Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
markgraf m.
markgraf , m. graf über eine mark, vom könige bestellter verwalter eines grenzlandes, mhd. marcgrâve; später fürstliche würde im römischen reiche: nach disem kaiser Ludwigen wardt erwelt graf Guntherr von Schwarzenburg zu ainem römischen kunig, der schepft ain anders officium oder ampt und wolt vier grafen im reich haben, die solt man nennen die vier markgrafen, seitmals sie ain besondere wart und ain ufsehens uf ain römischen kunig oder kaiser sollten haben. das waren die grafen von Ettingen, Werdenberg, Furstenberg und Dockenburg. Zimm. chron. 1, 248, 33; nachher gab es die fünf markgrafen v…