Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bleichen praet.
bleichen , praet. bleichte, 1 1) intrans. pallere, ahd. pleichên, pleichêta ( Graff 3, 245 ), mhd. bleichen ( Ben. 1, 205 b ): nist akar hiar in rîche, nub er zi thiu nu bleichê. O. II. 14, 106 = gelb, fahl werde ; und wär es auch der beste wein, der an der Mosel bleichet. Uz 1, 103 , vgl. bleichart; da bleichten die rosichten wangen zu schnee. Bürger 61 a ; wenn des tages heller schimmer bleichet, stürzt der kühne schwimmer in des Pontus finstre flut. Schiller 59 b ; spült zuletzt mein bleichendes gebein dem ufer zu. Göthe 9, 372 ; hier auf dem rasen bleicht das linnen gut; das garn ist noch …