Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zuschieben v.
zuschieben , v. in früherer zeit, bes. 16. jh., vielfach übertragen, neuerdings mit deutlicherer anschauung des ' schiebens '. 1 1) personen irgendwohin schieben: da ... fühlt er sich ... mit wilder gewalt nach der ausfahrthür zugeschoben O. Ludwig 1, 336 E. Schm.; A., die nach ausgestandener haft ihrer heimat 'zugeschoben' wurde, wie es in der amtssprache heiszt Anzengruber ges. w. 4, 219 . früher: einem ein liebchen z. Kramer 2, 516 a ; wie ich dem böszwicht möcht vergelten, der uns den also hat zuogeschoben ( qui hunc supposuit nobis ) Boltz Terenz (1539) 54 a ; wann du nun durch deine stri…