Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sprit m.
sprit , m. , mit langem oder kurzem i, zusammengezogen aus spiritus ( vgl. dies theil 10, 1, 2555), volksmäszig, besonders in Norddeutschland, gleich diesem als allgemeine bezeichnung des weingeists, ( äthyl ) alkohols, spiritus vini: de spriet is em in kopp steegen, er ist betrunken. Schütze 4, 177 , aber auch, so in technischer sprache, als besonderer name für starken spiritus. Karmarsch-Heeren 3 8, 388, fuselfreien und hochgrädigen rectificierten spiritus 1, 781 und für starken essig, der mit wiederholtem zusatz von alkohol bereitet wird. 3, 299, essigsprit 8, 388.