Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zutappen v.
zutappen , v. , wie das klang- und bewegungswort tappen in oberd. mundarten zu hause. es ist von einer besonderen anwendung aus in den allgemeinen gebrauch gekommen. zunächst nur gelegentlich auf etwas hin tappen: hier tauchen zwei arme aus dem wasser auf, die dem felsen z. Göthe 44, 309 W.; es kommt einer auf die hütt zutappt Anzengruber ges. w. 6, 187 . insbesondere grob wie ein tappendes thier auf etwas zugreifen: z. wie ein grober bauer Kramer 2, 1052 c ; das sie ihm nicht die hand erschnapten, so geizig sie alle zutapten G. Rollenhagen 1, 12 G. ; blind z. schon H. Roth brautpredigten (159…