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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

mögen

Bd. 6, Sp. 276
mögen Konjunktiv Prät möcht- häufig in der Bed eines Indikativ Präs; 2. PersSg Konjunktiv Präs ‘mögt’ GWBGB21,112,11; meist als Modalverb, auch unter Weglassung des Vollverbs, in 7 auch als Vollverb; oft in Reihung mit anderen Modalverben 1 als Ausdruck einer Fähigkeit; können, vermögen, imstande, in der Lage sein a nach Maßgabe körperlichen Vermögens od physiol Bedingtheit; vereinzelt im Bild [Trunkner:] Laßt mich liegen wo ich liege,|Denn ich mag nicht länger stehn GWB151,31 Faust II 5290 Was krächzt vorbei mit Flügelschlag?|So schnell daß man's nicht sehen mag GWB151,120 Faust II 7215 Ich küss' ihre Schuhe, kau' an den Sohlen,|So sittig als ein Bär nur mag GWB2,90 Lilis Park 103 Sagt! wie könnten wir das Wahre,|Denn es ist uns ungelegen,|Niederlegen auf die Bahre,|Daß es nie sich möchte regen? GWB3,264 ZXen II 520 B41,235,24 Boisserée 22.11.26 2,263 Totalität 8 26,208,14 DuW 4 b nach Maßgabe schöpferischer, auch magischer Kraft, Gewalt; mBez auf die Natur auch mit elementarer Zerstörungskraft Müssen wir nicht mit uns selbst..vorlieb nehmen, wie die Natur uns hat hervorbringen m. GWB18,300,10 GutWeiber Wie viel Gegenstände bist du im Stande so zu fassen, daß sie aus dir wieder neu hervorgeschaffen werden m.? GWB37,322,15 Falconet [in Venedig] müssen sie das Lido verwahren..damit das Element nicht dasjenige willkürlich angreifen..möge, was die Menschen schon in Besitz genommen GWB30,140,17 ItR Glücklich, daß das Schicksal das uns quälet|Uns doch nicht verändern mag! GWB4,98 Warum gabst du uns 52 53,372 Faust II Plp 51,128 ZXenNachl VIII 623 uö(selten) c nach Maßgabe geistigen, seelischen Vermögens, innerer Bereitschaft; auch im Hendiadyoin ‘können und m.’; je einmal ‘was jd kann und mag’ iSv mit ganzer Kraft u im Reim für ‘können’ Liebste was bin ich dir nicht schuldig..Denn hätt ich wohl ohne dich ie meinen Lieblingsirrthümern entsagen m. GWBB5,304,16 ChStein 9.4.82 [Gretchen:] Es steht ihm [Mephisto] an der Stirn' geschrieben,|Daß er nicht mag eine Seele lieben GWB14,176 Faust I 3490~39,294 Urfaust 1182 [Erzengel zum Herrn:] Der Anblick gibt den Engeln Stärke|Da keiner dich ergründen mag GWB14,20 Faust I 268 Wenn der Mann..sich nach außen wendet..dann ergibt sich erst für ihn die wichtige Erfahrung, ob er sich in seinem Unternehmen geirrt, oder ob seine Zeit das Wahre nicht erkennen mag GWBN11,264,20 Naturphilos 9,141,3 Geschw 40,56,3 Üb:Piccolom 3,352 ZXen VI 1623 B44,139,3 Carlyle 15.6.28 d nach Maßgabe bedingender Umstände, Situationen, Gegebenheiten; öfter mit Sachsubj die..Masse behilft sich, wie sie mag GWB30,60,3 ItR Mögten Sie hören was Herder darüber [Vertonung von ‘Scherz, List u Rache’] sagt GWBB7,143,20 Kayser 22.12.85 Kannst du mich schmeichelnd je belügen|Daß ich mir selbst gefallen mag,|..Das sei für mich der letzte Tag! GWB14,81 Faust I 1695 Die beschränkte, eigensinnige, oft unredliche Widersetzlichkeit der Gegner möchte einen..in Verzweiflung setzen GWBB34,159,24 Schultz 10.3.21 N4,116,22 FlH VI N4,303,21 ebd B10,89,15 Jacobi 7.7.93 e nach Maßgabe sachlicher Angemessenheit; mehrfach mBez auf korrekte od treffende Benennung von etw Lebensgeschichte wenig und viel bedeutender Menschen..es möchten sich wohl die einen in dem Weltgewebe als Zettel, die andern als Einschlag betrachten lassen GWB422,136,4 MuR(230) drei Hauptfarben..die er also auch wohl Ur- und Grundfarben nennen mag GWBN4,218,16 FlH VI ob das was uns von Alters her überliefert..worden, auch wirklich gegründet und zuverlässig sei, in dem Grade daß man darauf..sicher fortbauen möge? GWB251,270,1 Wj III 14 So eine Messe ist wirklich die Welt in einer Nuß..Im ganzen ist..so wenig, was man Geist nennen möchte, daß alles vielmehr einem sogenannten thierischen Kunsttrieb ähnlich sieht GWBB15,62,8 Schiller 4.[5.]00 48,152,9 Zwei dtAltertümer 131,183 ProlDeinhardstein,HSachs 32 2 als Ausdruck einer Möglichkeit a zur Bezeichnung eines möglichen Geschehens od Sachverhalts, einer möglichen Entwicklung, auch von Ungewißheit od Wahrscheinlichkeit iS einer Prognose; auch im Fragesatz; einmal ‘möglich sein m.’; ‘was gehen und stehen mag’ iSv was alles geschehen kann Was in Jena durch die Veränderung beym Stadtrath und der Polizey bewirkt werden möchte, bin ich in einem halben Jahre neugierig zu beobachten GWBB21,80,6 Voigt 25.9.09 ein Marmorbruch..Er mag und muß wie der von mir schon bemerckte Kalckstein der andern Seite auf dem Glimmerschiefer aufliegen GWBT1,189,10 v 14.9.86 Daß die Theilung der Saite in bestimmbare Theile Klänge hervorbringt die für das Ohr harmonisch sind, ist ein sehr hübsches Experiment, das denn auch eine gewisse Tonleiter begründen möchte GWBB20,88,21 Zelter 22.6.08 [Gretchen:] Ach Gott! mag das meine Mutter sein? GWB14,142 Faust I 2895~39,267 Urfaust 749 Wie oft hab ich bei meinen Versuchen gedacht, was möchte wohl dabei Möser denken oder sagen GWBB5,143,22 JVoigts 21.6.81 14,130 Faust I 2639~39,253 Urfaust 491 N2,16,4 FlP 27 B39,327 Schubarth 21.3.25 K [〉dürfte] GWBB16,138,6 Niemeyer 15.11.02 T2,124,24 v 5.9.97 uö(häufig) b zur Bezeichnung einer Schätzung; dürfen; mBez auf Größen-, Maß-, Altersangaben Es m. 2000 Menschen in der Kirche gewesen seyn GWBB8,104,15 FStein 29.12.86 St. Rochus-Fest..Gedruckt möchte es drey Bogen ausmachen GWBB27,150,17 Zelter 28.8.16 Er [Felix] mochte..ungefähr drei Jahre alt sein GWB22,85,16 Lj IV 15~52,244,10 ThS VI 10 N9,65,12 Marienbad c zur Bezeichnung einer Befürchtung, eines Zweifels ich war in Sorge es mögte Regen eintreten GWBT1,243,8 v 29.9.86 Da fieng sie an zu zweifeln, ob auch die Mutter immer möchte wahr geredet haben GWB37,22,19 Annette Kunst Spröden zu fangen I Der Faust mag euch noch in künftigen Monaten manche confuse Stunde bereiten GWBB26,338,23 Zelter 14.4.16 Der Actuarius versetzte..Kaiser Joseph sei ein unruhiger Herr, der gewiß gegen die Republik Venedig noch manches Böse im Schilde führe, und ich möchte wohl sein Unterthan, ein Abgeordneter sein, um die Gränzen auszuspähen GWB30,47,17 ItR B12,43,21 Schleusner 22.2.97 24,95,21 Wj I 6 B7,223,17 CarlAug 30.4.86 [Korr A1,433] d zur Bezeichnung einer Hoffnung, Zuversicht; iSv werden Aufrichtig gesprochen; so glaube ich daß alles darauf ankommt daß man sich mit der Truppenstellung willfährig und thätig erzeige und dann möchte das Übrige alles gut seyn GWBB22,271,17 Reinhard 13.2.12 auf der Reise [in die Schweiz] habe ich wieder manches neue concipirt, das denn auch zu seiner Zeit reif werden mag GWBB13,56,3 WHumboldt [7.2.98] K Mein Gemüth ist fähig in der Kunstkenntniß weit zugehen, auch werde ich von allen Seiten aufgemuntert, mein eignes kleines Zeichentalentchen auszubilden und so möchten diese Monate eben hinreichen meine Einsicht und Fertigkeit vollkommner zu machen GWBB8,240,11 CarlAug 11.8.87 Verlohnte sich's nur der Mühe, so möchte noch alles gut sein GWB12,91,5 Fischerin B43,84,19 Iken 27.9.27 e zur Bezeichnung einer Voraussetzung od notwendigen Bedingung; einmal elliptisch unter Wegfall des Vollverbs; auch in Übergang zu 5 Die Geschichte der Färberei belehrt uns, daß bei den Trachten der Nationen gewisse technische Bequemlichkeiten und Vortheile sehr großen Einfluß hatten..Möchte ein Reisender hierauf achten, so würden ihm bald angenehme und lehrreiche Beobachtungen gelingen GWBN1,332,25 FlD 837 Aus den mitkommenden Umrissen historischer Bilder..nimmst du nur einzelne Figuren heraus, wenn dir ein ganzes Blatt zu umständlich und schwer vorkommen möchte GWBB21,194,8 CKnebel 19.2.10 Möchten sie Vergangnes mehr beherz'gen,|Gegenwärt'ges, formend, mehr sich eignen,|Wär' es gut für alle GWB50,344 Pand 1074 M. Sie Morgen frühe um 9 Uhr, so wäre die Sache vielleicht in Einem Vormittag zu leisten GWBB17,112,18 Meyer 31.3.04 B19,57,7 Zelter 1.9.05 3 als Ausdruck von Einräumung od Zugeständnis a konzessiv bei Abwägung unterschiedlicher Gesichtspunkte od Gegenpositionen; meist unter Ablehnung, gelegentlich unter Beipflichtung des angeführten Standpunkts Die einfachen, die Grundfarben, m. dem Verstande bestimmbar sein, aber wo sollen sie in der Erfahrung als Körper aufgefunden werden? GWBN4,190,18 FlH VI Ein Mann der Thränen streng entwöhnt|Mag sich ein Held erscheinen;|Doch wenn's im Innern sehnt und dröhnt,|Geb' ihm ein Gott - zu weinen GWB3,278 ZXen III 709 Götze hat mir fürtreffliche Knackwürste ausgemacht, sie m. nur ein klein bischen zu stark gesalzen seyn GWBB16,10,8 Christiane 19.1.02 Man sagt: eitles Eigenlob stinket; das mag sein; was aber fremder und ungerechter Tadel für einen Geruch habe, dafür hat das Publicum keine Nase GWB422,122,9 MuR(132) 8,278,26 Egm V B3,175,9 ChStein 13.9.77 14,174 Faust I 3466~39,292 Urfaust 1158 uö(häufig) b zur Bezeichnung des Anheimstellens, Beliebens, auch der Gleichgültigkeit (von Alternativen); öfter formelhaft ‘es mag’ oä, mehrfach im Hendiadyoin die Naturlehre..man mag viel oder wenig in ihr thun, sich an einen Theil halten oder auf's ganze ausgehen, leicht oder tief, zum Scherz oder Ernst sie treiben, immer ist sie befriedigend GWBB6,398,16 CarlAug 26.11.84 Nichts mehr mit der Oper zu schaffen, besetzen mag wer will und kann GWBA(SchrGG6,317) Bedingungen fTheaterleitg [nach Nov 08] K [Vansen:] ihr Bürgersleute!..laßt..das Regiment über euch schalten und walten, wie es kann und mag GWB8,206,4 Egm II doch leb ich immer halb in Furcht - Nun mag's GWBB3,34,8 ChStein [24.]2.[76] alles kommt darauf an, was der organischen Natur und dieser in ihren höchsten Zuständen gemäß ist, es mag, darf und soll übrigens in Combination mit seiner irdischen Base bleiben GWBN11,173,15 PhysikalWirkungen 14,82 Faust I 1703u1705 B5,253,8 ChStein 20.1.82 16,101 Satyros 433 uö(häufig) c zur Bezeichnung einer Erlaubnis iSv dürfen; auch nach Maßgabe der Schicklichkeit u gesellschaftlicher Konventionen Als ich mich erklärte, daß ich alle Ansprüche auf die Hackertschen Papiere [für die Biographie JPhHackerts] aufgeben wolle, waren mir die Hackertschen Erben mit der Erklärung, daß ich solche behalten und bearbeiten möchte, vorangegangen GWBB21,197,22 CarlAug 28.2.10 21 properzische Elegien von Knebeln..ich werde..was ich dabey bemerke dem Übersetzer mittheilen, denn da er sich so viel Mühe gegeben, so möchte wohl ohne seine Beystimmung nichts zu verändern seyn GWBB10,333,21 Schiller 21.11.95 Der Prinz August ist erst gekommen und ich mag da nicht aufbrechen GWBB6,44,3 ChStein 24.8.[82] [Egmont:] Ich bin des Hängens müde. Man soll sie [Bilderstürmer] durchpeitschen, und sie m. gehen GWB8,214,26 Egm II B4,175,17 JFFritsch [13.2.80 Korr B30,255] B8,278,27 Göschen [27.10.87] B16,168,1 Zelter 24.1.03 4 als Ausdruck eines Wunsches a wollen, geneigt sein; auch zur Bezeichnung einer Präferenz, mehrfach mit Sachsubj; öfter elliptisch unter Wegfall des Vollverbs; häufig im Konsekutivsatz was das übrige betrifft so fragt das liebe unsichtbaare Ding das mich leitet und schult, nicht ob und wann ich mag GWBT1,8,9 v 30.10.75 [Mephisto über die Engel:] Ich mag sie gerne sehn die allerliebsten Jungen GWB151,323 Faust II 11763 Da ich erwache wünsche ich daß sich meine liebe Nacht möge in Tag verwandelt haben und mögte mir gleich vor den Augen seyn GWBB5,65,9 ChStein 3.3.81 Bilder so wie Leidenschaften|M. gern am Liede haften GWB1,263 Bilder so wie Leidenschaften 2 Hier sind die Kinder schön und allerliebst..der Erbprinz..gutwillig..Der zweite Prinz artig und möchte gern GWBB4,155,12 ChStein 20.12.79 33,157,6 Camp B16,56,10 Christiane 17.3.02 B3,234,17 ChStein [Anf Jul 78] uö(sehr häufig) zu etw bereit sein, etw auf sich nehmen; auch iSv etw wagen Es ist sehr freundlich daß Sie die Schauspieler morgen nach der Probe bewirthen m. GWBB15,16,17 Schiller 20.1.00 Haben Sie..tausend Dank, daß Sie das peinliche Stillschweigen endlich brechen mochten GWBB19,253,11 Zelter 26.12.06 [Antonio:] Hier bin ich, Tasso, dir ein Wort zu sagen,|Wenn du mich ruhig hören magst und kannst GWB10,208 Tasso 2548 daß beide Theile sich einander gelten ließen..geht aber nicht, niemand mag sich gern bescheiden GWBB47,271,19 Varnhagen [3.10.30] Auch ist unsre..Ordre, ihn [Gottfried] in die Enge zu treiben und lebendig gefangen zu nehmen. Es wird schweer halten, denn wer mag sich an ihn machen GWB39,87,7 Götz1 III~8,85,12 Götz2 III B10,233,10 Jacobi 2.2.95 36,196,12 TuJ 1821 10,327 NatT 1745 ‘sagen m.’; einmal als Beispiel für eine Redensart mein nächstes und ich mögte sagen einziges Publikum GWBB5,6,11 Knebel [16.11.80] Francesco Francia ist..ein so braver Mann, daß man sagen möchte, eine ehrliche deutsche Haut GWB30,161,10 ItR B16,76,11 Schiller 4.5.02 411,119,8 Redensarten performativ zur (höflichen) Bekräftigung mein eigentlichster stiller Wunsch..möchte wohl seyn, heuer die Zeit nicht als Badekur hinzubringen GWBB38,185,12 Reinhard 5.7.24 Nun..möcht ich hoffen..daß Sie in der sechsten und siebenten Lieferung meiner Werke etwas Anmuthendes gefunden haben GWBB47,144,21 JJ u MWillemer 10.7.30 B47,50,21 SteinAltenst 30.4.30 B21,87,10 Sturm 27.9.09 K uö(selten) b in Spitzenstellung im Wunschsatz; auch iS einer Zueignung, Empfehlung od eines Segens Möge..dasjenige, was auf dem Papier mitgetheilt werden konnte..an jene Stunden erinnern, die mir unvergeßlich bleiben GWBN1,VIII,10 Fl Widmg Möge ich doch Krafft alles widrige männlicher zu tragen mitbringen GWBB8,102,11 ChStein 23.12.86 Möchte ich doch im Stande sein, Ihren trüben Zustand nach und nach auszuhellen GWBB4,46,10 Krafft 13.7.79 Möge der lieben|Herzens Freundin|Beikommendes|So wie zu Liebe gedichtet,|auch zu Lieb und|Freude gesungen|sein! GWBWeitz 1965,400 Widmung 12.1.21 Möget ihr Segen von Gott..genießen GWB50,29 ReinF III 15 422,201,5 MuR(762) B47,189,9 August [19.8.30] K uö(häufig) c emphatisch iSv ein Bedürfnis empfinden; mehrfach ‘gern m. Deutschland ahmte mich nach, und Frankreich mochte mich lesen GWB1,316 Vs 181 VenEpigr 34b Warum m. uns doch die Freundinnen so gerne necken GWBB50,90,16 ChStein [Ende 15/Anf 16 Korr Fränkel2 2,468] Verweinen laßt die Nächte mich,|So lang' ich weinen mag GWB1,87 Trost in Tränen 32 Nach Befriedigung des nächsten Bedürfnisses haschen sie [Nagetiere]..sehr lebhaft, aber sie möchten dennoch gern in sicherer Fülle wohnen GWBN8,251,10 SkelNagetiere [Euphorion zum Chor:] Träumt ihr den Friedenstag?|Träume wer träumen mag GWB151,234 Faust II 9836 B5,238,26 ChStein 12./13.12.81 1,179 Hochzeitlied 27 131,123 ProlBln 1821 Vs 200 iSv zu etw entschlossen sein, etw planen; mehrfach im Inf statt finiter Verbform [Eduard zum Major:] Magst du die Augen von den schönen und freundlichen Aussichten abwenden, die ich uns eröffne, magst du mir, magst du uns allen ein trauriges Entsagen gebieten GWB20,351,2u4 Wv II 12 Beyliegende Briefe zeigen, daß abermals die Badenschen uns etwas Geld abnehmen möchten GWBB51,338 Kirms 11.3.13 auch wird sich der Schüler nicht leicht so frugal, als man ihn sonst bedienen m., ohne Murren abspeisen lassen GWBN1,XXXVII,24 FlD Einl 53,157,5 iNamLavaters [1774] B44,130,12 Sternberg 10.6.28 uö(selten) als Verwünschung Für Wuth mögt ich mich selbst auffressen GWB39,162,9 Götz1 V Das Fieber möcht' ich kriegen GWB9,42 Mitsch3 15 Ich kanns ihr nicht abschlagen, und rasend mögt ich werden indem ich ihr folge GWB39,154,16 Götz1 V 16,148 KünstlersErdew 57 39,134,18 Götz1 IV~8,132,6 Götz2 IV uö(selten) d verneint für: nicht wollen; häufig elliptisch unter Weglassung des Vollverbs Adieu Engel ich mag dir nichts weiter sagen GWBB3,96,10 ChStein 10.8.76 ich kann dir nichts schreiben. Resultate und Abstracktionen mag ich nicht, Geschichten und Einzelnheiten kann ich nicht GWBB3,99,20 Lavater [25.8.76] Das Volk ist die ganze Nacht auf den Straßen..und kein Mensch mag zu Hause und zu Bette GWBB8,234,22 Herders Kinder u FStein 30.6.87 Ich mag nicht weiter GWBB2,22,11 ChBuff [10.9.72] Wenn einem..der Genius nicht aus Steinen und Bäumen Kinder erweckte, man möchte das Leben nicht GWBB2,120,3 Röderer [Ende März 73? Korr GB21,17] T1,112,10 v 26.3.80 151,72 Faust II 6266 B5,247,17 ChStein 2.1.[82] uö(häufig) 5 iSv sollen a als höfliche Aufforderung, Vorschlag, Bitte Götze mag sich zu Herrn Prof. Gentz verfügen GWBB16,48,9 Kirms 7.3.02 K Möchten doch mehrere..gelegentlich notiren, was ihnen für unser Fach bedeutend scheint und es gefällig mittheilen GWBN3,XIV,1 FlH Einl sie sei so ein vernünftiges Kind, sie möchte doch auch dießmal seinen Wünschen folgen GWB23,113,8 Lj VII 8 Was den..Punct betrifft, daß..die Preise der Plätze im Schauspielhause herabgesetzt werden möchten; so ist man..hierin zu willfahren außer Stande GWBB22,264,15 Regierg Merseb 26.1.12 K DjG34,286,8 RAnw [8.10.74] B25,22,9 JFHSchlosser 20.8.14 B8,199,18 Göschen 20.2.87 uö(häufig) b als Warnung, Drohung Er mag sich in Acht nehmen GWB8,5,20 Götz2 I Sie mag mir noch einmal mit Tugend kommen! GWB9,97 Mitsch3 772~53,78 Mitsch1 456 50,151 ReinF X 480 6 als Ausdruck einer Notwendigkeit od Anweisung; müssen Für andre arbeit ich mich ab und erlange nichts, für mich mag ich kaum einen Finger rühren und es wird mir alles auf einem Küssen überreicht GWBB5,294,21 ChStein 2.4.[82] Der letzte Pentameter des 101. Epigrams mag heisen: Daß die liebliche Frucht schwellend im Herbste gedeiht GWBB10,297,19 Schiller 3.9.95 Fälle..in welchen die Gesetze schweigen und dem Einzelnen nicht zu Hülfe kommen, der dann sehen mag, wie er sich aus der Sache zieht GWB26,230,16 DuW 4 B4,19,2 Seidel 7.[3.79] 18,226,23 Märchen 7 jdn/etw gern haben, eine Vorliebe für jdn/etw empfinden; auch ‘leiden, gern m.’; mehrfach mBez auf Speisen grüssen Sie die Leute die mich m. GWBB2,285,3 JROrville [7.4.75? Korr GB21,183] ich mag die Menschen leiden, und sie mich GWBB5,239,12 ChStein 12./13.12.81 Kein Mensch mag eingemachte Bohnen solang man frische haben kann GWBB1,212,21 KSchönkopf 1.6.69 Das m. die Menschen gar zu gern GWBB27,138,8 Boisserée 7.8.16 T2,126,17 v 6.9.97 B1,169,6 KSchönkopf 1.11.68 14,109 Faust I 2274 GWBfort- GWBheraus- GWBhierher- GWBhinein- GWBhinunter- GWBver- GWBVer- Syn zu 1 vermögen zu 1-3 können zu 2b dürfen zu 2d müssen werden zu 3c dürfen zu 4 belieben gelieben wollen zu 5 belieben sollen zu 6 müssen zu 7 lieben Bernd HamacherB.H.
17766 Zeichen · 282 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    mȫgenv.

    Mittelniederdeutsches Wb. · +1 Parallelbeleg

    mȫgen (moygen , mügen) , v. pt. ps. ( Präs. Ind. mach, machst machs macht mochst, Plur. mȫgen -et [mȫcht], Konj. mȫge[n]…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mögen

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Mögen , verb. irreg. neutr. Präs. ich mag, du magst, er mag, wir mögen u. s. f. Conjunct. ich möge; Imperf. ich mochte, …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    mögen

    Goethe-Wörterbuch

    mögen Konjunktiv Prät möcht- häufig in der Bed eines Indikativ Präs; 2. PersSg Konjunktiv Präs ‘mögt’ GB2 1 ,112,11 ; me…

  4. modern
    Dialekt
    mögen

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    möge n [mǽkə Olti. ; mêkə Ruf. Su. M. ; mêjə Ingersh. Dü. Bf. Str. Lützelstn. Wh. ; Ind. Präs. in Bed. 1: mêk, –, –t Ol…

  5. Sprichwörter
    Mögen

    Wander (Sprichwörter)

    Mögen 1. Ich mag dich, wenn du weit von mir bist. ( Rottenburg. ) 2. Ich mag sie nicht, sprach der Fuchs. – Eiselein, 44…

  6. Spezial
    mögen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    mö|gen (mag, mochte, gemocht) I vb.intr. 1 (wollen, den Wunsch haben) orëi (ó, orü): er mag nicht nach Hause gehen al n’…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit moegen

23 Bildungen · 6 Erstglied · 14 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von moegen 2 Komponenten

mo+gen

moegen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

moegen‑ als Erstglied (6 von 6)

mȫgenhaftich

MNWB

mȫgenhaftich , -aftich , adj. , 1. kräftig, c. G. r. mächtig, sîner lēde, sinne m., — 2. wohlhabend, vermögend, reich.

mȫgenhaftichêⁱt

MNWB

moegenhaftich·eit

° mȫgenhaftichêⁱt , f. , in de m. gēven ‚in possessionem dare' (B. d. Könige 140 nach 3. Reg. 8, 36, sonst besittinge, erve u. a.).

Mögenheit

Campe

moegen·heit

† Die Mögenheit , o. Mz . im N. D. das Vermögen, die Kraft (Holländ. Mogendheid ).

mögenlich

DWB

moegen·lich

mögenlich , adj. mit kraft versehen, kräftig ( vgl. den infinitiv mögen in substantiver geltung oben sp. 2454): so ich und der krank hernach…

mȫgenthêⁱt

MNWB

mȫgenthêⁱt , mȫgen- , f. , Macht, Mächtigkeit, potestas, Herrschaft, Einfluß, spez. weltliche Macht, m. der werlt, nâ m. c. Poss. dem Können…

mȫgentlĩk

MNWB

° mȫgentlĩk , adj. , mächtig (Leyen Doctr. 236).

moegen als Zweitglied (14 von 14)

Aufnahmevermögen

RDWB1

Aufnahmevermögen n восприимчивость; понятливость; сообразительность; способность быстро и адекватно воспринять что-л. mein Aufnahmevermögen …

Durchhaltevermögen

RDWB1

Durchhaltevermögen n (Lakune) стойкость, терпение, выдержка mangelndes Durchhaltevermögen - отсутствие терпения, нетерпение, нехватка выдерж…

Einfühlsvermögen

RDWB1

Einfühlsvermögen n чувствительность; чуткость; отзывчивость; эмпатия; способность встать на место другого человека; способность посочувствов…

Stehvermögen

RDWB1

Stehvermögen n (kein Bezug zu "стоять") выдержка, выносливость

Unvermögen

RDWB1

Unvermögen n das ~, sich zu entschuldigen - неспособность извиниться

Urteilsvermögen

RDWB1

Urteilsvermögen n (kein Bezug zu "состояние" oder "способность") [auch RDWB1 Urteilskraft ] здравый смысл устойч. , трезвый взгляд на вещи у…

Vermögen

RDWB1

Vermögen n состояние (богатство) способность

gemȫgen

MNWB

gem·oegen

° gemȫgen können, imstande sein (Riedel A 19, 215).

übermögen

DWB

ueber·moegen

übermögen , v. , mhd. übermügen; mnd. overmogen. I I. untrennbare verbindung: mehr vermögen als ein anderer, jem. überwältigen. zur form und…

unvermögen

DWB

unver·moegen

unvermögen , n. , mangel des vermögens ( s. vermögen 1) und sein gs.; ohne plural. zu den formen s. vermögen , mögen . nl. onvermogen; schwe…

²unvormȫgen

MNWB

2 unvormȫgen , -vermȫgen , -vermǖgen , adj. : 1. unfähig, schwach, „ Man list ok vör gewis, dat in Araberland ein schöner vagel wahnt, de Fe…

vermögen

DWB

ver·moegen

vermögen , verb. zu stande bringen, kraft haben zu etwas, mhd. vermügen, mnd. vormogen, ahd. farmagan. zusammensetzung mit dem präterito-prä…

Weibervermögen

Wander

weib·er·vermoegen

Weibervermögen Weibervermögen geht über alle Schulden. – Graf, 154, 100. Bei Auflösung der Ehe wird eingebrachtes Gut von des Mannes Nachlas…

Zusammenmögen

Campe

zusammen·moegen

Х Zusammenmögen , v. ntr . unregelm. ( s. Mögen ), mit haben , zusammenzukommen, zusammenzugehen  Neigung haben. D. Zusammenmögen .

Ableitungen von moegen (3 von 3)

gemȫgen

MNWB

° gemȫgen können, imstande sein (Riedel A 19, 215).

unmögen

DWB

unmögen , verb. , nequire Schröer voc. 1789 . unmögend, part.-adj.; mhd. unmügende, mnl. onmogende. vgl. übel-, unvermögend . krafilos, bewu…

vermögen

DWB

vermögen , verb. zu stande bringen, kraft haben zu etwas, mhd. vermügen, mnd. vormogen, ahd. farmagan. zusammensetzung mit dem präterito-prä…