Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glücken vb.
glücken , vb. verbreitung. mhd. gelücken, mnd. lucken ' glücken ', sich lucken ' sich zufällig ereignen ', mnl. ghelucken, seltener lucken, mnl. lukken, gelukken, aus dem mnl. mittelengl. lukken, engl. dialekt. luck Wright 3, 682 b ; aus dem mnd. dän. lykkes, schwed. lyckas. die ableitung von gelücke ist wohl schon auf ndfrk. boden erfolgt, ehe die sippe ins hd. einwanderte; immerhin bleibt es auffällig, dasz zu derselben zeit, wo sich am Rhein die ersten spuren des eindringens des substantivs zeigen ( Straszburger Alexander, um 1160), sich das verbum bereits in einem österreichischen denkmal …