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Tugend

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Adelung
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Tugend

Bd. 4, Sp. 716
Die Tugend, plur. die -en, ein Wort, welches in einem verschiedenen Umfange der Bedeutung gebraucht worden, und noch gebraucht wird. 1. * Körperliche Stärke, Kraft; eine veraltete Bedeutung, welche indessen doch die erste und ursprüngliche ist. Im Niedersächsischen ist tauger noch stark, muthig, und bey dem Pictorius kommt noch Tucht für Kraft und Macht vor. In engerer Bedeutung wurde es ehedem auch häufig für Tapferkeit gebraucht, in welcher Bedeutung es gleichfalls veraltet ist. 2. In engerer Bedeutung, Kraft, Fähigkeit gewisse Veränderungen besonders heilsame Veränderungen, hervor zu bringen; eine größten Theils auch schon veraltete Bedeutung, in welcher die Tugenden eines Krautes, einer Arzeney, ehedem ihre Heilkräfte waren. 3. Figürlich ist die Tugend.[] (1) Der Zustand, da ein Ding die zu seiner Bestimmung nöthigen Eigenschaften besitzt, wo es wieder auf doppelte Art gebraucht wird. (a) Als ein Abstractum und ohne Plural, die Beschaffenheit eines Dinges, da es alle zu seiner Bestimmung nöthigen Eigenschaften besitzet. Die Tugend eines Hauses, eines Pferdes. Auch diese Bedeutung gehöret in der edlern Schreibart zu den veralteten, ob man gleich noch im gemeinen Leben von der Tugend eines Messers, eines Werkzeuges u. s. f. höret, dessen Tauglichkeit oder Tüchtigkeit zu bezeichnen. Nieders. Döge. In engerer und höherer Bedeutung war Tugend ehedem auch Vortrefflichkeit, und diese Bedeutung hat es vermuthlich noch 1 Pet. 2, 9. wo es heißt: die Tugend des, der euch berufen hat, im Griech. άρετη. (b) Als ein Concretum und mit dem Plural, einzelne der Bestimmung gemäße oder brauchbare, gute Eigenschaften. Ein Pferd von vielen Tugenden. Die Treue ist die vorzüglichste Tugend eines Hundes, die Leichtigkeit und Bequemlichkeit, die Tugend an einem Werkzeuge. Der Rheinwein hat die Tugend, daß er nicht so leicht rauscht, als der Französische. Ehedem sprach man auch von den Tugenden des Verstandes, d. i. nützlichen Fähigkeiten desselben. (2) In engerer moralischer Bedeutung ist die Tugend der Zustand, da ein vernünftiges Geschöpf seiner Bestimmung oder Absicht gemäß handelt; wo es wieder in verschiedenen Einschränkungen gebraucht wird. (a) Als ein Abstractum und ohne Plural, sowohl von der ganzen pflichtmäßigen Beschaffenheit, von der Übereinstimmung des moralischen Zustandes mit dem Gesetze oder der Bestimmung, als auch von der Fertigkeit zur möglichsten Leistung seiner Pflicht. Etwas aus Tugend thun. Jemandes Tugend für zweydeutig halten. Wir haben kein Zeichen der Tugend beweiset, Weish. 8, 14. Sich der Tugend befleißigen. (b) Als ein Concretum und mit dem Plural, einzelne in diesem Zustande gegründete, daraus herfließende Neigungen und Fertigkeiten, jede pflichtmäßige und lobenswürdige Neigung oder Fertigkeit. Bürgerliche Tugenden, Fertigkeiten die bürgerlichen Gesetze, die Pflichten der menschlichen Gesellschaft zu erfüllen. Natürliche Tugenden, deren Bewegungsgrund der natürliche Erfolg der Handlungen ist, zum Unterschiede von den christlichen, welche ihre Bewegungsgründe aus der Religion hernehmen. Mäßigkeit, Verschwiegenheit, Fleiß, Treue u. s. f. sind Tugenden. Aus der Noth eine Tugend machen. Die Tugend stehet hier der Untugend, ingleichen dem Laster entgegen. (3) In der engsten Bedeutung wird die Keuschheit oft nur Tugend schlechthin genannt. Die Tugend einer Person in Verdacht ziehen. Was der Tugend eines Frauenzimmers nachtheilig ist. Si hat tugent und ere, einer der Schwäbischen Dichter. Und diese Bedeutung hat das Wort vermuthlich auch, wenn es in einigen Reichsstädten als ein Abstractum, ein Titel adeliger Frauenzimmer ist. In Nürnberg z. B. werden die Frauenzimmer aus patricischen Geschlechtern Ihre Hochadelige Tugend genannt. Anm. 1. Fast in allen Sprachen ist der engere moralische Begriff der Tugend eine Figur der Leibesstärke, Virtus, von Vis, Vires, Kraft, Gewalt, άρετη, von άρης, stark; nicht, weil die Tugend moralische Kraft gegen einen Widerstand, gegen sinnliche Kraft ist, sondern, weil in dem rohen Jugendalter der Welt und der Nationen Leibesstärke und darin gegründete Tapferkeit, die einzige bürgerliche Tugend, wenigstens der einzige bürgerliche Vorzug, war. Anm. 2. Dieses Wort kommt in seiner heutigen Gestalt zuerst in dem alten Gedichte auf den heil Anno vor, wo es Dugint lautet, im Wallisischen Digoniant. Ältere Sprachen und Mundarten haben statt der Sylbe -end, die Sylbe de oder et, wie Willerams Tugede, Notkers Tuged, das Angels. Duguch, das[] Nieders. Dögt, das Schwed. Dycht, das Holländ. Deugt. Aus diesem Tugde ist ohne Zweifel, durch Einschaltung des müßigen Nasenlautes, Tugend entstanden, so wie aus Jungde auf ähnliche Art Jugend geworden ist. Tugde und Tugend stammen von taugen her, so fern es ehedem ursprünglich stark seyn bedeutete, und zu dem veralteten degen, groß, stark, tapfer, gehörete, von welchem Worte Theganheit bey dem Ottfried noch für Tugend vorkommt. Das Nieders. Dögt bedeutet nicht allein Tugend, sondern auch Tüchtigkeit, so wie Döge daselbst die Tauglichkeit ist. S. Dick, Deihen, in Gedeihen, Tüchtig u. s. f.
5060 Zeichen · 73 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tugend

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Tugend , plur. die -en, ein Wort, welches in einem verschiedenen Umfange der Bedeutung gebraucht worden, und noch ge…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Tugend

    Goethe-Wörterbuch

    Tugend [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tugend

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Tugend , der Etymologie nach soviel wie Tauglichkeit, Tüchtigkeit, dem jetzigen Sprachgebrauch nach insbes. diejenige Tü…

  4. modern
    Dialekt
    Tugend

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB Tugend [Týkət Co. ; Pl. –ə] f. 1. Tugend. 2. Eigenschaft, Benehmen: Er hat alli wüeste n Tugende n Wh. …

  5. Sprichwörter
    Tugend

    Wander (Sprichwörter)

    Tugend 1. Ade, Tugend, hab ich Geld, so bin ich lieb. – Petri, III, 1. 2. Alle Tugend hat aufgehört, Gerechtigkeit ist a…

  6. Spezial
    Tugend

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Tu|gend f. (-,-en) virtú (-tus) f. ✒ alles vergeht, Tugend besteht döt passa, na virtú indere resta; Ehre ist der Tugend…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tugend

327 Bildungen · 233 Erstglied · 84 Zweitglied · 10 Ableitungen

tugend‑ als Erstglied (30 von 233)

tugendadel

DWB

tugen·dadel

tugendadel , m. , der durch tugend verliehene adel des menschen, im gegensatz zum geburtsadel; zusammenhängend mit der seit dem späten mitte…

tugendarm

DWB

tugen·darm

tugendarm , adj. : liebe gein sô swachem menschelîn und gein tugentarmen sündæren David v. Augsburg in: dt. myst. 1, 378, 2 Pfeiffer; eine t…

tugendausbund

DWB

tugend·ausbund

tugendausbund , m. , ' muster an tugend ', mit ironischem nebenton: ein tugendausbund, der sich selbst, der welt und dem lieben leben ... hö…

tugendbahn

DWB

tugend·bahn

tugendbahn , f. , wie tugendpfad, -weg usw., der weg eines tugendhaften lebens, der zum höchsten ziel führt, wohl im anschlusz an das biblis…

tugendbaum

DWB

tugend·baum

tugendbaum , m. : wie die liebe, barmhertzigkeit und das mitleiden dem gekröhnten granat-appel an dem christlichen tugend-baume, also gleich…

tugendbeflissen

DWB

tugend·beflissen

tugendbeflissen , part. adj., wie tugendgeflissen ( s. d. ): die tapfern, tugendbeflissene hingegen, würden ( nach diesem leben ) in den lei…

Tugendbegabt

Campe

tugend·begabt

Tugendbegabt , adj . u. adv . mit Tugenden begabt. Besonders als Titel von Frauen und Jungfrauen, z. B. wenn sie öffentlich aufgeboten werde…

tugendbegier

DWB

tugend·begier

tugendbegier , f. , bildlich: iede noch im korn verschlossene tugendbegier Schöpfel Thomas Imgarten (1777) 102 . —

tugendbegierig

DWB

tugend·begierig

tugendbegierig , adj. : in dessen ersinnung nun, hab ich mir, meines erachtens, nicht übel gefallen lassen ... theils denen kunst- und tugen…

tugendbegriff

DWB

tugend·begriff

tugendbegriff , m. , das, was in der wissenschaftlichen tugendlehre ( ethik ) als tugend verstanden wird: verfeinerung und läuternder fortga…

tugendbelobt

DWB

tugendbelobt , part. adj. , im 17. u. 18. jh. geläufig, seit dem ende des 18. jhs. ironisch oder als nachahmung älteren stils verwendet, vgl…

Tugendbelohner

Campe

tugend·belohner

○ Der Tugendbelohner , — s, Mz . gl. ein Belohner der Tugend. Nichts für den Ruf, den halben und lauen Tugendbelohner , That Apelles — — — K…

Tugendberg

Wander

tugend·berg

Tugendberg Der Tugendberg ist schwer zu ersteigen. Lat. : Nulla nisi ardua virtus. ( Ovid. ) ( Binder II, 2285. )

tugendberühmt

DWB

tugend·beruehmt

tugendberühmt , part. adj. : anderer tugendberümten frauen schmuck könnt jr vergebens vnd vmbsonst erlangen Fischart w. 3, 180 Hauffen; jede…

tugendbild

DWB

tugend·bild

tugendbild , n. 1) tugendvorbild, wie tugendspiegel, exemplar virtutum, speculum virtutis seit dem mhd.: wie dû ( Christus ) allez übel hazz…

tugendblüte

DWB

tugend·bluete

tugendblüte , f. , schon im mhd., vgl. Konrad v. Würzburg leiche, lieder 32, 66 Schröder; unabhängig davon im nhd. neu gebildet; beliebt im …

Tugendblume

Campe

tugend·blume

Die Tugendblume , Mz. — n , ein Name des Hirschgünsels, oder der Bruchwurz (Eupatorium cannabinum L .).

tugendbold

DWB

tugend·bold

tugendbold , m. , verurteilender ausdruck für einen sich moralisch gebärdenden menschen, erst der neueren zeit angehörend, gebildet wie trun…

tugendbündelei

DWB

tugendbund·e·lei

tugendbündelei , f. , zu tugendbund 2: er ( Yorck ) that seine schuldigkeit, aber er that sie im schärfsten gegensatz gegen die Steinschen i…

tugendbünder

DWB

tugend·buender

tugendbünder , m. : ich glaube nicht, dasz er sich einen solchen tugendbünder, einen solchen weltverbesserer und demagogen zum schwiegersohn…

tugendbündler

DWB

tugend·buendler

tugendbündler , m. , zu tugendbund: Hase ist ein alter tugendbündler und coätane von mir A. Ruge briefw. u. tageb. (1886) 1, 386 ; märtyrer …

tugendbündner

DWB

tugend·buendner

tugendbündner , m. , zu tugendbund 2: mit dem tugendbund habe ich zu keiner zeit in verbindung gestanden, es hat auch niemals jemand zu mir …

tugendbündnis

DWB

tugend·buendnis

tugendbündnis , n. : eine gebürliche demut, lernwillige bezeigung, freund- und höflichkeit im reden und gebärden ... müsse ... sich vereinig…

tugendbund

DWB

tugend·bund

tugendbund , m. 1 1) allgemein, bund tugendfester menschen: kann des ernsten tugendbundes gleiten ach! für liebende wohl strafbar sein? Haug…

tugenddrache

DWB

tugend·drache

tugenddrache , m. , von frauen und männern, ' moralisch engstirniger sittenrichter ': das traurige darin ( in Kotzebues Ubaldo ) ist ein alt…

tugenddragoner

DWB

tugend·dragoner

tugenddragoner , m. , wie tugenddrache: die tugenddragoner, die aus kreischenden kehlen nur immer auf ihre keuschheit pochen, und meinen, si…

Tugenddünkel

Campe

tugend·duenkel

Der Tugenddünkel , — s , o. Mz . der Dünkel eines Menschen, da er Tugenden zu haben meinet, welche er nicht hat, oder da er sich auf eine od…

tugenddurstig

DWB

tugend·durstig

tugenddurstig , adj. , ' nach tugend begierig ': diser Arnolph war ein vierschröter wolgestalter mann ... fröudigs und tugenddurstiges gemüt…

tugende

KöblerMhd

tugende... , . Vw.: s. tugent...

tugend als Zweitglied (30 von 84)

amtstugend

DWB2

amts·tugend

amtstugend f. : 1691 Stieler stammbaum 272. 1923 Eulenberg erscheinungen 262 . –unberechtigtes wahrnehmen einer stellung und (vgl. amt B 3 )…

ehrentugend

DWB

ehren·tugend

ehrentugend , f. forma virtute excellens: dasz wir unsern liebsten gemahl, die ehrentugend, vest wie stahl, so unschuldig haben vertrieben. …

engelstugend

DWB2

engels·tugend

engeltugend , engelstugend f. : ⟨1401/17⟩ script. rer. pruss. 2,306. 1952 Krbek unendl. 22. DWB2 2 engeln gewidmete feiertage, liturgische h…

erbtugend

DWB

erb·tugend

erbtugend , f. virtus insita: wenn gewisse erscheinungen an der menschlichen natur, betrachtet von seite der sittlichkeit, uns nöthigen ihr …

erdentugend

DWB

erden·tugend

erdentugend , f. virtus humana: in der geduld, der besten erdentugend. Gotter 1, 43 .

erzetugend

KöblerMhd

erze·tugend

erzetugend , st. F. nhd. „Erztugend“, Kardinaltugend, Haupttugend Q.: Ring (1408/1410) E.: s. erze…, tugent W.: nhd. DW2- L.: Lexer 390c (er…

erztugend

DWB

erz·tugend

erztugend , f. virtus cardinalis, haupttugend: die weisheit ist ein erzetugent. Ring 28 b , 4 .

erzuntugend

DWB

erz·untugend

erzuntugend (erzúntugend), f. maximum vitium: tausendmal hab ich ihn, sohn, an die erzuntugend erinnert! Luise 1, 518 .

familientugend

DWB

familie·n·tugend

familientugend , f. virtus privata, hereditaria: gelassenheit ist eine familientugend der esel. Rabener 4, 27 .

fürtugend

DWB

fuer·tugend

fürtugend , f. eine tugend die einer in hervorstechender weise vor einem andern oder überhaupt vor andern menschen besitzt: secht, solch für…

Gemüthstugend

Campe

gemueth·s·tugend

Die Gemüthstugend , Mz. die — en , eine Tugend, gute Eigenschaft und Fertigkeit des Gemüthes. »Durch politische Gesetze (Staatsgesetze) kann…

gemütstugend

DWB

gemuet·s·tugend

gemütstugend , f. virtus intellectualis Stieler 273 , aber gleich verstandestugend, d. h. zu gemüt im alten weiten sinne; im neueren: die be…

gesinnungstugend

DWB

gesinnung·s·tugend

gesinnungstugend , f. : zu dem hohen urbilde von gesinnungstugend, wie Jesus, hatte sich Mohammed niemals erhoben. Hannov. mag. 1846 s. 418.…

goldtugend

DWB

gold·tugend

goldtugend , f. , in der alchimistensprache für die spezifische hochwertige eigenschaft des goldes : ( ein metall ) das vor nicht goldt war,…

grazientugend

DWB

grazien·tugend

-tugend Heinse s. w. 9, 70 Sch. 3 3) in persönlichen oder sachlichen bildungen, die neutral oder scherzhaft oder ironisch auf die durch die …

grosztugend

DWB

grosz·tugend

-tugend virtutum regina 272; Kramer teutsch-ital. 2, 1160 b . h h) die intensive bedeutung, angewendet auf fixe maszbegriffe ( vgl. I D 1 c)…

grundtugend

DWB

grund·tugend

-tugend , f. , ' haupttugend, cardinaltugend ', vgl. gr. virtù cardinale, principale ò fondamentale Kramer teutsch-ital. 2, 1160 b ; stimmen…

halbtugend

DWB

halb·tugend

halbtugend , f. : schielende, schwankende halbtugenden. Klinger 11, 11 ; halbtugenden semivirtutes Stieler 272 .

Handwerkstugend

GWB

handwerk·s·tugend

Handwerkstugend idVbdg ‘Kunst- und Handwerkstugend’ GWB B43,264,18 Gf Brühl 26.1.28 s Kunsttugend Michael Niedermeier M.N.

haupttugend

DWB

haupt·tugend

haupttugend , f. vornehmlichste: als die haupttugend des deutschen volkes wird die geduld gepriesen; die vier haupttugenden, fürsichtigkeit,…

haustugend

DWB

haus·tugend

haustugend , f. : wohlthätigkeit ist eine haustugend der Meyerbeerschen familie. H. Heine 11, 244 .

Ableitungen von tugend (10 von 10)

enttugenden

DWB

enttugenden , virtutem deserere, extinguere, austugenden. Stieler 273 .

untugend

DWB

untugend , f. , mangel der tugend und ihr gth. an. údygð; mhd. untugent, -tugende; mnd. undoget; mnl. ondoget; nl. oudeugd; dän. udyd; schwe…

untugende

Lexer

un-tugent , un-tugende stf. BMZ untüchtigkeit, schwäche Frl. 192,8 ; untugend, sittenfehler, laster, vitium Dfg. 624 a . Iw. 8142. der sîn a…

untugenden

Lexer

un-tugenden swv. BMZ in untugent leben Ls. 2. 592,38 ;

untugendlich

DWB

untugendlich , adj. adv. , gth. v. tugendlich. mhd. untugentlich, -lîche; mnd. undogedelik, -dogelik, -dogentlik; mnl. ondogedelijc, -like, …

urtugend

DWB

urtugend , f. , jünger als grundtugend ( s. d. ): B. Goltz jugendleben 3, 121 . —

vertugenden

DWB

vertugenden , v. : er ist ganz vertugendet, delevit, extinxit sanctitatis lumen, mira pravitate animi atque ingenii in praecipitia conversus…