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Gebrauch

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Gebrauch

Bd. 3, Sp. 1163
Gebrauch  A (wiederholtes, dauerndes) (Ge-)Brauchen, Gebrauchtwerden   1 (zweckmäßige, zielorientierte) Benutzung, Verwendung, Inanspruchnahme; oft ‘G. machen von’, auch ‘nach gemachtem G.’   a allg, ohne nähere Spezifikation  [Prometh zu den Schmieden:] Erhebt die starken Arme .. daß .. | Ein kräft’ger Hämmerchortanz .. | Uns das Geschmolzne vielfach strecke zum G. GWBPand 167  eine Aussicht auf einen künftig praktischen G. .. begünstigt doch unglaublich jede theoretische Untersuchung GWBB13,145,25 Knebel 15.5.98  [in Hinblick auf fremde Literaturen u Kulturen] Das Bedeutendste vom Bedeutenden steht uns zum G. da. Was aus allen Zeiten und Orten für Menschen aller Zeiten und Arten wichtig war GWB422,421,10 Volksb histInh Schema  [in Rovereto, nach dem Passieren der Sprachenscheide] Wie froh bin ich, daß nunmehr die geliebte [ital] Sprache lebendig, die Sprache des G-s wird GWB30,39,17 ItR ~ GWBT1,181,2 v 11.9.86  [in Hinblick auf Drucklegung] Das Manuscript bitte bey’m G. zu schonen GWBB41,23,13 Cotta 6.5.26 DjG34,216,7 RAnw [20.6.74] GWBB16,239,15 Cotta 18.6.03 [à l’usage du Public] GWB492,107,26 Notice sur le Cabinet des Médailles in kategorialer Gegenüberstellung zu ‘Erkenntnis’, ‘Schönheit’ ua  Die Natur auffassen und sie unmittelbar benutzen, ist wenig Menschen gegeben; zwischen Erkenntniß und G. erfinden sie sich gern ein Luftgespinnst GWBN11,149,24 MuR(437)  die Zweckmäßigkeit der [architekton] Theile sowohl zum G. als zur Schönheit GWBB12,178,14 Schiller 1.7.97  Nutzen [der Farben] zum G. besonders zum Vergnügen GWBN52,233,9 Fl Plp   b Anwendung, Einsatz zu bestimmtem Zweck, in spezif Weise, best Funktion  α iSv Betätigung, Aktivierung, Verfügen(können) uä, mBez auf (körperl, geistig-seel) Kräfte, Fähigkeiten u Fertigkeiten, (Sinnes-)Organe  Der Mensch vermag gar manches durch zweckmäßigen G. einzelner Kräfte GWB46,21,24 Winckelm  [Therese:] ward mein Vater von einem Schlagflusse befallen, der ihm .. den reinen G. der Sprache benahm .. er brachte nie das Wort hervor, das er im Sinne hatte GWB23,50,21 Lj VII 6 GWBB39,26,15 Zelter 3.12.24 ‘des G-s beraubt sein’, ‘den G. (wieder)haben’, ‘der völlige G. geht jdm ab’  Unsere arme Freundin Kalb .. Sie ist schon des besten G-s ihres Gesichts beraubt .. möglich daß sie es ganz verlöre GWBB13,9,20 Schiller 6.1.98 GWBB15,341 CEGoethe 1.2.01 K GWBB15,174,14 Schelling 1.2.01  β iS prakt-konkreter Verwendung, Handhabung  die mannichfaltige Habe .. die ein | Guter [Haus-] Wirth umher an die rechten Stellen gesetzt hat, | Immer bereit zum G-e, denn alles ist nöthig und nützlich GWBHermDor I 116  [nach langer gefährl Windstille] Hoffnung, daß man von den Segeln G. mache GWB31,232,18 ItR  daß in dem G. dieser Waffen eine allgemeine Virtuosität existire GWBA(53,285,12) Votum [Jan 92] K GWB7,22,19 Div Not mBez auf eine techn Einrichtung: ‘außer G. kommen’ iSv außer Betrieb gesetzt werden GWBT2,104,12 v 28.8.97  γ als therapeutische Anwendung: einer Kur, eines Bades, von Medikamenten  Carlsbader Cur .. Der G. des Trinkens und Badens ist mir sehr wohl bekommen GWBB19,172,20 Zelter 15.8.06  G. der Jodine gegen den Kropf GWBTgb 25.4.25  G. des Bades .. Nicht rechter G. der Drogues GWB252,246,5f Wj Schema GWBTgb 2.7.07 GWBB19,376,9 Zelter 27.7.07 pl (evt iSv B 2?)  [Br von Weim nach Karlsbad] der .. Gebrauch geprüfter heilsamer Wasser wird [beim Adressaten] seine Wirkung nicht verfehlt haben .. .. Meine diätetischen Gebräuche habe ich ihm [dem neuen Hofarzt Dr Vogel] .. vorgelegt, da er denn mein Kreuzbrunnenmaaß schon auf die Hälfte reduzirt hat und mich .. ganz davon entwöhnen möchte GWBB41,89,10 CarlAug 12.7.26 K  δ iSv Verzehr, Konsum, Genuß  [Beobachtung in Tirol] bräunlich bleiche Farbe der Weiber .. Kinder waren eben so erbärmlich anzusehen .. Ich glaube die Ursache dieses krankhaften Zustandes in dem häufigen G. des türkischen und Haidekorns zu finden GWB30,55,2 ItR ~ GWBT1,190,25 v 14.9.86  den übermäßigen G. des Weins, welcher .. ein gränzenloses Unheil anrichtet GWB7,205,3 DivNot  den G. des Kaffee’s GWB22,293,20 Lj VI GWBB4,290,9 ChStein 13.[9.80]  ε iSv Verwertung, Ver-, Bearbeitung, Auf-, Zubereitung uä, im materiellen wie (künstlerisch-)geistigen, im biol u med Bereich  Ofenreihe, wo Steinkohlen abgeschwefelt und zum G. bei Eisenwerken tauglich gemacht werden sollten GWB27,334,22 DuW 10  Thon .. zum G. der Ziegelhütte GWBB39,41,5 Sternbg 14.12.24  die .. Lehre von der Nachahmung (z. B. der Holzbaukunst durch Stein ..) und des feinern G-s des Materials GWB47,329,8 Baukunst 1795 Plp  [wiederholte Erfahrung] daß Eindrücke bey mir sehr lange im Stillen wirken müssen, bis sie zum poetischen G-e sich willig finden lassen GWBB13,8,8 Schiller 6.1.98  Gärtner, der die Namen und den G. mancher Pflanzen hererzählen mußte GWB23,131,10 Lj VIII 1 GWBN52,369,18 Fl Plp GWB48,41,6 Kunstausstellg 1801 N3,XII,2 FlH Einl GWBT2,159,9 v 28.9.97  ζ iS geistigen Umgangs mit etw; ‘zum G. kommen’ mBez auf Kenntnisse, Wissen, Einsichten iSv verfügbar, (allgemein) bekannt werden  [in Lpz] Ich sollte .. des G-s der Sprüchwörter entbehren, die doch, statt vieles Hin- und Herfackelns, den Nagel gleich auf den Kopf treffen GWB27,59,9 DuW 6  Gegenwärtig ist bei mehr und mehr sich verbreitender Erfahrung, durch mehr sich vertiefende Philosophie manches zum G. gekommen, was [vor Jahrzehnten] .. mir und andern unzugänglich war GWBN6,21,8 MorphH Inhalt  η iSv Auffassung, Verständnis: von Worten  Menschen von scharfen, frischen Sinnen .. deren giebt es in einem mäßigen G-e des Wortes vielmehr als man denkt GWBN11,337 VersVermittlObjSubj Var  G’s [Geoffroys] Fehler im G. des Worts Materiaux GWBN13,108,22 PrincPhilZool Plp GWB491,141,18 PhilostratNachtr  θ iS charakteristischer Bevorzugung  Verschiedenheit des Sprachgebrauchs .. | Die Art [des Griechischen], durch Verba .. zu sprechen, macht jeden Ausdruck läßlich .. Die lateinische Sprache dagegen wird durch den G. der Substantiven entscheidend und befehlshaberisch. Der Begriff ist .. im Worte erstarrt GWBN3,202,9 FlH IV  ι iSv Ver-, Austeilung, Weitergabe  [zehn] Theater Assignationen zu mäßigem G. .. Viere für Kreiter GWBB26,52,11 August 1.8.15   c iSv Praxis; wiederholt idVbdg ‘G. des gemeinen Lebens’  [Entw einer neuen Vorschrift für Bücherausleihe] Die Ausnahmen .. werden sich nach und nach durch den G. am besten selbst bestimmen A(MA62,883,39) Promem 26.2.98  Wie es gut ist, keine Seelenkraft vom G. des gemeinen Lebens auszuschließen, so sollte man .. auch jede zu Ausbreitung einer Wissenschaft mitwürken lassen GWBN13,431,20 Naturlehre   d iS vernünftiger, richtiger (zB maßvoller od intensiver, ausgiebiger) Nutzung, angemessenen Umgangs, auch iUz ‘Mißbrauch’  [Weihbischof üb den Weingenuß:] Der Mißbrauch .. schließt den G. nicht aus GWB341,25,22 Rochusf  ein gebührender G. des Tages und der Stunden GWBB45,83,22 Boisserée 15.12.28  [Tasso zu Antonio:] Du brachtest mir die Freiheit wieder; nun | Verschaffe mir, ich bitte, den G. Tasso 2587 GWB40,432 Üb:TieckDramaturgBll Plp GWBB25,226,10 Eichstädt 10.3.15 GWB37,221,25 FGA PolnJude idVbdgn ‘G. der Welt, des Lebens’  Es wird leidlicher mit mir doch hab ich noch keinen G. der Welt GWBB7,273,9 ChStein [23.7.82 Korr Fränkel21,405]  Freude an der Sache .. ein Mit- und Selbstgenuß, wie er aus dem G-e des Lebens entspringt GWB30,8,10 ItR ~ GWBT1,149,26 v 3.9.86 GWBB5,172,11 Kayser 16.7.81 ‘G. (von) der Welt’ auch iSv Weltläufigkeit, -gewandtheit od Lebenserfahrung, Menschenkenntnis  [Przin in Hinblick auf Antonios brüskierendes Verhalten gegen Tasso:] Ich .. | Verließ auf Sitte mich und Höflichkeit, | Auf den G. der Welt, der sich so glatt | Selbst zwischen Feinde legt Tasso 1693  Er [Wilh] hatte zu wenig G. von der [Kenntniß der GWB21,304,13 Lj III 10] Welt, um zu wissen, daß eben ganz leichtsinnige und besserungsunfähige Menschen sich am lebhaftesten anklagen GWB52,159,8 ThS V 9   e iSv Nutzen, Wert (in Berührung mit 2)  [Mutter:] nicht gerne verschenk’ ich die abgetragene Leinwand; | Denn sie ist zu manchem G. GWBHermDor I 24  [Apotheker üb das bei der kopflos-überstürzten Flucht Mitgenommene:] Auch .. keuchten die Weiber und Kinder .. | Unter Körben und Butten voll Sachen keines G-es GWBHermDor I 128 GWB20,284,12 Wv II 7   f iSv Zweck (in Berührung mit 2)  die Stelle, wo zum G. des Chausseebaues die Seite des Hügels aufgegraben, eine große Masse weggefördert .. worden GWBN9,80,13 Kammerbg [1808]  nun zog Wilhelm, ich weiß nicht zu welchem G., etwas .. hervor, das halb wie eine Brieftasche, halb wie ein Besteck aussah GWB24,56,7 Wj I 4 GWB30,137,14 ItR ~ GWBT1,271,24 v 6.10.86 GWBB1,109,20 Cornelia [12.]10.67   2 iSv Bedarf; meist ‘zu jds, zu eigenem G.’, auch ‘zum G. des Lebens’  Unterzeichneter hat, zu seinem G.1) während der Cur, einen Eimer Würzburger Wein .. hierher bestellt GWBB33,6,16 Zoll Asch 1.5.20 K [Beilage]  Auszug aus der Ilias .. ich habe mir ihn zu eigenem G. vor vielen Jahren gefertigt GWBB35,239,8 Knebel [16.1.22]  Capelle, die .. zum häuslichen G. des täglichen Lebens eingerichtet war GWB24,14,26 Wj I 2  Erfindungen .. die zum G-e [ad usum] des Lebens uns zur Ausübung dienen GWBN4,19,7 FlH VI MängelSoziet GWBB44,176,20 August [10.7.28] GWBN4,146,15 FlH VI Dufay   B Brauch, Gewohnheit; oft im Pl   1 Sitte, Herkommen, für kultische (Opfer-, Weihe-)Handlungen, relig, kirchl, höfische Rituale, Zeremonien, auch tradierte Formen im bürgerl, gesellschaftl Leben; mehrf mit Attr wie ‘(ur)alt, herkömmlich, allgemein; ehrwürdig, heilig; heidnisch, abergläubisch’ od ‘grausam, widerlich’ u in Vbdgn wie ‘einen G./Gebräuche üben, vollziehen’ sowie neben ‘Sitte, Gewohnheit’ ua  [Thoas:] Es ziemt sich nicht für uns, den heiligen | G. [die heilige alte Gebräuche GWB39,341,12 Iph1 I 3] .. | Nach unserm Sinn zu deuten und zu lenken GWBIph2 529  [Arkas:] den alten grausamen G. [das harte Gesetz GWB39,327,22 Iph1 I 2], | Daß am Altar Dianens jeder Fremde | Sein Leben blutend läßt GWBIph2 122  Die Verfasser der Kirchenordnung .. behaupten nicht, daß sie [die Kirchenbuße] in Gottes Wort und dem G. der ersten Kirche gegründet sei A1,116,11 Votum 14.12.80  Ein .. uralter G. .. aus den frühesten deutschen Zeiten .. die Johannisfeuer nämlich, erhält sich noch auf den Bergen um Jena GWB422,458,26 Üb Volks- uKinderlieder  [Apotheker:] Jetzt ist .. das alles [Brautwerbung durch einen Freiersmann], mit andern guten Gebräuchen, | Aus der Mode gekommen, und jeder freit für sich selber GWBHermDor VI 271 [für: ritus] DjG31,41,19 Labores juv [1758] GWB152,74 Helena 1800 Vs 67 GWB26,36,12 DuW 1 GWB28,281,4 DuW 14 generalisierend, kollektiv iSv Brauchtum od (charakterist) Lebensgewohnheiten  [Vicenza] Meine Bemerckungen über Menschen, Volck .. Kunst, G., Geschichte gehn immer fort GWBT1, 220,4 v 21.9.86   2 Gewohnheit, Gepflogenheit, gewöhnl Verhalten  [üb Reineke] Nach altem G-e | Seine Tücke zu üben gefiel .. dem Schelme [Reinke de Vos: He brukede al syn olde speel] GWBReinF VII 14  man habe sie [die angebl Dienerin] oft .. quer feld ein .. springen sehen, auf eine versteckte Quelle zu, wo sie ihren Durst gelöscht. Diesen G. habe sie täglich wiederholt GWB251,285,27 Wj III 15  [König zu Cell:] ich sehe zu meinem Verdruß, daß ihr .. nur nach eurem Willen handelt; denkt ihr .. so fortzufahren, so will ich euch zeigen wie mein G. ist [come io uso di fare], wenn ich verlange, daß man nach meinem Willen handeln soll GWB44,127,11 Cell III 10  [Detail eines Portalmodells] zwei Siegesgöttinnen von halberhabner Arbeit .. mit kleinen Fackeln in der Hand nach dem G. der Alten [come hanno usato gli antichi] GWB44,70,13 Cell III 6 GWBN11,269,4 Purkinje,Sehen subj [für: cosa] GWB44,196,17 Cell IV 5   3 abgeblaßt: ‘in/im G. sein’, ‘in G. kommen’ iSv üblich, verbreitet sein bzw werden  so war die Anwendung der Farben auf den nackten Körper und zu Gewändern bald im G. N3,XX,20 FlH Urzeit  [Gemälde-] Copien .. Sie kamen nicht in G. als bis jedermann gestand, die Kunst habe ihren höchsten Gipfel erreicht, da denn geringere Talente .. an eigner Kraft .. verzweifelten GWB491,221,25 Bossi,LeonardoAbendmahl GWB9,157,19 Wette 3 GWBAllgebrauch GWBBüchergebrauch GWB*ErfahrungsGebrauch GWBFestgebrauch GWBGesamtgebrauch GWBHalbgebrauch GWBHandwerksgebrauch GWBHausgebrauch GWBHochzeitsgebrauch GWBHofgebrauch GWBJagdgebrauch GWBKirchengebrauch GWBKriegsgebrauch GWBKüchgebrauch GWBKunstgebrauch GWBLebensgebrauch GWBLehrgebrauch GWBLustgebrauch GWBNatur- GWBPrivat- GWBPutz- GWBRede- GWBReinigkeits- GWBReise- GWBReligions- GWBSitten- GWBSprach- GWBTages- GWB*Verstandes- Weihe- GWBWein- GWBWieder- GWBWort- GWBZeit-Syn zu A 1 a und B 1 u 2 GWBBrauch zu A 1 a GWBAnwendung GWBBenutzung GWBVerwendung zu A 1 e und f GWBBehuf zu A 1 e GWBNutzen GWBNützlichkeit zu A 1 f GWBZweck zu A 2 GWBBedarf GWBBehuf zu B 1 GWBHerkommen GWBHerkömmlichkeit GWBRitual GWBSitte GWBZeremonie zu B 2 GWBBräuchlichkeit GWBGewohnheit 1) vgl WA IV 33,6,4: zu seinem eigenen BedarfGert Liebich G. L.
12545 Zeichen · 258 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gebrauch

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Gebrauch , des -es, plur. die -bräuche, von dem folgenden Zeitworte gebrauchen. 1) Die Anwendung einer Sache zu sein…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gebrauch

    Goethe-Wörterbuch

    Gebrauch A (wiederholtes, dauerndes) (Ge-)Brauchen, Gebrauchtwerden 1 (zweckmäßige, zielorientierte) Benutzung, Verwendu…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gebrauch

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gebrauch bezeichnet die Anwendung oder Benutzung einer Sache, worunter also sowohl der Mißbrauch als der Verbrauch mit z…

  4. modern
    Dialekt
    Gebrauch

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    Gebrauch Band 3, Spalte 3,121

  5. Sprichwörter
    Gebrauch

    Wander (Sprichwörter)

    Gebrauch 1. Alle gau Gebrüch kommen af, sät et Mättche, du hau der Pastur et Danze verbô. ( Aachen. ) – Firmenich, I, 49…

  6. Spezial
    Gebrauch (eines Tempus), absoluterm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +13 Parallelbelege

    Gebrauch , m (eines Tempus), absoluter употребление , ср (времени), абсолютное

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gebrauch

69 Bildungen · 42 Erstglied · 25 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gebrauch

ge- + brauch

gebrauch leitet sich vom Lemma brauch ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von gebrauch 2 Komponenten

geb+rauch

gebrauch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

gebrauch‑ als Erstglied (30 von 42)

gebrauchbar

DWB

gebrauch·bar

gebrauchbar , utile, usuale. M. Krämer 506 a , Stieler 222 , sowol für gebräuchlich als für brauchbar; jetzt nur im letztern sinne, aber geb…

gebrauchen

DWB

geb·rauchen

gebrauchen , verstärktes brauchen ( s. d. ), ahd. kiprûhan u. ähnl. Graff 3, 280 , mhd. gebrûchen; alts. gibrûkan neben brûkan nicht bezeugt…

gebrauchen

FWB

1. mit Akk. ›etw. (Konkretes, z. B. Besitztümer, Medikamente, Speisen, Waffen, Werkzeuge) für einen bestimmten Zweck benutzen‹; 2. mit Akk. …

gebrauchlos

DWB

gebrauch·los

gebrauchlos , was keinen ' gebrauch hat ', nutzlos, unbrauchbar ( s. unter gebrauch 1, e ): spötter lachten des zierlichen, ungethümen, gebr…

gebrauchsam

DWB

gebrauch·sam

gebrauchsam , brauchbar, gut zu brauchen: das sie ( die ohren ) gebrauchsam möchten sein und beweglich. A. v. Eybe 22 b ; die abschniz hievo…

Gebrauchsanmaßung

DERW

gebrauch·s·anmassung

Gebrauchsanmaßung, F., ›Ingebrauchnah- me eines Kraftfahrzeuges oder Fahrrades gegen den Willen des Berechtigten‹, 19. Jh.?, s. Gebrauch, vg…

gebrauchsanweisung

DWB

gebrauch·s·anweisung

gebrauchsanweisung , f. anweisung zum richtigen gebrauch, eine solche wird z. b. gewissen heilmitteln gedruckt beigegeben. vgl. gebrauchsins…

Gebrauchsbeschränkungsangabe

FiloSlov

Gebrauchsbeschränkungsangabe , f указание , ср ограничения в употреблении

gebrauchsfolge

DWB

gebrauch·s·folge

gebrauchsfolge , f. fortgesetzter gebrauch: dasz ein wort durch gebrauchsfolge einen ganz entgegengesetzten sinn annehmen kann. Göthe 38, 24…

Gebrauchsgrafik

FiloSlov

gebrauch·s·grafik

Gebrauchsgrafik , f графика , ж , издательская → FiloSlov Gebrauchsgraphik, f

gebrauchsinstruction

DWB

gebrauch·s·instruction

gebrauchsinstruction , f. gebrauchsanweisung: wie sie aber anlangte ( die taschenbuchdruckerei ), ergab sichs, dasz die verkäufer vergessen …

Gebrauchsleihe

Meyers

gebrauch·s·leihe

Gebrauchsleihe , Verleihung von Bauerngütern zu erblicher Nutzung, Erbpacht (s. Bauerngut ). Auch soviel wie Leihvertrag (s. d. und Commodat…

Gebrauchsmuster

DERW

gebrauch·s·muster

Gebrauchsmuster, N., ›Gestaltung einer Arbeitsgerätschaft oder eines Gebrauchs- gegenstandes oder eines Teiles davon die dem Arbeitszweck od…

gebrauch als Zweitglied (25 von 25)

Sprachgebrauch

RDWB1

Sprachgebrauch m речь; речевой акт линг. (Lakune) говорят о ...; принято говорить о ...; принятая терминология (In der Presse liest man in l…

gesammtgebrauch

DWB

gesammt·gebrauch

gesammtgebrauch , m. oder sammtgebrauch, der gemeinschaftliche gebrauch, usus simultaneus Adelung ; dann der gebrauch gewisser dinge zusamme…

kirchengebrauch

DWB

kirchen·gebrauch

kirchengebrauch , m. nl. kerkgebruik, usus ecclesiasticus Steinbach 1, 188 , kirchengebräuche les cérémonies de l'église Rädlein 537 a . s. …

kriegsgebrauch

DWB

kriegs·gebrauch

kriegsgebrauch , m. wie kriegsbrauch Frisch 1, 548 c ; einen gefallenen landsknecht sollen seine rottgesellen ... nach kriegsgebrauch mit dr…

Markengebrauch

DRW

marken·gebrauch

Markengebrauch, m. wie Markordnung bdv.: Markordnung wer bei nachte oder bei tage in der marck betretten wird eichelen zu lesen oder zustehl…

Marschgebrauch

DRW

marsch·gebrauch

Marschgebrauch, m. Gewohnheitsrecht in den holsteinischen Marschgebieten daß ... das gerichte nicht mehr mit 32, sondern 16 alten betagten, …

Mißgebrauch

DRW

Mißgebrauch, m. I zu Gebrauch (III) Unsitte, Mißbrauch (I) wo auch mißgebreuch vnd vnordnung, in der vbung solcher landsrecht vnd gerichtsve…

rechtsgebrauch

DWB

rechts·gebrauch

rechtsgebrauch , m. wie rechtsbrauch: alte rechtsgebräuche. Jac. Grimm rechtsalterth. s. ix; finstere und harte rechtsgebräuche. Freytag bil…

Reichsgebrauch

DRW

reich·s·gebrauch

Reichsgebrauch, m. im Reich (II) übliche Verfahrensweise vgl. Reichsgewohnheit [sind] nach damaligen allgemeinen reichs-gebrauch die geistli…

Religionsgebrauch

DRW

religion·s·gebrauch

Religionsgebrauch, m. religiöser Ritus, Ausübung der Religion sollen die buͤrger bey einander friedlich ... wohnen und dero freyen religions…

Rheingebrauch

DRW

rhein·gebrauch

Rheingebrauch, m. Gewohnheitsrecht hinsichtlich der Nutzung des Rheins wann der rhein außlaufft ... hat dem rheingebrauch nach jedermennigli…

Salzgesödgebrauch

DRW

Salzgesödgebrauch, m. (mündlich) überlieferte rechtliche Regelungen die Salzgewinnung betreffend [Übschr.:] salltz gesoed recht und gebrauch…

Schützengebrauch

DRW

schützen·gebrauch

Schützengebrauch, m. Herkommen und Gewohnheitsrecht einer Schützengesellschaft (I) bdv.: Schützenwesen daß unnütze vergebliche schissen in d…

seegebrauch

DWB

see·gebrauch

seegebrauch , m. gebrauch zur see, was bei seefahrern üblich ist. Adelung ( vergl. seebrauch); seegebräuche, us et coutumes de la mer, usanc…

Seemannsgebrauch

DRW

seemann·s·gebrauch

Seemannsgebrauch, m. (herkömmliche) Gepflogenheit, Verfahrensweise unter Seeleuten bdv.: Seebrauch das point von ceremonie und streichen sol…

Selbstgebrauch

DRW

selbst·gebrauch

Selbstgebrauch, m. eigene Verwendung, Nutzung, Ausübung bdv.: Selbsgebrauchung, Selbstnutz [dass sie] waß wir zu vnsern selbstgebrauch ... a…

sprachgebrauch

DWB

sprach·gebrauch

sprachgebrauch , m. ' dasjenige, was in einer sprache gebräuchlich ist, die beobachtung einer und eben derselben sprachregel von allen glied…

stadtgebrauch

DWB

stadt·gebrauch

stadtgebrauch , m. , dasselbe wie oben stadtbrauch, im sinne von gesetzlicher bestimmung: statgebrauch, statutum civitatis. Schottel 420 b ;…

Steinwerksgebrauch

DRW

steinwerk·s·gebrauch

Steinwerksgebrauch, m. Gewohnheitsrecht der Steinmetze es soll auch kein werckmann ... niemandts, ... der nicht unsers handwercks sei, aus k…

Stiftsgebrauch

DRW

stift·s·gebrauch

Stiftsgebrauch, m. im Territorium eines ¹Stifts (I) geltende Rechtsgewohnheiten so mag die frau nach altem loͤblichen stifts-gebrauche in ih…

Tigäusgebrauch

DRW

Tigäusgebrauch, m. Rechtsgewohnheit eines Tigens (I) ain yeder so zu ainem tigewsman, das allweg zu der herrschaft stan sol vnd hauptman erw…

Ableitungen von gebrauch (2 von 2)

ungebrauch

DWB

ungebrauch , m. wie unbrauch 1: in ungebrauch und vergessligkeit gerahten Zesen rosenm. 64 ; J. Grimm gr. 1, 943 ; Campe. für miszbrauch unü…

urgebrauch

DWB

urgebrauch , m. , gebrauch der urzeit: Ritter erdk. 1, 266 ; G. A. v. Maltitz pfefferkörner 2, 56 . —