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kol

ahd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MWB
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Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)

kol swMstN.

kol swMstN. Nom. Sg. md. auch kole; stN.Pl. auch köler: PsM 139,11; SalArz 103,36; EnikWchr 6827; PrSchw 2,119; Ottok 32613; StRMünch 237,26; vereinzelt swF.: Dalimil (B) 9,64. 1 ‘Kohle’ (meist Holzkohle, vgl. LexMA 5,1248)
1.1 allg., v.a. als Brennmaterial; auch ‘(Kohlen-)Feuer’
1.2 in besonderen Anwendungen
1.3 in Vergleichen (s.a. Friedrich, PhrasWB, S. 248f. mit weiteren Belegen)
1.4 Wendungen und Sprichw.
2 kollektiver Sg. ‘Kohlehaufen’
3 für Verbrennungsrückstände, Asche, Verkohltes
   1 ‘Kohle’ (meist Holzkohle, vgl. LexMA 5,1248)    1.1 allg., v.a. als Brennmaterial; auch ‘(Kohlen-)Feuer’ carbones: div chol PsM 17,9; glüendige koln Parz 459,7; OvBaierl 108,4; BvgSp 12; EvAug 274,16; dc rôchvaz [ ‘Weihrauchkessel’ ] voller koͤlr PrSchw 2,119; welt ir sie villen oder schern / oder brâten ûf den koln Sibote 593; in trouf vil wênic [vom Fett, das vom Braten abtropft (Martin, Parz. z.St.)] in die kolen [d.h. sie hatten nichts zu essen] Parz 184,18; den burgærn in die kolen trouf [ohne Subj.] ebd. 201,4; in aim hülzin koln BdN 71,26; lebentig koln [ prunas ardentes ] ebd. 451,34; tôt koln [ mortuos carbones ] ebd. 436,17; verbrunnen koln Frl 8:7,3; ez ist dreierlai feur. daz êrst ist ain lieht, daz ander ist ain flamme, daz dritt ist ain kol BdN 71,11; das schef hat umb und umb chol / gewunnen [Feuer gefangen] , so ist dy kyels want / an maniger stat durchl [= dürkel ] prant Hawich 1822; der heizen helle kol TvKulm 1740. – in rechtl. Kontext: die coler sol man setzen von der stat uber anderthalb meile, unde inwendic anderthalber meile sol man niht colen brennen [durch Brennen Holzkohle herstellen] bei der stat umbe und umbe NüP 174; von dem fuͦder ruͤb einen pfenninch [als Brückenzoll] StRMünch 237,26; daz nieman sol kauffen uber 50 koͤrbe koln und sol auch ein lastschif mit koln 8 tage sten ane furkauf under der buͦzze, als sie von alter her kumen ist WüP 72,9. 25,2. 103,3. – bildl.: vrauwen sal er sprechen wol / und salen losschen der schanden kol / mit intreden, woe er hoirt / das man ir lobis tempel stoirt MinneR 481 760; wann miner freuden swartzer kol / glimmet sere in leydes hitze! Minneb 1578; [der junge Wilhelm zum Vater] aller [erg. bilde ] schoͤn ein kol / ist gein dem bilde [Traumbild von Aglye] WhvÖst 732; der minne ~ (s.a. → minnenkole swM.): sendet im der starken gluͦte / vͦwer minne einen koln / so mac er sich des vrostes irholn Albert 1568; entfeng in im der reiner minnen kolen MarlbRh 1,19. 108,22; WhvÖst 14764; lasse mich dur die kolen der minne ziehen und mit den brenden der smacheit sclahen Mechth 3: 3,26; der simonien ~ : ez glüen der simonien koln Frl 9:13,16; vgl. [die pfaffen ] lazen Simonie [personfiz.] ir koln / erhitzen manigvalt ebd. 9:19,11    1.2 in besonderen Anwendungen: – zur Markierung einer Grenze: wann man new ecker mist [...] mit rain vnd mit gemerkhen, es sei stein oder kolen, die man in grossen höfen in die erde grebt, vnd steinhauffen darauf legt, [...] mercket man die mass der ecker, das die niemant prech StRBrünn 220. – zum Zeichnen (‘Kohlestift’?): do der maler hate entworfen mit koln in der capell die alten veter Seuse 60,16. – zur Verbesserung des Bodens für Pflanzen: wisse, das di castanee wil habin wech ertriche vnde vuchtis, sundir nicht sandich ertriche. [...] kolin vnd wize, locherechte steyne, wol czu murfit vnd in di erde gewurfin, helfit ouch Pelzb 128,18. – als Bestandteil von Heilmitteln: di kolen, da der smit sin isen inne hat gegluet in der ese, di sint ouch dar zu [zur Heilung der Brandwunden] gut SalArz 79,54; vnde lege druf [auf das Geschwür] scariolam, di gestozen si mit rosen ole oder kol, di gestozen si mit rinderiner butter ebd. 76,30    1.3 in Vergleichen (s.a. Friedrich, PhrasWB, S. 248f. mit weiteren Belegen): – ohne das tertium comparationis: mir ist das herze alsam ein kole. / der minne fuer ist so starg, / daz mir svdet min marg / vnde brinnet min gebeine Herb 762; [der Segel] solte halber als ein kol / und halber als ein krîde wesen KvWTroj 22442. heiz: ir wâret hiute als ein kol / heiz ûz der mâzen. / nû hât iuch diu hitze lâzen Eracl 3688; ir munt heiz als ein kol KvWTroj 15840. swarz: pfellel [...] swarz alsam ein kol NibB 365,3; der [Schild] was swarz alsam ein kol Wig 1827; der [Segel] ist swarz als ein kol UvTürhTr 3387; sin ors was swarz als ein kol / mit gerechtin march mâlin Athis E 100; sin [Luzifers] antlitze ist vil gar / wurden swartzer kolen var Daniel 4814. vinster: nicht me gab er [der gefallene Engel Luzifer] liechten schin, / vinster wart sin varwe fin / gemachet sam ein kole Daniel 4809. rôt: der stern [Planet Mars] ist rôt reht als ain glüender kol BdN 57,29. wîze koln unde swarzer snê als Bezeichnung für etwas Unmögliches: ich geloube an sîne wîsheit / hinnen fürder niht mê / dan an wîze koln und an swarzen snê ZwBüchl 614. snœde: diu materie, dâ got alliu dinc ûz gemachet hât, daz ist snœder dan ein kol wider dem golde Eckh 1:290,2. vest: daz bilde, daz in dem golde ist, das ist vester, dan daz in dem koln ist Eckh 1:289,10. brinnen, enbrennen: dar durch sô bran der cyclât / reht alse ein glüejender kol Tr 11119; ir munt der viurete unde bran / reht alse ein glüejender kol ebd. 17569; ir augen bronnen als ein kol HvNstGZ 816; daz si von sînen minnen / was enbrennet als ein kol KvWTroj 22889; HeslApk 13345; Volmar 234; Minneb 3651. erlëschen: sô moht man êrste kiesen / Lanzeletes pavilûn, / wîz, grüene, rôt, brûn, / sô hêrlich über die ander, / als ein brinnder zander / für ein erloschen kol UvZLanz 9084; sîn barmunge alsam ein kol / was, daz gar erloschen ist Wig 7632; nu was sîn hôchvart als ein kol / mit dem lîbe erloschen gar ebd. 8321; ir vreude erlischet als ein kol Winsb 58,3    1.4 Wendungen und Sprichw.: der niwan diu wort sprichet âne andâht des herzen, daz ist als der mit einem blâsbalge blâset in erloscheniu kol DvASchr 389,1; das ist rehte alse kalte kolen blasen DvAStaff 105 (vgl. TPMA 7,116); kleines fewer brennet ein michels hous, / so leschet ein trouf einen kol, / da von ein hous verbrunne wol Erz III 87,47; dy wisin sprachin [...]: / wer den schadin nicht wil doln, / der laz dy funkin nicht eine koln / werdin in dem haus; / wan der kol von einer graus [von der Größe eines Korns (grûz)] / wirt oft czu einer flammen Dalimil (B) 9,64. 23,47; über naht liget ofte ein kol / in den aschen verborgen / und glüet unz an den morgen. / sô man in danne rüeret / und den aschen zerfüeret, / sô siht man wol daz drunder lît, / daz die hitze mit den liehte gît Eracl 2120 (vgl. TPMA 1,261); swaz man ot wischet den koln, / so wil er immer swartz wesen! Pass I/II (HSW) 34968 (vgl. TPMA 7,116)    2 kollektiver Sg. ‘Kohlehaufen’ sich swer ain stucke der leber ûf ainen gluͤgenden kolen leget PrSchw 2,18; so vergelde wirz allez wol / beide bli und ouch kol Erz III 56,200; ez suln alle geladen wägen dem chole [für den Bergbau] weichen, swo man ez füert [den mit Kohlen beladenen Wagen ausweichen] BWB (Sch) 1,1236 (a. 1332; bair. rechtsb.)    3 für Verbrennungsrückstände, Asche, Verkohltes: unt diu schône Tyre lâgen cholen [läge in Schutt und Asche] VAlex 1025; daz ime der schilt vor der hant / vil nâch ze koln was verbrant Tr 9034; si heten flîziclich / gelesen und erwaschen / diu koler ûz dem aschen, / [...] und heten ninder funden / darinne dhein gebeine / als ein bône kleine Ottok 32613. 29369

MWB 3,2 417,4; Bearbeiter: Tao

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kolst. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    kol st. n. , mhd. nhd. ( älter ) kol; mnd. kol, mnl. cool f. ; ae. cól; an. kol. — Graff IV,386. chol: nom. sg. Gl 3,121…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KOL

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +11 Parallelbelege

    KOL KOLE s. ich QUIL .

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kolM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +4 Parallelbelege

    kol , M. Vw.: s. kolle (1)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    kol

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    kol , s. DWB kohl und DWB kohle .

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kol

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kol , Volk in Vorderindien, das wahrscheinlich einst das Gangestal bewohnte, vielleicht auch im südlichen Indien sich an…

  6. modern
    Dialekt
    (Kol)

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    (Kol) in

  7. Spezial
    кол

    Russ.-Dt. Übers. (ru-de)

    кол ( разг. ) (Schulnote) eine Eins (die schlechteste Note in Russland) ему хоть кол на голове теши идиом. - den Mund fu…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kol

1.365 Bildungen · 1.279 Erstglied · 82 Zweitglied · 4 Ableitungen

kol‑ als Erstglied (30 von 1.279)

kôl(i)

EWA

kôl(i)AWB m. (j)a-St., neben kôlaAWB f. ō(n)-St. und kôloAWB m. an-St., seit dem 8. Jh. in Gl.: ‚(Gemüse-)Kohl; blandona, brassica, caulis, …

kolchen

SHW

kol-chen Band 3, Spalte 1601-1602

Kō¹lāde

WWB

kol·ade

Kō¹-lāde Rindviehversicherung ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Kh).

kolære

BMZ

kola·ere

kolære stm. köhler. kolære gnôʒ einem köhler gleich Hadl. 1,19,5.

Kolaila

GWB

Kolaila weibliche Titelfigur der geplanten orientalischen Oper ‘Feradeddin und K.’ GWB 12,308 Feradeddin Titel u PersVerz GWB 53,101 Feraded…

Kolaim

ElsWB

† Kolaim , Koleim n. der Kreuzgang im ehemaligen Stifte St. Wilhelm, wo sich die Lehrsäle des protestantischen Gymnasiums befanden, Kollegiu…

Kolakoron

KöblerGerm

kola·koron

Kolakoron , ON nhd. bei Frankfurt an der Oder, Züllichau? Q.: ON (2. Jh.) E.: aus dem Gr.

Kolakrēten

Meyers

kola·kreten

Kolakrēten (griech., »Schinkensammler«), bei den alten Athenern die Vorsteher der städtischen Hauptkasse, daher benannt, weil sie von den be…

kō¹lammeren

WWB

kō¹-lammeren V. sich sehr ungeschickt benehmen ( Kr. Warendorf Wdf Wf).

Kō¹lammer(t)

WWB

Kō¹-lammer(t) m. [ Kr. Ahaus Ahs Kr. Steinfurt Stf Kr. Tecklenburg Tek Kos] ungeschickte, unbeholfene, großgewachsene Person.

Kolamsleⁿ

Idiotikon

Kolamsleⁿ Band 1, Spalte 241 Kolamsleⁿ 1,241

Kō¹land

WWB

kol·and

Kō¹-land senkrechte, etwa armdicke Hölzer zwischen Kuhstall und Diele (Frbg.) ( Kr. Halle Hal Kr. Halle@Eggeberg Eb ); Querholz über den→ WW…

kolander

DWB

kol·ander

kolander , m. für galander, haubenlerche: colander und from nachtigal concordierten lieplich zumal. Lenz Schwabenkr. 2 a .

Kolanuß

Pfeifer_etym

kola·nuss

Kolanuß f. harter Samenkern des im tropischen Westafrika vorkommenden Kolabaumes, für Genuß- und Nahrungsmittel, besonders Erfrischungsgeträ…

Kolaptik

Herder

Kolaptik , griech.-deutsch, Bildnerei mit dem Meißel.

Kolár

Meyers

Kolár , Josef Jiři , tschech. Dramatiker, geb. 2. Febr. 1812 in Prag, studierte daselbst Philosophie, wendete sich aber später dem Theater z…

Kolarische Sprachen

Meyers

Kolarische Sprachen (auch Mundasprachen genannt), die Sprachen einiger kulturloser Bergvölker (der Munda oder Kolh, Sonthāl u. a.) Mittelind…

Kolatie

Wander

kola·tie

Kolatie Es ist eine Kolatie. Dieser Ausdruck wird in Neumark (Schlesien) oft gehört und bedeutet dort eine Gasterei, eine gute kostenfreie M…

Kolatorĭum

Meyers

Kolatorĭum , Seihetuch aus Leinwand oder Flanell zum Durchgießen einer Flüssigkeit. Kolatūr , die durchgeseihte Flüssigkeit.

Kolatsch

Pfeifer_etym

kola·tsch

Kolatsch m., Kolatsche f. rundes Hefegebäck, ‘Kringel’, Kollatschen Plur. (Goethe 1786 brieflich aus Karlsbad), coletichenbacher (-bäcker) z…

kolatsche

DWB

kolatsche , kollatsche , s. DWB collatsche , DWB coletchen .

Kolatschen

Meyers

Kolatschen (tschech.), kleine runde Kuchen aus mürbem Teig, mit Korinthen, mitunter auch mit Früchten und Obstmarmelade belegt.

kolatzie

KöblerMnd

kolatzie , F. Vw.: s. kollācie

kol als Zweitglied (30 von 82)

AGRIKOL

DWB2

DWB2 AGRIKOL adj. DWB2 landwirtschaftlich, von frz. agricole ( zu lat. agricola landwirt ) DWB2 1839 manche vervollkommnung mangelhafter agr…

Akkol

LothWB

Ak-kol f. D. Nackengrube.

Alkol

ElsWB

Alkol [Àlkhòl O. ] m. Alkohol. — Ausspr. wie im Frz.

arkôl

MNWB

arkôl , erkôl , n. , das nur einmal geschmolzene unreine oder Stückmessing (im Gegensatz zum zweimal geschmolzenen reinen Messing).

beckenkol

KöblerMhd

becken·kol

beckenkol , st. N. nhd. Bäckerkohle Q.: Urk (1291) E.: s. becke (4), kol W.: nhd. DW- L.: WMU (beckenkol 1382 [1291] 1 Bel.), MWB 1, 461 (be…

beiʒkol

MWB

beiʒkol stM. ‘Rübe’ (Beta vulgaris, vgl. Marzell 1,583ff.) beta: beizcol VocBV947 3:536,23 MWB 1 534,49; Bearbeiter: Schnell

Bladkō²l

WWB

blad·kol

Blad-kō²l. „ Blaerkohl “ Winterkohl, Brassica oleracea var. acephala ( Kr. Osnabrück Osn WWB-Source:152:Koch Koch 245).

Blō¹mekō²l

WWB

blome·kol

Blō¹me-kō²l Blumenkohl, Brassica oleracea (verbr.). Ra.: „ Dei güfft an wi veier Muargen Blaumenkaul “ (ein Bauer besitzt im Höchstfall 1/10…

Brūnkō²l

WWB

brun·kol

Brūn-kō²l m. ⟨ Braunkaul ( Kr. Minden Min Kr. Minden@Werste We ), Briunenkaul ( Kr. Lemgo Lem Kr. Lemgo@Bega Bg ), Brūnenkōl ( Kr. Minden Mi…

dôk (ol-)

MNWB

° ~dôk (ol-) Tuch zum Durchseihen des Öls in der Mühle (Ub. Hildesh. 6, 448). —

dūsekō²l

WWB

duse·kol

dūse-kō²l m. Botterkōl Butterkohl, offenbar eine Art Wirsing ( Kr. Bersenbrück Bbr Kr. Bersenbrück@Wulften Wu , Kr. Olpe Olp Kr. Olpe@Rüblin…

eckol

AWB

eckol st. m. ( n. ? ) , mhd. eckel; aus rom. aciale. — Graff I, 130. ecch-ol: nom. sg. Gl 3,668,22. 677,33. 4,111,44 ( Sal. a 2 ). Beitr. 73…

ekkol

KöblerAhd

ekkol , st. M. (a) nhd. Stahl, Schwert, Halseisen, stählerner Halsring, aus Stahl Verfertigtes ne. steel (N.) ÜG.: lat. aciarium Gl, acuale …

erkol

MNWB

erkol s. arkol.

Fockol

ElsWB

Fockol [Fòkòl Molsh. ; Fòkhòl Str. ; Fòkyl Hi. ] m. abknöpfbarer, nicht fest an das Hemd aufgenähter Kragen. — frz. faux-col.

Gǟrsekō²l

WWB

Gǟrse-kō²l m. [OWestf] 1.1. Giersch, Geißfuß (Aegopodium podagraria). — 1.2. Gänsefuß (Chenopodium) ( Kr. Wiedenbrück Wie Kr. Wiedenbrück@Gü…

Hirsekō²l

WWB

hirse·kol

Hirse-kō²l m. Giersch (Aegopodium podagraria) ( Kr. Halle Hal Bh).

Jeªgerkō²l

WWB

Jeªger-kō²l m. [verstr.] gekochter Weißkohl; z.B. mit gebratenen Speckwürfeln, säuerlich mit Zwiebeln ( Kr. Halle Hal Bh).

kabûskôl

MNWB

kabus·kol

kabûskôl , kabbûs- , kabusken- , m. , weißer Kopfkohl, überh. Kopfkohl, Brassica oleracea capitata, witte k. S. noch kabûs.

karkôl

MNWB

kar·kol

° karkôl (karke ° l) = arkôl , s. d. (vgl. Ub. Brschwg. 3, 676 b).

Kō¹kō²l

WWB

Kō¹-kō²l m. Hoher Kohl (Grünkohlsorte) ( Kr. Herford Hfd Bi).

kopkō²l

WWB

kop·kol

kop-kō²l m. 1. Kopfkohl ( Kr. Warburg Wbg Kr. Warburg@Peckelsheim Pe ). — 2. Grünkohl ( Kr. Coesfeld Kos Dü).

Ableitungen von kol (4 von 4)

bekolen

LW

be-kolen, kühl machen, kühlen.

erkol

MNWB

erkol s. arkol.

erkolen

KöblerMhd

erkolen , sw. V. Vw.: s. erquelen

kole

Lexer

kole s. kol.