abgewinnen a
etw Erstrebtes erringen von: in Wette, Spiel, Wettkampf Ein klein Papier [
Banknote] hast du mir abgewonnen, | Ich war auf größeres gefaßt; | Denn viel gewinnst du wohl .. | Worum du nicht gewettet hast GWB4,241 Vs 1 Münzsorte .. die er einem Fremden im Spiel abgewonnen hatte GWB18,209,11 Unterhaltungen GWB38,133,19 Claud
1 GWBB27,75,14 Knebel 6.7.16 jenes Spiel .. wo eins [
der Kinder] herum gehen und dem andern einen Platz a. muß GWB21,272,2 Lj III 6~GWB52,129,4 ThS V 6 Auf dem freien Platze suchen sie [
die Pferde im Rennen] noch einander den Vorsprung abzugewinnen GWB32,257,27 ItR
auch bei anderem wetteiferndem Bestreben GWBB34,275,5 ABrentano 1.6.21 K
ferner iVbdgn wie ‘jdm den Schritt a.’ uä iSv zuvorkommen Doch würde sie der erste Platz beglücken .. | Sie scheint der Schwester Hoheit nachzusinnen | Und möchte gern den Schritt ihr a. [
geistl u weltl Regiment] GWBMaskenz RomantPoesie 184 GWBB38,210,19 Jakob 2.8.24 K AA74,26 Werth II den Vorrang a. GWBB16,421 AWSchlegel [Febr 02] ―
dem Schicksal, der menschl Gesellschaft, der Natur etw abringen Dem Schicksaal .. Du hast uns lieb, du gabst uns das Gefühl: | Dass ohne dich wir nur vergebens sinnen, | Durch Ungeduld und glaubenleer Gewühl | Voreilig dir niemals was a. GWB1,394 Vs 11 Plp Jeder Mensch fühlt sich privilegirt. Diesem Gefühl widerspricht 1. die Naturnothwendigkeit, 2. die Gesellschaft. ad 1. Der Mensch kann ihr nicht entgehen, nicht ausweichen; nichts a. .. ad 2. Der Mensch kann ihr .. a., daß sie ihn ihre Vortheile mitgenießen läßt, wenn er seinem Privilegiengefühl entsagt GWB42
2,233,13u16 MuR(949) daß man sich kaum getraut .. ihr [
der Natur Amerikas] einen Kampf anzubieten. Und doch ist es leicht für den Entschlossenen, ihr nach und nach die Wüsteneien abzugewinnen und sich eines theilweisen Besitzes zu versichern GWB25
1,216,17 Wj III 12 die Anwohner des Meeresufers, das sie der Fluth a. wollen GWB15
2,236 Faust II Plp GWB35,143,17 TuJ So bröcklicht und lose es [
das Gestein] aussieht, so schwer ist ihm etwas abzugewinnen GWBN9,85,5 Kammerbg GWBN5
2,409 Fl Plp
mit sachl Subj dem Sonnenlichte .. dem sie [
die Karfunkelsteine] dieses Leuchten abgewonnen hatten GWB44,319,22 CellAnh VIII
im Bild daß .. Sie ihn [
den Verfasser von Olfried und Lisena] .. als Küchenjungen an den Herd versetzen .. einen so zarten hübschen Burschen .. der, nachdem er sich soviel mit dem Wasser beschäftigt, doch auch wohl dem Feuer etwas a. könnte GWBB33,272,16 ASchopenhauer 30.9.20 sende .. einen Theil der gestrandeten Ladung
1), den ich den Strudeln des Lethe kecklich abgewonnen habe GWBB39,154,5 Riemer 25.3.25 GWB16,328 Vs 29 ―
dem Gegner in kriegerischer Auseinandersetzung die Türken hingegen hatte der Kaiser [
Abbas I.] .. in der glücklichsten Feldschlacht, dergestalt überwunden, daß er in der Folge .. noch große Landstrecken ihnen abgewann GWB7,196,28 DivNot den lange hin- und wiederschwankenden Sieg endlich dem Feinde abgewann GWB7,168,4 DivNot ―
durch geschicktes Verhalten Glaubet er meinen Feinden doch mehr .. | Die euch mit Lügen beschweren, mein Leben mir abzugewinnen GWBReinF V 157 Die Arzneikunde ist Viel mehr politisch als ein Anderes. Man muß auf die Krankheit losgehen, wie auf einen großen Herrn oder ein hübsches Mädchen, die man be- will, wie ein Diplomat den andern durch einen Pfiff, um ihr etwas abzugewinnen Gespr(Bi 1,489) Riemer Mai 07
jdm etw entlocken, zu etw gelangen Pausanias .. entbrennt .. gegen eine schöne byzantinische Jungfrau. Nach langem Widerstreben gewinnt sie der Machthaber endlich den Eltern ab GWB41
1,191,10 Rez:Byron,Manfr GWB5
2,348 Das Tagebuch 125 eine Beisteuer a. GWB28,273,23 DuW 14 GWB17,277,17 Bürggeneral 9 GWBN3,124,18 FlH II
uö ich konnte ihm [
dem fremden Kind] aber in keiner Sprache etwas a. GWB30,35,15 ItR aus einer erst den Alten, dann den Franzosen abgewonnenen Bildung GWB41
1,136,1 KlassRomantItal
auch mBez auf Zeiteinteilung so wär es um desto erfreulicher wenn Sie Ihren wichtigen Geschäften so viel Zeit a. könnten GWBB47,46,21 AHerder 28.4.30 K
verschiedenartige Vorteile wenn man einen aus Neckerei zugefügten Schmerz unterdrückt .. setzt man sich in einen großen Vortheil, der uns von andern so geschwind nicht abgewonnen wird GWB26,101,28 DuW 2 GWB41
2,212,2 ―
häufig iVbdg mit Ausdrücken der Zustimmung, Anteilnahme uä [
Schiller] haben wir .. | Mit guter Kunst und ausgesuchtem Spiele .. | Ein holdes Lächeln glücklich [still ihm
Var] abgewonnen GWB16,167 EpilSchillersGlocke 80 GWB41
2,301,1 Anz:Globe~GWBB43,241,11 Carlyle 15.1.28 GWBB23,221,6 Hzgin Louise 1.1.13 K GWBB40,278,1 C Gfin Egloffstein 31.1.26
uö Tieck .. Genoveva .. deren wahrhaft poetische Behandlung mir .. Freude machte, und den freundlichsten Beifall abgewann GWB35,85,6 TuJ GWBB24,113,5 Eichstädt 19.1.14
uö Möge es Höchst Denenselben Geschmack und Beyfall a. GWBB35,180,21 CarlAug 20.11.21 K [
sa b] Wohlgefallen a. GWBB34,301,3 Grhzgin Louise 24.6.21 jedem .. die reinste Theilnahme und höchste Bewunderung a. muß GWBB42,3,3 CarlBernh [1.1.27] K GWBB27,346,6 Maria Paulowna 15.2.17 K
uö was mir als Kind, als Knaben, als Jüngling die meiste Aufmerksamkeit abgewonnen, was mich vorzüglich angeregt und gefördert hatte GWBB46,370 Ségur 28.12.29 K
uö welche Phänomene besonders ihm auffallen, ihm einen Antheil a., ihn festhalten, ihn beschäftigen, immer wird es zum Vortheil der Wissenschaft sein GWBN1,374,21 FlD Schlußw GWB49
1,311,10 TischbeinsIdyllen GWBB28,192,11 Schultz 22.7.17
uö so gewannen ihm die Meteorsteine .. Liebe und Neigung gründlich ab zu unablässigem wissenschaftlichen Behandlen GWBB42,150,25 Zelter 22.4.27 Interesse GWB28,144,12 DuW 12 GWBB14,170,20 JGSchlosser 30.8.99 GWBB31,125,10 Rochlitz 15.4.19 GWBN5
1,226,11 EntoptFarb~GWBB28,99,17 Boisserée 27.5.17
uö uns .. Zustimmung a. GWB49
2,127,12 ― Er zeigte durchaus .. eine unverrückte treue Neigung gegen die, welche ihm seine Freundschaft abzugewinnen wußten GWB41
1,23,4 Anz:Hackert was kann man mehr wünschen, als daß ein Jüngling .. einsichtigen, geprüften Männern Vertrauen und Neigung abgewinne GWBB24,147,8 Willemer 13.2.14 es mußte mir jemand angeboren sein, wenn er mir meine Sorgfalt a. wollte GWB22,353,1 Lj VI den Mann .. der mir eine so vorzügliche Hochachtung abgewonnen hat GWBB14,124,21 Cotta 5.7.99 GWB25
1,260,20 Wj III 14 GWBB38,114,8 Gf Brühl 20.4.24
uö diese viel oder wenig sagende Gunst [
Kuß] einem reizenden Mädchen abzugewinnen GWB28,13,15 DuW 11 GWB26,90,16 DuW 2 Der neueParis b
Gefallen an etw (jdm) finden, mehrf idWdg ‘Geschmack a.’ uä Hatte man dieser ungewohnten Speise erst einigen Geschmack abgewonnen GWB35,221,17 TuJ Eilt aber die Raupe sich einzuspinnen, | Nicht kann sie mehr Blättern Geschmack a. GWB2,248 Sprichw 569 GWBB21,72,16 Knebel 19.9.09 Gedicht vom jüngsten Tage .. daß ich solchen apokalyptischen Ereignissen .. keinen besonderen Geschmack a. [< keine besondere Aufmerksamkeit schenken] konnte GWB35,61,27 TuJ daß das Publicum hätte damit [
mit der Oper] bekannt werden und ihr Geschmack a. können GWBB20,257,27 Voigt 9.12.08 GWB28,116,2 DuW 12
uö Ihren Unterricht, wodurch er [
August] dem Alterthum Geschmack und Sinn abgewonnen GWBB32,199,6 Riemer 19.3.20 K in’s freie Geburtsland, dem ich Lust und Antheil wieder abgewonnen hatte [zu dem ich wieder Lust und Antheil fassen konnte GWB36,93,8] GWB36,410 TuJ Var weil diesen Dingen aber kein künstlerischer, allenfalls nur ein gemüthlicher Antheil abzugewinnen GWBB34,146,6 ChStein 28.2.21 GWB12,342 Lila Plp GWB36,331,23 Zu brüderlAndenkWielands 1813
uö Prinz August [
v Gotha] ist lieb und gut, wir haben aber diesmal einander noch nichts a. können GWBB7,87,28 ChStein 5.9.[85] c
sich etw erkennend od künstlerisch gestaltend zueignen Wir waren überzeugt, durch treues Aufmerken, durch fortgesetzte Beschäftigung lasse sich allen Dingen etwas a. GWB28,63,24 DuW 11 Abwechselnd einfache natürliche Gegenstände .. mit Ruhe zu betrachten wie der verständige, kluge Mensch ihnen etwas abzugewinnen weiß GWB24,142,9 Wj I 8 das Erkennen seiner selbst .. Hieraus entsteht die Fähigkeit, der Welt und den Geschäften im höheren Sinn etwas abzugewinnen GWB41
1,53,6 Shakesp u kein Ende ―
im Bereich der Natur u ihrer Erscheinungsformen (s dagegen a) wie sehr muß die Schwierigkeit sich steigern, wenn wir der Natur etwas abzugewinnen gedenken, welche, ewig beweglich, das Leben das sie verleiht nicht erkannt wissen will GWBN8,137,4 ZwKnoch umgeben Sie sich mit den Phänomenen wie ich es auch thue, denn auf diese Weise kommt man oft unvermuthet in den Fall, der ewig unerschöpflichen Natur immer wieder einmal eine Seite des Millionecks abzugewinnen, die sich uns gerade in einem gewogenen Augenblicke zuwendet GWBB43,59,19 Ficinus 11.9.27 K~GWBB43,325 K GWB35,146,17 TuJ=GWBB16,166,14 Willemer 24.1.03 GWBB36,126,10 Knebel 23.8.22 GWBN6,159,9 MetamPfl Nachtr GWBN11,6,25 Natur [Tobler?] Dem Aufmerksameren freilich wird nicht entgehen, daß man der Natur nichts a. kann, wenn man ihr, die bloß nothwendig handelt, einen Vorsatz unterschiebt GWBN3,285,8 FlH V die stille Leidenschaft, ihre [
der Natur] Räthsel anzuschauen und der Wunsch, durch unsern eignen selbst räthselhaften Geist ihren Mysterien etwas abzugewinnen GWBB23,120,5 Trebra 27.10.12 K Er [
Descartes] scheint nicht ruhig und liebevoll an den Gegenständen zu verweilen, um ihnen etwas abzugewinnen; er greift sie als auflösbare Probleme mit einiger Hast an GWBN3,277,24 FlH V GWBN5
2,407 Fl Plp GWBN9,86,10 Kammerbg GWBB45,250,14 EHFMeyer 23.4.29 GWBB47,93,13 Carlyle 6./7.6.30
uö ich .. will einige Versuche machen und .. sehen, ob ich der sogenannten Inflexion etwas a. kann GWBB14,115,12 Schiller 19.6.99 ich glaube, daß, wenn die Beobachtungen [
der Wolken] durch viele Jahre ernstlich fortgesetzt werden, auch dieser Sache etwas abzugewinnen sei Gespr(Bi 2,547) Grüner 2.9.21 GWBB32,10,23 Willemer 8.9.19 GWBN4,249,21 FlH VI A(GJb 30,33) Bericht [22.]11.12
uö ―
im Bereich von Kunst u Wissenschaft Hab’ ich einem Gegenstande nur die Spitze des Fingers abgewonnen, so kann ich mir die ganze Hand durch Hören und Denken wohl zueignen GWB31,68,16 ItR wenn ich Interesse finden sollte, so mußte ich einer Sache irgend etwas a. .. das mir fruchtbar schien und Aussichten gab GWB28,40,10 DuW 11 Alles was du denkst und sinnest, | Was du der Natur und Kunst | Mit Empfindung abgewinnest, | Druckst du aus durch Musengunst GWB2,160 Vs 3 meinem alten Wunsch, der Tonlehre auch von meiner Seite etwas abzugewinnen, um sie unmittelbar mit dem übrigen Physischen und auch mit der Farbenlehre zusammenzuknüpfen GWBB21,354,1 Sartorius [19.7.10] K Was ihr [
der Abhandlung] in der Eile abzugewinnen war, ist schon alles werth, denn ich konnte mir den Hauptbegriff aneignen, woraus das Nähere sich mit Muße entwickeln wird GWBB37,249,7 Carus 29.10.23 theilnehmend habe ich ihn [
FAWolf] nie gekannt .. Sodann weiß er viel zu viel, um sich noch belehren zu mögen .. Er hat seine eigne Denkweise, wie sollte er fremden Ansichten etwas a.? GWBB23,85,28 WHumboldt 31.8.12 K dem ersten Gesang hat er [
in seiner Kritik] schon alles abgewonnen, was von den neun übrigen zu sagen ist GWBB33,211,13 Schultz 10.9.20 GWBB14,110,22 Schiller 5.6.99 GWBB16,11,17 Schiller 19.1.02 GWBB17,20,18 NMeyer 18.1.04 GWBB33,134,18 August [28.7.20] K GWBB46,140,4 Zelter 9.11.29 GWBB15,183,17 Imhoff 26.2.01 K GWBTgb 28.12.28
uö ―
mehrf im Hinblick auf Typisches, Eigentümliches Bis man sich durch soviel neue Gesichter durchguckt und ihnen eine Idee abgewinnt GWBB6,113,10 ChStein 28.12.82 GWBB44,137,19 Carlyle 15.6.28 weil ich meist klar bin und dem Gegenstand bald seine Eigenthümlichkeit abgewinne, so kann ich mehr thun und wagen als ein anderer GWB31,24,23 ItR GWB7,74,27 DivNot Wie diese Gebirge hier entstanden sind, weiß ich nicht, will’s auch nicht wissen; aber ich trachte täglich, ihnen ihre Eigenthümlichkeit abzugewinnen GWB25
1,31,17 Wj II 9 GWBB35,97,9 Schultz 24.9.21 GWBB36,109,18 Boisserée 6.8.22 GWBB45,313,4 Schultz 29.6.29
uö Die kleinen Basalte vom Horn [
Berg] .. denen man .. eine bestimmte Gestalt a. kann, gaben mir manche Beschäftigung. Der Grundtypus, woraus alle die übrigen Formen sich zu entwickeln schienen, ward in Thon nachgebildet GWB36,157,26 TuJ GWBN13,361,3 MinGeol Plp
uö Doch immer sind mir noch diese herrlichen Gegenstände wie neue Bekanntschaften. Man hat nicht mit ihnen gelebt, ihnen ihre Eigenthümlichkeit nicht abgewonnen GWB30,232,1 ItR GWB22,179,26 Lj V 7 GWB34
1,176,22 KuARheinMain GWB46,19,11 Winckelm es läßt sich in dieser Form [
Gespräche in Liedern, als literarische Gattung] manches sagen, man muß nur erst hineinkommen und dieser Art ihr eigenthümliches a. GWBB12,280,15 Schiller 31.8.97 GWB28,188,8 DuW 13 ―
eine bestimmte, meist positive od erwünschte Seite von etw ergreifen (gelegentl zu b tendierend) Weil wir aber .. wie wahrhafte Kinder, auch dem Nothwendigen irgend einen Scherz abzugewinnen suchten GWB28,158,27 DuW 12 einer Amazone .. die kaum einen leidlichen Begriff den Männern a. konnte GWB25
2,104 Wj II 5 Plp GWB27,168,11 DuW 8 GWB33,203,2 Camp Ich habe mich .. ziemlich wieder in’s Gleichgewicht gestellt, gebe mich mit der Vergangenheit ab, suche der Gegenwart etwas abzugewinnen und lausche der Zukunft GWBB40,106,5 Sartorius 8.10.25 K GWB41
2,377,17 GWBB46,127,13 Zelter 1.11.29
uö [
Baronesse:] Ich wüßte doch nicht, daß in unserm Leben .. vieles geschehen wäre, das man in eine solche Sammlung [
von Geschichten] aufnehmen könnte. [
Der Alte:] Es kommt freilich vieles auf die Beobachter an, und was für eine Seite man den Sachen abzugewinnen weiß GWB18,126,11 Unterhaltungen Schon in Rom hatte man meinem eigensinnigen Einsiedlersinne .. eine gesellige Seite abgewonnen GWB31,19,1 ItR
verschiedentl im Zshg mit künstlerischer Gestaltung An seinen [
Burns’] Gedichten hab ich einen freyen Geist erkannt, der den Augenblick kräftig anzufassen und ihm zugleich eine heitere Seite abzugewinnen weiß GWBB45,305,1 Carlyle 25.6.29 den Plan der Nausikaa weiter durchzudenken und zu versuchen, ob diesem Gegenstande eine dramatische Seite abzugewinnen sei GWB31,147,5 ItR GWB27,36,27 DuW 6 GWB27,92,6 DuW 7 GWBB38,66,13 Schultz [8.3.24]
uö ―
dem Objekt innewohnende Möglichkeiten zur Entfaltung bringen weil die natürlichen Menschen .. bey lebhaftem sinnlichen Anschauen, an einem Gegenstande viele Eigenschaften auf einmal entdecken, und da sie kaum in einem Begriff zusammenzufassen sind .. so gewinnen sie dem ganzen etwas bildliches ab, und das Wort wird meistentheils metaphorisch GWBB23,376,13 Riemer 30.6.13 ― Ich hätte längst eine Zeichnung von ihm [
Neureuther] gewünscht, kann er diesem Gedicht, nach seiner Weise, etwas a., so würde mir es sehr angenehm seyn wenn er mir damit noch ein Andenken zueignen wollte GWBB47,209,20 Boisserée 7.9.30 ich besehe mir erst den Gegenstand, untersuche was ihm der Verfasser abgewonnen, was er ihm verliehen GWBB32,226,12 Pyrker [2.4.20] K GWBB22,193,21 ChLigne 10.11.11 K
uö mehrdeutig Wie ich im Stillen langmüthig einhergehe werden Sie an der dreytausendjährigen Helena sehen, der ich nun auch schon sechzig Jahre nachschleiche, um ihr einigermaßen etwas abzugewinnen GWBB42,197,20 Nees 24.5.27 ― wie die verschiedenen Nationen .. den ungeheuren Stoff [
orientalische Kultur], jeder nach seiner Art, behandelt, und so muß man es denn auch machen, wenn man ihm etwas a. will, und sollte man dabey auch die Rolle des Kindes spielen, das mit einer Muschel den Ocean in sein Grübchen schöpfen will GWBB25,144,15 Knebel 11.1.15 Es ist immer das große Talent, das einem reichen Stoff den menschlichen Gehalt abzugewinnen, die gehörigsten Einzelnheiten durchzuarbeiten und jede Situation bis auf’s Höchste zu steigern vermag GWBB44,279,19 Ottilie 18.8.28 K man kann sagen, daß der Künstler ihn [
einen Gegenstand der Natur] in diesem Augenblicke [
des Ergreifens] erschaffe, indem er ihm das Bedeutende, Charakteristische, Interessante abgewinnt, oder vielmehr erst den höhern Werth hineinlegt GWB47,17,21 PropylEinl
Syn GWB
abdringen GWB
ablocken GWB
abnehmen GWB
aneignen GWB
übergewinnen GWB
zueignen(sich etw z.) vgl GWB
abjagen GWB
abnötigen GWB
abringen GWB
abtrutzen, abtrotzen 1) vgl Herrn Professor Riemer, Manuscript von Helena GWBTgb 25.3.25Jutta Neuendorff-Fürstenau J.
N.-
F.