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Mütze

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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13 in 13 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Mütze

Bd. 5, Sp. 1489
Mütze das allg. verbreitete Wort (Rhfrk zwar in der Bed. auf ‘Frauenhaube’ beschränkt u. mit dem Veralten derselben im Verschwinden begriffen, für Männermütze nur Kapp; doch mitš selten noch Kreuzn-Stdt; ‘Zipfelmütze der Knaben’ Pferdsf Rummelsh Weiler, Birkf-Nockenth, Simm-Belth, Goar verbr.; Zibbelm. Simm-Hasselb Heinzenb; mitš u. Kapp Ottw-Scheuern Schiffw u. aus dem Nhd. mets, –i- (im ursprüngl. mitš-Geb.) Wend-Oberh Winterb, Saarl-Büren Ensd Itzb Guerlfang Überherrn, Merz-Bessering Rech; auch WMosfrk heute nicht mehr überall gebräuchl. Wort, weil hier Heibchen gilt u. für jede Männermütze Kap, Kaup, Kipp, so nicht Merz, Saarbg (dafür kǫup) [aber mitš Orscholz Nohn; -ø- ‘Zipfelmütze’ Eft Greimerath Manneb]; Trier meist kāp [metš nur vereinzelt; mets Cönen Igel Issel Konz Newel Schleidw Stdt; šl:fmets Pluwig; tsibəlmets Wintersd]; in Wittl kāp u. metš (aber seltener); in Bitb nur kāp, kep [møtš Halsd]; ebenso Daun, Prüm, während NPrüm møtš hat; Daun-Mückeln nur møtš ‘Wollmütze der kleinen Kinder’; Prüm-NHersd nur Schlof- u. Bommelemetsch; das Geb. gliedert sich lautl. in zwei Geb., das eine grössere mit -tš, das andere mit -ts; das erstere Geb. umfasst, bes. wenn man das klevld. møts n. der tš/ts-L. als Fortsetzung des südl. davon gelegenen -tš-Geb. ansetzt, den grössten Teil des Geb., das Rhfrk, Mosfrk, den WRand des Rip (Malm, Monsch, Aach), Eup, SNfrk, Klevld, NBerg, u. zwar Rhfrk mitš, –e-; Mosfrk -e-; Siegld møtšə, –e-; NBerg møtšə [Lennep-Dhünn Honsbg Heiderswg -tsə]; sonst møtš [Monsch auch møkš; MülhRuhr mytšə; Ess myšə] lrhn. bis Aach Geld, Mörs hinein, rrhn. bis Ruhr; n. dieses Geb. møts < møtš; die Lautung des Kölner Kulturraumes ist møts; lrhn. beginnt sie n. ausschl. Ahr (hier u. in SSchleid noch møtš; doch Aden-Fronr Hümmel Lind Müsch Ohlenhard Pitschd, Ahrw-Eckend Heimersh Hünning Holzw Kirchsahr Kreuzbg Kripp NEsch OWinter Remag Unkelb Vettelhv (Franken Westum -tš u. -ts), Schleid-Scheven, Neuw-Bruchhsn Kasb Ohlenbg Unkel -ts; Bergh-Götzenk møtš u. møš; rrhn. n. einschl. Siebengeb. (kurköln. Neuw u. das Geb. südl. Sieg ö. Leuschd Rosb hat noch -tš), der alten berg. Südgrenze, so dass also Eusk, Rheinb, Bo, Köln, Bergh, Dür, Jül u. Sieg, MülhRh, Waldbr, Wippf, Gummb (ö. Ürd.-L. møtsə) møts haben [Waldbr-OElling, Gummb-Driesch møtš; Waldbr-Alzen Obernau -tšə; Dür-Heistern, Jül-Dürwiss Engelsd Laurenzbg Stetternich Siersd -tš]; diese Form ist über Grevbr, Neuss, Düss-Stdt, keilförmig bis MGladb-Neuwerk Viersen Bockert, Kemp-Boish Born Bracht Breyell Hagenbr Lüttelbrecht vorgedrungen, beiderseits dieses Keiles (Geilk, Heinsb, Erk auf der einen Seite, Kref (-y-), Kemp auf der andern S. møtš stehen lassend [Grevbr-Jackerath møtš ‘Frauenhaube’, møts ‘Kappe der Männer’; Neuss-Stürzelbg møtš ‘Art Kapuze’, møts ‘Kappe’; Heinsb-Rurkempen møtš ‘Haube’, møts ‘Kappe’; Kref-Fischeln mytš ‘Haube’, Kapp bei Männern]; Pl. -tšə(n), –tsə(n); Demin. -tšχə(n), –kə, –tsχə(n), –tskə(n) f.: 1.a. einfache, nicht bebänderte ungestärkte Frauenhaube aus Leinen u. die Schlafhaube der Frauen (meist Nachts-, Schlofmitsch), bes. die den Hinterkopf bedeckende M., unter die von allen Seiten die Haare lose untergestopft wurden; hierbei blieb der Nacken frei; über die M. legte man ein dunkles Kopftuch, so dass der Vorderrand der M. sichtbar blieb; getragen täglich, auch Sonntags im Hause, bei ärmern Frauen auch zur Kirche; wohlhabendere Frauen trugen wohl auch eine bessere weisse M. aus gestärktem Leinen mit über den Nacken reichenden Tüllenrande, der am obern Rande durch eine Schleife etwas gerafft war. Dies ist die ursprüngl. ältere Bed. des Wortes, die durch das ganze Geb. ging; aber seit 1880—90 verschwand die Tracht immer mehr, nur die Schlafm. der ältern Frauen ist noch heute auf dem Lande nicht ganz ausgestorben (mit dem Aussterben der Tracht ging Rhfrk u. Mosfrk z. T. auch das Wort stark zurück). — In Bernk-Morb Burgen Gornhsn Veldenz war dat Metschchen die Spitzenhaube; eine bessere Haube de huh M. in Goar-Morshsn, die schwarze M. in Altk, de flore M. in Köln, de gepennde M. in Aach; de Uhriserschm. (Ohreisen-) Rip; Bendorfer M. Altk-Hilgenr Neitersen. — In Geld, Mörs, Klevld, wo das Wort Haube fehlte, ersetzte M. dies Wort, u. es gab wölle M.ə von schwarzer, roter, brauner oder blauer Farbe, mit Bändern; die tief in den Nacken reichende u. mit vielen Falten, Rüschen, Kräus-chen verzierte, hiess die Kneppm., deutse M. — b. die gestrickte Nachtmütze der Männer, in früherer Zeit (etwa bis 1860—70) getragen; sie hatte an der Spitze eine an einem Faden baumelnde Quaste u. hiess danach Bampel-, Bimpel-, Flümm-, Flimm-, Flaumen-, Pimpel-, Flümm(en)-, Plümmel-, Plüs-, Pie-, Pil-, Pim-, Pinn-, Pitter-, Pilop-, Zimpel-, Zippelm. (Bokwetenm. aus Baumwolle Mettm-Cronenbg Neviges; häwern M. Siegld) (s. d. W.); die sehr alten Männer trugen sie auch am Tage. — Die aus schwarzer Wolle gestrickte Zipfelmütze war dann bis 1880—90 die geläufige, alltägliche Kopfbedeckung der Knaben, Flümmmötz (usf.) oder einfach M. genannt Rip. — Allg. erhalten aus diesen heute nicht mehr geläufigen Anwendungen hat sich in dieser Reihe nur die Nacht-, Schlafm., das Dofmötzche (Tauf-) des Täuflings, die Fastelovendsm. (s. S.), die Kaffem. zum Warmhalten der Kaffeekanne. — c. doch mit dem Aufkommen der Kappe, des Hutes fand sich eine neue Anwendung des Wortes zur Unterscheidung von Kappe u. Hut (mit Ausnahme des Rhfrk, Westerw u. z. T. des Mosfrk), u. zwar bezeichnet man heute mit M., abgesehen von den bei 1 b genannten Anwendungen, jede gestrickte oder gewebte (also nicht aus Filz) Kopfbedeckung ohne steifen Schirm oder Randauflassung sowie die aus Pelz, also vor allem die der Sportmütze ähnelnde Kopfbedeckung, die Soldatenmütze (et Krätzchen) [doch wird nicht allg. mehr an dieser strengen Unterscheidung festgehalten; so unterliegt vor allem die Kappe (nie der Hut) auch der Bezeichnung Schöbbem. (Mos), Schirmm. (OBerg); de bonte M. der Schüler, die Studentenm. (für beides auch Kapp); siden M. flach, aus zwei kreisförmigen Bahnen zusammengenäht, in der Mitte ein Knopf NBerg; s. noch Fluder-, Kanten-, Kinder-, Klapp-, Lapp-, Litschen-, Metzgersch-, Netz-, Pelz-, Plätter-, Pudel-, Schild-, Schläger-, Schnip-, Seiden-, Sommer-, Spitzen-, Stoff-, Strick-, Tuch-, Wetter-, Winter-, Wollmütze; Baschlick, Bätsche, Bätzel, Dulatsch, Fläppe, Flätsche, Flusche, Kaniff, Kappe, Kaupe, Kippe, Kutsche, Lusch, Lutsch, Patsche, Rusche, Schaföttchen, Schalutsche, Stülpe, Ulles.d. RA.: Feərdig (parat) sin wie en gestrickte M. übermüdet sein Gummb, Wippf. Vast (fest) wie e Mötschke met e Kehlbändsche Heinsb. Beter e Stück Broat im Kasten es en sid M.ən om Koppen MülhRuhr. Morge, M.! spöttische Abweisung Rip, Eup, SNfrk, mit der Forts. wie steht dir de Kapp? Dür, — de Plümm? Kemp-SPeter, — sät de Pl. Geilk-Düren. Goden Morge, M., Kopp schläft noch! zu einem, der zu spät zur Arbeit kommt Koch. De Mann es et Höt (Haupt) em Hus, on de Frau es de M. drop MGladb. De M. hot sich mer gelöft (gehoben) von Frauen gesagt, ich war in Angst Trier-Heidenbg, Prüm-Mürlenb. De M. steht em nit derno er will nichts davon wissen Gummb. De Frau hät en vernönftege M. sie ist klug Dinsl-Walsum. Haste kaine Kopp, brauchste kain M.! zum Vergesslichen Kobl-Stdt. Eich scheisse der uf de Kopp, dann kriesde (hoste) e M. ohne Noht (Naht)! zu dem, der zu viel oder Unbilliges, Unmögliches verlangt Rhfrk, uMos, Rheinb-Meckenh, Köln-Stdt, Mörs. Trick mer us (wechselt man die Wohnung) bis üvver de Sod (Strassenrinne), verschliss mer de M. of der Hot (Hut) Köln-Stdt. Ech sall dir de M. wahl vam Kopp hollen! deinen Eigensinn brechen Prüm-Reuth. Der het M.ən er ist reich Gummb-Bergneustdt. De M. op et lenke Uhr ha missstimmt, streitlustig sein Aach, Rip; den hät de M. op Geld-Kevelaer; he het van Dag de onreite (unrechte) (de verkiahrde) M. op NBerg, Ruhr; de gou (gute) M. aha von grosser Gebefreudigkeit sein Aach; dij hät werr de hännepe (hanfene) M. op mit ihr ist nicht auszukommen Geld. Et get anner Wedder, de Berg N. hot en M. of eine Nebelkappe Mos. De freit, wo he en wisse M. sieht Dür-Echtz. Der Eigensinnige es (pack) singes Kopps en M. voll Sieg-ODollend. En M. voll schesse erfolglos im Bergwerk sprengen Altk, Siegld. — De schlöft sich en Bängel (Bändel) an de M. Gummb-Wiehl. He es gau (schnell) an de M. (getast) leicht erregt, erzürnt Geld, Emmerich. Mir es et gar net an der M.ən mir ist nicht wohl, ich tue es nicht gern Lennep. Blos mech op de M., der jet op der M.! abschl. Antw. Sieg-Lohmar, MülhRh. He lött (lässt) sech ken Knoll in de M. drähjen sich nicht anführen Rees-Ringenbg. Et os him net on (in) der M. er ist übel gelaunt, es ist nicht nach seinem Sinne Prüm, Westerw; et os ke Wedder on der M. Prüm-Reuth; he es net got en der M. schlecht gelaunt Ahrw-Sinzig; et es me net richtig en de M. habe keinen Lebensmut, bin krank, bin schlecht aufgelegt Ahrw-Brohl, Koch-Ernst; et ös mer nüs en der M. ist mir nicht ganz wohl; dat ös mer nüs en der M. nicht nach meinem Willen Rheinb-Meckenh. Dor es gen Schmitte (Schmeissen) met de M. mehr no es ist nicht mehr zu begreifen oder zu erreichen, bes. gesagt, wenn sich jmd. auf einen Vorteil gar zu sehr etwas einbildet, recht stolz tut Klev, Mörs; et es möt de M. ke Werpe derno Neuss; do hant mer et Schmite met de M.! da, nun ists passiert Kemp-Lobberich. Dat es em (net) no der M. (nicht) recht, angenehm, erwünscht, zweckmässig; et geht no senger M.; se han mer net no der M. gekoch Rip, Nfrk; enem nor de M. danssen Klev. En öm (för) de M. geəven; en öm der M.ən hauen ohrfeigen Erk-Elmpt, Schleid-Hellenth. Ich kann et neit ounder (unter ) gen M. krieə kann es nicht begreifen Eup, Aach; he kann mech net onger de M. krege erkennt mich nicht wieder Bergh-Heppend, — brenge Eusk-Erp; der lässt sech nicks unger de M. herduhn nichts weis machen Waldbr. Möschen onger der M.ən han die Mütze zum Grusse nicht abnehmen Gummb. — Im Kindersp. Mötzke(balle) ein Kindersp. Geld-Kevelaer; Mötschke schmite mit de M. nach einem aufgerichteten Gegenstande werfen, dass dieser umfällt Geld-Wachendonk; Bur, de M. af! derjenige, der den Bauer darstellt, wird mit allerlei Reimen geneckt und umsprungen, dass er verwirrt wird; gelingt es einem dadurch, ihm die M. abzureisen, so hat dieser gewonnen Kemp. — Im Kinderld. Vadder, kop mech en M. met en Plümm (Quaste); dat es minne Fenger, on dat es m. Dümme! Abzählr. Kemp-Breyell. Modder, ech mott en M. han, heitum, letum; Modder, ech mott en M. han möt en decke Plümm dran, dat ös minne Fengerling, dat ös m. Dumm! MGladb-Neuwerk. Us Mad (Magd), die hät e Mötzke öm, dät ös esuə bestoəve; wenn oəves ävvel de Freier kömmt, da schmitt si et en den Oəve Spinnld. Kemp. 1, 2, 3, meng M. es fort! Nachahmung des Dreschertaktes Wippf. — Tanzld. Min M. ös weg, m. M. is w., m. M. is, holl mek der Deuwel, weg, un fing (finde) ek mine M. nich wiər, dann danz ek ok den Schottisch nich wiər! Gummb-Berghsn, Berg. Zehn Elle Zitzekadaun get meiner Moder en M.! May-Trimbs. — Rätsel Satt en Männeke in et Holt, hatt en rot Röckske an en en schwart Mötzke op met Tömpkes dran? Hagebutte Geld. Et steht wie e Steckske on bitt (beisst) wie e Geckske on hat e proper Mötzke öm? die Distel MGladb-Neuwerk — 2. übertr. a. sachl. α. Bindfadengeflecht um den Kopf des Zugtieres, zum Abhalten der Fliegen May, Sieg. — β. Schopf, Haube eines Huhnes, der Haubenlerche Prüm, Daun, Gummb, Wippf, MülhRh, Kemp, Mörs, Geld. — γ. metsχən Deckblättchen der schwellenden Rebknospe Bernk-Graach. — δ. die als Schutzhaube auf den Getreidekasten gestülpte Garbe Koch-Leienkaul, Siegld. — ε. møtsχə der Becher, in dem die Haselnuss sitzt, auch Pifche genannt Bergh-Königshv. — ζ. møtskə der Fersenteil, die Kappe des zu strickenden Strumpfes MGladb-Bockert. — η. Ofendeckel, auch Pottm.; donn die M. op de Oəve! MGladb, Erk, Kemp. — θ. Ecke am Gewölbe der Dachschiefergrube Bernk-Veldenz. — ι. Sackzipfel Monsch-Rollesbr. — κ. der Netzmagen des Rindes Ahrw-Sinzig, Schleid-Scheven, Bo-Beuel, Grevbr-Wevelinghv, Eup (auch Schweinemagen Raeren), Heinsb, Geld, Mörs, Rees. — λ. in der Wend.: Er hat e Mitsch-che ein Ämtchen Simm-Laufersw. — μ. in der Wend.: Enen öm de M. haue ihn ohrfeigen Schleid-Hellenth. — b. persönl. α. verächtl. gedankenloser, schläferiger Mensch Prüm-Mürlenb; s. Schlafm. — β. verächtl. banger, zimperlicher Junge (Mädchen) Heinsb-Kerken Millen Saeffelen. — γ. en gou M. gutmütiger, oft zu einfältiger M. Geilk-Honsd. — δ. mytsχən Huhn mit Schopf, Haube Gummb-Berghsn.
12625 Zeichen · 283 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    MÜTZEstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +1 Parallelbeleg

    MÜTZE stf. die mütze. aus almucium ( s. du Cange ), woraus auch armuʒ, oben 1,61. a. ursprünglich eine kopfbedeckung der…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    mützef.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    mütze (mutse) , müsse (musche) , ° mötze (Josep ed. Schütz V. 7041), f. , runde Kopfbedeckung , 1. als geistliche Tracht…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mütze

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Mütze , plur. die -n, Diminut. das Mützchen, Oberd. das Mützlein, eine ehemahlige Benennung einer jeden Bekleidung d…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Mütze

    Goethe-Wörterbuch

    Mütze A (unterschiedlich geformte) leichte Kopfbedeckung ohne Krempe 1 als (zeitüblicher) Bestandteil der Bekleidung a a…

  5. modern
    Dialekt
    Mützef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Mütze f. : 1. 'Kopfbedeckung', das gegenüber Kappe seltener bezeugte und erst in neuerer Zeit aus dem Schd. übernommene …

  6. Sprichwörter
    Mütze

    Wander (Sprichwörter)

    Mütze 1. Besser eine schlechte Mütze als barhaupt. Holl. : Beter eene slechte muts op, dan blootshoofds te slapen. ( Har…

  7. Spezial
    Mütze

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Müt|ze f. (-,-n) ciüria (-ies) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit muetze

76 Bildungen · 56 Erstglied · 20 Zweitglied · 0 Ableitungen

muetze‑ als Erstglied (30 von 56)

Mützell, J

DWBQVZ

Mützell, J. s. lieder, geistliche, der evangelischen kirche.

mützeln

DWB

muet·zeln

mützeln , verb. : mit welcher er ( mit der frau der mann ) ungehindert mag scherzlen, sterzelen, merzelen, kützelen, kritzeln, schmützeln, s…

mützemantel

MNWB

muetze·mantel

° mützemantel (musse-) ( Plur. -mantels ) Mantel mit fester Mütze (Veckinghusen Handelsb . 1, 37 u. o.)

mützenartig

DWB

muetzen·artig

mützenartig , adj. nach art einer mütze: eine mützenartige samendecke. vergl. mütze 8.

Mützenball

MeckWB

muetzen·ball

Mützenball m. ein Spiel mit mehreren Bällen, bei dem die Parteien um die Wette Bälle forttragen und einholen Ha Pampr .

Mützenbestaat

RhWB

Mützen-bestaat møtsəbəšt:t Köln-Stdt (älter -št:l ) n., Dür-Stdt f.: das früher geübte Abreissen der Hauben der Frauen auf Weiberfastnacht…

Mützenbewegung

GWB

muetzen·bewegung

Mützenbewegung ‘mit einer M.’: mit der Bewegung des Mütze-Abnehmens; als Übs von ital: con una sberrettata 44,247,15 Cell IV 8 Lydia Quaas L…

mützenblech

DWB

muetzen·blech

mützenblech , n. das blech der grenadiermützen, welches vorne an solchen angemacht wird. Jacobsson 3, 113 b .

Mützendummes

RhWB

muetzen·dummes

Mützen-dummes -o- Siegld m.: verächtl. einer, der immer die Mützc auf dem Kopf hat; dummer, schlafmütziger Kerl .

mützenfabrik

DWB

muetzen·fabrik

mützenfabrik , f. fabrik von mützen: er erbt eine kleine mützenfabrik. Schiller Wallenst. lager, 7 . auftr.

Mützenfleck

Campe

muetzen·fleck

Х Der Mützenfleck , — es, Mz. — e , ein Fleck d. h. Stückchen Zeug zu einer Mütze für weibliche Personen oder Kinder; vorzüglich, wenn er da…

mützenförmig

GWB

muetzen·foermig

mützenförmig bildh zur Bezeichnung einer geol Struktur der fruchtbare Boden liegt auf Granit, welchem Syenit m. überliegt N13,395,12 Mawe,Ex…

Mützenfutter

Meyers

muetzen·futter

Mützenfutter , stark und oft glänzend appretierter, zuweilen auch bedruckter Baumwollenstoff, Leinwand, Köper oder Atlas bindend.

Mützenich

RhWB

muetze·nich

Mützenich møtsəniχ : Dorf im Kr. Monsch . Mötzenicher Salf (Ploster) hergestellt von den männl. Mitgliedern der Familie Classen, die sich se…

Mützenmaker

MeckWB

muetzen·maker

Mützenmaker m. Mützenmacher; als Professionisten in der 6. Klasse aufgezählt in dem Contrib.Ed. von 1810. Kü. 2, 424.

Mützenpartei

GWB

muetzen·partei

Mützenpartei Name einer prorussisch gesinnten schwedischen Adelspartei (nach dem Siebenjährigen Krieg) 1) da jetzt die M. die Oberhand behie…

muetze als Zweitglied (20 von 20)

bischofsmütze

DWB

bischof·s·muetze

bischofsmütze , f. sie ist doch auch mit schuld, dasz wir die vierzehn neuen bischofsmützen im lande haben. Göthe 8, 174 .

federmütze

DWB

feder·muetze

federmütze , f. galerus plumis ornatus, federkappe. auch eine pflanze heiszt federmütze, bischofsmütze, mitella.

kindermütze

DWB

kinder·muetze

kindermütze , f. die erste kopfbedeckung der kinder, bes. dem. kindermützchen, kindermützlein galericulus infantum Stieler 1316 : des schöss…

klappmütze

DWB

klapp·muetze

klappmütze , f. 1 1) kleine lederne mütze, die nur den scheitel bedeckt. Adelung, nd. klappmütz calotte Richey 119 , klappmützchen Frisch 1,…

kräutermütze

DWB

kraeuter·muetze

kräutermütze , f. mütze mit heilkräutern gefüttert, bei M. Kramer 1787 kräutermützlein, nl. kruidmutsje ( vgl. kräuterkäpplein): kräutermütz…

nachtmütze

DWB

nacht·muetze

nachtmütze , f. : nacht- sive schlafmütze, pileolus dormitorius. Stieler 1316 ; wahrhaftig, das letztemal hat er mich in der nachtmütze über…

Pāpstmütze

Adelung

papst·muetze

Die Pāpstmütze , plur. die -n, eigentlich eine zugespitzte Mütze, welche die Päpste als ein Ehrenzeichen ihrer Würde bey feyerlichen Gelegen…

pelzmütze

DWB

pelz·muetze

pelzmütze , f. , vgl. pelzhaube , pelzkappe : er hatt doch keinen turban auf, sondern eine peltze-mützsch. Elis. Charl. (1877) 324 ; es blie…

pfaffenmütze

DWB

pfaffen·muetze

pfaffenmütze , f. mütze wie sie pfaffen tragen ( vergl. pfaffenkappe ) Kramer 2, 160 a : sonst würden auf den pfaffenmützen die schellen war…

pudelmütze

DWB

pudel·muetze

pudelmütze , f. eine rauhe und zottige pelzmütze ( meist von schwarzem lammfell, s. pudel m. 3) Jacobsson 3, 312 a : er macht aus seinem ( d…

schiffermütze

DWB

schiffer·muetze

schiffermütze , f. mütze, wie sie die schiffer tragen, pileolus nauticus Stieler 1316 , unterschieden von schiffmütze, s. d.: nachdem er das…

schiffmütze

DWB

schiff·muetze

schiffmütze , f. mitra cymbulae vel alveoli formam habens, mitra conchata. Stieler 1316 . eine art englischer mützen, reisemütze, deren man …

schlafmütze

DWB

schlaf·muetze

schlafmütze , f. 1 1) mütze, die beim schlafen getragen wird, nachtmütze. Adelung, nocturnus cucullus Steinbach 2, 95 , pileolus dormitorius…

tellermütze

DWB

teller·muetze

tellermütze , f. eine flache, tellerförmige mütze, mitra orbiculata Stieler 1316 . Jacobsson 4, 381 a .

zobelmütze

DWB

zobel·muetze

zobelmütze , f. , ' eine mütze aus zobelfellen oder mit einem zobelgebräme ' Campe 5, 877 b : die krone des kaisers ( von Ruszland ) ist ein…