Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
niederträchtig adj. und adv.
niederträchtig , adj. und adv. , gegensatz zu hochträchtig ( theil 4 2 , 1636), doch mit reicherer, auch noch sinnlicher begriffsentwickelung. I I. in sinnlicher bedeutung, die manchmal schon an die übertragene streift. I@1 1) sich niedrig tragend, gesenkt, geneigt: es solt ein züchtiger man mit nidertrechtigen augen ansehen, was man im für hat gesetzt. Keisersberg narrensch. 50 a ; ähren, die sich naigen und niderträchtig sich, weil sie fruchtreich, erzaigen ( vgl. II, 5, b, β ). Weckherlin 765 . I@2 2) niedrig, tief liegend: dieses thier ( die genethkatze ) wonet in niderträchtigen orten, be…