Eintrag · Pfälzisches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGeschöpf
Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege
Das Geschöpf , des -es, plur. die -e, von dem Zeitworte schöpfen, welches ehedem für schaffen üblich war. 1) Ein jedes W…
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18./19. Jh.
Goethe-ZeitGeschöpf
Goethe-Wörterbuch
Geschöpf NomSg auch -e, Kleinschr N13,214,24 . Rund 500 Belege gegenüber 70 ‘Kreatur’; meist bezogen auf das natürlich G…
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modern
DialektGeschöpfn.
Pfälzisches Wb.
Ge-schöpf n. : ' Gestalt ', Geschepp [ ZW-Wintb WD-Niedkch RO-Feilbg KU-Hachb HB-Mimb SP-Dudhf ], G(e)schepf [ Don-Bulke…
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SprichwörterGeschöpf
Wander (Sprichwörter)
Geschöpf Es ist ke lieblicher Geschöpf, as so e Hexli wos jung is.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit geschoepf
19 Bildungen · 11 Erstglied · 4 Zweitglied · 4 Ableitungen
Ableitung von geschoepf
ge- + schoepf
geschoepf leitet sich vom Lemma schoepf ab mit Präfix ge-.
geschoepf‑ als Erstglied (11 von 11)
geschöpfchen
DWB
geschöpfchen , n. kleines geschöpf: dies geschöpfchen ( eichhörnchen ), eine nusz eröffnend. Göthe 55, 321 ; junges geschöpf: wenns auch so …
geschöpfde
DWB
geschöpfde , s. geschöpft , f.
geschöpfede
FWB
1. ›weltbezogene Tätigkeit‹; als Spezialisierung mit hinzukommender Metonymie: ›letztwillige Verfügung‹.; 2. ›Schöpfung als Handlung Gottes,…
geschöpfen
FWB
1. ›etw. (Flüssiges) aus oder in etw. schöpfen‹; ütr. auch vom Eingießen der Seele in den Körper gebraucht; 2. ›etw. erschaffen (von Gott ge…
geschöpfer
DWB
geschöpfer , m. schöpfer: vor dem hochwirdigen sacrament als irem geschöpfer und trost bitten die zwen teglich und nächtlich. volksb. v. kai…
geschöpflein
DWB
geschöpflein , n. wie geschöpfchen: die freude, die mir an allen diesen kleinen geschöpflein ( meinen kindern ) zu haben gegeben ist. Wielan…
geschöpflos
DWB
geschöpflos , adj. : die ewige einheit wohnet in dem geschöpflosen abgrund aller dinge. Brentano 5, 390 .
Geschöpfnis
PfWB
Ge-schöpfnis n. : ' Erschaffung '. a. 1407: kummen zu dem ewigen leben do uß wir von gots geschöppniße kommen sin [J. G. Lehmann, DiplomGe…
Geschöpfsast
GWB
Geschöpfsast in Anlehnung an die Vorstellung eines Stammbaums: Pl für die untereinander in Beziehung stehenden Untergliederungen der Schöpfu…
geschöpft
FWB
1. ›von Menschen gesetzte Ordnung‹; wohl auch: ›Gedanken, Betreiben, Sinnen und Trachten des Menschen‹.; 2. ›Schöpfung, Schaffung der Welt, …
geschöpfung
DWB
geschöpfung , f. creatura, ein geschepphung Dief. nov. gl. 118 a .
‑geschoepf als Zweitglied (4 von 4)
Mißgeschöpf
Adelung
Das Mißgeschöpf , des -es, plur. die -e, ein gutes im Hochdeutschen aber seltenes Wort, ein von der gewöhnlichen Gestalt abweichendes Geschö…
mitgeschöpf
DWB
mitgeschöpf , n. was mit einem gemeinschaftlich erschaffen ist, mensch oder thier: wohlwollen und liebe für eines unserer mitgeschöpfe ... z…
nebengeschöpf
DWB
nebengeschöpf , n. mitgeschöpf, mitmensch: wenn ich das glück meiner nebengeschöpfe befördern kann. Wieland 1, 169 ; eines deiner nebengesch…
wundergeschöpf
DWB
wundergeschöpf , n. , in vielfältiger anwendung. 1) von auszerordentlichen, staunenswerten bildungen im bereich der ( göttlichen ) schöpfung…
Ableitungen von geschoepf (4 von 4)
geschöpfe
DWB
geschöpfe , f. wie die schephe ( Ottokars reimchr. 12700 fg. Seemüller ), die schicksalsgöttin, die das loos des menschen schafft, vgl. myth…
Mißgeschöpf
Adelung
Das Mißgeschöpf , des -es, plur. die -e, ein gutes im Hochdeutschen aber seltenes Wort, ein von der gewöhnlichen Gestalt abweichendes Geschö…
ungeschöpf
DWB
ungeschöpf , n. , individuelle bildung Göthes, ungezieferliches ( s. un iv b ): rohr und binse, molch und salamander, ungeschöpfe tilgt sie …
Urgeschöpf
GWB
Urgeschöpf [bisher nicht publizierter Wortartikel]