Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
haberstroh n.
haberstroh , n. stramen avenaceum: ihr antlitz ist geschminkt mit wasser aus dem brunnen, ihr hut ist haberstro, ihr kittel ist parat von seiden die sie selbst zuvor gesponnen hat. Opitz 1, 156 ; und keüwend alle wörter do als unsre kue das haberstro. Murner schelmenz. cap. 11 ; heckerling und haberstroh das ist gut kelberfutter, wer das megdlein haben will, der halt es mit der mutter. Amantes amentes D 8 ; in ähnlicher fassung bei Frischbier volksr. 843 . Haberstroh dient als bild einer geringen, wertlosen sache in manchen redensarten. mit haberstroh lohnen schlecht lohnen: hab kain ungemach,…