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Gicht

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Gicht

Bd. 7, Sp. 827
Gicht (Arthritis vera, A. urica, A. guttosa), eine in einer fehlerhaften Anlage (Konstitution) beruhende, durch schmerzhafte Ablagerung von harnsauren Salzen in den Gelenken und durch Nierenerkrankungen charakterisierte Krankheit. Man hat die G., da bei ihr die Harnsäure eine freilich noch nicht hinreichend geklärte Rolle spielt, mit andern krankhaften Störungen des Harnsäurestoffwechsels unter dem Ausdruck »harnsaure (oder uratische) Diathese« zusammengefaßt. Im Volksmund werden fälschlich zahlreiche, nicht hierher gehörige (z. B. rheumatische) Gelenkerkrankungen als G. bezeichnet. Das eigentliche Wesen der G. ist noch ganz unklar, man kann nur sagen, daß es sich um eine allgemeine Erkrankung des Protoplasmas, also der lebenden Zellsubstanz selbst, handelt, die ja auch bei den verwandten, ebenfalls auf Anlage beruhenden Stoffwechsel- (oder auch Konstitutions-) Krankheiten der Zuckerharnruhr und Fettsucht vorzuliegen scheint. Die gichtische Anlage wird durch zahlreiche Momente begünstigt, die man daher vielfach beschuldigte, »Ursachen« der G. zu sein, die aber für sich kaum ausreichen, G. zu erzeugen. Die G. ist bei Männern weit häufiger als bei Frauen. Begünstigt wird ihre Entstehung nach allgemeiner Meinung durch üppiges und untätiges Leben; jedoch hindert dies nicht, daß viele Menschen an G. erkranken, die höchst mäßig und verständig leben. Reichlicher Biergenuß scheint für die G. nicht von Belang zu sein; in München ist trotz starken Biergenusses die G. selten. Überhaupt scheint die Häufigkeit der G. in verschiedenen Ländern eine sehr verschiedene zu sein; besonders häufig scheint sie in England aufzutreten. Auch in einigen Teilen Norddeutschlands und Schwedens ist lie G. sehr verbreitet. Sie scheint hier aber nicht durch klimatische Einflüsse, sondern durch häufigeres Vorkommen einer angebornen Disposition in der ansässigen Bevölkerung begünstigt zu werden. Chronische Bleivergiftung scheint der Entwickelung der G. ebenfalls förderlich zu sein, ist aber nicht imstande, die Krankheit hervorzurufen; ähnlich wirken manche Infektionskrankheiten. Die ersten Erscheinungen der G. treten meist erst zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf, selten ist sie bei Kindern. Die G. ist vererbbar. Sie wird zwar in vielen Fällen erworben unter noch nicht hinlänglich bekannten Bedingungen, jedoch läßt sich in ca. der Hälfte der Fälle bei den Eltern oder, mit Übergehung dieser, bei den Großeltern G. nachweisen. Man unterscheidet die zwei Hauptformen der Gelenkgicht und der Nierengicht. Die erstere ist bei weitem die häufigere und besteht in einer Ablagerung von harnsaurem Natron in den Knorpeln, Bändern der Gelenke, begleitet von heftigen Entzündungserscheinungen. Am häufigsten wird hiervon das Großzehengelenk betroffen (Podagra, Fußgicht, Zipperlein), seltener die Hand- und Fingergelenke (Chiragra), noch seltener das Knie- (Gonagra) oder andre Gelenke. Die Ablagerung und Entzündung erfolgt meist in Anfällen. Vor einem solchen Anfall fühlen sich die Kranken häufig abgespannt; ihr Schlaf ist unruhig, ihre Verdauung gestört, der Appetit vermindert; sie klagen über Beengung, schwitzen stark und entleeren einen spärlichen, konzentrierten Harn. Der Anfall selbst stellt sich trotzdem unerwartet und plötzlich, meist nachts mit heftigen bohrenden und brennenden Schmerzen in dem ersten Gelenk der großen Zehe ein. Die Haut über dem Gelenk rötet sich, und letzteres schwillt an. Häufig besteht Fieber. Gegen Morgen macht sich ein starker Nachlaß der Schmerzen bemerkbar. In der nächsten Nacht erfolgt ein neuer, gleich heftiger oder etwas schwächerer Anfall, und so wechseln erträgliche Tage mit schlechten Nächten ab, bis etwa nach Ablauf einer Woche der Kranke von seinen Schmerzen befreit ist. Der Patient fühlt sich nun oft wohler als vor dem ersten Anfall. Nach Monaten oder erst nach Jahren tritt gewöhnlich die Krankheit von neuem in der gleichen Art hervor und kann in relativ harmloser Form und mit seltenen Anfällen weiter fortbestehen, in andern folgen die Anfälle mit der Zeit schneller auseinander; die Zwischenzeiten sind nicht mehr beschwerdefrei, und so geht mit der Zeit die akute G. in die chronische G. über. Bei dieser werden allmählich immer mehr Gelenke befallen und dieselben mehr und mehr durch massenhafte Ablagerung von harnsauren Salzen geschädigt und verunstaltet. Die mit diesen Salzen durchtränkten Gewebe neigen zum Absterben und zur Erweichung, und die erweichten Massen brechen nicht selten zur Haut durch, wodurch die Gichtgeschwüre entstehen, die Eiter und harnsaure Salze zusammen als mörtelartige Massen entleeren. Auch unter der Haut, in der Umgebung der Gelenke und besonders an den Ohrknorpeln finden sich Ablagerungen von harnsauren Salzen, sogen. Gichtknoten (tophi). Die Gelenke bleiben schließlich fast anhaltend schmerzhaft, schwer beweglich und mißgestaltet, so daß die Kranken im Gebrauch ihrer Glieder bald mehr, bald weniger erheblich beeinträchtigt werden. Nun treten noch zahlreiche Krankheitserscheinungen seitens der innern Organe auf, es entsteht die viszerale G. Schwere Magenstörungen mit völligem Fehlen des Appetits, chronische Leberentzündung, Entartung und Schwäche des Herzmuskels, allgemeine Arteriosklerose und vor allem das Auftreten einer Schrumpfniere sind die unter vielen andern hauptsächlichsten Erscheinungen der viszeralen G. Das Nervensystem beteiligt sich vor allem durch Nervenentzündung (Neuritis), Neuralgien und deprimierter Stimmung an dem Krankheitsbild. Die Prognose der G. ist eine sehr unsichere: in vielen Fällen erreicht der Befallene, verhältnismäßig wenig gestört durch seltene Anfälle, ein hohes Alter, in andern führen die gichtigen Veränderungen lebenswichtiger Organe zu frühem Tode; daher ist das Verhalten dieser im einzelnen Fall ausschlaggebend. Bei der seltenen (reinen oder primären) Nierengicht ist die gichtige, von Harnsäureablagerungen begleitete Nierenschrumpfung die erste und hauptsächlichste, manchmal auch die einzige Erscheinung der Krankheit. – Als Grundlage der der G. zugrunde liegenden Protoplasmaerkrankung hat man eine mangelhafte Beschaffenheit der Zellkerne bezeichnet und auf einen gesteigerten Zerfall derselben, eine vermehrte Bildung von Harnsäure und den mit dieser naheverwandten Alloxurkörpern (Nukleïnkörpern) bezogen. Wie weit dies richtig ist, muß künftiger Forschung vorbehalten bleiben. Die auffallende Rolle der Harnsäure führte dazu, der Ausscheidung dieses Stoffes im Harn besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. Im Gegensatz zu ältern Behauptungen steht nun fest, daß vor dem Gichtanfall eine mehrtägige Harnsäurestauung, d. h. verminderte Ausfuhr derselben im Harn, während des Anfalls aber eine vermehrte Ausfuhr stattfindet. Die Behandlung der G. besteht vorzugsweise in Regelung der Lebensweise. Sowohl der zur G. Beanlagte, als der an G. Leidende soll mäßig leben, alle den Körper und Geist schwächenden Einflüsse vermeiden. Vielfach bewährt sich eine mäßige, nur in manchen Fällen und bei sachgemäßer Durchführung eine völlige Einschränkung des Fleischgenusses. Von vielen Ärzten wird dem Pflanzeneiweiß (Aleuronat, Hülsenfrüchte) der Vorzug vor tierischem Eiweiß gegeben; zellkernreiche Fleischsorten, wie Hirn, Bries, Nieren, sind zu meiden. Als Getränk empfehlen sich leicht alkalische oder alkalisch-salinische Mineralwässer oder Kochsalzwässer (Kissingen, Karlsbad); Alkohol ist zu vermeiden. Bewährt ist reichlicher Genuß von gewissen Obstsorten (Kirschen, Erdbeeren); ferner ausgiebige körperliche Bewegung. Vorsichtige Anwendung erheischt das bei der Behandlung des Gichtanfalls übliche Colchicum, das Extrakt der Herbstzeitlose. Es ist die wirksame Substanz der zahllosen Geheimmittel gegen die G. Im übrigen ist Ruhe, Wärme, Darreichung von Salizylpräparaten, allenfalls von Morphium, das gegen den Anfall Wirksamste. Vgl. Pagenstecher, G. und Rheumatismus (4. Aufl., Leipz. 1903); Ebstein, Die Natur und Behandlung der G. (Wiesb. 1882) und Das Regimen bei der G. (das. 1885); Pfeiffer, Die G. und ihre erfolgreiche Behandlung (2. Aufl., das. 1891); Duckworth, Die G. (deutsch von Dippe, Leipz. 1894); Delpeuch, La goutte et le rheumatisme (Par. 1900); Minkowski, Die G. (Wien 1903). – G. kommt auch beim Geflügel, nicht aber bei den Haussäugetieren vor.
8250 Zeichen · 101 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    gichtstfn.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    gicht stfn. s. gift, giht.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    gichtAdv.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +10 Parallelbelege

    gicht , Adv. nhd. irgendetwas, irgendwie, etwa, etwas Hw.: s. icht (1) E.: s. icht (1) L.: MndHwb 1/2, 109 (gicht), MndH…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Gicht

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    1. Die Gicht , plur. die -en, ein im Hochdeutschen veraltetes Wort von dem veralteten gihan, gehan, bekennen, gestehen, …

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gicht

    Goethe-Wörterbuch

    Gicht Arthritis, mit symptomat Befall der Extremitäten (speziell auch der Großzehe: Podagra) [ üb den Naturdichter AFürn…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gicht

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Gicht (Arthritis) , allgem. Krankheit des Körpers, entstanden aus einer Dyskrasie der Säfte, zeigt sich besonders in ein…

  6. modern
    Dialekt
    GichtPl.

    Mecklenburgisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Gicht Pl. -en f. Gicht, s. Jicht .

  7. Sprichwörter
    Gicht

    Wander (Sprichwörter)

    Gicht 1. Die Gicht ist mehr denn alles nicht. – Henisch, 1615, 13; Petri, II, 130. Das Wesen der Gicht besteht in Anhäuf…

  8. Spezial
    Gicht

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Gicht f. (-) ‹med› me ales lisöres m. , gota (gotes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gicht

378 Bildungen · 240 Erstglied · 127 Zweitglied · 11 Ableitungen

gicht‑ als Erstglied (30 von 240)

Gicht I

Idiotikon

Gicht I Band 2, Spalte 109 Gicht I 2,109

Gicht II

Idiotikon

Gicht II Band 2, Spalte 112 Gicht II 2,112

Gicht III

Idiotikon

Gicht III Band 2, Spalte 112 Gicht III 2,112

Gicht IV

Idiotikon

Gicht IV Band 2, Spalte 112 Gicht IV 2,112

Gicht V

Idiotikon

Gicht V Band 2, Spalte 113 Gicht V 2,113

Gichtring

SHW

Gicht-ring Band 2, Spalte 1351-1352

Gichtrose

SHW

Gicht-rose Band 2, Spalte 1351-1352

Gichtrübe

SHW

Gicht-rübe Band 2, Spalte 1351-1352

Gichtzettel

SHW

Gicht-zettel Band 2, Spalte 1351-1352

gichtader

DWB

gicht·ader

gichtader , f. , die angeschwollene daumenvene, vena salvatella ( Hovorka-Kronfeld vgl. volksmedizin 2, 274 ) oder die am fusz sich hinziehe…

gichtanfall

DWB

gicht·anfall

gichtanfall , m. , plötzliches erkranken an der gicht ( arthritis urica ), häufig periodisch: ich war indesz so krank an gichtanfällen, dasz…

gichtart

DWB

gich·tart

gichtart , f. : demnach hat der medicus auf die gichtart und die ursachen wohl zu sehen J. Schreyer milchcur (1694) 90 . —

gichtartig

DWB

gicht·artig

gichtartig , adj. : so müssen wir billig vor allen andern zuerst die auferbung solcher gichtartigen regungen überhaupt angeben Mich. Alberti…

Gichtaufzug

Meyers

gicht·aufzug

Gichtaufzug , Vorrichtung zum Emporschaffen von Schmelzmaterialien von der Hüttensohle bis zur Ofenmündung (Gicht). Man benutzt Handaufzüge …

gichtausbruch

DWB

gicht·ausbruch

gichtausbruch , m. : Waldstein selbst war in diesem sommer von leidlicher körperlicher beschaffenheit. die gichtausbrüche schwiegen H. Laube…

gichtbäumchen

DWB

gicht·baeumchen

gichtbäumchen , n. , ribes nigrum Pritzel-Jessen volksn. 335 ( Thüringen ); einzeln stehende mehl- oder stachelbeersträucher, von denen man …

gichtbäumlein

DWB

gicht·baeumlein

gichtbäumlein , n. : diese ( wilde Johannisbeeren ) aber ( sind ) schwartz und werden sonst gichtbäumlein genennet Chr. Lehmann hist. schaup…

gichtbalsam

DWB

gicht·balsam

gichtbalsam , m. , balsamus antiparalyticus Marperger kaufmanns-magazin (1708) 127 .

gichtbaum

DWB

gicht·baum

gichtbaum , m. , verschiedenen gattungen angehörende heilpflanze gegen gicht. der volksglauben schreibt denen besondere kraft zu, die am Joh…

gichtbeere

DWB

gicht·beere

gichtbeere , f. , ribes nigrum gichtbeere J. Wigand vera histor. de succ. (1590) 87 a ( für Ostpreuszen ); gichtbeere nennen einige die schw…

gicht als Zweitglied (30 von 127)

eggicht

KöblerMnd

*eggicht , Adj. nhd. spitzig, scharf, eckig, kantig Vw.: s. ses- Hw.: s. eggich E.: s. egge (1), icht (3)

bergicht

DWB

berg·icht

bergicht , montuosus: dem im bergichten acker die saat der kiesel erdrücket. Klopst. Mess. 15, 595 .

Bocksgicht

Wander

bocks·gicht

Bocksgicht Do könnt me scho d' Bocksgichter kriege. ( Schwaben. ) In dem Sinne: Man könnte aus der Haut fahren. Bocksgichter kriegen heisst …

bälgicht

BWB

bälgicht Band 1, Spalte 1,950f.

Bīse(n)gicht

Idiotikon

Bīse(n)gicht Band 2, Spalte 112 Bīse(n)gicht 2,112

darmgicht

DWB

darm·gicht

darmgicht , f. u. n. darmgegicht , n. ileus, coli dolor, andere ausdrücke sind darmgrimmen. darmstrenge, darmsucht, darmweh, darmwinde. item…

Ableitungen von gicht (11 von 11)

begichten

MNWB

begichten , swv. , bekennen, zugestehen.

gegicht

DWB

gegicht , n. coll. zu gicht, mhd. giht, gegihte: der âdern gegiht, artetica. Megenb. 409, 33 ; gycht oder gegichte, paralisis. voc. 1482 k 8…

Gichte

ElsWB

Gichte , Gicht [Kítə Obbruck ; Kiχt Bf. ; Pl. Kîtər Banzenh. ; Kiatər Pfast. Su. ; Kièχtər Illk. Hf. ; Kieχtər M. ; Kéχtər Horbg. Rchw. M…

ungicht

KöblerMnd

ungicht , F. nhd. gesetzwidrige Beschaffenheit, der Vorschrift nicht entsprechende Qualität E.: s. un... (1), gicht (3) L.: MndHwb 3, 2, ung…

ungichte

MNWB

ungichte , f. : minderwertige, der Vorschrift nicht entsprechende Qualität, „ disse broyke id si van der lichte efte van vnghichte [der voyd…

Ungichtung

Idiotikon

Ungichtung Band 2, Spalte 112 Ungichtung 2,112

urgicht

DWB

urgicht , f. ( n. Staub-Tobler 2, 109 ) zu ahd. irgehan, mhd. erjehen (ur- A 1). mhd. urgiht; mnd. orgicht. vgl. gicht bekenntnis, mhd. ergi…

urgichten

DWB

urgichten , v. , der u. ( s. d. c) unterwerfen: so der gefangen auf gnuogsam indicia ... gefragt und geurgicht worden, ist not, das er darin…

urgichtlich

DWB

urgichtlich , adj. , in der u. ausgesagt Fischer 6, 296 .

vergicht

DWB

vergicht , n. gicht, zusammensetzung mit dem einfachen gicht, dessen bedeutung auch der zusammensetzung verbleibt, mhd. vergihte f. und verg…

Vergichten

Campe

≠ Vergichten , v. intrs . u. trs . aussagen, gestehen. D. Vergichten. D. — ung .