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knochen

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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22 in 17 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

knochen m.

Bd. 11, Sp. 1454
knochen, m. os, bein. II. Heimat, formen, verwandtschaft. I@11) seine heimat. I@1@aa) es ist ins hd. erst gegen die nhd. zeit eingeführt aus dem mitteld. für das rein hd. bein, das im oberd. heute noch den vorrang hat, wie noch mehr nl.n. been, schw. ben, während engl. eben nur bone besteht. in der mhd. zeit zeigte sich knoche bisher nur selten und nur in md. quellen: (gott) zôch an sich menschen knochen (: zerbrochen). Frauenlob spr. 236, 15 (MSH. 2, 351a), legte menschliche gliedmaszen an (s. unter II, 4), wo die éine oberd. hs., die den spruch enthält, trotz des reimes das wort in knoten änderte. in des münches not 373 (von einem Zwingewer lieders. 2, 392, d. i. wol aus Zwenkau bei Leipzig): alle sîne knochen wurden im zubrochen von manigem herten slage. Haupt 5, 444; tôdenknochen in gräbern. md. evangel. Haupt 9, 280. I@1@bb) mnd. knoke os Dief. 402a, der betreffende voc. setzt aber hinzu bênknoke vel knokebên; auch in einem mehr mitteld. voc. des 15. jh. das. knoken os; nd. knaken pl. 217c 15. jh., knoken Rein. vos 3397, knake os Dief. n. gl. 274b, Chytraeus c. 19. spondile wird Dief. 548b erklärt nd. mit ruggeknake, md. mit rockenknoche, hd. mit ruckebein, vergl. nd. ruchknoke spina 546c. noch heute ist nd. knake das herschende, doch auch knoke z. b. götting. Schambach 106b. nnl. knok, bei Kilian knoke. dagegen im engl., ags., altn.,n. fehlend, während sie doch knöchel in eignen formen haben (s. dort), vgl. 2, b. I@1@cc) auch oberdeutsche vocab. zeigen es schon im 15. jh., aber meist in der bed. des im oberd. früher eingeführten knöchel u. a., s. II, 1. 2; Dasypodius, Frisius, Maaler dagegen kennen es nicht, noch Schönsleder i. j. 1618 und der Schweizer Denzler 1716 nicht (nur bein), obschon letzterer knöchel hat. vgl. Fischart unter knochenspilterer. noch jetzt ist das wort der südl. rede im allgemeinen fremd (doch vgl. 2, a). I@1@dd) doch auch in seiner md. heimat, wo es im leben fast allein herscht vor bein (so wenigstens in der östlichen hälfte des md. gebietes), hat es für edleren gebrauch doch dieses nicht verdrängen können. wie Frisch es als vulgär bezeichnet für bein, so braucht es Luther in der bibel nur dreimal, sonst immer bein oder gebein; und man denke sich z. b. Gretchens lied wer fühlet, wie wühlet der schmerz mir im gebein mit knochen! vgl. auch die zusammensetzungen. I@22) nebenformen. I@2@aa) ganz fremd ist es doch dem hd. nicht: denn eine nd. entlehnung ist doch nicht möglich bei dem oberpfälzischen knacken knochen, oder bei knuecken knochen Schm. 2, 370. 371, bei knocke knöchel (H. Sachs); s. auch II, 5 und knucke, wegen des k unter knöchel I, c. das wort musz danach auch dem hd. sprachschatz in der vorzeit eigen gewesen und nur bis auf diese reste erstorben sein, wie ähnlich im nord. und ags. I@2@bb) bedeutsam ist auch eine md. nebenform die knuche, knochiger auswuchs am körper (osterl., F. Bech). sie wiederholt sich im nord. in schwed. knoka fem. knöchel (alt und noch dial.) Rietz 338a, norw. knoke f. neben knôk m. vom hervorstehenden knochen am knie und elbogen Aasen 227a. I@33) verwandtschaft. I@3@aa) das knocke knöchel heiszt aber auch knorren, knotiges holz u. a., wie knöbel, knübel knöchel auch knorren, knoten bedeuten. so kann denn auch nd. knagge (s. d.) knorren u. ä. zu dem knacken unter I, 2 stimmen, sodasz der begriff knochen nur eine einzelne anwendung eines allgemeineren begriffs hervorstehender knorren sein mag, der urspr. der wurzel eigen war. denn man wird die knochen zuerst am lebendigen körper bezeichnet haben (ostfr. gilt knâk noch so, der nackte todte knochen heiszt vielmehr bunk Fromm. 4, 133, altfr. bunke), und zwar nach den hervorstehenden und im gebrauch wichtigsten theilen, also eben nach den knöcheln an händen, füszen, beinen (s. das norw. unter 2, b). diese heiszen auch ausdrücklich selbst knoten und knorren, deutlich bezeichnet als die harten runden theile. die bed. holzstück in knocke, pflock in knagge könnte dann von den fleischentblöszten knochen entlehnt sein (vgl. bes. knochen II, 2 astknorren), wie sich das ähnlich bei kegel zeigt, denn man brauchte diese knochen einst wirklich als werkzeuge der art. auch in kaule (kugel) und keule sind die bed. des schlägels und des runden so vereinigt, die keule selbst ist von holz wie von knochen (vgl. knüchel). I@3@bb) so kommt aber knochen mit knoten und knopf überein in seinem begriffskern des runden und zugleich festen, und vielleicht auch im ursprung, wenn sie auf eine einfachere wurzel knu zurückgiengen (s. sp. 6). alle drei zeigen auch in der ausgestaltung der formen und der bed. auffallende übereinstimmung. s. weiter knoten, knopf, besonders die nebenformen knoger und knügel (sp. 1452), knoder und knüder, knöber und knübel. I@3@cc) die ältere wurzelgestalt scheint sogar vorzuliegen in altn. knûi knöchel, pl. knûar, norw. knue (auch gnue, nue), n. und dial. schwed. kno (Rietz). und davon sind reste übrig auch auf deutschem boden in ditm. knoern pl. Groth Quickborn (1853) 46, oder wäre dasn. einflusz? aber selbst im hd. noch in mhd. zeit: er sluog in grôʒe biulen mit sînen herten kniulen. lieders. 3, 152, von einem narren, der sich so an neckenden kindern rächt, es können nur die knöchel der faust gemeint sein, das wort klingt aber wie das demin. zu einem alten knû, knochen, knorren; vgl. knäuel 5, das dazu gehören könnte. das alles aber erinnert in form und sache zu sehr an knie, goth. kniu, als dasz man es nicht trotz lat. genu u. s. w. dazu halten sollte als wurzelverwandt, denn gerade auch am knie ist offenbar der vortretende runde knochen das was zuerst als zu bezeichnen auffallen muszte (s. norw. knoke vom knie unter 2, b). I@3@dd) übrigens erscheint unter den zu knoten gehörigen wörtern geradezu auch die bed. knochen in altn. knûta f. Egilsson 469b, hrossknûta pferdeknochen 403b; bei Fritzner 357b ist knûta (und hnûta) das hervorragende ende des knochens, wie schwed. knota f., hd. knoten (und knochen II, 1), vergl. den heldennamen Hartknot Garg. 107b gleich Hartknoch (mehr dazu unter knoten). ebenso zeigt knopf II, 16 die bed. knochen, eig. rundes knochenende. I@3@ee) noch merkwürdiger aber wiederholt sich in der sippe die häufige doppelheit des anlauts in kn- und n (hn-). denn wie das norw. knue knöchel auch nue heiszt (Aasen 140a), das knoke unter 2, b auch noke (227a), so heiszt das bair. knacken auch nacken knochen Schm. 2, 675, das vielleicht das hd. nacken (ahd. hnach) in die verwandtschaft zieht als den knochigen theil des halses. vgl. ferner westf. nüekel gleich knüekel knöchel Fromm. 3, 366, schwäb. noggel faust Schmid 408 neben knugel knöchel, schweiz. noggel klotziger mensch Stalder 2, 240 neben knocke klotz (knock hügel neben nock das.). und dieser anlaut wird vielleicht in die älteste germ. zeit gerückt durch ital. nocca knöchel an fingern und zehen, s. Diez 420 (2, 48), vgl. it. sp. nuca, fr. nuque nacken, mlat. nucha (s. II, 3, a). und dasselbe wiederholt sich bei knoten (nodus u. a.), vielleicht bei knopf (s. knuffen). I@3@ff) auch auswärtige verwandtschaft deutet sich wol an z. b. in ehstn. nuk knöchel an fusz und finger; vgl. auch kymr. cnwcc knoten, knorren (cna runder knoten, knorren u. ä.), niederwend. knyża fingerknöchel; an knûta knochen aber erinnern poln. gnat knochen, slov. gnát, böhm. hnát. IIII. Bedeutung und gebrauch. II@11) knöchel, wie schwed. knok, knauk m. Rietz 337b: knochen am fuesz, occanus vel enkel. voc. inc. teut. n 3b; handknochen, gausapium, kubel (l. knubel). l 1a; knoch condolus, nodus. voc. th. 1482 q 8b (doch s. dazu knochig 2); knoch, talus. Alberus p 3b (nur so), wie in einem mrh. voc. 15. jh. knoche talus Dief. 572b; sie (die landsknechte) laszen hosen machen mit einem überzug, der hengt bisz auf die knochen. Uhland volksl. 526; die vers (ferse), knochen, fuszbret, pallen und ganze solen (fuszsohle). Mathesius Sar. 93b, in der schilderung eines fuszes. vgl. vorhin it. nocca (I, 3, e). s. auch knöchen. II@22) knoten, knorren überhaupt (s. I, 3, a). II@2@aa) knoch oder knauf auf dem flachs, adula. voc. th. 1482 r 1a, wie knopf, knoten auch. II@2@bb) knoch oder knopf an holz, vertex. das. r 1a, aststück, knorren; s. knüchel und knocke m. 3, vgl.knöbel (knöchel) 2. II@2@cc) auch knoche von knorren an den gliedern, wie gleichfalls knöbel 2, knaust 3, ergibt sich aus knochig 2, vgl.knöchel 5. II@33) gewöhnlich und jetzt allein von den gebeinen. II@3@aa) knoch hinten am nack, nucha. voc. theut. 1482 q 8b, genick, das lehnt sich noch an 1 oder 2 an, woraus die allgemeine bed. sich erst entwickelt hat. II@3@bb) dann auch von andern einzelnen knochen, wie von den rückenknochen (s. I, 1, b), nd. rukeknoke spondile Dief. n. gl. 346a, wirbelknochen. von den kiefern, backenknochen: als wie ein junger löw, im fall der seine knochen im maule, seine mahn auf beiden schultern merkt ... Opitz 1, 14. nd. auch von den zähnen: de den Roland sên will, môt den mund vull knaken hebben. brem. wb. 2, 817. stirnknochen, augenknochen: augenbraunen die auf einem scharfen oder stumpfen knochen so oder so sich schlängeln. Lessing 2, 202 (Nath. 1, 2). halsknochen, schädelknochen, brustknochen, herzknochen, zwischenknochen u. s. w., doch ist da oft das oberd. bein mehr in geltung geblieben (vgl. I, 1), auch im wissenschaftlichen gebrauch. II@3@cc) vom gebein des lebenden körpers überhaupt (ein collect. von knochen ist nicht gebildet worden): ich kan ihm ein kol gekochen (eine drohung), das ihm gnacken alle knochen. fastn. sp. 931, 30, darin laufen aber eig. drei bed. zusammen, glieder, gebeine und gelenke (denn diese 'knacken' ja); seine (des behemoth) knochen sind wie fest erz, seine gebeine sind wie eiserne stebe. Hiob 40, 13; die wunde geht bis auf den knochen; es friert mich bis auf die knochen; so wie nur ein rauher wind weht, wird man auf den treppen des hauses bis auf die knochen durchgeweht. Niebuhrs leben 2, 299; es ist nichts an ihm als haut und knochen. Frisch 1, 528c. Steinb. 1, 887; er ist stark von knochen (Ludwig), von starkem knochenbau; das fleisch hab ich alles herab gelebt, und nun frieren die knochen mir immer so. Claudius 4, 37, ein greis sagts; warum schaudert mir so durch die knochen? Schiller 138b; meine knochen sind schon mürb. Schubart (1825) 3, 84; fort! fort! indesz unsere deutschen knochen scharten in ihre klingen schlagen. Schiller 174a (Fiesco 5, 4); nun fühl ich erst dasz mir das mark nicht mehr in den knochen sitzt wie vor alters. Göthe 11, 22; die knochen voll von rittermark. 1, 106; steckt doch mark in jedem knochen. 3, 252. II@3@dd) bildlich: alle (autoren des alterthums) hielten sich am nächsten, wahren, wirklichen fest, und selbst ihre phantasiebilder haben knochen und mark. Göthe 37, 21. II@3@ee) todtenknochen (schon mhd., s. I, 1, a): sandte hin und lies die knochen aus den grebern holen. 2n. 23, 16 (v. 14 menschenknochen); mit deinen knochen wil ich noch birn abwerfen. Schottel 1118a, will dich überleben, vgl. bein A, 6, schwäbisch ich werde mit deinen knochen noch die birnen herabkeien. Schmid 626. II@3@ff) thierknochen, knaupelknochen u. ä.: zwei hunde an einem knochen kauen selten klein. so rindsknochen, eselsknochen, pantherknochen (Göthe 40, 169) u. s. w. II@44) knochen pl. dient als kraftwort für die glieder, deren wichtigster bestandtheil sie ja sind. so schon bei Frauenlob (I, 1, a), es gleicht der zweiten bedeutung die bein erhielt. II@4@aa) für die glieder überhaupt: ên hemd up dem staken, dat andere up den knaken (brem. wb.), von einem der nur zwei hemden hat, eins zum trocknen aufgehängt, eins auf dem leibe; maniger heft der mummen gesmecket, dat he licht und heft de knoken gestrecket (todt). Soltau 2, 25 (v. j. 1492); sie haben meinen alten knochen dergestalt zugesetzt (im kampfe), dasz ich wie gemörselt bin. Göthe 42, 348; gebt mir doch ein glas branntwein! meine knochen fallen auseinander. Schiller 120a; dasz wir vor hunger und elend schier (bald) nagen müssen die eigenen knochen. 320a; wenn ihnen 'nmahl wie dem alten Jost die knochen erst immer so frieren, sehen sie denn gelten ihre bonmots nicht mehr. aber edel und gut gewesen sein, das gilt denn noch und wärmt und ölt die knochen von innen heraus. Claudius 4, 58; wenn sie nur wüszten was ich nicht alles schon gethan, um den theologen aus den knochen zu kriegen. Kinkel erzähl. 179. seine knochen brauchen, tüchtig arbeiten, volksm.: gewehnt sie auch in dieser zeit (die töchter) ... woll zugebrauchen ihre knochn mit waschen, melken, backen, kochn. Ringwald laut. warh. (1621) 258; hätte er gearbeitet und seine knochen gebraucht ... so wäre er nicht verhungert. E. Helmer prinz Rosa-Stramin (1857) 38. II@4@bb) besonders auch von den beinen (füszen), wie ja bein selbst diesen übergang erfahren hat: was aber war sein lohn? er brach einst seine knochen und kam in rechtem ernst als krüppel hergekrochen. Canitz (1734) 295, fracto crure; er schlägt den hund auf die knochen. Steinbach 1, 887 als beleg für die angabe 'zuweilen für fusz'; so aber musten ich und der frembde oben auf der spitze katze inne halten (ruhig aushalten) und unter währenden schlagen wie eine mauer auf den knochen stehen. Schelmufsky 2, 66, von duellanten; tanz, mädchen, tanz, die schuhe sind noch ganz. sind sie dann zerbrochen, so tanzen wir auf den knochen. thüring. volkslied. nd. flink up den knaken, schnellfüszig (br. wb.). ebenso bair. knuecken (I, 2) verächtlich für 'fusz'. II@55) übertragen, von menschen. II@5@aa) tirol. knochen bursche, bald kräftig bald verächtlich gemeint, an enzknochen, sackrischer knochen ein tüchtiger bursche. Fromm. 5, 107 (nicht bei Schöpf). vergl. den namen Hartknoch I, 3, d und als beinamen Hans von Schaumberg der Knoch städtechron. 2, 439, aus Franken v. j. 1449. s. dazu knöbel 2, b, knaus 3, wonach es von der 1. oder 2. bed. entnommen sein wird (vgl. nl. knokkel grobian). aber diesz wie das folg. und das schweiz. knüchel sind als schwerlich aus dem md. entlehnt für die geschichte des wortes wichtig, s. I, 2. II@5@bb) im Bregenzerwalde knochen geizhals, s. knopf 13, c. II@5@cc) brandenb. ist knochen ein hartes scheltwort, besonders für geringere mädchen Danneil 110a; als scheltwort auch ostfries. knake Stür. 114b, Fromm. 4, 133, verstärkt âsknake, das wol auch mit dem einfachen worte gemeint ist.
14451 Zeichen · 408 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    knochenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    knochen swv. knuffen. ndrh. vaste hey en ouch knochte (: dochte) beneden syme kinne Karlm. 259,25 ;

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Knóchen

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Knóchen , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Knöchelchen, Oberd. Knöchlein, eine Benennung der festesten inner…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Knochen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Knochen rund 400 exzerpierte Belege, überwiegend in Studien zur vergl Anatomie (Pkt 1a β) 1 skelettbildendes Stütz- u Bi…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Knochen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Knochen (ossa) , das solide Gerüste, das den Weichtheilen des thierischen Körpers zur Unterstützung dient. Die Entstehun…

  5. modern
    Dialekt
    Knochen

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Knoche n [‘ X nòə Pfetterhsn. ; Knòχə Ensish. u. nö. allg. ] m. 1. Knochen: dë r het nüt an si ch a l s Hut un d K. ist…

  6. Sprichwörter
    Knochen

    Wander (Sprichwörter)

    Knochen 1. Aus fremden Knochen ist gut Mark kochen. 2. Besser an einem Knochen klauben, als gar kein Fleisch. Span. : Qu…

  7. Spezial
    Knochen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kno|chen m. (-s,-) 1 ‹anat› (Teil des Skeletts) os (osc) m. 2 (Knochensubstanz) os m. 3 (Knochenbau) i osc m.pl. , ossad…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knochen

299 Bildungen · 283 Erstglied · 14 Zweitglied · 2 Ableitungen

knochen‑ als Erstglied (30 von 283)

Knochenarm

SHW

Knochen-arm Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenbart

SHW

Knochen-bart Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenhand

SHW

Knochen-hand Band 3, Spalte 1511-1512

knochenhart

SHW

knochen-hart Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenlips

SHW

Knochen-lips Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmann

SHW

Knochen-mann Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmark

SHW

Knochen-mark Band 3, Spalte 1511-1512

Knochenmehl

SHW

Knochen-mehl Band 3, Spalte 1511-1512

knochen als Zweitglied (14 von 14)

Bunke (Knochen)

Wander

bunke·knochen

Bunke (Knochen) Bunke (Knochen). De olen Bunken sünt swar. – Eichwald, 231. [Zusätze und Ergänzungen] 2. Das ist ein tüchtiger Bunke 1 . – F…

Márksknóchen

Adelung

marks·knochen

Der Márksknóchen , des -s, plur. ut nom. sing. ein Knochen, welcher Mark, und in engerer Bedeutung, vieles Mark enthält; das Marksbein, derg…

schenkelknochen

DWB

schenkel·knochen

schenkelknochen , m. , wie schenkelbein: der kopf des schenkelknochen hängt in seiner pfanne. Herder z. philos. u. gesch. 4, 135 ; über dies…

todtenknochen

DWB

todt·en·knochen

todtenknochen , m. was todtenbein, mhd. tôtenknoche zeitschr. f. d. alterth. 9, 280: an den wänden ( des zimmers ) sieht man todtenknochen. …

wirbelknochen

DWB

wirbel·knochen

wirbelknochen , m. , was wirbel C 3, der einzelne knochen der wirbelsäule: ( die ) schädelknochen seien aus wirbelknochen entstanden Göthe 3…

Ableitungen von knochen (2 von 2)

urknochen

DWB

urknochen (ur- C 4 c) H. Laube 8, 186 . —

verknochen

DWB

verknochen , verb. zu knochen werden, sich in knochen verwandeln. Heinsius 4, 2, 1309 .