Hauptquelle · Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)
ripen
ripen, sw. v. reifen.
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ripen, sw. v. reifen.
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Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
¹rīpen V. [verstr.] sich als→ WWB Rīp niederschlagen; mit→ WWB Rīp bedecken; (vom Boden) leicht frieren. Dat häf düsse N…
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Wortbildung
63 Bildungen · 4 Erstglied · 58 Zweitglied · 1 Ableitungen
MNWB
° rîpengelt , n. : Abgabe auf die Getreideernte , wî ... tü̂gen ... dat wî ēm und sînen erven gedân und gelēgen hebben dat rîpenkōrne r. kām…
LW
ripen-gelt? ripen-korn?
MNWB
° rîpenkōrn , n. ( Gen. Sg. -es ) : Abgabe an geerntetem Getreide, dâr plach de hêrschop inne tô hebbende 4 drȫmet r.es (Klempin 549).
MNWB
* ~rîpe (noit-), adj. , notreif (J. Brandis 286). —
KöblerAfries
*bigripen , Adj. Vw.: s. un- E.: s. bi-, *gripen
KöblerAfries
*gripen , Adj. Vw.: s. *bi-, unbi- E.: s. grīpa
LW
af-gripen, weggreifen, gefangen nehmen.
MNWB
afstrîpen , swv. , abstreifen.
LW
an-gripen, 1. angreifen. 2. in Besitz nehmen. 3. greifen, ergreifen, bildlich: sich an etwas machen.
MeckWB
Wossidia Armstripen Pl. Abzeichen der Unteroffiziere auf dem Ärmel Sta Stargard@Alt Strelitz AStrel .
KöblerMnd
begripen , st. V. Vw.: s. begrīpen (1)
MNWB
berîpen , swv. , mit Reif überziehen.
MeckWB
Wossidia beruhripen mit Rauhreif überziehen, nur adj. Partiz.: dei witten beruripten Böm Wagtsm. Mart. 54; übertr. verschimmelt von schlecht…
MNWB
bestrîpen , swv. , mit Streifen versehen. —
MeckWB
Wossidia Brüjamsgripen n. s. Brüjam. Me. 1, 553.
MeckWB
Wossidia dörchgripen durchgreifen, durchtasten Mi 16 a . Me. 1, 803.
WWB
duᵉr-grīpen V. [verstr.] energisch einschreiten, Ordnung schaffen. He gripp līk un rächt („strenge, aber unparteilich“) düer ( Kr. Tecklenbu…
WWB
duᵉr-strīpen V. durchstreifen ( Kr. Höxter Höx Kb).
MeckWB
Wossidia Dwasstripen m. Querstreifen: Drillwesten mit Dwasstripen Wo. Ernt 7.
WWB
er-grīpen V. [verstr.] ergreifen, wählen; nur idW.: En Hantwïerk ergreīpen ( Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil) Wal Kr. W…
WWB
fer-grīpen V. [verstr.] (+ sik ) 1.1. danebengreifen. — Sagw.: Wenn ’k mi bi’t Lusen vergrip, segg de Biäddler, dann haff ’ke auk ene ( Kr. …
WWB
fer-rīpen V. [ Ennepe-Ruhr-Kreis Enr Isl] durch→ WWB Rīp zugrunde gehen ( WWB-Source:325:WoeN WoeN ). — Sprichw.: War Guatt well erhallen, d…
WWB
füᵉr-grīpen V. [verstr.] das sagen oder tun, was ein anderer (später) hätte sagen oder tun wollen. Ussem Heärgoat samme nit vöägrīpm ( die k…
WWB
Grents-strīpen m. [verstr.] schmaler Grasstreifen als Grenze zwischen zwei Äckern.
WWB
Heide-strīpen m. Streifen Heideland ( WmWb ).
MeckWBN
Wossidia hengripen hin-, zugreifen Müll. Reut. 53 b .
LW
in-gripen, ergreifen, in Besitz nehmen.
MeckWB
Wossidia Kranzgripen wie -riden, s. MeckWB Ringriden .
MeckWB
Wossidia mißgripen fehlgreifen (1885) Ro Rostock@Körkwitz Körkw .
WWB
na-grīpen V. korrigierend noch einmal fassen, packen. Ääben de Gaste (hier: abrutschende Garbe) naogriepen (WMWB).
MeckWB
Wossidia nahgripen nachgreifen: de Aas (Pferd) grippt so fürchterlich nah mit de Hinnerbein stößt sich gut ab, springt gut vorwärts Wi Wisma…
WWB
na-rīpen V. [WMünsterl Tek] nachreifen.
WWB
nō²d-rīpen V. [verstr.] zu früh, zu schnell reifen.
WWB
oªwer-grīpen V. sich auch auf etwas anderes ausdehnen. Up’t andere Dack dröff ’t Föör nich öwwergriepen (WMWB).
MNWB
berîpen , swv. , mit Reif überziehen.