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Ofen

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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21 in 17 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Ofen

Bd. 6, Sp. 345
Ofen das Wort ist allg. in derselben Lautung wie oben, boben (mit Ausnahme von zwei Geb.), also Rhfrk uwə, ū-, ūə, ōwə, o-; Mosfrk ō- [Saarl (s. oben) -], ū·ə.-, ūə-, ūă-, ōə-, ǫ-, o-; Siegld ōă- (seltener ūă-), oă-, uă- [Johannld owə; Hainchen e-]; Rip ǫvə, o-; Berg ǫ-, o-, ōə-, ūə- [Wermelsk ou-]; SNfrk ōə-, ūə-, ōă-, ă-; Klevld w-; Pl. wie Sg., aber meist daneben mit Umlaut: Rhfrk, Mosfrk ewə(n), ē- (ēə), īə-, īă-, ēă-; Siegld ēə-, eə-, iə-; Rip və(n), ø- [daneben im gleichen Orte vənts]; Berg w-, ø-, ə-, ȳə- u. bevorzugt wə(nt)s (usf.); SNfrk əvəs u. əvə; Geld, Mörs wəs; Klev wəs; Demin. Rhfrk ēbχə, ī- im Süd., dann ēfχə (setze die Vokale des Umlauts vom Pl. ein!) bis zur Entrundungs-L.; n. davon fχə (usf.); im NBerg, SNfrk, Klevld gegenüber der Länge des Vokals im Sg., Pl. fkə (aber auch SNfrk ·ə.fkə; Selfk vəkə; Erk-Elmpt ·ə.fkə, ęfkə u. əvətšə(n); Klevld wəntjə. — Besonderheiten dər nōwə(n) vielfach Ottw, Saarl; ǫf uWupp 1870; dann zwei grössere Geb. mit Sonderformen: α. :vənt, ǫv-, ǫəv-, Pl. :v- usf. (Monsch daneben auch əvəntər, ə-, -dər) WSchleid, Monsch, Aach, Jül, Dür-Stockh (ǫ-). — β. innerh. einschl. Duisb, Meiderich, Dinsl-Sterkr Königshardt Walsumermark OLohbg Hiesf Wehf Aldenrade mə(n)t, ō-, Pl. -, - [Ruhrort, Wesel, Mörs-Orsoy wənt] m.: 1. wie nhd. a. die einfachste Heizungsvorrichtung für die Stube war eine in die Küchenwand (Brandmauer) eingelassene Gusseisenplatte (der Taken, Zacken) hinter dem Herde, von dem sie die Wärme empfing; die Platte war reliefartig mit biblischen Darstellungen geschmückt; als die Platte längst verschwunden war, blieb noch die Vertiefung in der Wand, mit Brettern oder einer glatten Eisenplatte ausgeschlagen, hinter der der Stubenofen stand; sie galt als eine behagliche, warme Ecke (em Taken sitzen); zeitlich folgte (im Westerw) jene Heizungsvorrichtung, die darin bestand, dass in der Küche die Stubenwand in einer Höhe von 80 cm und in einer Breite von 50 cm zur Stube hin durchbrochen war; dahinter stand ein viereckiger Kasten aus Eisen, dessen Seitenwände Szenen aus dem Leben des ‘verlorenen Sohnes’ brachten (deshalb hiess auch der O. der v. S.); auf einem Rost über dem Boden brannte das Feuer; man heizte mit langen Holzscheiten oder H.knuppen von der Küche aus. Auch die Feuerung der nachfolgenden Kasten-, Schank-, Schaföfen (im gebirgigen Teil unseres Geb.) geschah (u. z. T. noch) von der Küche aus (dat Fauerrecht ‘Feuerrecht’ war in der Küche Hunsr), u. zwar so, dass der O. mit seinem Hauptteil in der Wohnstube steht, während eine seitliche Verlängerung, die auch das Wasserschiff trägt, durch die Wand nach der Küche geht; in der Küche u. auch in der Stube ist eine Uəder (Ofentüre); dieser Kastenofen (im Westerw auch verlorener Sohn genannt, im Hunsr Schank-, an der Saar Schaf-, in der Eif Stuwen-, WEif Weilerbacher O.), der heute noch auch ohne die Küchenfeuerung gilt, hat zwei Gesetzer (Gefache) übereinander; im untern werden die Speisen gekocht, im obern warm gehalten. Von vorneherein nur mit der Feuerung in der Stube ist der noch vielfach geltende Trummenofen (Wingd- Gummb), gusseisern, aus zwei Teilen bestehend, dem eigentl. O. mit einem abnehmbaren kuppenförmigen obern Verschluss u. der Tromm, die sich, durch ein kleines, dickes Rohr mit dem O. verbunden u. mit dem hintern Ende auf einer Stipp ruhend, hinter dem O. in Form einer Pauke (eines nach unten gewölbten Kessels) anschloss, deren obere Öffnung durch einen pfannenartigen Deckel mit langem Eisenstiel geschlossen war; auf dem Ofenloch kochte man das Kaffeewasser, buk man Pfannenkuchen, auf dem Trummenloch stellte man Speisen warm (derselbe O., nicht gleich auf den Boden aufgesetzt, sondern auf drei Füssen stehend, nannte man Stuəf, Bärenklau); ein gusseiserner O. ohne die Tromm folgte, einfach O. genannt, in der Selfk gegoətene oder geschlīəpene O.; geschlippene O. Gummb; geschlöffe O. Bo; rohe O. nicht geschliffen, mit Pottlot schwarz gemacht Gummb. Für die beste Stube (das Staatszimmer) hatten u. haben noch besser Gestellte den Mantelofen (ein Säulenofen aus stärkerm Eisenblech ist mit einem viereckigen Mantel, dessen Wände gitterartig durchbrochen sind, umgeben). Der Kanonenofen für kleinere Zimmer. Der Säulenofen (auch Stiefelofen genannt) findet sich in Schulen, Tanzsälen; in Werkstätten dat Seikoppsibche, ein kleiner Säulenofen etwa in Tischhöhe, mit einer Verlängerung nach hinten im obern Teil, zum Heizen u. zum Kochen etwa des Leims (im Westerw war der Säukopp ein kleiner, runder Wandofen); der O. (Stubenofen) ursprüngl. mit Holz geheizt, die jüngern Ö. mit Kohlenheizung nennt man deshalb Kollenofen; s. auch Kachel-, Füll-, Zirkulier-, Pott-, Porrofen; dazu Back-, Brüs- (für die Viehsaufe), Kalk-, Ziegel- (Ring-), Pudelofen. — Teile des O. (s. d. Zs.), der Foss, de Dür (Mundloch), et Ruster, der Deckel, de Plat, de Reng (Rundel), et (Äschen)schoss (-back, Truffel), de Pif (et Rühr) mit dem Kne (Ellebogen) u. dem Foch (Schiewer, Schuw); dazu im NBerg der Zacken, Tackel eiserner Ring unten um den Ofen, auf den man die Füsse stellte; dazu der Kollen-, Greskasten (-back), de Kollen-, Gresschöpp, et Stochiser (Porkel-, Reckel-, Rockel-), de Fürzang (Kloch), alt de Brandrichte (zum Auflegen des vordern Ende des Scheitholzes), et Blosrühr (-pip) Rip, Allg. — Den O. anlegen, anmachen, anstochen, anstechen; der O. es an, us, dut; den O. met Holz (Kollen) stochen; den O. stochen nachfüllen, u. schüren; dohn noch jet en (op) den O.; et es noch jet em O.; am (em) O. stochen (porkeln, püttern, reckeln, rockeln); den O. uskratzen (auskropen); den O. botzen, wechsen (pottlojen) met Iserfarf (Pottlo); der O. brennt got (schlech), wie verröck (den O. deit ‘däut’ gehireg Eif); der O. dämp (roch, qualmp, dolkt usf.) Rip, Allg.; der O. schinnt van sech af; he hät der Schniə (Schnee) an der Kopp Selfk. — RA.: En Öəfche wie e Wüərsch-che (Würstchen) armseliger O. Schleid-Hellenth. Alles in de Welt, bloss gene hölteren (hölzernen) O.! nur das kann ich nicht tun, was du verlangst Emmerich. Den O. as e Geheignös (Labsal) madden (mitten) am Sumer Trier-Mehring. O., Bett un Kann sin got dem ale Mann Köln-Stdt. Ne wärme O. es besser als ene kale (kalter) Fründ ebd. Frauen on O. gehəiren on et Haus Prüm-Ihren, Elbf. In Ökove (Grevbr) brennt selde ne O.! Neckspr. Grevbr-Wevelinghv. Fraue on Owes sölle niet ütgohn Klev. Des Owes es de O. warm, des Morges et Kössen abends lange aufbleiben, morgens lange liegen bleiben Sol. Klen Öffche sen flöck (flott) gestouch kleine Leute sind leicht jähzornig Sieg-ODollend. De O. es kathollesch recht warm Aach, Eup, Dür, Kemp. Wenn den O. qualəmp, dann geff et völ Schnee Mörs. De O. hät och van achtere noch e Loək die Sache kann auch von einer andern Seite betrachtet werden Heinsb. As se en nej (neues) Pörkiser (Stocheisen) häbben, dann passt den O. niet mehr Emmerich. He deht nüs, als der O. lef hale kriecht hinter den O. Monsch; den hält den Uərwe wärm Merz. Ös et Jakob (25. VII.) hell on wärm, mät ze Kresdag de O. w. Bo-Dransd. Der mutt den O. anhalen (-halten) ich habe ihn nicht mitgebracht, er musste zu Hause bleiben Gummb. Donn jet op de Lamp on bloəs der O. ut! scherzh. Aufforderung, zu Bett zu gehen MGladb. Hät der Düvel de O. gehollt, kann he och de Pif holle Sieg, MülhRh. — Hej sett wie en doj Mösch (Vogel) achter en O. still u. schweigend Geld-Sevelen; stell eiter et Öffke krupe Kemp, n. Ürd.-L. Allg. He üs krank es en Huhn un sitt achterm O. un wach (wartet) op de Sunn MülhRuhr. De Kaz, et Stocheisen on die Fra geheren on (an ) den O. Trier. He es so feste (gesund, iron.) wie dät Männche am O. Siegen. Setz dech (doch) op der O.! zu dem, dem es zu kalt ist Rip, Allg. Der hät sich ene op de O. gedonn gefurzt Bo-Stdt. Vare (Vätter) dörfe sech op der O. sette Erk-Keyenbg. Dat es en Weərke (Wetterchen), om bej de O. te bliwe Mörs, Allg. Henner'm O. hucken (hutschen); h. den O. kriechen (krabbeln) Allg. Et richtige Wedder, fer Steckelcher ze verzehle, awer h. O. Neuw-Datzeroth. He setzt henner dem O. on bröd (brät) sech Kürscht of de Schinne Westerw. Henger'm O. es noch genne rich wurde, ävver h. Plog MülhRh. Hanner dem O. on an (in) der Häl (Hölle) as de bisen Weiwer hihr Stel (Stelle) Wittl-Meerf. Me küt net h. dem O. dänne, odder mer es selver do gewes MülhRh. Domet kammer Hond (Katz) henner'm Uwe erauslocke (erausjagen) Birkf, Allg. Se han Hochzeit gehall, de Katz h. O. es neist gewahr wor es war eine stille H. ohne reichliches Essen Hunsr, Saarbr, Siegld. Hinger'm O., h. O. lit en alen Ranzen; süh doch ens den R. an, wat de R. danzen kann! Gummb-Stdt. Wan de Kaz am (im ) Januar an der Sunn leit, dan leit se am Februar hanner'm O. WMosfrk. En de Ecken henger'm O. kammer sech genn Schelle (Blasen) lofen on genne Verstehstemich kofen MülhRh. Kruch doch en de O.! zu dem, dem es zu kalt ist Rip, Allg.; de steckt noch de Ben e gen O. Heinsb, Allg.; ich deht en den Uəwe schlaufen! Merz. En Lamp em O. han schlecht geheizt haben Schleid-Hellenth. Wohin gehst du? Antw.: Onner de Uwe! Trier-Braunshsn. Den kreien ken zehn Peərd vam O. Rip, Allg. — Im Kinderld. Rab, R., dei Nescht brennt, die Jonge brenne met; die Alt, die huckt vorm Oweloch on schürt noch emmer drof! Saarbr-Sulzb. Als Einlösung beim Pfändersp. muss das Mädchen sagen, indem es den O. umarmt: Liever O. (o dau mei lewe schwarze Man, Eisenman), eich bere (bette) aich an; dau brauchst Holz on eich en Mann! Mosfrk, Allg. — Öffke spiəle Kindersp. Kref. — Rätsel. Schwatt frett et, gris (roj ‘rot’) dritt (scheisst) et, stipp de Stertz de Wangk (Wand) erop (de Stert löppt de W. erop, l. newen de Mur op, het den St. den W. eropgekihrt, met de St. löppt et de M. erop, der St. ist der Rauch)? Nfrk, Dür, Köln. Ech weit en Vogel, de hät nen Stert, de geiht de Wangk erop? Sol. Füre schwatz on henge schw., rattegatt, wat es dat? Dür-Rölsd, Mörs. Em Dag we ene gölde Knof, des Nats we ene Moterhof (Maulwurfshaufen) (Möshof Dür, Köln, Heinsb u. Nulhop)? die Ofenmündung NRip, Sol, SNfrk. Ne kromme Vatter on drei schnacke Döəter (Töchter)? O. mit drei Beinen Schleid-Urft. Ene schlanke Var, en hoəhl Mor en drei kromm Kengerkes (Kinderchen)? Heinsb-Haaren. Der Var (Vater = Ofen) wor noch net geboəre, du satt der Jong alls om Dak? der Schornstein war eher da als der O. MGladb-Korschenbr. Eich sen am deisterschten, wenn et am hellsten os; am wärmsten, wenn et am kältsten os; am k., wenn et am w. os? Daun-Strotzbüsch. Op dem Dach es en Def (Dieb), am O. het et mech lef (lieb)? Gummb-Derschlag. Wo sen de Häusche (Handschuhe) et wärmste? Am O. Heinsb. — b. der Backofen wird kurz O. genannt, wenn keine Verwechslung möglich ist. RA.: Besser et Bruckt schmächt nom O. os wie no der Mul (Mulde) besser zu scharf als zu schwach gebacken Prüm, Verbr. Dit Kengd es (en Schanze) tu früh ut dem O. kummen eine Frühgeburt Gummb. De Finen (Frommen) maken Mienen on stehlen de Growen de Weck ut den O. Mörs. Kik in den O. Schimpfw. für den Bäcker Geld. Der Erwachsene legt beide Handflächen an die Ohren des Kindes u. schiebt dessen Kopf gelinde hin u. her u. spricht: backe, b. Plätzchen, schubb un (in) den O.! Bernk-Merschd. — Rätsel. En Stall voll weisse Schof (Schafen), en St. v. schwarze Sch. un en holze Bimmerche (Hündchen = Ofenschiesse)? Simm. — c. Hochofen; Röstofen; er es bei den Ö. oder unner den Ö. bei den Röstöfen beschäftigt, der Esse der grossen Eisenhämmer Siegld, Altk. — d. dat Öfche Viehkessel May-Rieden. — 2. übertr. a. der kalde O. Kochkiste MGladb-Rheind. — b. warmgelegenes, gegen den Nordwind geschütztes Ackerland Wend-Leitersw.
11686 Zeichen · 273 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ofenstm.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz) · +1 Parallelbeleg

    oven stm. PsM. DvAPat. Enik. Lilie DSp. SGPr. Jüngl. HvNst. Eckh.v BDan. HistAE Tauler Seuse Stagel ofen EvA.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ofen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Ofen , des -s, plur. die Öfen, Diminut. das Öfchen, Oberd. Öfelein, ein eingeschlossener Raum, Feuer darin anzumache…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ofen

    Goethe-Wörterbuch

    Ofen Pl vereinzelt ‘Ofen’, mehrf (in amtl Schr) ‘Oefen’ stationärer geschlossener, feuerfester Behälter für das Bereiten…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ofen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +4 Parallelbelege

    Ofen , nennt man im allgemeinen einen geschlossenen Raum mit der Bestimmung, durch Brennmaterial in demselben Wärme zu e…

  5. modern
    Dialekt
    Ofen

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Ofe n [Ófə Su. Geberschw. ; Òfə Bf. Z. ; Ofə Ndrbetschd. Òwə Lohr Lorenzen , Altw. Pl. Èfə; bezw. Êwə] m. Ofen. Im Elsas…

  6. Sprichwörter
    Ofen

    Wander (Sprichwörter)

    Ofen 1. Alle wie aus Einem Ofen. 2. Alte Oefen feget man schwerlich. – Henisch, 1037, 46; Petri, II, 10. Böhm. : V staré…

  7. Spezial
    Ofen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ofen m. (-s, Öfen) 1 furn (-s) m. 2 (gemauerter Stubenofen) mogun (-s) m. 3 (Backofen) furn da pan m. 4 (Zimmerofen) fur…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ofen

489 Bildungen · 352 Erstglied · 136 Zweitglied · 1 Ableitungen

ofen‑ als Erstglied (30 von 352)

Ofenaufsatz

SHW

Ofen-aufsatz Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenbank

SHW

Ofen-bank Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenbein

SHW

Ofen-bein Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenberg

SHW

Ofen-berg Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenblech

SHW

Ofen-blech Band 4, Spalte 1065-1066

Ofendeise

SHW

Ofen-deise Band 4, Spalte 1065-1066

Ofendüppen

SHW

Ofen-düppen Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenfang

SHW

Ofen-fang Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenfeuer

SHW

Ofen-feuer Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenfuß

SHW

Ofen-fuß Band 4, Spalte 1065-1066

Ofengabel

SHW

Ofen-gabel Band 4, Spalte 1065-1066

Ofengestell

SHW

Ofen-gestell Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenheizung

SHW

Ofen-heizung Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenhenke

SHW

Ofen-henke Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenhitze

SHW

Ofen-hitze Band 4, Spalte 1065-1066

Ofenhocker

SHW

Ofen-hocker Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenhutsch

SHW

Ofen-hutsch Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkachel

SHW

Ofen-kachel Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkaute

SHW

Ofen-kaute Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkitsche

SHW

Ofen-kitsche Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenknie

SHW

Ofen-knie Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkranz

SHW

Ofen-kranz Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkratze

SHW

Ofen-kratze Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkratzer

SHW

Ofen-kratzer Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkrätze

SHW

Ofen-krätze Band 4, Spalte 1067-1068

Ofenkrücke

SHW

Ofen-krücke Band 4, Spalte 1067-1068

ofen als Zweitglied (30 von 136)

knofen

KöblerMnd

*knofen , V. nhd. knüpfen Vw.: s. ane- E.: Herkunft ungeklärt?

leofen

KöblerAe

*leofen , st. F. (ō) Vw.: s. *lifen

stofen?

KöblerAe

*stofen? , Adj. Vw.: s. of- E.: s. germ. *stautan, st. V., stoßen; idg. *steud-, *teud-, V., stoßen, schlagen, Pokorny 1033; vgl. idg. *steu…

anaruofen

KöblerAhd

ana·ruofen

anaruofen , sw. V. (1a) nhd. anrufen, anschreien, zurufen, ansprechen, anflehen ne. call (V.) ÜG.: lat. acclamare Gl, clamare Gl, inclamare …

andleofen

KöblerAe

andleofen , st. F. (ō) Vw.: s. andlifen

ane ruofen

MWB

ane ruofen stV. (im Präs. nicht immer zu unterscheiden von ane rüefen swV.) 1 ‘jmdn. anbeten, anrufen, (um etw.) anflehen’ 2 ‘jmdm. zurufen,…

aneknofen

KöblerMnd

aneknofen , V. nhd. anknüpfen E.: s. ane (2), knofen L.: Lü 18a (anknofen)

anruofen

KöblerMhd

anruofen , st. V. Vw.: s. aneruofen

backofen

DWB

back·ofen

backofen , m. furnus, clibanus, nnl. bakoven: die frösche sollen komen in dein haus, in deine kamer, auf dein lager ... in deine backöfen un…

behofen

KöblerMhd

behofen , sw. V. Vw.: s. behoven

behuofen

MWB

behuofen swV. auch behuoben. 1 ‘benötigen, brauchen’ 2 jmdm. etw. ‘jmdm. etw. als behuof, als Aufgabe/Pflicht zuweisen’ (anders Glr.z.St.: b…

beruofen

Lexer

be-ruofen part. adj. BMZ berühmt, bekannt Pass. ;

bi-[h]ruofen

AWB

bi-[ h ] ruofen sw. v. , mhd. berüefen, nhd. berufen; mnl. beroepen ( auch red. v. ); afries. bihrōpa ( auch red. v. ); vgl. mnd. berôpen re…

biruofen

KöblerAhd

biruofen , sw. V. (1a) nhd. „berufen“ (V.), tadeln, anklagen, schinden, verkünden, bekannt machen, besprechen, beschwören ne. accuse ÜG.: la…

Blauofen

Adelung

blau·ofen

Der Blauofen , des -s, plur. die -öfen, eine Art kleiner Öfen zum Eisenschmelzen, welche reines blaues Eisen liefert; ein Stückofen. Man geb…

Bleyofen

Adelung

bley·ofen

Der Bleyofen , des -s, plur. die -öfen, eine Art Krummöfen, worin an einigen Orten, z. B. in Tyrol, das Bley geschmolzen wird.

Brauofen

Adelung

brau·ofen

Der Brauofen , des -s, plur. die -öfen, der Ofen, worin das Wasser zu einem Gebräude gesotten wird.

brennofen

DWB

brenn·ofen

brennofen , m. fornax, clibanus, ahd. eitovan, fiurovan. Dasypodius 308 c ; brennofen oder kleins bachöfelin. Serranus e 2 b ; im brennofen …

Brillofen

Adelung

brill·ofen

Der Brillofen , des -s, plur. die -öfen, in den Schmelzhütten, ein Schmelzofen mit zwey Augen und einer Brille, d. i. zwey Vorderherden, wel…

Ableitungen von ofen (1 von 1)

ofëne

LDWB1

ofëne [o·fë·ne] I vb.tr. (ofënn, ofenü) 1 beleidigen, verletzen, kränken 2 demütigen, brüskieren ( → umilié ) 3 beschimpfen, schmähen, verun…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „ofen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ofen/rhwb?formid=O00352
MLA
Cotta, Marcel. „ofen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ofen/rhwb?formid=O00352. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „ofen". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ofen/rhwb?formid=O00352.
BibTeX
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  urldate      = {2026-05-10},
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