Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gräfin f.
gräfin , f. , ableitung zu graf ( s. d. ). seit dem 12. jh. bezeugt in der übersetzung von lat. comitissa. der umlaut fehlt in den frühesten belegen: grâuin (12./13. jh. ) ahd. gl. 3, 134, 23 f. St.-S.; vereinzelt noch grafinna (14. jh. ) Diefenbach gl. 135 a . das schwanken zwischen v, f, ff im stammauslaut entspricht etwa demjenigen bei graf. neben der häufigeren bildung mhd. grævîn, frühnhd. grefin, gräfin, gräffin u. ä. steht grævinne, z. b. Hartmann v. Aue Iwein 3791 ; Wolfdietrich A 565; greffinne ( md. 15. jh. ) Diefenbach gl. 135 a ; greuinne ( md. 1414; nd. 15. jh. ) ebda; noch grAeui…