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steigen

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Steigen

Bd. 3, Sp. 805
Steigen 1. Bist du hoch gestiegen mit wunder, mit grossem schaden felstu herunder. Lat.: Si gradus est altus, gravior fiet tibi saltus. (Loci comm., 169.) 2. De to hôg stiggt, fallt am dêpsten. (Rastede.) – Firmenich, III, 28, 98. 3. Der nicht hoch steigt, der fallet nicht hoch. – Fischer, Psalter, 722, 3. 4. Einer steigt, der andere fällt, das ist der Lauf der Welt. – Gaal, 1460; Simrock, 9858. Mhd.: Swâ ein künne stîget, daz ander nider siget. (Freidank.) (Schulze, 110.) It.: Il mondo è fatto a scale, chi le scende, e chi le sale. (Gaal, 1460.) Ung.: A' világ' lepcsöin emez fel, amaz alá jár. (Gaal, 1460.) 5. Hoch gestiegen, tieff gefallen, hört man in aller Welt erschallen. – Petri, II, 383. 6. Ich bin gestiegen, sagte der Bürgermeister; erst sass ich im Rath, jetzt hänge ich am Galgen. Span.: Del alcalde al verdugo, ved como subo. (Bohn I, 211.) 7. Je höher man steigt, je tiefer kann man fallen. Mhd.: Swenn man ie hôher varn mac, sô man ie nimt groezern slac, wan man nimt ouch groezern val; daz geschiht überal. (Welscher Gast.) (Zingerle, 69.) Böhm.: Čím kdo výš leze, tím tížeji padá. – Čím výše, tím horší pád. (Čelakovsky, 179.) Frz.: Qui plus haut monte de plus haut chiet. (Leroux, II, 307.) Lat.: Dionysius Corinthi. (Erasm., 328; Tappius, 233b.) – Excelsis multo facilius casus nocet. (Philippi, I, 142.) – Qui cadit in plano, sic cadit ut tanto surgere possit humo. (Ovid.) – Quidquid in altum fortuna tulit ruitura levat. (Seneca.) (Philippi, I, 126 u. 127; Seybold, 482.) Schwed.: In högre kall, in större fall. (Grubb, 402.) 8. Je höher man steigt, je weiter man kann schauen. 9. Jedes Steigen hat sein Neigen. – Schlechta, 462. Engl.: Climb not too high. (Gaal, 1461.) 10. Man soll nicht zu hoch steigen wollen. 11. Mancher steigt einen Zoll und fällt sieben Klaftern. n.: Mangen heves høgt op til sit fald. (Prov. dan., 288.) 12. Steige nicht zu hoch, so fällst du nicht (zu tief). – Henisch, 1063, 55; Simrock, 9857. 13. Steigen hat vor der Thür das Neigen. – Parömiakon, 1649. Wer hinauf will, muss sich bücken. Mhd.: Der sich höcht der kumet nider und der sich nidert, der gêt wider. (Ring.) (Zingerle, 197.) 14. Wärscht du nich so hoch gestêge, haddst du nich den Klapps gekrêge. – Frischbier2, 3612. 15. Wei haug stieget, de haug fällt. (Waldeck.) – Curtze, 321, 91; für Steiermark: Firmenich, II, 77, 184. Altfries.: Mark di dit: Dear hoog stäpt, de falt liig. (Hansen, 12.) 16. Wei nit haug stieget, de fällt auk nit haug. (Waldeck.) – Curtze, 321, 92. 17. Wer hoch steigen will, muss unten anfangen. – Simrock, 9859. 18. Wer hoch steigen will, sehe zu, dass er nicht falle. Lat.: Ante pedes foveam, quisquis sublime minaris. (Philippi, I, 34; Seybold, 30.) 19. Wer hoch steigt, dem ists nicht vbel ausszudeuten, wenn er hoch fällt. – Lehmann, 858, 11; Gaal, 1461; Sailer, 125; Körte, 6789a. Frz.: Celui qui s'élève est sujet à tomber. (Gaal, 1461.) It.: A gran salita, gran discesa. (Gaal, 1461.) Ung.: A' ki nagyot hág, nagyot esik. (Gaal, 1461.) 20. Wer hoch steigt, den sieht man weit. Mhd.: Der ist eyn narr, der stiget hoch, do mitt man saech syn schand vnd schmach. (Narrenschiff.) (Zingerle, 197.) 21. Wer hoch steigt, den schwindelt leicht. Mhd.: Von unmaezlîchen stîgen swindelt lihte, sô man giht. (Reim. Zw.) (Zingerle, 142.) Böhm.: Dokud byl kratší v hodnosti, byl o loket delší v moudrosti. – Kde povýšenost (důstojnost), tam pýcha. (Čelakovsky, 97.) 22. Wer hoch steigt, der Burtzelt offt wie ein Kugel wider ab. – Lehmann, 156, 61. 23. Wer hoch steigt, der fällt schlimm. – Frischbier2, 3611; Schleicher, 180. Frz.: Bien bas choit, qui trop haut monte. – Cil chiet bien bas, qui trop hault veult monter. (Cahier, 383 u. 1110.) 24. Wer hoch steigt, der hat hoch zu fallen. – Henisch, 1063, 68; Petri, II, 719. 25. Wer hoch steigt, fällt tief. – Lehmann, 859, 12; Petri, II, 719; Pauli, Postilla, III, 191a; Sailer, 125; Hollenberg, II, 64; Hillmer, 407; Körte, 6789; Siebenkees, 247. »Wer hoch steiget, der fellet gern.« (Luther's Tischreden, 379a.) Mhd.: Wer hocher steigt ân widerhab, wer mag des nit vellt er herab. (Wolkenstein.) – Der ze hoch im stîgen will, der fleugt inn graben ze dem zil. (Ring.) (Zingerle, 69 u. 196.) Frz.: A grande montée, grande descente. (Kritzinger, 463b.) – Qui monte plus haut qu'il ne doit, descend plus bas qu'il ne voudroit. (Kritzinger, 726a.) – Qui trop haut monte, A sa grand' honte Souvent démonte. (Kritzinger, 464a.) Lat.: Qui petit alta nimis retro lapsus ponitur imis. (Mone, Anzeiger, 7, 507; Zingerle, 69.) – Redditur in validus nimium si tenditur arcus. (Chaos, 963.) Schwed.: Högt på pall, gjör djupa fall. (Grubb, 367.) 26. Wer hoch steigt, muss sich halten, dass er nicht herunter fällt. Span.: Si estuvieres subido, no te deseen caido. (Cahier, 3722.) 27. Wer höher steigen will, als er kann, ist ein geschlagener (verlorener) Mann. n.: Naar en flyver høyere end han maae, falder han i skarnet. (Prov. dan., 170.) 28. Wer höher steigt, als er soll(te), fällt tiefer, als er will (wollte). – Keller, 172a; Winckler, XVI, 100. Frz.: Qui plus haut monte qui ne doit de plus haut chiet qui ne voudroit. (Leroux, II, 347.) Holl.: Hij, die wil stijgen boven krachten, heeft wis een' grooten val te wachten. (Harrebomée, I, 447a.) Lat.: Nec cadit in plano, qui requiescit humo. (Chaos, 956.) 29. Wer nicht hoch gestiegen ist, kann nicht tief fallen. n.: Ingen falder sidt, uden han stiger høgt op. (Prov. dan., 152.) 30. Wer nicht hoch steigt, der fürchtet nicht den Fall. »Wen ik nicht hog stige, frücht ik nicht vör den Fal.« (Lauremberg, I, 455.) 31. Wer nicht steigen kann, dem nützt die Himmelsleiter nichts. – Sprichwörtergarten, 96. 32. Wer nicht steigen will, dem nützt die Himmelsleiter nicht. – Sprichwörtergarten, 66. 33. Wer nicht zu hoch steiget, der fellet nicht hart. – Luther's Tischr., 397a; Petri, II, 746. 34. Wer nicht zu hoch steigt vber sich, der darff nicht fallen vnter sich. – Lehmann, II, 849, 303; Sutor, 270. Frz.: Il faut se tenir dans son état. 35. Wer schnell steigt, fällt schnell. Engl.: Hasty climbers have sudden falls. 36. Wer steigen will, muss die Leiter mit Füssen treten. – Parömiakon, 1730. Willst du aufwärts, so musst du die Genüsse der Welt zu verachten wissen. 37. Wer steigen will, muss eine goldene Leiter anlegen. – Parömiakon, 2550. 38. Wer z' hoch stige will, g'heit z'letzt abe. (Luzern.) 39. Wer zu hoch steigt, der fellt desto tiefer hinunder. – Henisch, 1063, 68. It.: A cader và, chi troppo sale. – A volo tropp' alto grande caduta è vicina. – Cosa non è che non abbia caduta, è quella ch' è più alta, ancor più tosto. 40. Wiér hî schteht, fält uch dif. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 840. 41. Willst du hoch steigen, musst du dich tief beugen (neigen). – Sprichwörtergarten, 77. 42. Der steigt als wie der Hahn in den Halmen. (Wien.) In Böhmen: Er steigt wie der Hahn in Gerstheim (oder in Gersthalm). 43. Er steigt höher als er Sprossen hat. (Eifel.) Er macht mehr Aufwand als seine Verhältnisse erlauben. 44. Er stieg so hoch, dass ihm die Erde wie ein Apfel erschien. 45. Hei öss gestêge, vom Dösch undere Dösch. (Ostpreuss.) Ist in eine dürftigere Lage gerathen. 46. Jemand steigen lassen. (Oberösterreich.) Aufwallungen verschiedener Art in jemand hervorrufen, ohne dass derselbe bemerkt, es sei beabsichtigt und er im Grunde der Genarrte. 47. Nicht gestoge', nit gefloge'. – Tendlau, 985. Was nach keiner Hinsicht und Seite richtig ist, als wenn man sagt: Das is e Geschwätz, nit gestoge', nit gefloge'. Die Redensart soll sich darauf gründen, dass einst ein Christ einem Juden deshalb Vorwürfe gemacht habe, dass er die Himmelfahrt Jesu leugne, da ja auch vom Elias erzählt werde, er sei gen Himmel geflogen. Der Jude habe geantwortet: »Nit gestoge, nit gefloge.« Weder das Eine noch das Andere sei richtig oder buchstäblich zu verstehen. 48. Steig'n wiera Ha'. (Oberösterreich.) – Baumgarten, 93. [Zusätze und Ergänzungen] 49. Das is nit gestogen, nit geflogen. Wenn eine Antwort, Rede, Entscheidung, Handlung u.s.w. nach keiner Seite befriedigt, etwa in dem Sinne: es ist weder gehauen, noch gestochen. 50. Ea schdeigd wia da Håh au 'm Misdhaufa. (Niederösterreich.) 51. Ea schdeigd wia de Grod' (Kröte) in 'n Hâlman. (Niederösterreich.)
8389 Zeichen · 302 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    steigenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    steigen swv. BMZ stîgen machen, aufrichten, erhöhen. tr. den muot st. Msh. 2, 24 b . Jer. 23482. die noten st., in hohen…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Steigen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Steigen , verb. irregul. ich steige, du steigst, er steigt; Imperf. ich stieg; Mittelw. gestiegen; Imperat. steig, oder …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    steigen

    Goethe-Wörterbuch

    steigen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  4. modern
    Dialekt
    steigen

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB steige n [tæjə Barr K. Z. Hag. Wh. ; taijə Str. ( häufiger taijərə) Rauw. ; táijə Ndrröd. ] ersteig…

  5. Sprichwörter
    Steigen

    Wander (Sprichwörter)

    Steigen 1. Bist du hoch gestiegen mit wunder, mit grossem schaden felstu herunder. Lat. : Si gradus est altus, gravior f…

  6. Spezial
    steigen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    stei|gen (stieg, gestiegen) vb.intr. 1 (sich aufwärts bewegen) jí sö, se alzé 2 (emporsteigen, nach oben gehen) jí sö 3 …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit steigen

98 Bildungen · 10 Erstglied · 83 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von steigen 2 Komponenten

ste+igen

steigen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

steigen‑ als Erstglied (10 von 10)

steigen I

SHW

steigen I Band 5, Spalte 1357-1358

steigen II

SHW

steigen II Band 5, Spalte 1361-1362

steigendes

DWB

steig·endes

steigendes , n. wort der bergmannssprache. Heyne 3, 784 ; 'st. wird die erhOehung der gebürge, stOellen und strecken genennet. solches wird …

steigen II

RhWB

steigen II PfWB ElsWB LothWB diese Bildung, auf steigen zurückgehend, ist Rhfrk als -āiə, –ęi- u. -ājə (-aiχə), Part. gəšdāit u. Mosfrk an d…

Steigentesch

GWB

Steigentesch [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

steigen als Zweitglied (30 von 83)

Übersteigen

Campe

Übersteigen , v. intrs . u. trs . unregelm. ( s. Campe Steigen). D. Übersteigen. D. — ung. 1. \Uumlacute;bersteigen , v. intrs . mit sein, i…

Úntersteigen

Campe

Úntersteigen , v. intrs . unregelm. ( s. Steigen ), mit sein, ich steige unter, untergestiegen, unterzusteigen , unter etwas steigen, steige…

abersteigen

DRW

aber·steigen

abersteigen durch Ersteigen wegnehmen der R. selbsechszehnde wolten dem H. sein sloß aberstigen und erloffen und in gefangen haben 15. Jh. B…

absteigen

DWB

abs·teigen

absteigen , descendere, niedersteigen, nnl. afstijgen: vom pferde, wagen absteigen, früher ab dem pferde steigen; vom thurm, berge, von der …

allerhöchsteigen

GWB

allerhoechst·eigen

allerhöchsteigen anzuzeigen, daß das Kaiserliche Privilegium [ des Kaisers vÖsterreich für Ausg.l.H. ] in aller Form auf Pergament mit Aller…

ansteigen

DWB

anst·eigen

ansteigen , ascendere: den berg ansteigen; er kommt auf der treppe eben angestiegen; das gebirge steigt sanft an, erhebt sich mälich; der be…

aufgesteigen

DRW

auf·gesteigen

aufgesteigen steigern wir ... súllen ... den ... zins niemer gehoͤchren noch ufgesteigen 1337 FRBern. VI 378 Faksimile

aufsteigen

DWB

auf·steigen

aufsteigen , ascendere, sich in die höhe erheben, nnl. opstijgen. 1 1) mit den füszen aufsteigen: und sihe eine leiter stund auf erden, die …

aussteigen

DWB

aus·steigen

aussteigen , escendere: ans land aussteigen ( s. DWB ausstehen 1); vom wagen aussteigen; sind schon alle ausgestiegen?; der dieb musz zum da…

Bergbesteigen

GWB

berg·besteigen

Bergbesteigen Rath Grüner .. unermüdet im B. und hat herrliche Sachen [ Gesteine ] gefunden GWB T9,68,23 v 30.6.23 = GWB B37,108,11 August 3…

bergsteigen

DWB2

berg·steigen

bergsteigen n. : 1572 aber nun so ich diss land, nemlich in Siebenbuͤrgen kom, so gehet es erst recht an, das bergsteigen Thurneysser Pison …

besteigen

DWB

beste·igen

besteigen , conscendere: das pferd, schif, dach, bett, die bühne, kanzel, den thron, wagen, berg besteigen; ein mann, der ungehabt und unges…

daraufsteigen

PfWB

darauf·steigen

darauf-steigen st. : 'draufsteigen', z. B. auf das Pferd, auf den Wagen, drufsteige, -steiche, -stei(j)e (s. PfWB steigen ) [allg.]. SHW Süd…

darübersteigen

PfWB

darueber·steigen

darüber-steigen st. : wie schd., -steige, -steiche, -steie, s. PfWB steigen [allg.]. SprW.: Wu der Zaun am niedrichschte is, steit jeder dri…

diensteigen

DWB

dienst·eigen

diensteigen , hörig Agricola Spr. 264 . er sei diensteigen oder frei, der von geburt nit edel sei, der sol sich selbs edel machen mit guten …

durchsteigen

DWB

durch·steigen

durchsteigen , 1 1. untrennbar, steigend durchwandern, nach allen richtungen besteigen. er hat die alpen durchstiegen. an allen orten die ic…

einsteigen

DWB

einst·eigen

einsteigen , inscendere, nnl. instijgen, schw. instiga, dän. indstige. 1 1) oft blosz einsteigen, wo leicht zu ergänzen ist ins haus, in die…

emporsteigen

DWB

empor·steigen

emporsteigen , ascendere, aufsteigen: steigt die sonn empor. Gotter 1, 14 ; steigt unser bühnchen auch aus seinem schutt empor. 1, 83 ; fris…

entgegensteigen

DWB

entgegen·steigen

entgegensteigen , obviam ascendere, emporsteigen: wie ward mir, königin, als mir der seulen pracht und siegesbogen entgegenstieg. Schiller 4…

entsteigen

DWB

ent·steigen

entsteigen , ascendere, erumpere, nnl. ontstijgen: Hans auch entstieg, und knüpfte das hemmende seil um den baumstumpf. Luise a. l. h. 25 ; …

ersteigen

DWB

erste·igen

ersteigen , ascendere, goth. ussteigan, ahd. arstîgan, mhd. erstîgen, ags. âstîgan, praet. usstaig, arsteic, ersteic, âstâh. 1 1) aufsteigen…

fortsteigen

DWB

fort·steigen

fortsteigen , 1 1) progredi: wenn der eindruck, den es auf mich macht, mit jeder stunde so fortsteigt wie heute. Thümmel 2, 265 . 2 2) scan…

gesteigen

DWB

geste·igen

gesteigen , verb. verstärktes steigen ( s. d. ), mhd. gestîgen: der Feldtberg, darauff man in dreien stunden nit wol kan von Falckenstein ge…

hahnensteigen

DWB

hahnen·steigen

hahnensteigen , n. das steigen auf eine kletterstange, wobei es gilt, einen auf derselben angebundenen hahn zu erlangen, ein beliebtes volks…

Ableitungen von steigen (5 von 5)

besteigen

DWB

besteigen , conscendere: das pferd, schif, dach, bett, die bühne, kanzel, den thron, wagen, berg besteigen; ein mann, der ungehabt und unges…

entsteigen

DWB

entsteigen , ascendere, erumpere, nnl. ontstijgen: Hans auch entstieg, und knüpfte das hemmende seil um den baumstumpf. Luise a. l. h. 25 ; …

ersteigen

DWB

ersteigen , ascendere, goth. ussteigan, ahd. arstîgan, mhd. erstîgen, ags. âstîgan, praet. usstaig, arsteic, ersteic, âstâh. 1 1) aufsteigen…

gesteigen

DWB

gesteigen , verb. verstärktes steigen ( s. d. ), mhd. gestîgen: der Feldtberg, darauff man in dreien stunden nit wol kan von Falckenstein ge…

versteigen

DWB

versteigen , starkes verb. A A. trans. verwendung ist spärlich und nur in älterer sprache vertreten: mhd. verstîgen, über etwas steigen, fah…