor Lu Ludwigslust@Neu Kali…
MeckWB
Wossidia tausamengripen refl. sich zusammennehmen Wa.
KöblerMnd
togripen , st. V. Vw.: s. tōgrīpen
MeckWB
Wossidia ümbegripen umgreifen: dat wir 'n Rum, as des' Platz ümbegräpen is er hatte die gleiche Fläche Ma Malchin@Liepen Liep .
MeckWB
Wossidia ümgripen 1. umgreifen: de Seeadler hadd' den Hääkt ümgräpen mit sin Krallen Gü; umarmen: ick grep em üm Schw Schwerin@Crivitz Criv …
MNWB
ümmebegrîpen , stv. ( Part. Prät. -begrēpen ) : sich ringsum erstrecken, Platz beanspruchen , „ Behaluen vmmebegripen intercipere circumdare…
MNWB
ümmegrîpen , üm- , omme- , stv. ( Präs. : Ind. 3. Sg. -grîpet ; Prät. : Ind. 3. Sg. -grê(i)p ; Part. Prät. -gegrēpen ): 1. umarmen, „Amplect…
KöblerMnd
ummegripen , st. V. Vw.: s. ümmegrīpen
MNWB
° undergrîpen , stv. : unterbrechen, „ vndergripen : intercipio is de medio tollere” (Liljebäck Gl. 49).
KöblerMnd
begripen , st. V. Vw.: s. begrīpen (1)
WWB
er-grīpen V. [verstr.] ergreifen, wählen; nur idW.: En Hantwïerk ergreīpen ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Kr. W…
MeckWB
Wossidia mißgripen fehlgreifen (1885) Ro Rostock@Körkwitz Körkw .
MeckWB
Wossidia vergripen refl. sich vergreifen Mi 101 b 1. fehlgreifen, danebengreifen: (der Schmied) hett naug tau daun, dat hei sick nich vergri…