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duerr

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

dürr

Bd. 1, Sp. 1583
dürr Rhfrk uNahe südl. des Soon dęr (seltener -a-), das auch in Goar in den Rheinorten bis Boppard gilt, ebenso in Wend, Ottw, Saarbr ; n. des Soon im Hunsr bis zur grōs/ grū:s-L. -ǫ-; Saarbr hier u. da -u-; Wend, Ottw hier u. da -o-; Saarl do·r.; in Merz [] durchweg -ū·ə.-; Altk -a-; Mosfrk durchweg -ē:- aber vielfach durchsetzt mit -ī:-; Kobl, NDaun, NMay, Aden, NPrüm -ȳ·ə.-, das sich im Rip in SAhrw, Schleid, Monsch, Dür, Jül, Aach fortsetzt; sonst Rip in NAhrw, Rheinb, Eusk, Bo, Köln, Sieg dȳ·ə.n; OBerg (MülhRh, Wippf, Waldbr, SGummb) u. NBerg dø·r. [NGummb -y-]; SNfrk (schon Bergh-Hüchelhv, Köln-Weiss do·r.) in Erk, Heinsb, Geld dr (neben --, z. B. Erk-Elmpt), sonst d·r.; Klevld dǫr, meist dǫrs (--) [drš Mörs-Friemersh ; durš Geld-Aldekerk] Adj.: wie nhd. 1. ausgedorrt. a. von Pflanzen, nicht mehr grün, saftlos u. absterbend. D. Gras, Holt; en d.ə Bom. RA.: Su d. wie Polwer Bitb. Sich of e d.ə Ascht hucke sich täuschen Rhfrk. On wann der d.ə Bom Blomen dreht, dann soll am Eng (Ende) sen och me Led Sieg-Ittenb. Donnert et iwer de d.ə Wald, soll weine Jong on Alt Trier-Mettnich; wenn et hummelt öwer en dörschen Tack, da göft et nen schron Utterwatts (Frühling) Mörs (in diesen Regeln steht d. = unbelaubt, was sonst nie die Bed. von d. ist; auch in folg. Wetterregeln steht d. gegen die allg. Bed.: D.ən Aprel der Bur net well, es nich des Buren Well nach dem Nhd., wofür die echte MA. drüg sagt). — Dir Doll eigentl. verdorrte Baumspitze, übertr. Kahlkopf, Glatze (spöttisch) May-Hatzenport. — Im Mosfrk auch von trockenem Boden, wofür Rip, Nfrk drüg steht; en d. Steck; de Bodem es d.; en d. Wies. — b. von Gemüsen, Früchten. α. d. Gemös Hülsenfrüchte, d. Bunne Bohnensuppe Rip; getrocknetes G. Mosfrk, wofür Rip gedrüg steht. — β. d. Bir gedörrte B. Rhfrk, Mosfrk, wofür Rip, Nfrk gedrügte B. steht. RA.: Er is e richdig d. B. ausgemergelt Saarbr-Güding. — c. vom Fleisch, geräuchert Rhfrk, Siegld, Mosfrk (bis Malm, Aden), sonst geröch(er)t (doch uWupp 1870 dörr Fl.); Gegens. grön Fl. — 2. mager, von Mensch u. Tier Allg. [dürftig Saarl]; verstärkt gras-, keil-, klapper-, klenke-, –knarr-, knattere-, knoche-, krache-, krickele-, krotze-, latze-, noss-, rappel-, rassel-, reche-, schwarz-, spendel-, spenne-, zaund. (s. d. W.). a. von Gliedmassen. D. Ben han wie Stelze udgl. — b. vom ganzen Körper des Menschen. Er es su d. wie en Schneider Allg., — e Gespens Trier-Mehring, — der Dut van Nidegge Bergh-Blatzh, — en Gess (Hipp, Zick, Rehgeiss, Hitz) (op de Kne) Rip, Allg., — eu Hemelmaus (Grille) Altk, — en (verdrügte, ausgeworfene) Häring Verbr., — enen H. henge de Uhre Kref-Oppum, — en Heisprenger Westerw, — en Kroh Koch, May, Bitb, Schleid, — en ramm Koh Neuw, Sieg, — en (verhirote) Mösch (Spatz) Allg., — Mesch, de em Dach hängkt Koch-Lutzerath, — en Rupp (Raupe) Rheinb-Meckenh. Dinsl, — Schmeiz (Schmeissfliege) Kobl-SSebastian, — en Spenn Allg., — [] en Wesp Duisb, — en Axestiel Rhfrk, Mosfrk, — en Bessemstill Rip, — en Schöppenstill Düss-Benr, — en Rechenstiel Siegld, — en (tapezert) Bohnestang Mosfrk, — en Spatzesteck Schleid-Reschd, — Fimpesteckel Neuss-Grefr, — en Heckelatz MGladb-Reydt, — en Bessem Allg., — en (gemäster) Rechen Allg., — e Helzche Kobl-Dieblich, — en Reis Mosfrk, — en Schleiter (Splitter) Mosfrk, — en Schwegelspon Wippf-Lindlar, — Fängholz Wittl, — Knoppholz Aach, — en Zong (Zaun) Ahrw-Neuenahr, — en Stochise Rip, Allg., — en Ovepif Sieg, — en Filboge Siegbg, — en Rapp (Reibeisen) Wittl, — e Hotzel Rhfrk, — en gebackene Promm Rheinb, — Streih Merz, — zeidig Gerscht ebd., — en Schennel (Schindel) Saarbr-Sulzb, — en Krag Daun-Katzwinkel, — e Lander Birkf-Herrst, Bitb, Wittl, — en Rat Wittl-Muhlb, — en Leier Bernk, — en Schoch Aden, — ene Knau Eusk, — ene Prel Geilk-Immend, — en Gerepp (Dudegerepp) Merz, — en Schmeck am Dudewage Rip verbr., — ze Märgens Repp Köln, — et Johr zibzehn Ahrw-Brohl, — en (utgefronge) Forz Zell-Sohren, Düss-Kaiserswerth, — de Korfreidig Trier-Mehring. De es su d., dat e krach Allg., — klappert Allg., — knappert Neuw, — rappelt Allg., — brennt (bröht), wammer en anstich; wenn e Feier seiht Allg., — lücht Aden-Engeln, — dat er gät brennen, wemmer e gät astechen Merz, — mer en ansteiche kann Rip, Allg., — mer kennt Feier dra schlohn Eif, — e dorknackt Mörs-Camp, — brich Allg., — durchbrich Rip, Allg., — üverbreckt Mettm, LRip, — afbreckt Sol, — ömfällt Allg., — userenfällt Rip, Nfrk, — zesammefällt (-flüg, –klapp) Rip, Allg., — bald utren ris MGladb-Neuwerk, — en de Dauen (Dauben) fällt Mos, — dörch sing Knouche fällt Aach, — net (kom) anen (zesamme) hält Rip, Allg., — sech net mih op de Ben hale kann Rip, Allg., — en de Wegsteier net mih hot Mosfrk, — mer en ömblose könnt Rip, Allg., — der Wend en ömblös (fortjag) Rip, Allg., — e fortflit Mosfrk, Allg., — schraut Mörs-Wallach, — jipst Westerw, — schwenkt Trier-Ehrang, — mer en durch en Schlihböchs jogen kennt Wittl-Reil, — mer en dörch ene Rengk (Nol Nadel) trecke könnt Eup, SNfrk, — e dorch e Muslouch geht Dür-NZier, — e anem durch et Schlesselsloch en Kuss gewe kann Kobl-Dieblich, — mer em et Vateronser durch de Backe (Reppe) blose kann Rip, Allg., — mer em die Sopp durch de B. rocht Westerw, — mer em die Grombiren en de Mage falle sieht (zälle kann Waldbr) May-Kehrig, — mer em et Brut em Leif seiht May, — me Lüs dör em dorsehn kann Mörs-Orsoy, — mer de Zänn dorch de Backe sieht Altk-Mehren, []he et Lüden durch de B. hürt Sol, — he de Knouche dorch de B. hange hät Bergh-Blatzh, — he dör de Kiwen lustern kann Ruhr-Sterkr, — mer en merem Brotmesser dorchsteche kann Simm-Horn, — de Sunn dedurch scheint Rhfrk, Allg., — der Wend dedurch blöst Allg., — me höm durchlüəte kann Geilk-Grotenr, — mer em de Reppe (Knoche) em Lif zälle kann Rip, Allg., — em de Knoche (em Lif) rappele Rip (löchte Sieg-Süchterschd), — me seng Reppe für e Knoppbrett bruche kann Bergh-Habbelr, — e en Gess tische de Herner kisse kann Simm, Allg., — en G. am Arsch lecke könnt Rheinb-Meckenh, — sech henger en Bessemstill (Latz, Heckelatz, Heggepohl, Bohnestak, Stockiser) versteche (e fresch Hemb andohn) könnt Rip, Allg., — he sech henger en Heckelatz uttrecke hann, ohne Schatte te werpe MGladb-Rheydt, — e van Elend gen Afgang hät Rees, — dubbel schleəht Aach, — men duwel schlohn kann Gummb-Bergneustdt, — mer an em langs lurt Bo-Friesh. Den as su d., me ment, hen kriegt all acht Dag nemmen en Wassersopp Bitb, — e hät sei däglich Brut net Wittl, — er kregt alle Karfreitag ne Spinn Kreuzn-Waldalgesh; de es su d., de Schohn hangen em öm de Föss wie e Leischhorn öm de Kerzestöck Sieg-Süchterschd, — mer kann en mer em Brotmesser dorchsteche Simm-Horn. Mer kennt en d.ən Menschen op de Botter setzen, dann gäf hen noch net fett Saarbg, — op Karfridag essen un dann hätt mer ken Sünd gedohn Sieg-Eitorf. — Man nennt einen d. Menschen en D.ən, angeredet Dorer (usf.), en d.ən Schnider, Spinnefresser, Spinneflecker, Schmillendresser, Fettlakes, Geipes, Hecks, Hekes, Riebes, Rippes, Ruppes, Schmilles, Schribbes, Spekert, Spessert, Spinzert, Rippert, Hond, Gess, Hipp, Reiher, Spenn, Spennefecks, Schmellefecks, Witz, Gilz, Piering, Schmeiz, Vugel, Mösch, Reppenos (-aas), Knokeschennos, Rippsack, Reppegott, Ripsch, Gestell, Geschirr, Gerepp, Gespenst, Grot, Hechel, Schleiter, Spon, Stitz, Spritz, Sprenz, Latz, Gert, Schmeck, Register usf. (s. d. W.). — c. von Tieren. En d. Steck Veh, en d. Krack, Schladderröz usf. (s. bei ‘alt’). Dat d. Perd hat op er Leder geschlofe Waldbr. — Im bes. Derre Ädes Eidechse Goar-OWesel; diər Erəris Wittl-Kaimt; dör Mähr lange Heuharke Düss-Kaiserswerth. — Im Nfrk steht statt d. 2 gern schro, dönn, sogar drög.
7760 Zeichen · 152 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dürradj., adv.

    Campe (1807–1813) · +5 Parallelbelege

    Dürr , — er, — ste, adj. u. adv. 1) Der innern Feuchtigkeit beraubt, besonders, wenn dies durch die Wärme geschehen ist.…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    dürr

    Goethe-Wörterbuch

    dürr 1 trocken a von Pflanzen(teilen), versch organ Substanzen od Produkten: verdorrt, welk, ausgetrocknet; auch: unbegr…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dürr

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dürr , Wilhelm , Maler, geb. 9. Mai 1815 zu Villingen in Baden, gest. 7. Juni 1890 in München, wurde von seinem Vater na…

  4. modern
    Dialekt
    dürr

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    dürr [ter u. tìr S. O. U. ] Adj. 1. dürr, mager. Vgl.: D. wie Glas Steinbr. , wü e Schit K. Z. , wie n-e Hund Ruf. Er is…

  5. Sprichwörter
    Dürr

    Wander (Sprichwörter)

    Dürr 1. Dürr vnd gesund, laufft hindurch wie ein Jaghund. – Gruter, III, 24; Lehmann, II, 88, 213; Simrock, 1741. 2. Dür…

  6. Spezial
    dürr

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    dürr adj. 1 (ausgetrocknet) sëch (sëc, sëcia) 2 (verdorrt) secé (seciá, seciada) 3 (verwelkt) sëch (sëc, sëcia) 4 (mager…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit duerr

213 Bildungen · 150 Erstglied · 59 Zweitglied · 4 Ableitungen

duerr‑ als Erstglied (30 von 150)

dürrach

DWB

duer·rach

dürrach durach, n. der ort wo die bäume auf dem stamm abgestorben und dürr geworden sind. Salzb. waldord. 34. 45. 46. Schmeller 1, 391 .

Dürrarsch

PfWB

duerr·arsch

Dürr-arsch m. : 1. 'großer, hagerer Mensch', Däʳʳaʳsch [ KB-Kriegsf ]; 'abgemagerter Mensch' [ LU-Opp KL-Weltb ]; vgl. PfWB Dörrfleischreise…

dürrarschig

PfWB

duerr·arschig

dürr-arschig Adj. : ' dürr, mager ', däʳʳaaʳschich [ KL-Lind Hoheck PS-Burgalb O'simt ]. Schimpfw.: däʳʳaaʳschicheʳ Hund, -schichi Rehgääß (…

dürrbäckig

PfWB

duerr·baeckig

dürr-bäckig Adj. : 'hohlwangig', Er isch so däʳʳbäckich, daß er e Gääß zwische de Härner kisse oder aus'm Fuhrglääs (Fuhrgeleise 'Radspur') …

dürrbäuchig

DWB

duerr·baeuchig

dürrbäuchig , adj. und adv. dünnleibig, macilentus, im gegensatz zu dickbäuchig Stieler 107 .

dürrband

DWB

duerr·band

dürrband , n. zertheilendes pflaster Schmeller 1, 391 . s. DWB darrband .

dürrbein

DWB

duerr·bein

dürrbein , n. 1 1. der ein mageres bein hat, das gleichsam nur aus haut und knochen besteht. in der Wetterau rufen die kinder dem raben spot…

dürrbeinicht

DWB

duerr·beinicht

dürrbeinicht , adj. und adv. der keine waden hat. ob man gleich den dürrbeinigten mannspersonen mit falschen waden durch die kunst zu statte…

Dürrbeinig

Campe

duerr·beinig

Х Dürrbeinig , — er, — ste, adj. u. adv. dürre oder dünne Beine habend. Die Dürrbeinigkeit.

†Dürrbir

ElsWB

duerr·bir

PfWB LothWB RhWB † Dürrbir f. gedörrte Birne. ‘ein sester drrbieren’ Mosch. II 30.

dürrbrünstig

DWB

duerr·bruenstig

dürrbrünstig , adj. und adv. vertrockent. dürrbrünstig feld carbunculosus ager Maaler 93 c ; vergl. DWB dürr 2 a.

dürre,

FWB

1. ›trockene, niederschlagsarme Witterung, Jahreszeit‹; ›trockener Boden, Dürre als Folge großer Hitze und trockenen Wetters‹; wird aufgrund…

duᵉrreªgenen

WWB

duer·reagenen

duᵉr-reªgenen V. [verstr.] mit Regen durchdringen. Heu es gans dörrehnt ist durch und durch nass ( Kr. Höxter Höx Ab).

dürrecheit

Lexer

dürrec-heit stf. ib. trockenheit Mein. 13,14. Heinr. 721 des sandes durrekeit Roth dicht. 45,33.

Dürre (der)

Wander

duerr·eder

Dürre (der) Ein Dürrer kann noch so viel Kleider anziehen, er wird wol dick, aber nicht fett. Mit Bezug auf Leute von geringem Geistesumfang…

Dürre (die)

Wander

duerre·die

Dürre (die) 1. Grosse Dürre schadet wol, aber sie verdirbt nicht. Holl. : Wat door groote droogte vergaat, kan met nat weêr te regt komen; w…

Duᵉrreise

WWB

duerr·eise

Duᵉr-reise f. [verstr.] Durchreise. — Ra.: Häi es blōß so up de Dörreise stattet nur einen kurzen Besuch ab ( Kr. Minden Min Ha).

dürreisen

DWB

duerr·eisen

dürreisen , n. wie dürrstein, ein strengflüssiger eisenstein der ein sprödes eisen gibt.

dürreiß

DWB2

duerr·eiss

dürreiß m. zu eiße m. geschwür: 1969/75 pfälz. wb. 2,685.

Dürreiß(en)

PfWB

duer·reissen

Dürr-eiß(en) m. : = PfWB Dürre 2 a, Därrees, Pl. Därreese (ˈdärēsə) [verbr. nördl. NPf KL-Nanzdzw PS-Geisbg, s. K. 108], Därres (?) [ RO-Sch…

duerr als Zweitglied (30 von 59)

branddürr

RhWB

brand·duerr

brand-dürr -ǫ-  Zell-Raversbeuren Adj.: sehr mager, dass ‘er brennt’.

britzeldürr

RhWB

britzel-dürr -dęr Westerw Adj.: krachdürr.

gipfeldürr

DWB

gipfel·duerr

gipfeldürr , adj. , ' wenn ein baum von oben herein abdorrt ' Chr. W. v. Heppe wohlred. jäger (1779) 185 b ; die abgestorbenen und gipfeldür…

gippeldürr

RhWB

gippel-dürr (s. S.) Kreuzn , Meis , Birkf , Wend , Simm-Horn [ giwəl- Kreuzn-Stdt ] Adj.: sehr dürr, mager.

griebendürr

DWB

grieben·duerr

griebendürr , adj. : alle ding waren auss mangel regens und übriger hitz grübendürr Seb. Franck chronica 1, 580 ; 'griebedürr sehr üblich im…

haberstrohdürr

DWB

haberstroh·duerr

haberstrohdürr , adj. : die stürmischen winde haben mich so haberstrohdürr aufgetrocknet, dasz es kein wunder ist, wenn meine briefe wie geh…

hundedürr

DWB

hunde·duerr

hundedürr , adj. schmählich dürr ( wie ein windhund ): dein han war hunddürr, zech und alt. H. Sachs 2, 4, 14 c . vgl. hundsmager.

kiesdürr

DWB

kies·duerr

kiesdürr , volksmäszige steigerung von dürr, wie steindürr, sanddürr. Frommann 5, 190 . Schmidt west. id. 98 .

klapperdürr

DWB

klapper·duerr

klapperdürr , dürr zum klappern, eine der vielen volksmäszigen übertreibungen, wie henneb. thür. rappeldürre, rasseldürre, klingdürr, mit ab…

klingeldürr

ElsWB

klingel·duerr

klingeldürr Adj. klapperdürr, von Holz, Getreide, Heu, Früchten Ingersh. Dü. Bf. Das Holz brënnt guet, s is t k. Ingersh.

klinkdürr

RhWB

klink·duerr

klink-dürr -eŋkəndø·r.  MülhRh-Heiligenhs , Sol-Leichl Adj.: sehr mager.

knadderdürr

RhWB

knadder-dürr -dərədȳ·ə.r  Dür Adj.: sehr mager, hager.

knarrdürr

RhWB

knarr·duerr

knarr-dürr -dēər  Bitb-Wissmannsd Adj.: spindeldürr, sehr mager.

knochendürr

RhWB

knochen·duerr

knochen-dürr -dȳ·ə.n, –dȳ·ə.r (s. S.)  Neuw (kurköln.), Sieg , MülhRh , Sol Adj., dass.

krachdürr

PfWB

krach·duerr

krach-dürr , krachen- Adj. : ' ganz dürr, beim Zusammendrücken knisternd '. Das Hai is krachdärr [ KU-Wolfst ], krachedeʳʳ [ HB-Höch ]. SHW …

krummdürr

PfWB

krumm·duerr

krumm-dürr Adj. : ' nach unten gekrümmt und dürr '. Die Gerscht is krummdeʳʳ [ KU-Schmittw/O ]. SHW Südhess. III 1875 .

kuhdürr

RhWB

kuh·duerr

kuh-dürr kī·ə.da·r. Altk-NFischb Adj.: sehr mager.

lattendürr

RhWB

latten·duerr

latten-dürr latsəndȳ·ə.rn  Bo-Mehlem Adj.: sehr mager u. hager.

luftdürr

PfWB

luft·duerr

luft-dürr Adj. : ' an der Luft getrocknet ', insbes. vom Heu, luftdäʳʳ [KU-Bedb Brück RO-Sippf FR-Bockh Tiefth NW-Ellstdt SP-Heiligst LA-Ran…

Ableitungen von duerr (4 von 4)

dürre

DWB

dürre , f. trockenheit ariditas, siccitas, hitze die austrockent, ahd. durrî, mhd. dürre Ben. 1, 322 b . dürre druckne Dasypod. 317 b . dürr…

gedürren

DWB

gedurren , gedürren , wagen, s. DWB gedüren , getürren.

undürre

DWB

undürre , f. underre Keisersberg bilgersch. 14 c . —

verdürren

PfWB

ver-dürren s. PfWB verdörren .