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geschöpf

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

geschöpf n.

Bd. 5, Sp. 3954
geschöpf, n. creatura, bei Luther noch geschepfe, geschepf, subst. verb. zu mhd. schepfen, schaffen (schophen Dief. 155c, schöpfen Hätzlerin 2, 75, 33), daher bei Rompler 147 geschäpf, wie sonst schäpfer, ebenso bei Eschenburg Brown über musik 4. andere nebenformen: geschopf voc. 1482 m 2a; ferner gescheffe, zu mhd. scheffen, wie geschaf zu schaffen, s. unter geschäft sp. 3815, plur. geschäff Dief.-Wülcker 615; geschoff Muskatblut 8, 159, rhein. geschuf, geschouf Pfister 268 (St. Goar). vgl. auch die fem. geschöpf und geschöpft. 11) die schaffung, bestimmung: wenn man und weib nicht nach gottes geschepff und ordnung zusamen kemen. Luther 8, 384b; die natürlich angeborne neigung des weibes gegen dem man, des mans gegen dem weib ist gottes geschöpff und ordnung. Melanchthon apol. augsb. conf. 192, im corp. doctr. christ. 1560; besamen und dich mehren, ist gottes geschepffe, und nicht deiner macht. Luther 2, 163b; anordnung, einrichtung: wir bitten deine grundlose güte, du wollest solch dein geschepff, ordnung und segen (die ehe) nicht lassen verrücken noch verderben. 6, 358a; also gehet es dem göttlichen werck und geschepffe, das wir den ehestand nennen. 5, 324b u. ö.; wider den satan, der der ehe als gottes geschepff feind ist. Er. Alberus ehbüchl. G 1b u. ö.; sehen wir doch in den wilden thieren, das (dasz) ein natürlich geschepff ist und von natur eingepflantzt, das sie jre jungen lieb haben. Luther 5, 320a; gebot: durch das weib überredet er auch den mann, dasz er auch das göttlich gesetz und geschöpff übertrat. Aventin. chr. 1, 14b, var. geschaft, geschäft (s. d.), gescheft; da das erdreich gar ausgetrucknet, ging Noah ausz göttlichem geschöpff wider ausz dem schiff. 15b. 26b. 22) die schöpfung, erschaffung der welt: ein kurtze beschreibung von dem geschöpff der welt. S. Frank weltbuch (1551) 4a; Adam und Eva haben jre leib durch das geschöpff empfangen. Paracelsus op. (1616) 1, 5 B. 33) das geschaffene werk: geschopff, plasma voc. inc. teut. i 3b, geschöpff Dasyp. Y 8c; wir sind nur ein geschöpf deiner hände. 4 Esra 8, 7; weltgeschöpf, machina mundi Stieler 1710; sein (gottes) geschöpf, die welt. Lichtwer (1828) 262. 44) das von gott (oder der natur) geschaffene wesen: 4@aa) im allgemeinen: geschopff oder creatur voc. 1482 m 2a; geschöpff von gott gemacht Hüpfuff voc. 1515 J 2a; und haben geehret und gedienet dem geschepffe mehr denn dem schepffer. m. 1, 25; ein könig der himmel und ein herr aller geschöpfe. 3 Macc. 2, 2; gott seim geschöpf nicht böses thut. froschmeus. 2, 2, 7 A a 8b; näher war der schöpfer dem vergnügen, das im busen des geschöpfes flosz. Schiller VI, 23 (götter Griech. 84). 4@bb) collectiv: schaw das geschöpff der engel zu uns eilen. A. Gryphius (1663) 64, Leo Armen. 4, 3; (der teufel) sprach: herr, das geschöpfe dein (die wölfe) das hat zurissen mir das mein (die geiszen). H. Sachs 1, 500a; das sternengschöpff nichts schaden kan, wann wir des schöpffers huld nur han. Fischart groszm. pract. 141. [] 4@cc) von leblosem: es sint die warmen bad, ich sprich, geschöpf gottes gantz wunderlich. Folz in Kellers fastn. sp. 1253; von allerhand geschöpffen gottes, ... den himmel, gestirn, planeten, von M. Elucidarius, Frankf. 1598; naturkündiger haben zweiffelsohne sich über die schönheit und vielfältige krafft des bernsteins verwundert und emsig nachgeforschet, an welchem orte solch ein geschöpffe gefunden würde. Micrälius altes Pomm. 1, 4. 4@dd) von lebenden wesen, im allgemeinen: man sollte sagen, dasz der reihe der geschöpfe nach die natur allen ihren organismus anwende, immer mehr und ein feineres gehirn zu bereiten, mithin dem geschöpf einen freiern mittelpunkt von empfindungen und gedanken zu sammeln. Herder z. philos. 4, 183; unter dem druidenbaume, den alle glückliche geschöpfe fliehn. Schiller XIII, 175 (jungfr. v. Ort., prol. 2. auftr.); ein nicken alle freudigen geschöpfe des tags, indesz die schwarzen hausgenossen der traur'gen nacht auf ihren raub ausgehen. 78 (Macbeth 3, 5); unnatürlich geschöpff, unthier, monstrum Rädlein 366a; (gräfin von Sulz) die ain geschöpf geporen, nit ungleich ainem langen trauben, von mancherlei farben. Zimm. chron. 3, 46, 8. 4@ee) von pflanzen und thieren: andere geschöpffe, wie die blumen und kreuter, die thiere. Butschky Pathm. 230; wie die pflanze darauf arbeitet, das kunstwerk der blume, als des geschöpfs krone, hervorzutreiben. Herder z. phil. 4, 183 (ideen 4, 2); in der mitte des sommers 1823 wurden abermals die reste eines solchen geschöpfes entdeckt (eines fossilen stieres im torfmoore bei Haszleben). Göthe 55, 301; beim biber, der durchaus ein eigen geschöpf ausmacht. 311; ihn verdrosz, das gute verständige geschöpf (das pferd) in den händen eines wildfangs zu wissen. 21, 152. 4@ff) von menschen: disen fal (des teufels) zu erstatten, hat gott der herr ein neues geschöph, den menschen, .. wöllen machen. Aventin. 4, 46, 27 Lexer; stehe mir bei und stärcke dein armes schwaches geschöpffe. Schuppius 460; der herr wird mit ihr sein, sein zitterndes geschöpf wird er erwählen. Schiller XIII, 184 (jungfr. v. Orl., prol. 3. auftr.); in schönerer gestalt versuchte nie die sünde ein geschöpf von fleisch und blut. Wieland 18, 36; finden dereinst wir uns wieder über den trümmern der welt, so sind wir erneute geschöpfe. Göthe 40, 336; Mercur, der sich zu den fantastenköpffen und kurtzweiligen künstlergeschöpffen ins daubhausz (hirn) gesellet. Fischart groszm. 87; (Shakespeares menschen) diese geheimniszvollsten und zusammengesetztesten geschöpfe der natur. Göthe 18, 310; geschöpfe aus der feinen welt. Möser sämtliche werke 2, 353; in Peru ist der negersklave ein herrliches geschöpf gegen den unterdrückten armen, dem das land zugehört. Herder z. phil. 4, 59; die gutartigen geschöpfe (die Indianer). ebenda; mit bezug auf die äuszere gestalt, im gegensatz zur geistigen veredelung: kunst ist die rechte hand der natur. diese hat nur geschöpfe, jene hat menschen gemacht. Schiller III, 74 (Fiesko 2, 17); verächtlich: was sind wir (menschen) für zweideutige geschöpfe! Schiller II, 392; die alltäglichen, platten geschöpfe. Forster ans. 1, 420; diese sorte von geschöpfen ist zum sacktragen auf der welt. Schiller III, 469 (kabale 4, 9). 4@gg) insbesondere von kindern und von frauenzimmern, vertraulich: die neugierigen fragen der kleinen geschöpfe (kinder). Göthe 50, 111; während die jungen geschöpfe mit einer solchen übung (sich verständig zu betragen) beschäftigt sind. 24, 105; als ein junges geschöpf (Mignon) ihm entgegen sprang. 18, 142; hier kam ein weibliches geschöpfe der muntern jugend in die quer. Günther 162; die liebe zu einem geschöpfe, welche (so) gleich dir selbsten aus koth und wasser bestehet, nimpt alle beständigkeit aus deinem gemüthe, du denckest stets wachend an sie. pers. baumg. 3, 2; ein herrliches geschöpf (mädchen). Gotter 3, 63; ein schönes, vortreffliches geschöpfe. Wieland dial. d. Diogenes 99. 107; die edlen weiblichen geschöpfe, die er kannte. Göthe 20, 86; dieses holde geschöpf (die nichte). 14, 164; ich liebe dieses zärtliche, gute, liebliche geschöpf. 18, 31. 46; das kluge geschöpf (Philine). 19, 82; verächtlich: sagen sie mir nichts von dem abscheulichen geschöpf (Mariane). 18, 177. 312; diese [] lasterhaften geschöpfe lachen ihm ins gesicht. H. Heine (1862) 9, 193; von niedriger stehenden, z. b. der dienstmagd: immer wieder kommt das geschöpf herein!; bair. als schimpfwort du gschöpf! Delling 1, 214; bedauernd: ein verlasznes geschöpf mehr in der welt! Göthe 19, 86; mit abweichendem plur. schweiz. armi gschöpfer! Seiler 151a. 55) werk von menschenhand u. s. w.: hie (im vaterunser) bekennen wir mit dem wort gib, das es gottes gabe sei, und nicht unser geschepffe (vorher unser erbeit). Luther 5, 466b. 5@aa) dichterisch: sein (des geliebten) geschenk allein ist dieses neue leben, das ich lebe. er hat ein recht an sein geschöpf. Schiller XII, 152 (Picc. 3, 8); (Satan spricht) da schau die todesgestalten, meine geschöpf', auf diesem gesicht! Klopstock Mess. 2, 185. 5@bb) collectiv: du mein kurzweiligs geschöpf (nachher jhr meine jünger). Garg. 20a. 5@cc) wie creatur 2, jemand, der einem mächtigeren seine stellung verdankt: die meisten offiziere waren seine (Wallensteins) geschöpfe. Schiller VIII, 142; der herzog ist dann .. ein übernächtiges geschöpf der hofgunst, die mit gleichem aufwand freiherrn und fürsten macht. XII, 230 (Wallenst. tod 1, 7); trotz bot euch der abscheuliche — der euer geschöpf war. 413 (M. Stuart 1, 4); und dafür dessen willenloses werkzeug ist: ich soll an diesen aufgehaschten York, das geschöpf und machwerk eurer muhme, glauben? Schiller XV, 1, 253; Azor theilte die geschäfte der regierung unter einige geschöpfe der schönen Alabanda. Wieland 6, 196; bildlich: derjenige hat wahrlich den wenigsten beruf der mahler seiner zeit zu werden, der das geschöpf und die karrikatur derselben ist. Schiller X, 498. 5@dd) übertragen, erzeugnis, hervorbringung: ich wollte drauf wetten, sie hielt diese gräfin (von welcher geredet wurde) für ein geschöpf ihrer einbildungskraft. C. F. Weisze lustsp. 2, 302; dasz der ring des Saturn ein geschöpf des planeten selber sei. Kant 8, 310; diese ganze abhandlung ist als ein geschöpf von dieser methode zu denken. 106; das wunder ist des augenblicks geschöpf. Göthe 9, 347 (nat. tochter 4, 2). 66) beschaffenheit, gestalt, s. d. folgende wort nr. 3 und geschöpft 3: ihre weiblichen figuren haben, so schmal auch dieselben über den hüften sind, übermäszig grosze brüste. da nun die ägyptischen künstler die natur nachgeahmet haben, wie sie dieselbe fanden, so könnte man auch aus ihren figuren auf das geschöpf des weiblichen geschlechts daselbst schlieszen. Winkelmann 3, 69.
9838 Zeichen · 206 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Geschöpf

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Das Geschöpf , des -es, plur. die -e, von dem Zeitworte schöpfen, welches ehedem für schaffen üblich war. 1) Ein jedes W…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geschöpf

    Goethe-Wörterbuch

    Geschöpf NomSg auch -e, Kleinschr GWB N13,214,24 . Rund 500 Belege gegenüber 70 ‘Kreatur’; meist bezogen auf das natürli…

  3. modern
    Dialekt
    Geschöpfn.

    Pfälzisches Wb.

    Ge-schöpf n. : ' Gestalt ', Geschepp [ ZW-Wintb WD-Niedkch RO-Feilbg KU-Hachb HB-Mimb SP-Dudhf ], G(e)schepf [ Don-Bulke…

  4. Sprichwörter
    Geschöpf

    Wander (Sprichwörter)

    Geschöpf Es ist ke lieblicher Geschöpf, as so e Hexli wos jung is.

  5. Spezial
    Geschöpf

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|schöpf n. (-[e]s,-e) creatöra (-res) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geschoepf

65 Bildungen · 11 Erstglied · 50 Zweitglied · 4 Ableitungen

Ableitung von geschoepf

ge- + schoepf

geschoepf leitet sich vom Lemma schoepf ab mit Präfix ge-.

geschoepf‑ als Erstglied (11 von 11)

geschöpfchen

DWB

geschoepf·chen

geschöpfchen , n. kleines geschöpf: dies geschöpfchen ( eichhörnchen ), eine nusz eröffnend. Göthe 55, 321 ; junges geschöpf: wenns auch so …

geschöpfede

FWB

1. ›weltbezogene Tätigkeit‹; als Spezialisierung mit hinzukommender Metonymie: ›letztwillige Verfügung‹.; 2. ›Schöpfung als Handlung Gottes,…

geschöpfen

FWB

1. ›etw. (Flüssiges) aus oder in etw. schöpfen‹; ütr. auch vom Eingießen der Seele in den Körper gebraucht; 2. ›etw. erschaffen (von Gott ge…

geschöpfer

DWB

geschöpfer , m. schöpfer: vor dem hochwirdigen sacrament als irem geschöpfer und trost bitten die zwen teglich und nächtlich. volksb. v. kai…

geschöpflein

DWB

geschoepf·lein

geschöpflein , n. wie geschöpfchen: die freude, die mir an allen diesen kleinen geschöpflein ( meinen kindern ) zu haben gegeben ist. Wielan…

geschöpflos

DWB

geschoepf·los

geschöpflos , adj. : die ewige einheit wohnet in dem geschöpflosen abgrund aller dinge. Brentano 5, 390 .

Geschöpfnis

PfWB

geschoepf·nis

 Ge-schöpfnis n. : ' Erschaffung '. a. 1407: kummen zu dem ewigen leben do uß wir von gots geschöppniße kommen sin [J. G. Lehmann, DiplomGe…

Geschöpfsast

GWB

geschoepf·s·ast

Geschöpfsast in Anlehnung an die Vorstellung eines Stammbaums: Pl für die untereinander in Beziehung stehenden Untergliederungen der Schöpfu…

geschöpft

FWB

1. ›von Menschen gesetzte Ordnung‹; wohl auch: ›Gedanken, Betreiben, Sinnen und Trachten des Menschen‹.; 2. ›Schöpfung, Schaffung der Welt, …

geschoepf als Zweitglied (30 von 50)

allmachtsgeschöpf

DWB

allmacht·s·geschoepf

allmachtsgeschöpf , n. : diese allmachtsgeschöpfe ( sonne und himmel ) erweckten in uns desto gröszere verwunderung. Felsenb. 1, 90.

Berg- und Forstgeschöpf

GWB

Berg- und Forstgeschöpf Pl: für Kentauren Denken wir uns dieses Geschlecht .. als gewaltige wilde Berg- und Forstgeschöpfe, von Jagd lebend …

erdgeschöpf

DWB

erd·geschoepf

erdgeschöpf , n. creatura: all erdgeschöpfe zeugen das. Harsdörfers sonntagsandachten s. 338 .

frühlingsgeschöpf

DWB

fruehlings·geschoepf

frühlingsgeschöpf , n. ein im frühlinge auf die welt kommendes lebendes wesen. kinder, die im frühling auf die welt kommen, haben weniger mo…

geistergeschöpf

DWB

geister·geschoepf

geistergeschöpf , n. geschöpf der geisterwelt: damals, ja damals erschuf er euch, seraphime, geistergeschöpfe. Klopstock Mess.

geistesgeschöpf

DWB

geiste·s·geschoepf

geistesgeschöpf , n. : wird er .. so schwärmerisch verliebt in sein geistesgeschöpf .. Klinger 11, 310 , vom philosophen und seinem system.

gottesgeschöpf

DWB

gottes·geschoepf

gottesgeschöpf , n. , seltener gottgeschöpf Hebbel tageb. 3, 112 Werner; Rückert ges. poet. w. (1867) 2, 343 . vornehmlich vom menschen: wir…

Halbgeschöpf

Campe

halb·geschoepf

○ Das Halbgeschöpf , des — es, Mz. die — e , ein unvollkommenes, verstümmeltes Geschöpf. »Ih wollte sogar behaupten, daß man einem solchen u…

Hausgeschöpf

GWB

haus·geschoepf

Hausgeschöpf für Nutz-, Haustier eine Schule der Thierkunde .. damit uns die höchst nothwendigen und nützlichen HausGeschöpfe, im gesunden u…

Himmelsgeschöpf

Campe

himmels·geschoepf

○ Das Himmelsgeschöpf , des — es, Mz. die — e , ein Geschöpf des Himmels, ein himmlisches Geschöpf. Herder gebrauchte es für Geschöpfe, die …

hofgeschöpf

DWB

hof·geschoepf

hofgeschöpf , n. : zu hofe findet man oft solche hoffgeschöpfe, welche aus staub und aschen zu gefäszen der ehren gemacht werden. Butschky P…

kunstgeschöpf

DWB

kunst·geschoepf

kunstgeschöpf , n. kunstvolles, künstliches geschöpf: die seele des kleinen kunstgeschöpfs. Herder ideen 3, 5 (9, 122 D. ); mit dem aufgeric…

Lieblingsgeschöpf

Campe

liebling·s·geschoepf

○ Das Lieblingsgeschöpf , — es, Mz. — e , ein vorzüglich geliebtes Geschöpf. I der folgenden Stelle wird der Mensch ein Lieblingsgeschöpf Go…

Luftgeschöpf

Campe

luft·geschoepf

○ Das Luftgeschöpf , — es, Mz. — e , ein viel in der Luft lebendes oder fliegendes Geschöpf; besonders ein Vogel. »I zweiten (Tagewerke) war…

menschengeschöpf

DWB

menschen·geschoepf

menschengeschöpf , n. : dem, der sich mit den wellen herumarbeitet, ists wohl der schlimmste herzensstos, wenn der willige am ufer nicht krä…

Mißgeschöpf

Adelung

miss·geschoepf

Das Mißgeschöpf , des -es, plur. die -e, ein gutes im Hochdeutschen aber seltenes Wort, ein von der gewöhnlichen Gestalt abweichendes Geschö…

miszgeschöpf

DWB

miszgeschöpf , n. in form oder art verfehltes geschöpf: dasz durch eine so fehlerhafte veranstaltung das beszte naturell in ein moralisches …

mitgeschöpf

DWB

mit·geschoepf

mitgeschöpf , n. was mit einem gemeinschaftlich erschaffen ist, mensch oder thier: wohlwollen und liebe für eines unserer mitgeschöpfe ... z…

mittelgeschöpf

DWB

mittel·geschoepf

mittelgeschöpf , n. die didactische oder schulmeisterliche poesie ist und bleibt ein mittelgeschöpf zwischen poesie und rhetorik. Göthe 49, …

Naturgeschöpf

GWB

natur·geschoepf

Naturgeschöpf im Naturreich vorhandener anorganischer od organischer Körper GWB N12,241 Morph Plp [ Zit s v Naturgeschichte 1a ] GWB Syn GWB…

nebengeschöpf

DWB

neben·geschoepf

nebengeschöpf , n. mitgeschöpf, mitmensch: wenn ich das glück meiner nebengeschöpfe befördern kann. Wieland 1, 169 ; eines deiner nebengesch…

papiergeschöpf

DWB

papier·geschoepf

papiergeschöpf , n. : herr von Biederling ( nachdem seine tochter bei der erzählung des prinzen Tandi in ohnmacht gefallen ). o jemir, was s…

rippengeschöpf

DWB

rippen·geschoepf

rippengeschöpf , n. name für das weib mit beziehung auf seine erschaffung aus der rippe: die dritte ursach des steten hauszkriegs ist unnd b…

schalengeschöpf

DWB

schalen·geschoepf

schalengeschöpf , n. schalthier: das brennbare der luft beförderte vielleicht den kiesel zur kalkerde, und in dieser organisierten sich die …

Ableitungen von geschoepf (4 von 4)

geschöpfe

DWB

geschöpfe , f. wie die schephe ( Ottokars reimchr. 12700 fg. Seemüller ), die schicksalsgöttin, die das loos des menschen schafft, vgl. myth…

Mißgeschöpf

Adelung

Das Mißgeschöpf , des -es, plur. die -e, ein gutes im Hochdeutschen aber seltenes Wort, ein von der gewöhnlichen Gestalt abweichendes Geschö…

ungeschöpf

DWB

ungeschöpf , n. , individuelle bildung Göthes, ungezieferliches ( s. un iv b ): rohr und binse, molch und salamander, ungeschöpfe tilgt sie …

Urgeschöpf

GWB

Urgeschöpf [bisher nicht publizierter Wortartikel]