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fin

ahd. bis Dial. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
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Eintrag · Westfälisches Wb.

fīn Adj.

Bd. 2, Sp. 673
fīn Adj. [verbr.] 1.1. von dünner, zarter Beschaffenheit. Feīn Papēr (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh). Feïnen Sammet (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@AltenaAl). Dai feïnen Taskendāiker (Kr. IserlohnIsl Is). De fīne Hūt z.B. eines Walnußkerns (Kr. IserlohnIsl El). Ne finnere S’chīwer (Schiefer) (Kr. IserlohnIsl Is). Fīn Grn (Kr. TecklenburgTek Rb). ’n fīnen Drt [] spinnen (Kr. SteinfurtStf Rh). Dät Diskdeok is fuin (Kr. BürenBür Kr. Büren@BokeBo). Se hïet fīne Glïeder (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Dat Graumet (Grummet) es finder (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Hl). — Ra.: So fīn äs ’n Haor sehr dünn (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe || mehrf.). — Sprichw.: Unner eunen füinen Rocke suiht man nich dat growe Hemd der Schein kann oft trügen (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). De Flauh föllt sick in’n füinen un un’n growen Hemde glüik wal das Schicksal macht keinen Unterschied zwischen arm und reich (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Met finer Side näget me keinen gruawen Sack mit guten Worten kann man keinen Rüpel zur Einsicht bringen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@LüdenscheidLü). Et ies nix säo fejn spunnen, et kümmet an de Sunnen (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). Becker te fine Fiame spinnt, diam briaket se lichte sagt man, wenn jmd. überschlau sein will (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Kr. Altena u. die krfr. Stadt Lüdenscheid@Gegend LüdenscheidLs). — 1.2.1. aus kleinsten Teilchen bestehend. Fīn Saolt (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Fienen Sucker (im Gegensatz zu ’n Klümpken Sucker) (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@SelmSm). Fīnen Kannāil (Zimt) (Kr. SteinfurtStf Rh). — Sprichw.: Gottes Müehlen mahlet langsam, mahlet awer fine (Kr. MindenMin Kr. Minden@MeißenMe || mehrf.). — Subst.: Datt Fiene schlechtes, nicht voll ausgereiftes Korn, das beim Kornreinigen von den guten, schweren abgesondert wird (Kr. MindenMin Kr. Minden@SüdhemmernSh). — 1.2.2. fein gepflügt, für die Aussaat vorbereitet [Lem]. Dä hätt öber eunen fuinen Acker (Kr. LemgoLem Kr. Lemgo@AsendorfAd). — 1.3. sehr leise und zart; hoch (von der Stimme). Ne feīne Schtimme (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh). Dat Kind lachet so feïne (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). — 1.4. von angenehm-zartem Äußeren, feingeschnitten. ’n fuinet Kind (Kr. HöxterHöx Sb). ’n fīn Gesichte (Kr. MindenMin Ha). Fīn Köppken (die krfr. Stadt HagenHag die krfr. Stadt Hagen@HagenHg). — Sprichw.: Wä wel bliewen ’n fien Kind, dä meit sik wahn fö Miädelecht (Märzlicht?, sonst gew. Märzluft) un Aprilnwind (Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. GladbeckRek Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck@PolsumPo). — 2. schön, hübsch. — Spez.: 2.1. (von Personen, Körperteilen) von einem Aussehen, das anziehend auf andere wirkt. ’n fein Lüt (Kr. WarendorfWdf Kr. Warendorf@MilteMi). ’n fien Wicht (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@HiddingselHi). En feyn Mäaken (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HellefeldHf). — Ra.: Dat Lüd es säe fein, dat kansse man int Glasschapp setten das Mädchen ist sehr schön, „für die Arbeit zu schade“ (Kr. LübbeckeLüb Kr. Lübbecke@FrotheimFr). — Sprichw.: De Leiwe es blind, se fällt so guott op den Kaustïert as op ne fine Derne (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@HattingenHt). De öllesten Wuiwer hett de fuinsten Döchter (Kr. LippstadtLst Kr. Lippstadt@DrewerDr). — 2.2. (von Gegenständen, Klängen o.ä.) so beschaffen, daß es wohltuend auf das Auge oder Ohr wirkt. ’n fāine Tsirēn’n eine schöne Syringe (Flieder) (Kr. MindenMin Ha). ’n feïn Hius (Kr. BürenBür Hb). Twoi fāine nigge Huiser (Kr. HöxterHöx Kr. Höxter@FeldromFr). Wat ltt dat fain wie schön sieht das aus (Kr. TecklenburgTek Me). — Sprichw.: Ne schoinen Giewel mäkert Hius fejn auch von einem Mädchen mit schönen Haaren gesagt (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). — 2.3. von einer Art, die gut gefällt, die jmds. Geschmack entspricht. ’n fęin’n Ǭwend (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr. Borken u. die krfr. Stadt Bocholt@DingdenDi). Dat is ’n fäin Ambacht (Beschäftigung, Beruf) (Kr. Borken u. die krfr. Stadt BocholtBor Kr). — 2.4. Vor Verb oder Adj. verstärkend: ordentlich, tüchtig, gehörig. De Hagen es fein gröin (Kr. HalleHal Kr. Halle@BorgholzhausenBo). De hebbke fein bien Buck laoten den habe ich gehörig übervorteilt (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). En guet Wejfken, dät miärk dej fejn, well met Verstand behandelt sejn (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg). — 2.5. idW.: Hä es fīn rūt er befindet sich (nach Überwindung einer Schwierigkeit) wieder in [] glücklicher Lage (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). — 3.1. zartfühlend; einfühlsam, feinsinnig. — 3.2. fähig, auch nur andeutungsweise vorhandene Sinneseindrücke wahrzunehmen. Hä hïet ne fīne Nāse, Tunge (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). Hai höört fuin (Kr. SoestSos Kr. Soest@ScheidingenSc). He is fiin up’t Iatten wählerisch (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc). — 3.3. genau, exakt. En Paar Holsken fien schnien (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@HiddingselHi). So fien bicht kien Buer; wat he nich wetten will, läött he ut (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr (|| 1. Teilsatz mehrf. WMünsterl)). Dat häbb ’ke noch nich so fien bekecken (WMWB). Dat moss nich so fien nemmen! (WMWB). — Ra.: Datt is ’n fuiner Uhrmaker er ist übergenau (Kr. HerfordHfd Kr. Herford@HerfordHf || mehrf.). He kann ’t in Fuine un int Gruawe er kommt in jeder Situation, mit jeder Arbeit zurecht, er versteht es gut sich anzupassen (Kr. BürenBür Kr. Büren@BokeBo || mehrf.). Gruowe Arbäit konn se nich, un fiene hät se nich geläht sie ist faul, sich zum Arbeiten zu schade (die krfr. Städte Bochum, Herne u. WattenscheidBch die krfr. Städte Bochum, Herne u. Wattenscheid@LaerLr). So fien kaas kiene Fleege in’t Gatt träen sagt z.B. jmd., der sofort die richtigen Gewichtstücke auf die Waage gelegt hat (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@VredenVr). — 4.1. klug, schlau; gebildet [WMünsterl Mark]. Dat es en Fienen ein kluger Rechner (Ennepe-Ruhr-KreisEnr Ennepe-Ruhr-Kreis@LindenLi). — 4.2. feīn schlecht, hinterlistig (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh). — 5.1. gepflegt, vornehm, elegant (aussehend, gekleidet); von vornehmer Gesinnung. Fin dohn vornehm tun (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@AhlenAl || mehrf.). ’n fīnen Mann (die krfr. Städte Gelsenkirchen u. Wanne-EickelGel Üd). ’n fīn As ein elegant gekleideter Mann (Kr. SteinfurtStf Rh). Düese finnern Wichter (Kr. IserlohnIsl El). Dat Luit ess fuin „aufgeputzt“ (Kr. DetmoldDet Kr. Detmold@IstrupIs). Finnste Familge (Kr. IserlohnIsl Dh). Dat is ’n fein’n Hädn (Herr) (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). He is bi fīne Lüe (Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe). Dai hiät en feyn Beniämen an sey (Kr. MeschedeMes Kr. Meschede@BrachtBr). Dai feïnen Frauen met deän langen Mauen (Kr. Altena u. die krfr. Stadt LüdenscheidAlt Al). Sek feïn māken sich putzen (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Ro). — Ra.: He is seie füne, he kümet op Söcken er ist sehr vornehm (Kr. BrilonBri Kr. Brilon@NiedersfeldNf). So fien äs en Pingstvoß (äußerst bzw. übermäßig) vornehm gekleidet (Münsterl WAGENF 114 || mehrf.). Söu feïn at ’n Dfit (David) dass. (Kr. IserlohnIsl Is). Säo fuin ä Saust (Soest) dass. (Kr. SoestSos Kr. Soest@AmpenAm). Fin as ne Powe (Pfau) dass. (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@WesthofenWh). En fīnen Heän’n spïelen so tun, als sei man vornehm (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Wl). De smitt sick int Fine „er spielt den noblen Mann“ (Kr. MindenMin Kr. Minden@VennebeckVe). Daor is he te fien föör so etwas tut er nicht (WMWB). — Sprichw.: We will sien fien, de mott lieden Pien (Kr. CoesfeldKos Kr. Coesfeld@OsterwickOw || mehrf.). ’n fīnen Mann, ’n netten Mann; sett ’n up’n Disk un iätt devan das Aussehen ist beim Mann nicht so wichtig (Kr. AhausAhs Kr. Ahaus@LegdenLe || mehrf.). Ümmer fien is nümmer fien (Kr. LüdinghausenLhs Kr. Lüdinghausen@OndrupOn || mehrf.). Biuten fejn, binnen en Schwejn (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || ähnl. mehrf.). Selwes en Tiunpohl kann me fejn maken (Kr. ArnsbergArn Kr. Arnsberg@HagenHg || mehrf.). Een schiterigen Knecht un gure Piere, dat süt gut iut; awer nit en fuinen Knecht un schlechte Piere (Kr. SoestSos Kr. Soest@SchonebergSb). Wenn fiene Kinner häbben wiss, moss di ’t van’n Mund afspoorn (WMWB). — Reime: Maket ugge nit alte fuin, / Briut un Bruimer wett de fuinsten suin (Kr. SoestSos Kr. Soest@KatropKa). It (ihr) söld ink māken fīn, / owwer nich al te fīn; / de Brūt, de well de fīnste sīn! (die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. LünenDor Ka). — 5.2. wohlhabend (WOEN). — 6. idW.: Fien wenn’n met beschäftigt sein, belastet sein (WMWB): Daor büß noch lange fien met mit der Krankheit hast du [] noch lange zu tun (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@OchtrupOc || mehrf. westl. Münsterl). Daor was he ’n paar Stunden met fien (WMWB). — 7. Subst.: — 7.1. Frömmler; Pietist. Enner vannen Feīnen (Kr. Waldeck u. Kr. Frankenberg (niederdeutscher Teil)Wal Bh). Dai höärt beï de Feïnen (Kr. IserlohnIsl Is). — 7.2. Reformierter, Kalvinist (WMWB). De Fienen kweemen meerstieds uut Holland (WMWB). ⟨›fīn‹ [verbr.], ›fein‹ [verstr.], fain bes. in Bed. ’schön’ [Kr. MindenMin Ravensbg Ahs, sonst verstr.]. — Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa, Kr. HalleHal Kr. Halle@BrockhagenBh u.a. differenzieren zwischen ›fīn‹ ’fein, zart, nicht grob’ und fain ’schön’: etwa en fine Stimme ’eine zarte Stimme’, aber en feine Stimme ’eine schöne Stimme’ (Kr. MindenMin Kr. Minden@HahlenHa). Demgegenüber meldet etwa Kr. TecklenburgTek Kr. Tecklenburg@MettingenMe beide Formen in gleicher Bed. nebeneinander. — Komparativ: ›fīner‹ [verstr.], finner u. finder [MSauerl KSauerl]; Superlativ: ›fīnste‹ [verstr.], finste [Isl], findeste (Kr. BrilonBri Ah)⟩ ¶ Vgl. RHWB 2,367: fein; NDSWB 4,125: fein ’schön, hübsch’ u.ä. u. 4,544: fīn ’fein; vornehm’ u.ä. Zus.: → gagel~, kirken~, kisten~, līke~, murt~, pik~, prik~, Siᵉwen-jars-līke~, supra~, tungen~.
10532 Zeichen · 413 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    fin

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +2 Parallelbelege

    bifindanAWB, vom 8. Jh. an: ‚finden, entdecken, erkennen, erfahren, erforschen, erleben, bestä- tigen, erproben, approba…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    FÎNadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    FÎN adj. fein, schön. vgl. ahd. fînlîhho lat. tenere Graff 3,523; franz. fin , aus lat. finitus Diez wb. 145. phîn MS. 2…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fînadj.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    fîn , ° fîne , I. adj. , adv. , fein, 1. fein gesponnen , gewebt, feingemahlen, -gesiebt, bildl. fîn krîgen klein kriege…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    fin

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    fin , fine , acervus, strues. fin hier aufzustellen berechtigt die von Danneil 51 a neben fim ausdrücklich gegebne form …

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    fin

    Goethe-Wörterbuch

    fin frz 1 erlesen; in Szenenbezeichnung zur ursprüngl geplanten GrCoph-Oper Die Mystificirten. | 1. Ackt. | 1 Soupé f. |…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fin

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fin (franz., spr. fäng), Ende; Ziel.

  7. modern
    Dialekt
    fin

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    fin [fín O. Wörth Betschd. ; fin Geisp. K. Ingenh. ; fín und fin Str. Z. ] Adj. und Adv. 1. dünn, von Faden und Geweben.…

Verweisungsnetz

42 Knoten, 40 Kanten

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Anchor 10 Kompositum 22 Sackgasse 10

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fin

1.425 Bildungen · 1.289 Erstglied · 133 Zweitglied · 3 Ableitungen

fin‑ als Erstglied (30 von 1.289)

finada

LDWB1

fin·ada

finada [fi·nạ·da] f. (-des) ‹ant› Ende n ., Schluss m. ( → fin 3 ). ▬ ala fin dles finades schlussendlich → LDWB1 tlafinada .

Finäfken

WWB

Finäfken Wort im Rätsel. — Finifken un Finäfken, dä sprungen üewer’t Gräfken; Finifken trok sik nackend uut, Finäfken kreeg en dicken Buuk :…

finäugeln

RhWB

fin·aeugeln

finäugeln fīn:jələ Monsch schw.: ins Weite schauen; s. Eup nīnəkələ.

*finagium

MLW

* finagium , -i n. (cf. francog. vet. finage; Wartburg, Frz. etym. Wb. III. p. 561 b ) script.: -ai-: MLW l. 10 . -go: MLW l. 11 . regio, di…

*finaita

MLW

fina·ita

* finaita (-ayt-), -ae f. (finis et langob. snaida, cf. ital. finaita; v. Battaglia, Dizionario. V. p. 1018 ) terminus, finis – Grenze, Gren…

final

Pfeifer_etym

final Adj. ‘den Schluß betreffend, zweckgerichtet, am Ende befindlich’. Gleichbed. lat. fīnālis Adj. (zu lat. fīnis ‘Grenze, Ende’) wird im …

finala

LDWB1

fin·ala

finala [fi·nā·la] f. (-les) 1 ‹sport› Finale n., Endrunde f., Endspiel n. 2 ‹mus› Finale n., Schlusssatz m. 3 Pointe f., Ende n. 4 Auslaut m…

Finaladverbiale

FiloSlov

final·adverbiale

Finaladverbiale , n обстоятельство , ср цели → FiloSlov Finalbestimmung, f → FiloSlov Adverbialbestimmung des Zwecks, f

Finalbestimmung

FiloSlov

final·bestimmung

Finalbestimmung , f обстоятельство , ср цели → FiloSlov Finaladverbiale, n → FiloSlov Adverbialbestimmung des Zwecks, f

Finale

Pfeifer_etym

fin·ale

Finale n. ‘Ende, Schlußsatz eines Musikstücks, Schlußszene einer Oper’, Übernahme von ital. finale (aus lat. fīnālis, s. final) im 17. Jh. W…

finales speciales

LmL

finales speciales Bezeichnung für die Töne des Tetrachords D - G bzw. a - d — term that designates the pitches of the tetrachord D-G, or a-d…

Fināli

Meyers

fin·ali

Fināli , Gaspare , ital. Staatsmann, geb. 20. Mai 1829, studierte 1846–50 in Rom und Bologna Rechtswissenschaft, beschäftigte sich aber dane…

finalis

GWB

fina·lis

finalis lat idVbdg ‘causa f.’; Zweck(-Ursache) GWB N13,42,22 BotanStudien Plp [ Zit s v causa ] uö Gert Liebich G. L.

finalis chorda

LmL

finalis·chorda

finalis chorda (clavis , gradus , littera , locus , nervus , nota , rector , sedes , sonus , terminus , viceclavis , vox) 1. Schlußton, Grun…

finalisé

LDWB1

fina·lise

finalisé [fi·na·li·sẹ́] I vb.tr. mit etw. auf etw. abzielen II adj. (-sá, -sada) 1 zielgerichtet 2 zweckorientiert 3 anwendungsbezogen.

Finalisieren

Meyers

finalis·ieren

Finalisieren , beendigen, abschließen; Finalität , Schließlichkeit; Zweckbestimmung.

Finalität

FiloSlov

Finalität , f финальность , ж

finalitas

LmL

finalitas -atis f. Schlußton, Grundton, ‚Finalis‘ — final pitch, final [s.XIV] LmL Quat. princ. 3, 27: Omnis etiam cantus plagalis non debet…

finalité

LDWB1

fina·lite

finalité [fi·na·li·tẹ́] f. (-tés) 1 Finalität f ., Intention f., Zweckbestimmtheit f ., Absicht f., Vorsatz m. 2 (fin) Zweck m ., Ziel n .

fin als Zweitglied (30 von 133)

*gefin

KöblerMnd

*ge·fin

*gefin , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. un- E.: s. ge, fenēren?

äffin

DWB

af·fin

äffin , f. simia, ahd. affin, affinna, nnl. apin, altn. apinja. B. Waldis Esop 4, 75 schreibt äffin.

affin

AWB

affin st. f., auch sw.? , mhd. affinne, nhd. äffin; mnd. mnl. āpinne; an. apynja. — Graff I, 159 f. aff-: nom. sg. -in Gl 2,252,5 ( M, 2 Hss…

Aufin

BWB

Aufin Band 1, Spalte 1,703

Baffin

Herder

baf·fin

Baffin (Bäffin) William, engl. Seefahrer, kam 1616 in das Polarmeer, das, obwohl 1562 von Baers entdeckt, nach ihm Baffinsbai genannt wurde.…

burcgræfin

KöblerMhd

burcgræfin , st. F. Vw.: s. burcgrævinne

burcgrāfin

KöblerMhd

burcgrāfin , st. F. Vw.: s. burcgrævinne

caffin

Idiotikon

caffin Band 3, Spalte 159 caffin 3,159

CHEFIN

DWB2

DWB2 CHEFIN f . DWB2 abl. von DWB2 chef m. DWB2 DWB2 1 leiterin einer institution, organisation, eines unternehmens. häufig mit genitivattr.…

confin

LDWB1

con·fin

confin [con·fịŋ] m. (-s) 1 Grenze f., Grenzverlauf m. 2 Begrenzung f., Angrenzung f. 3 Mark f., Landmark f., Markung f. 4 Scheide f. 5 Grenz…

defin

LDWB1

defin [de·fịŋ] adv. 1 durchaus, durchwegs 2 (completamënter) ganz, vollständig.

dëlfîn

Lexer

del·fin

dëlfîn m. ein visch der heiʒet delfîn Troj. 14024. Albr. 24,163. tëlfîn BMZ Krone ; vgl. talfîn.

¹dolfîn

MNWB

dol·fin

1 dolfîn , wie delfîn, m. , Dauphin von Frankreich.

effîn

Lexer

affinne , effinne , effîn stf. BMZ äffin Strick. Mgb. 159,10 ; effîn Freid. 126,25. Msh. 3, 176.

Enfin

Herder

Enfin (frz. angfäng), endlich; überhaupt, kurz.

enterfîn

MNWB

enter·fin

+ enterfîn (eine Tuchsorte „ e.-e. oder andere Flamescke lakenn ”) es ist wohl das frz. entrefin mittelfein, halbfein.

fastawendfīn

WWB

fastawend·fin

fast-awend-fīn Adj. „fein zur Fastnacht (Altweiberfastnacht)“. Se maakt sik so mooi faschlaowendsfien (WMWB).

gagelfīn

WWB

gagel·fin

gagel-fīn Adj. chaichelfüin lecker, schmackhaft ( Kr. Detmold Det Kr. Detmold@Istrup Is = PLATENAUWB).

ganseffin

KöblerMhd

gans·effin

ganseffin , st. F. nhd. „Gänsäffin“, Schimpfwort für eine dumme Frau Q.: Renner (1290-1300) E.: s. gansaffe W.: nhd. DW- L.: MWB 2, 90 (gens…

Gehilfe(fin)

LDWB2

gehilfe·fin

Ge|hil|fe(-fin) m./f. 1 (Handwerksgeselle) assistënt(-a) m.(f.) , laurant(-a) m.(f.) 2 (Komplize) complize(-za) m.(f.) 3 (Helfer) aiutant(-a…

gehülfin

DWB

gehülfin , fem. zum vorigen, mhd. vielmehr gehilfe, gehelfe ( s. vorhin unter 3): wer sich mit keiner ehegehülfin behilfet. Fischart Garg. 6…

Ableitungen von fin (3 von 3)

fîne

Lexer

fîne , vîne stf. BMZ feinheit, schönheit Frl. ;

unfin

MeckWB

Wossidia unfin unschicklich, sich unschicklich benehmend: dee wir unfin Wa.