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kîen

ahd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Lexer
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24 in 21 Wb.
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Eintrag · Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

kîen swv.

Bd. 1, Sp. 1568
kîen swv. =gehîen quälen, plagen Netz 7077. 8815. vgl. 9538.
61 Zeichen · 5 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kienst. m. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    kien st. m. n. , mhd. kien, nhd. kien m. ; as. kēn ( vgl. Holthausen , As. Wb. S. 41 ), mnd. kên m. oder n. ; ae. cén m.…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KIENstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    KIEN stm. kien, fackel. Graff 4,451. taeda sumerl. 18,53. voc. o. 7,44. du bist ein vackel und ein kien g. sm. 712.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kiͤn

    Mittelniederdeutsches Wb.

    kênbôm , kiͤn- „pinus”, „teda”.

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kien

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Kien , des -es, plur. inus. das mit Harz gesättigte Holz der Kiefer, welches sehr leicht und hell brennet, und daher…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kien

    Goethe-Wörterbuch

    Kien stark harzhaltiges (Kiefern-)Holz der Rauch am schwärzesten ist, der von Fett und harzigen Dingen aufsteigt, als vo…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kiën

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kiën , siames. Hohlmaß, s. Kijen .

  7. modern
    Dialekt
    Kien

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Kien [‘ X ìan Henfli. ; Khìən Hi. ; Khîn Str. ] m. n. Kienholz. — Schweiz. 3, 320. Bayer. 1, 1256.

  8. Sprichwörter
    Kien

    Wander (Sprichwörter)

    Kien 1. Du musstest deinen Kien auch dazulegen, sonst hätte es nicht gebrannt. ( Niederlausitz. ) 2. Ik kaom dî glîk up'…

  9. Spezial
    Kien

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kien m. (-[e]s) (Kienholz) lëgn da media m. , lëgna da media f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kien

121 Bildungen · 119 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

kien‑ als Erstglied (30 von 119)

Kienauge

SHW

Kien-auge Band 3, Spalte 1281-1282

Kienfackel

SHW

Kien-fackel Band 3, Spalte 1281-1282

Kiengiebel

SHW

Kien-giebel Band 3, Spalte 1281-1282

Kienholz

SHW

Kien-holz Band 3, Spalte 1281-1282

Kienjörgel

SHW

Kien-jörgel Band 3, Spalte 1281-1282

Kienkorb

SHW

Kien-korb Band 3, Spalte 1283-1284

Kienlicht

SHW

Kien-licht Band 3, Spalte 1283-1284

Kienloch

SHW

Kien-loch Band 3, Spalte 1283-1284

Kienofen

SHW

Kien-ofen Band 3, Spalte 1283-1284

Kienplatte

SHW

Kien-platte Band 3, Spalte 1283-1284

Kienplatz

SHW

Kien-platz Band 3, Spalte 1283-1284

Kienruß

SHW

Kien-ruß Band 3, Spalte 1283-1284

Kienspan

SHW

Kien-span Band 3, Spalte 1283-1284

Kienstock

SHW

Kien-stock Band 3, Spalte 1283-1284

Kienzopf

SHW

Kien-zopf Band 3, Spalte 1283-1284

Kienöl

SHW

Kien-öl Band 3, Spalte 1283-1284

kienapfel

DWB

kien·apfel

kienapfel , m. der samenzapfen der kiefer, wie tannapfel, fichtenapfel: pinum, ein kinapfel. voc. opt. Lpz. 1501 V 8 b ; pinea nux, kynapfel…

kienapful

EWA

kien·apful

kienapful*AWB m. a-St., Gl. 3,564,4 (in 2 Hss., 14. Jh., bei 1 Hs. [14. Jh.] Zeit des Gl.eintrags unbekannt): ‚Kiefernzapfen; pi- nea‘ (nhd.…

kienast

DWB

kien·ast

kienast , m. ast vom kienbaum, kienholz: ein burdelin kienastes. weisth. 1, 666, coll. gebraucht wie kien 1, a. mhd. kienast taeda vel sapin…

kienbäumen

DWB

kien·baeumen

kienbäumen , adj. zum vor., kienbäumenes holz. Adelung. schon im 15 . jh. kynbawmen pinanis Dief. 435 b . vgl. kienen.

kienbaum

DWB

kien·baum

kienbaum , m. kiefer, als der kiengebende baum bezeichnet, früher auch blosz kien ( s. d. 2); ahd. chînboum Graff 3, 120 , mhd. kînboum, kie…

Kienbaumenholz

PfWB

kienbaum·en·holz

 Kienbaumen-holz n. : ' Kiefernholz '; vgl. Kienholz . a. 1609: grün aspen-, kienbaumen vnd birckenholtz [Bergz (Weist.)].

Kienbaumholz

GWB

kienbaum·holz

Kienbaumholz (harziges) Kiefernholz daß Rahmen von Kiehnbaumholz hier [ Lichthof des Ostflügels des Weimarer Schlosses ] gute Dinge thun wür…

kienberg

DWB

kien·berg

kienberg , m. berg mit kiefern bestanden, findet sich als bergname, z. b. am Thüringer walde bei Ohrdruf. mhd. Kienberc ( als name eines hau…

kien als Zweitglied (1 von 1)

Stockkien

Adelung

stock·kien

Der Stockkien , des -es, plur. car. Kien, welcher aus Kienstöcken, d. i. den Wurzelenden gefälleter Kienbäume geschlagen worden; zum Untersc…

Ableitungen von kien (1 von 1)

Kiene

Campe

† Die Kiene , Mz. die — n, s. Kienbaum .

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Cotta, M. (2026). „kien". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kien/lexer
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Cotta, Marcel. „kien". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kien/lexer. Abgerufen 15. May 2026.
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Cotta, Marcel. „kien". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kien/lexer.
BibTeX
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