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schief

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schief adj.

Bd. 14, Sp. 2681
schief, adj. obliquus, zunächst nd., später ins mittel- und hochdeutsche eindringend: nd. schêf Schiller-Lübben 4, 83b. brem. wb. 4, 624. Dähnert 402b. Sghütze 4, 29. Danneil 184a. Woeste 228a. ten Doornkaat Koolman 3, 105b, scheyff Dief. nov. gloss. 267b. 368b, scheiv Mi 75b, scheif Schambach 181b, nld. scheef, obliquus, transversus, limus, tortus, flexuosus, distortus Kilian; diesem nd. nld. schêf entspricht dem sinne und der form nach altnord. skeifr, n. skjæv, schwed. skef, sowie ags. scáf in skáffót, pansa Wright - Wülcker voc. 37, 37, mitteld. scheib (Niederhessen) Vilmar 344, schaip (Unterharz) Liesenberg 190, scheib (Nordhausen) Schultze 43a, schêf Weinhold 82b, dieses scheib könnte man zu dem alten starken verbum scîban, rollen, kugeln stellen, wenn die bedeutung von schief es zuliesze (s. Frommann 5, 167, 133); bei B. Waldis schib: [] gleich, ungleich, seltzam, schib und scheckit. Esop. 2, 31, 164 Kurz. in der chronik des Nicolaus v. Jeroschin in der form schîf im reim auf brîf (25249); schif, obliquus in einem alten vocabular Dief. 387a; Schottel 1395 verzeichnet scheif, obliquus, Stieler 1779 schieb, schief, scheif, schef, schöf; das ebenda aufgeführte schiebicht, obliquus tritt durch das inlautende b der mitteld. form scheib nahe. Steinbach 2, 394 hat nach schlesischer aussprache schef, scheef und führt als andere formen schöf und schief an. bei Frisch 2, 156c noch schäf und scheif neben schief. in der volksthümlichen sprache des eigentlichen hochdeutschen gebietes ist schief nicht heimisch geworden, an seiner stelle findet sich als characteristische bildung mhd. schiec mhd. wb. 2, 2, 108b. Schmeller 2, 368. bemerkenswert ist auch das mitteld.- und oberdeutsche wort schepp, schief Schmeller 2, 436. Vilmar 344 (Oberhessen). Sartorius 106. 11) abweichend von der loth- oder wagerechten richtung, dann abweichend von der irgendwie gegebenen graden richtung oder lage, daher auch für krumm: schiefe linie, linea obliqua, schiefer cylinder, cylindrus scalenus, schiefer kegel, conus scalenus Frisch 2, 156c; schiefe hölzer, ligna transversa Stieler 1779; scheefe pfähle, obliquae sublicae Steinbach 2, 394; der schiefe thurm von Pisa; schiefe fläche, schiefe ebene, letzteres auch zur bezeichnung der für experimente hergestellten oder zu mechanischen zwecken bestimmten vorrichtung. Jacobsson 7, 204a; dann auch in bildlichen wendungen: er geräth auf eine schiefe bahn, er gleitet auf einer verhängnisvollen schiefen ebene abwärts; als schiefer winkel faszt man stumpfe und spitze winkel im gegensatz zum rechten zusammen; ein schiefer stamm, der mit der erdoberfläche einen schiefen winkel macht Jacobsson 7, 206b, schiefes blatt, das von seiner natürlichen richtung abweicht. ebenda; oder, dessen bau unsymmetrisch ist. Campe; schiefer halm, schiefe wurzel, wenn ihre richtung zwischen die senkrechte und wagerechte fällt. ebenda. die seeleute nennen einen wind schief, dessen richtung dem kurse fast entgegengesetzt ist. Bobrik 587b. sprichwörtlich: d'r is gên pot so schêf, of d'r findt sük noch wol 'n deksel to. ten Doornkaat Koolman 3, 105b; auff ein scheiff duppen, gehört ein scheiffdeckel. Henisch 770, 40; dâ krîg' ek scheiwe stêwel von, das thue ich nicht, das lehne ich ab. Schambach 181b. in volksthümlicher steigerung windschief, wo wir jetzt an wind, ventus denken, während wahrscheinlich der erste bestandtheil auf ein altes adj. wind, gewunden zurückzuführen ist, das dem nordischen vindr, goth. invinds entspräche. Frommann 5, 181; im vergleich: so scheif as de weag na Oaken (Aachen), as ne bricke (krummholz) 162, 133 (grafschaft Mark); schêf as vierlanner bên, seggen de Altonaer. Wander 4, 161; im nd. gern verbunden mit schell krumm. brem. wb. 4, 632. Woeste 228a. Ausgesagt von lage, stellung, bewegung: dar is dryerleye beweginge, ummelopende, scheef unde recht. quelle bei Schiller-Lübben 4, 83b; eine scheefe bewegung, obliquus motus Steinbach 2, 394; schiefe stellung, schiefe lage oft in bildlichen wendungen: er brachte mich dadurch in eine schiefe lage, ich befinde mich in diesem hause in einer schiefen stellung. die mauer, der tisch, die säule steht schief, die mütze sitzt schief; er hatte ... die schlafmütze schief auf dem kopfe. Eichendorff werke (1864) 3, 3; der baum wächst schief; schief liegende fläche, planum inclinatum. Frisch 2, 156c; er hält den kopf, die schultern, sich schief. der wagen hängt schief, ruht nicht im gleichgewicht; derb: der magen hängt schief, wenn man starken hunger hat oder sich nicht wol im magen fühlt; in gleichem sinne: hörstu, myn alderleveste leff, myn mage ys so rechte scheff, make my eynen warmen bry gerade. fastn. sp. 974, 2. scheef ab schneiden, oblique abscindere Steinbach 2, 394; scheef schriven Schütze 4, 29; schief laufen: he läpt so scheif as ennen hond von Aerdangen. Wander 4, 161, 30; sich die stiefel schief laufen. eigenthümlich: wand nun sumelich tummer gief, wirfet den gelouben schief uf diz schone wunder (zweifel hegt). passional 531, 18 Köpke; ähnlich: widdirsprêche er den brîf unde hîlde dî redde schîf, daʒ er denne wêre vorbannen ein ketzêre. N. v. Jeroschin 25249; schief treten, fehl gehen, sich irren: wande er was getreten schief in ergerunge ein teil zu vil. pass. 204, 35 Köpke. [] etwas geht schief, es geht schief aus, läuft schief ab, es nimmt eine verkehrte, üble wendung, miszlingt: es geht schäf, vulg. non recta via res procedit. Frisch 2, 156c; dat geit scheef Schütze 4, 29; in der gaunersprache: die sache geht schiwes; wie kann es uns so schief gehn, sagte er, da wir es eigentlich sind, welche die republik aufrecht erhalten. Klopstock gelehrtenrep. 223; es wird unruhig und geht schief aus. Göthe 8, 199; P. H. sah wohl, dasz das ganze schief ging. 37, 303; ging es schief, nun, so vergriff er sich. Wieland 10, 321; o! das henkersding geht schief! Göthe 7, 94; und geht's auch schief, wir hauen uns heraus. Grillparzer 4, 51; die schlacht ging schief. 8, 40; die anstalten zu meinem wunder sind so gut getroffen, dasz ich sehr wenig von den puppenspielern müszte gelernt haben, wenn es schief ablaufen sollte. Thümmel reise 4, 114. frei: der gang der welt ist dumpf und schief. Rückert 347; ebenso: es steht schief mit unserem unternehmen, es droht zu miszlingen; wenn man's so hört, möcht's leidlich scheinen, steht aber doch immer schief darum; denn du hast kein christenthum. Göthe 12, 131; nd. se sünt ümmer to scheewen, sie thun immer das gegentheil. Schütze 4, 29; schief gegenüber sehen, den blick wenden, wie sonst gewöhnlich schräg gegenüber: da wo Schellhafers haus die festen mauren endet, ragt, wenn man seinen blick schief gegenüber wendet, ein glänzend haus empor. Zachariä renommist 3, 58. schief sehen, den blick nicht grade auf etwas richten, so dasz ein verschobenes, falsches abbild entsteht. etwas schief ansehen, falsch auffassen (anders unter 3); er will nicht mehr verdrehen und schief sehen. Fichte (1846) 8, 54; dem gleichen vorstellungskreise entspringen wendungen wie: etwas in einem schiefen lichte sehen, zeigen, darstellen; etwas von einer schiefen seite, einem schiefen gesichtspunkte aus betrachten (vgl. u. 3). in der derben sprache: er hat schief geladen, ist angetrunken, besonders auf nd. gebiete Frommann 2, 75, 16. 5, 73, 106. 136, a, 10. Vilmar 344. Danneil 184a; in demselben sinne auch nur: hai es schêf. Woeste 228a. Frischbier 2, 270b. er ist schief gewickelt, in groszem irrthum Albrecht 199b; nd. hei is scheiw wickelt. Wander 4, 161, 31. 22) auf wuchs und körpertheile bezogen: ein scheifer kerl, homo detortis cruribus, schiefer hals, collum obstipum Stieler 1779; der schäfe beine hat, valgus Frisch 2, 156c; er ist schief gewachsen, hat schiefen wuchs, schiefe schultern, schiefes gesicht, ist schief; Gudowen sone mit dem scheven munde. quelle bei Schiller - Lübben 4, 83b; grad auf wie ich! seede de scheefe dansmester, von leuten, die ihre eigene schwäche verkennen. Schütze 4, 29; schief von rücken wie ein kahn, dürr von rippen wie ein span. Rückert poet. werke (1882) 4, 91. sich schief lachen, wie sich pucklicht lachen; übertragen: weil eine falsche besetzung der titelrolle dem ganzen stücke ein schiefes gesicht andichtete. H. Laube Grillparzers leb. 173. eine reihe von redensarten bezieht sich gutmütig spottend und tröstend auf das verwachsensein: je schever, je lever; een beten scheef dat levet, wenn jemand eine verwachsene heiratet brem. wb. 4, 625; ein bischen schief bringt unter die haube. Simrock sprichw. 8991; 'n bäten scheef is vörnehm. Firmenich 1, 233, 68; en beten scheev ist likerst leev, aus kleinen fehlern macht sich die liebe nichts. Dähnert 402b; 'n bîtje schêf hed god lêf. ten Doornkaat Koolman 3, 105b; 'n bitjet schêf dat swirt am besten (holländert am besten beim schlittschuhlaufen). Frommann 4, 360, 29 (Ostfriesland), vgl. Wander 4, 160; ohne beziehung auf verwachsenheit: scheiber kerl, als ausdruck der verachtung. Vilmar 344, vgl. nd. scheefe deef Schütze 4, 29, ebenso krummer kerl. 33) schiefer mund, blick, schiefes gesicht als ausdruck von verdrieszlichkeit, miszgunst, neid: jemanden mit schiefen blicken betrachten, ihm schiefe blicke zuwerfen, ihn schief ansehen; schiefe miene, ein schiefes gesicht zu etwas machen; man [] sieht nichts als gerunzelte stirnen und schiefe gesichter; ein schiefes maul machen; (ich) habe während eines dreitägigen aufenthaltes wohl schiefe gesichter gesehen, aber sonst nichts unangenehmes erfahren. Grillparzer 15, 128; Pervonte sieht mit ziemlich schiefen mienen der anstalt zu. Wieland 18, 210; wenn man fürs künftige was erbaut, schief wird's von vielen angeschaut. Göthe 2, 237; Margretlein zog ein schiefes maul. 12, 145. jemandem ein schiefes maul machen, als beleidigende geste, vgl. Danneil 184a. 44) frei auf unsinnliches übertragen: schiefer sinn, schiefes urtheil, etwas schief auffassen, schief anfangen, schief darstellen; dagegen etwas schief aufnehmen, mit miszvergnügen aufnehmen, sich beleidigt fühlen: und sie wollen doch wohl nicht behaupten, dasz unter verblümten, bilderreichen worten nothwendig ein schwanker, schiefer sinn liegen musz? Lessing 10, 174; er urtheilte immer schief von dem was grade vor ihm stand. Wieland 20, 219; schiefes spiel (eines schauspielers) vergibt man dem schwachen kopf. Schiller 3, 586; sehr schiefe exempel sind uns aufgestoszen. Göthe 33, 9; zum unglück ist in der ganzen welt nichts schiefer, als die schönen herren und damen, und so wurden seine gemählde gerade eben so schief. 112; mannichfaltig ist die complication des halben, schiefen und falschen in diesen wenigen worten. 36, 222; ich wurde abermals dran erinnert, wie eine sentimentale stimmung das ideale auf einen einzelnen fall anwendet, wo es denn meistens schief ist. 43, 157; im wart nu also schiefe die vernunft und des herzen sin. pass. 32, 88 Köpke; auch manches matte schiefe lied sich mit dem reinen schmerz vereinte. Göthe 2, 153; als sie unter euch gewandelt, spracht ihr manches schiefe wort. J. Kerner ged. (1847) 201. 55) besonderes: in Westfalen von der sauren, angegangenen milch, der schêwe dinstag heiszt ebenda der dinstag der karwoche. Woeste 228a.
11228 Zeichen · 165 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHIEFadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    SCHIEF adj. schief, ungerade, verkehrt, falsch. vgl. schiec. er was getreten schief in ergerunge Pass. K. 204,84. wirfet…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schief

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Schief , -er, -este, adj. et adv. verschoben, das ist, von der Horizontal- oder Perpendicularlinie abweichend, und in we…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    schief

    Goethe-Wörterbuch

    schief subst neutr Kleinschr GWB B12,220,11 ; ‘s-e’ GWB N8,162,23 nach GWB LA II 9A,495 ‘Schärfe’ zu lesen 1 vom Senkrec…

  4. modern
    Dialekt
    schief

    Schweizerisches Idiotikon · +4 Parallelbelege

    schief Band 8, Spalte 380 schief 8,380

  5. Sprichwörter
    Schief

    Wander (Sprichwörter)

    Schief 1. Ae Bissel schêf is engelsch. ( Oberharz. ) – Lohrengel, II, 1. 2. Ein bischen schief bringt unter die Haube. –…

  6. Spezial
    schief

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    schief I adj. 1 (krumm) stort (-rc, -a) 2 (geneigt) incliné (-ná, -nada), stort (-rc, -a) 3 cech (cec, ceca) 4 ‹fig› (un…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schief

234 Bildungen · 226 Erstglied · 6 Zweitglied · 2 Ableitungen

schief‑ als Erstglied (30 von 226)

*Schiefansehen

GWB

schief·ansehen

*Schiefansehen von der Mittellinie abweichende, nicht rechtwinklige Blickrichtung des Auges; im opt Versuch zur Entstehung farbiger Ränder S…

Schiefbahn

Meyers

schief·bahn

Schiefbahn , Dorf im preuß. Regbez. Düsseldorf, Kreis Gladbach, an der Staatsbahnlinie Neuß-Viersen, hat eine kath. Kirche, Synagoge, bedeut…

schiefbein

DWB

schief·bein

schiefbein , n. schiefes bein; einer, der schiefe beine hat. Campe ; gewöhnlich im letzteren sinne, nd. schêfbên brem. wb. 4, 625. Danneil 1…

schiefbetel

DWB

schief·betel

schiefbetel , m. ein betel ( stemmeisen ), der gegen die schärfe etwas krumm zuläuft, und von blockdrehern gebraucht wird, um unebenheiten i…

schiefblick

DWB

schief·blick

schiefblick , m. : eine art von schiefblick in sittlichen dingen. Göthe 46, 359 ( im franz. original: une sorte de travers dans la vue moral…

schiefbruch

DWB

schief·bruch

schiefbruch , m. fractura obliqua, ausdruck der chirurgie, z. b. ein beinbruch mit schiefer oder unegaler bruchfläche. Jacobsson 7, 204 a .

schiefdenker

DWB

schief·denker

schiefdenker , m. : die schiefdenker, die überall gefahr sahen wo keine war, wissen sich jetzt viel mit ihrer scharfsichtigkeit — das schwer…

Schiefe Ebene

Herder

schiefe·ebene

Schiefe Ebene , eine der sogen. einfachen mechanischen Potenzen. Wenn eine Ebene, durch welche ein Körper unterstützt wird, nicht horizontal…

schiefeln

DWB

schief·eln

schiefeln , verb. : scheiffelen, schieffelen, compotitori par pari non referre. Schottel 1396 ( studentenausdruck? ); bei Stieler 1779 im si…

schiefer

DWB

schi·efer

schiefer , m. festuca, lapis fissilis, scissilis. ahd. scivero, steinsplitter, mhd. schivere und schevere, in starker form auch schiver und …

schief als Zweitglied (6 von 6)

gleichschief

DWB

gleich·schief

gleichschief , adj. : 'gleichschieffe kegel, coni similiter inclinati, heiszen diejenigen, deren ihre axen auf die grundflächen einerley nei…

grundschief

DWB

grund·schief

-schief : wer ... grundschlecht, gr. ... gehandelt ... hat Lavater verm. schr. 2, 66 ; grundschiefe richtungen der untersuchung Fr. Schlegel…

windschief

DWB

wind·schief

windschief , adj. , zu winden, st. vb., volksetymologisch auf 1 wind bezogen; vgl. DWB windschelch . 1 1) eigentlich vom holz, von bäumen, w…

Ableitungen von schief (2 von 2)

schiefe

DWB

schiefe , f. schiefe beschaffenheit, schiefe lage, schiefheit, obliquitas. Adelung : die schiefe der ecliptik, obliquitas eclipticae Frisch …

Verschiefen

Campe

○ Verschiefen , v. trs . schief machen. »Ein Gesicht, verschieft durch Stolz, Geiz « Lavater. Uneigentlich, eine schiefe, falsche  Richtun…