Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
ritzen
ritzen
ritzen Vb. ‘mit einem harten, spitzen Gegenstand eine schmale Vertiefung eingraben, kerben, spalten’, ahd. rizzen (9. Jh.), rizzōn (10. Jh.), mhd. ritzen, auch ‘verwunden’, Intensivbildung zu dem unter reißen (s. d.) aufgeführten Verb. – Ritz m. n. ‘Kerbe, Spalt, Schlitz, Wunde’, mhd. riz, aus dem Verb rückgebildet. Daneben Ritze f. ‘Spalte, schmale Öffnung’ (15. Jh.), ahd. rizza ‘Strich, Linie’ (Hs. 12. Jh.).