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tappen

mnd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

tappen verb.

Bd. 21, Sp. 140
tappen, verb. , früher auch dappen (schweiz. tâpen und täppen), mit den tappen plump auftreten oder schreiten, damit ungeschickt oder blindlings greifen, tasten u. s. w.; mhd. nicht nachweisbar (im 15. jh. betappen, betasten in Rosenblut spiegel mit dem pech, fastn. sp. 1179, vgl.ertappen). 11) zunächst von thieren. 1@aa) intransitiv: hinter drein tappt nun der .. zottige bär. F. Müller 1, 22; halb von sinnen tappte der (geblendete) wolf. Göthe 40, 215; wir fürchten, sie (die krone) möchte noch endlich platzen, wenn wir (die thiere) drauf tappen mit unsern tatzen. Arnim schausp. 2, 50. auch mit dem schnabel blindlings stoszen, picken: der storch thet mit dem schnabel tappen, kund von der speise nichts erschnappen. Waldis Esopus 1, 27, 11; die henne die nur tappet, oft das beste korn erschnappet. E. Chr. Homburgenis schimpf- und ernsthafte Clio 1, 6. 1@bb) transitiv, mit den tappen treten: wie nun der herr kam heim gegangen, wolt in der esel auch empfangen, mit esels füszen in beschritt ... dappet in, das er greulich rief. Waldis Esopus 1, 13, 37. [] 22) übertragen auf einen plump auftretenden und einhergehenden, oder etwas plump angreifenden, betastenden menschen: das klopfen oder tappen mit den füszen auf dem boden. Calepini dict. (1570) 1, 507; md. tappen stark, hart, plump auftreten Spiesz 352. Albrecht 221b, tirol. plump einhergehn, auch wie ein tapp sich benehmen Schöpf 737; unsere reihen störtest du gern, doch werden wir wandeln, und du tappe denn auch, plumper geselle! so fort. Schiller 11, 123, s. forttappen; (die schwärmer) wolten gerne tappen und fülen. Luther 3, 377a; weder vom wein noch vom tappen (betasten) der weiber sich enthalten. S. Frank 51. an jede schürze tappen. Hauff werke (1869) 3, 120; tappen in: mit allen vieren drein tappen, omni impetu in quid irruere. Aler 1873b; er tappt auch gleich recht täppisch drein. Göthe 2, 118; ins mus tappen, plump in die speise greifen, ungeschickt über etwas herfallen. Schönsleder Ff 5. Schm.2 1, 612 (vom jahre 1618); liebe lappen meint ir alle ins musz zu dappen. Murner luth. narr 2761; davon der tappinsmus, ein plumper ungeschickter mensch Frank sprichw. 1, 50b. Garg. 197b. Wiedemann mai 67. eselk. 123, sieh mus 4; ins wasser tappen Schiller 11, 341; nach etwas tappen (mit), aliquid tentare, palpare, manibus attrectare Aler 1873b; da werden inen erst die augen aufgethan, das sie in ein ander welt sehen, und umb sich tappen nach dem, was sie gesamlet haben. Luther 5, 413b; bald aber der wirt den (löffel) ersach, da dapt er mit der hand darnach. H. Sachs 17, 362, 34. 33) als oder wie ein blinder oder im finstern unsicher und ungeschickt sich fortbewegen oder umherfühlen, tasten, greifen, eigentlich und übertragen. 3@aa) intransitiv: wir tappen als die kein augen haben. Jes. 59, 10; der glaube, der nicht sihet noch tappet, sondern sich an das wort helt. Luther tischr. 89a; und wie er (im finstern) tappt und wie er fühlt, sich unter ihm die erd erwühlt. Göthe 10, 250; drein greifen, packen ist das wesen jeder meisterschaft ... jetzt versteh' ichs, thue die augen zu und tappe. br. 85 (2, 17) Weim.; die tappende neugier der sterblichen. Lessing 10, 222. — das tappen: ich zog mich, noch früh genug um die thür des tempels ohne tappen zu finden, zurück. Wieland 27, 151; es ist wahr, dasz alle geburthen des genies, so zu reden, ihr tappen haben, bis sie zu ihrer vollkommenheit gelangt sind. Lessing 4, 120; eine populäre philosophie, die nicht weiter geht, als sie durch tappen vermittels der beispiele kommen kann. Kant 4, 33; die kunst bleibt kunst! wer sie nicht durchgedacht, der darf sich keinen künstler nennen; hier hilft das tappen nichts; eh man was gutes macht, musz man es erst recht sicher kennen. Göthe 13, 159. Mit näherer bestimmung 3@a@aα) durch präpositionen: aber so gehts, wenn das licht des evangelii unterm scheffel steht, da tapt man in der kirchen wie ein blinder an der wand, und ein blinder frt den andern, das sie beid in die gruben fallen. Mathesius Sar. 42b (vgl. antappen); und tappet und grapst an den grüften. Göthe 1, 230; armer Tobias, tappst am stabe. 56, 89; die vernunft mag nun am psychologischen leitfaden tappen oder ... Kant 4, 324; ehemals tappte er .. auf allen vieren nur so durch die welt hin und sah weder rechts noch links und gehorchte mir blindlings. Göthe 11, 309; im finstern tappen, in tenebris ambulare Stieler 2257; und wirst tappen im mittag (in klaren sachen irren und fehlen), wie ein blinder tappt im tunkeln. 5 Mos. 28, 29; das sie des tags im finsternis lauffen, und tappen im mittag, wie in der nacht. Hiob 5, 14. 12, 25; und also gehets wenn man gottes wort und die schrift verleuret, da dapt man im finstern. Mathesius Sar. 164a; mein fassungsvermögen und meine urtheilskraft tappen im blinden, schwanken, straucheln und stolpern. Bode Montaigne 1, 281; ein liebender tappt, wie bekannt, im blinden. Göckingk 2, 172; hie sihet man, wie die blinde vernunft tappet in gottes sachen, und trost suchet in eignen werken. Luther 6, 517a; das kind kommt (im finstern) in den saal getappt. Göthe 15, 6; du dappest mit dem stab der hoffnung. Keisersberg bilg. 35d; mit der hand tappen, attrectare, scrutari manibus Stieler 2257: welcher aber solchs (die voraus genannten tugenden) nicht hat, der ist blind und tappet mit der hand. [] 2 Petr. 1, 9 (grift mit der hand cod. Tepl.); mit den fingern tappen. Luther 3, 455a; wo sind wir? flüstert er und tappt mit beiden händen. Wieland Oberon 11, 46; wir tappen nach der wand, wie ein blinder. Jes. 59, 10; solt ich auch im tiefen schnee nach dem wege tappen. Göckingk lieder zweier liebenden 19; zum willkomm' tappt ihr dann nach allen siebensachen, um die ein andrer viele jahre streicht. Göthe 12, 400 (Faust 2031 Weim.); wenn ich dann noch halb im taumel des schlafes nach ihr tappe. 16, 77; wie sie .. im finstern nach ihren röcken tappten. Schiller 2, 80 (räuber, schausp. 2, 3); (der du) doch um ein blindenleiter tapst. Kirchhof wendunm. 1, 442 (1, 2, 1) Öst.; auch so das glück tappt unter die menge, faszt bald des knaben lockige unschuld, bald auch des kahlen schuldigen scheitel. Göthe 2, 87. 3@a@bβ) mit adverbien: (er) fährt mutter-nackt ausz dem betth, und hin und wider dappen thet. H. Sachs 17, 283, 11; so er in der finsternusz nit weiszt wo oder wie er in (gott) suochen sol, so tapet er hin und här. Frank sprichw. 2, 68b; er tappte hin und wieder verrenkte fast die glieder. Göthe 1, 10; man tappte (im finstern) hin und schlug zugleich, der gegner fiel vor jedem streich. 41, 287 (Faust 10843 Weim.); als er eines abends spät nach dem schlosse ging, und in dem dunkeln engen wege herum tappte. 18, 296, s.herumtappen; in verbindung mit tasten: die liebe jugend tastet und tappt umher. an Zelter 6, 115; tief in kerkers nacht ... stöhnt mein geist nun, tappt und tastet ohne rath und that umher. Bürger 44a. 3@bb) reflexiv (im finstern) tappend den weg suchen, schreiten: ihr werdet nicht hinaus euch tappen aus dieser bangen finsternisz. Lenau 2, 188; er tappte sich vorwärts in dem öden hallengang. P. Heyse ges. werke 5, 338. 44) transitiv, 4@aa) tappend fühlen oder greifen: hindern kanstu sie (die sonne) wol, das sie nicht scheine zum fenster ein, aber tappen und greiffen kanstu sie nicht. Luther 3, 355a; die welt sol solchs nicht achten, weil sie es nicht sihet noch tappet. 5, 413a; solch blindheit und finsternis, die auch ... schier unvernünftige thier tappen und greiffen können. 8, 88a; wenn eine kue vernunft hette, würde sie es greiffen oder tappen können. 190a; wolt ir nu gott kennen, sehen, ja tappen. 325a; ich wollte zur tühr hinaustappen, und kam einen schritt zu weit rechts, tappte papier — es war Lottens silhouette. Göthe br. 114 (2, 45) Weim.; das war jene einfache allgemeine sprache, die aufzufinden mancher grosze kopf vergebens gerungen. in der einschränkung unsrer menschlichkeit ist nicht mehr als eine ahnung davon zu tappen. werke 56, 241. 4@bb) den weg tappen, tappend suchen und schreiten: (ich blinder) kann den weg nur tappen in den finstern ländern. A. Meiszner Ziska 145. 4@cc) ein gemälde tappen, mit furchtsam unsicherer hand malen oder copieren. Jacobsson 4, 371a.
8283 Zeichen · 162 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tappensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    tappen , sw. V. nhd. zapfen, Flüssigkeiten aus einem Behälter entnehmen, Getränke verkaufen, verzapfen, Wirtschaft betre…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tappen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Tappen , verb. regul. neutr. mit dem Hülfswort haben, welches eine Onomatopöie desjenigen Lautes ist, welcher entstehet,…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tappen

    Goethe-Wörterbuch

    tappen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    Tappen

    Bayerisches Wörterbuch · +15 Parallelbelege

    Tappen Band 3, Spalte 3,1216

  5. Sprichwörter
    Tappen

    Wander (Sprichwörter)

    Tappen 1. Da gibts viel zu tappen (aber) wenig zu schnappen. ( Rott-Thal. ) 2. Ou den Tapp'n 1 kou ar sein Schnoabel wet…

  6. Spezial
    tappen

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    tappen im Dunkeln ~ idiom. - теряться в догадках идиом.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tappen

149 Bildungen · 26 Erstglied · 119 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von tappen 2 Komponenten

tap+pen

tappen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tappen‑ als Erstglied (26 von 26)

Tappenbalken

MeckWB

tappen·balken

Wossidia Tappenbalken m. Balken in der Mühle, auf dem der eiserne Zapfen ( vgl. Tappen 1 2 b ) der Wellen gelagert ist Ha Hagenow@Wittenburg…

Tappenband

WWB

tappen·band

Tappen-band n. Zapfenband, Scharnier (bei alten Holzkonstruktionen). Dat Tappenband an de Dööre Drehpunkt an der Tür ( WmWb ).

Tappenbeck

Meyers

tappen·beck

Tappenbeck , Hans , Afrikareisender, geb. 14. Jan. 1861 in Wolsier bei Rathenow, gest. 26. Juli 1889 in Kamerun, wurde 1880 Leutnant, beteil…

Tappendörpsch

MeckWB

tappen·doerpsch

Wossidia Tappendörpsch f. 'Frau aus Zapfendorf' in der Rda. dei hett an Tappendörpsch ehren Titt sagen er ist dumm, weil er zuviel Alkohol g…

tappendull

MeckWB

tappen·dull

Wossidia tappendull begierig nach Alkohol Ro Rostock@Ribnitz Ribn .

tappenholt

KöblerMnd

tappen·holt

tappenholt , N. nhd. „Zapfenholz“, mit Zapfen (M.) versehener Balken? Q.: Hamb. Reitendiener (1534) E.: s. tappe (1), holt (1) W.: s. nhd. Z…

Tappenhuwel

MeckWB

tappen·huwel

Wossidia Tappenhuwel f. Hobel, mit dem die Feder an einem Fußbodenbrett hergestellt wird: -hubel Wa. Sass 8.

tappen II

RhWB

tappen II, das Wort, mit welchem tapen zu vergl. ist, ist neben diesem Rhfrk, Mosfrk u. Rip (hier t:pə u. -:- in der Bed. beschränkt), dan…

Tappenkīn

WWB

tappen·kin

Tappen-kīn n. Harztropfen, Harzkügelchen an Kiefernzweigen ( WmWb ).

tappenknîf

MNWB

tappen·knif

° tappenknîf , m. : ein Haumesser?, ênen t. mit ênem langen stēle (Rint. Stat. 85; vgl. den Kommentar ebd. 58).

tappenknīf

KöblerMnd

tappenknīf , M. nhd. ein Haumesser (N.)? Q.: Rint. Stat. 85 E.: s. tappe (1), knīk L.: MndHwb 3, 795 (tappenknîf) Son.: örtlich beschränkt

Tappenlager

MeckWB

tappen·lager

Wossidia Tappenlager n. Lager des eisernen Zapfens der Wellen auf dem Tappenbalken: 'ZapfenLagern' Behr. Mühl. 148.

Tappenlock

MeckWB

tappen·lock

Wossidia Tappenlock n. Zapfenloch 1. Astloch in einem Ständer oder Brett: durch ein Tappenlock kommt der Moort ins Haus Wo. Sag. 2, 413; in …

tappenpacht

KöblerMnd

tappen·pacht

tappenpacht , F. nhd. Gebühr für die Ausübung des Schankrechts Q.: Riedel I 11 509 E.: s. tappe (1), pacht L.: MndHwb 3, 794 (tappenpacht), …

Tappenslüᵉtel

WWB

tappen·slueetel

Tappen-slüᵉtel m. Zapfen im durchgesteckten Ende des Gebundbalkens, der ein Zurückweichen der Pfosten verhindert ( Kr. Borken u. die krfr. S…

tappenstein

DWB

tappen·stein

tappenstein , m. belemnites colore nigro Stieler 2140 , was albschosz Zedler 1, 1040 , was luchsstein Jacobsson 4, 371 a .

Tappenstē²n

WWB

tappen·sten

Tappen-stē²n m. sich weich anfühlender Kalkstein (als Grundlage der Endzapfen an der Welle des Mühlrades) (Lippe WWB-Source:219:Oesterh Oest…

tappentins

KöblerMnd

tappen·tins

tappentins , M. nhd. Gebühr für die Ausübung des Schankrechts Q.: Riedel I 11 509 E.: s. tappe (1), tins L.: MndHwb 3, 795 (tappentins), Lü …

tappen als Zweitglied (30 von 119)

*bērtappen

KöblerMnd

*bērtappen , sw. V. nhd. Bier zapfen, Bier ausschenken Hw.: s. bērtappære, bērteppære E.: s. bēr (1), tappen (1)

Übertáppen

Campe

Übertáppen , v. trs . ich übertappe, übertappet, zu übertappen . 1) Tappend überfáhren, mit der Hand tappend auf der Oberfläche überall befü…

Úmtappen

Campe

Úmtappen , v. intrs . u. trs . ich tappe um, umgetappt, umzutappen . I) intrs . umhertappen. II) trs . tappend, im Tappen umstoßen. D. Umtap…

Úntertappen

Campe

Úntertappen , v. intrs . ich tappe unter, untergetappet, unterzutappen , unter etwas tappen, tappend greifen. D. Untertappen .

aftappen

KöblerMnd

aftappen , sw. V. nhd. abzapfen, abschöpfen E.: s. af, tappen W.: s. nhd. abzapfen, sw. V., abzapfen, DW 1, 156 L.: MndHwb 1, 43 (aftappen),…

anetappen

KöblerMnd

ane·tappen

anetappen , sw. V. nhd. anzapfen Hw.: vgl. mhd. anezapfen* E.: s. ane (2), tappen W.: s. nhd. anzapfen, sw. V., anzapfen, DW 1, 523? L.: Mnd…

antappen

DWB

antappen , incondite palpare, tentare: der bawr den pfaffen stark andappet, und meint, er habe den dieb erschnappet. H. Sachs; tappet an all…

Austappen

Campe

aus·tappen

Austappen , v. I) trs. 1) Х Alles nach der Reihe betappen, überall herumtappen. Die ganze Stube austappen. 2) Durch Tappen, Tasten, auffinde…

Bärentappen

PfWB

baeren·tappen

Bären-tappen Pl. (m.) : 1. = PfWB Bärenklaue , Bäredappe [ KU-Wahnwg KL-Ottbg LA-Mart ]. BadWB Bad. I 119 . — 2. 'lang gefesselte Pferdefüße…

bestappen

KöblerMnd

bes·tappen

bestappen , V. nhd. besteigen E.: s. be, stappen (1) L.: Lü 47a (bestapen)

betappen

DWB

betappen , dasselbe, begreifen, angreifen, wie ertappen, ergreifen: wo sie ihrn feind icht thun betappen, in an eins baums ast auf lan schna…

Blatttappen

MeckWB

blatt·tappen

Wossidia Blatt-tappen m. breiter Zapfen an der Mühlenwelle: 'ein ganzer Bladzapfen von gegossenem Eisen' Behr. Mühl. 235; 'gegossene eiserne…

Brug'tappen

MeckWB

Wossidia Brug'tappen m. Zapfen des Braukübens Gü Güstrow@Bandow Band ; Schö.

Bükeltappen

MeckWB

bukel·tappen

Wossidia Bükeltappen m. eine Astgabel (Twäl), ins Loch des Bükfasses gesteckt Schö Schönberg@Sabow Sab .

Butztappen

MeckWB

butz·tappen

Wossidia Butztappen m. wie das Vor. Sta Stargard@Fürstenberg Fürst .

dahertappen

PfWB

daher·tappen

daher-tappen schw. : 'schwerfällig gehen', vgl. PfWB daherschlappen . Du dappscht doheʳ wie e alti Kuh [ LU-Opp ]. SHW Südhess. I 1316 . —

daltappen

MeckWBN

dal·tappen

Wossidia daltappen herabtropfen: de Sweet tappt mi man immer so dal ( Ro Rostock@Warnemünde Warn 1827) Beitr. Rost. 3, 4, 91.

derzu tappen

ElsWB

der·zutappen

derzu tappe n hinzutappen. Rda. Dër is t d e rzu getappt, wi e d e r Hund zum e Tritt der hat ohne sein Zutun ein Glück gefunden Lützelstn.

DILTAPPEN

DWB2

dil·tappen

DWB2 DILTAPPEN vb. DWB2 abl. von diltapp m. närrisch sein: DWB2 1594 unerhoͤrte, naͤrrische, vielfarbige, dildappende springer rennplatz d. …

durchtappen

DWB

durch·tappen

durchtappen , tappend durch einen raum schreiten, meist im finstern. 1 1. untrennbar. nach welcher dunkeln, schwer entdeckten schwelle durch…

Ableitungen von tappen (4 von 4)

betappen

DWB

betappen , dasselbe, begreifen, angreifen, wie ertappen, ergreifen: wo sie ihrn feind icht thun betappen, in an eins baums ast auf lan schna…

ertappen

DWB

ertappen , deprehendere, ergreifen, erhaschen, erwischen, betreten, Stieler 2257 , oft mit den praep. bei, auf, über, in: fleuch, ee du von …

vertappen

BWB

vertappen Band 3, Spalte 3,1219

zertappen

RhWB

zer-tappen: = vert. 1 Mosfrk, Rip, Berg, SNfrk (s. o.).