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geruch

mhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

geruch m.

Bd. 5, Sp. 3747
geruch, m. odor, verstärktes ruch (s. d.), zu ahd. riohhan, rauchen, dampfen, duften, mhd. riechen, den duft von etwas empfinden. nebenform geroch, wie roch neben ruch, Schade sat. 3, 12, 22. herbarius (Straszburg 1528) 1a u. öfter, noch kölnisch Hönig 73b, mnl. gheroke Kil., nd. gerök Lauremberg 2, 350. 411. zwei andere hd. nebenformen geröuch (lieblicher geröuch von edlem gewürtz) Maaler 170d und nürnb. grouch, ruckgauisch gerouhh Schm.2 2, 21 stellen sich zu intr. rauchen 5, räuchen 3, duften. geruch hat allmälig das ältere smac, gesmac in der bedeutung 'duft, geruchssinn' aus der schriftsprache verdrängt, s. geschmack; Megenberg verwendet beide wörter nebeneinander in gleicher bedeutung, doch so, dasz ihm geruch noch das ungeläufigere ist: von dem lautern waʒʒer spricht Galiênus, daʒ man eʒ derkenne mit drein sinnen, mit dem gesiht .., mit dem versuochen, wan eʒ weder saur noch süeʒ ist ..; mit der smeckenden kraft, diu in anderr sprâch haiʒt der geruch (geruchssinn), derkennet man eʒ auch, wan eʒ hât kainen smack, den man mit der nasen prüef, noch kainen geruch. 105, 9; eʒ hât kain varb noch kainen smack noch kainen geruch, wann hiet eʒ der ainʒ, sô wær eʒ niht lauter wasser. 2. 11) die ausdünstung, der duft, den etwas von sich gibt, und den man durch die nase empfindet. 1@aa) eigentlich, im allgemeinen: deme corper (leichnam der heiligen) .., des geruch als edel sî, alse alles krûde ruche dâ, balsamen unde arômatâ. Elisab. 9426 Rieger, vgl. 1076; da roch er (Isaac) den geruch seiner kleider, und segnet jn und sprach: sihe, der geruch meines sons ist wie ein geruch des feldes, das der herr gesegnet hat. 1 Mos. 27, 27; der geruch und die krafft vom rebensaft. Garg. 24b; in die küchen zu lauffen, daselbst den geruch oder rauch der speisen aufzufangen. Abele gerichtshändel 1, 31; so vil als euch der klang hilfft von dem pfenning, so vil hilfft mich der geruch von dem braten in meinem buch (bauch). Eulensp. 80; dieses heiszt einen armen schuft auf den geruch von einem braten einladen. Immermann Münchh. (1841) 3, 156; die köch werden vom geruch satt. Aler 911a; ich bin, so bald sie mir die schüssel gleich nur weiset, von dem geruche satt. Günther 980; ein schalck kennt man bei den worten, wie ein kraut bei dem geruch. Henisch 1524; so hat man auch allzeit des jars rosen und bluomen da mit gröszerm geruch dann bei uns. Frank weltb. 201b; seines geistes garten voll guter gerüche. Rückert mak. 2, 171; krokos von süszem geruch. Voss Orpheus 920; auf, maienlüftchen, aus den blumenbeeten! ... lasz sie (Laura) deines süszen geruchs genieszen. Bürger 4a; herrliche düfte, gewaltig, strömen süszen geruch, alles belebend, umher. Göthe 1, 328; süszer und angenämer oder lieblicher geruch von edlem gewürtz und spetzerei. Maaler 170d; ein recht himmlischen unschetzbaren indianischen geruch von edelem gewürtz. Garg. 20a; das ostindische hausz (in Amsterdam), wo der geruch des gewürzes zu den mauern herausz dringt. Haller tageb. 100; saamen, dessen öl dem leder den edlen geruch giebet von den reuszischen juchten. Becher närr. weish. 49; bei dieser pestzeit ware auch dem reichen der üble geruch nicht zuwider, sondern in mainung, dasz des bocks geruch ein bequemes mittel wider das pestilentzische gifft seie, ware in manchem reichen hausz dem bock alle zimmer auszzugehen erlaubt. Abr. a S. Clara merks Wien (1687) 36; [] aber die geisbocksfelle bei dir, die riechen noch häszlicher, als dein geruch selbst. Voss Theokrit id. 5, 52; der harn (beim schurbauch d. i. scharbock, scorbut) ist dick, trüb und dunkelrot, er hat auch einen schweren geruch. Weyer arzneib. 7b; der dumpfige geruch des ortes. Wieland 27, 279; geruch eines berstenden aases. Schiller II, 52 (räuber 1, 3); ein gifftiger, ungesunder geruch. Ruland dict. 268a; böser, scharpffer, starcker, schwacher geruch. Schönsleder T 8c; saurer, säurlichter geruch. Stieler 1530. Rädlein 361b; geruch haben, verbreiten, aushauchen; geruch geben, halare Dasyp. E 5d, von sich geben Krämer 539b; eine frische rose gibt von ferne einen geruch. Henisch 1524; ob solche auch einen stinckenden geruch geben? Schuppius 783; sie (moosrosen) entglühen lieblicher, als der schwestern blühendster busch, duften süszern geruch. Klopstock od. 2, 68; die erde dampft erquickenden geruch. Göthe 9, 61; geruch empfangen Rädlein 361b; ja sogar empfande man (an dem stein) den geruch eines frischabgesottenen fisches. Abr. a S. Clara Judas 3, 186; den geruch spüren. Freytag werke 12, 207; plur. ohne umlaut selten: natürliche ursachen, welche von den naturkündigern ... aus denen unterschiedlichen geruchen, geschmacken, kräfften und würckungen der wasser genugsam errahten worden. Simpl. 2, 65, 27 Kurz. in zahlreichen zusammensetzungen: brand-, braten-, blumen-, faul-, moder-, küchen-, weingeruch u. s. w. 1@bb) dunst, feuchter hauch: ob sein stam (stumpf des abgehauenen baumes) in dem staub erstirbt, so grunet er doch wider vom geruch des wassers. Hiob 14, 9 (ad odorem aquae germinabit vulg.). 1@cc) im besondern, guter geruch, wolgeruch: der geruch deiner salben ubertrifft alle würtze, .. und deiner kleider geruch ist wie der geruch Libanon. hohel. Sal. 4, 10; ein rosen, die viel einen gröszern geruch giebt, wann sie ist bei dem stinckenden knoblauch. Abr. a S. Clara bescheidessen 451; (die luft) die in den frischen blumen wühlte, wovon sie den geruch durch diese gegend blies. Rost schäfererz. 47, schäferged. 71; es war uns als ob wir den geruch der rose und narcisse, .. des lorbers und der weinblühte auf einmal einschlürften. Wieland Luc. 4, 190; besser flöchtet ihr sie (blumen) gleich in kränze; so letzt' all des geruches duft jeden athmenden zug. Klopstock oden 2, 60; gerüche winden sich durchs glück unsichtbar wolkig ziehend. Göthe 5, 42. 1@dd) duft von räucherwerk: geruch, rauchwerck, von gewürtz, thymiama Aler 910b; allerlei guots geruchs oder geschmacks so man von liebligkeit und lustes wägen machet, odores Maaler 170d; mhd. ire diente auch adelich geruch, mirre, balsam und aloe. Haupts zeitschr. 2, 152; und weschen (ihn) mit wolriechendem wasser und bereüchen jhn mit kostlichem geruch. Frank weltbuch 199a; wa sy nit mit dem gebrenten geruch storacis entgegen kämen. 187b; er räucherte mit den stärksten gerüchen, um die sinne zu betäuben. Börne 5, 112; ironisch von üblem geruch: dem secretario wird ein starcker geruch in die cantzlei geräuchert. Simpl. 1, 1, 27, 155 Keller. 1@ee) der den göttern willkommene dampf, duft des brandopfers, κνίση bei Homer (Il. 1, 66. 8, 549 u. ö.): aus schlünden der tiefe dampft ihnen (den göttern) der athem erstickter titanen, gleich opfergerüchen, ein leichtes gewölke. Göthe 9, 78 (Iphig. 4, 5); namentlich biblisch, von dem gott wolgefälligen opfer: es ist dem herrn ein brandopffer, ein süszer geruch. 2 Mos. 29, 18. 25, vergl. der herr roch den lieblichen geruch. 1 Mos. 8, 21; das ist ein fewr zum süszen geruch dem herrn. 3 Mos. 1, 9; das von euch kam ein süszer geruch, ein angenem opffer, gotte gefällig. Philipper 4, 18; das jr ewer zeitliche güter habt geopffert, gotte selbs, zu einem süszen angenemen geruch, uber alle opfer, weirauch und thymian. Luther 6, 17b. 1@ff) daher zur bezeichnung des angenehmen, des wolgefallens: auch würde sie (die schrift 'Göthe in den miszwollenden zeugnissen der mitlebenden') einem verleger, dem gewinn von allen seiten her guten geruch bringt (dem jedweder gewinn angenehm ist), sichern vortheil gewähren. Göthe 60, 311; [] wo sie überall haben genug der menschen gunst und guten geruch. 13, 66. 1@gg) bildlich: der psalter die weil unter der banck und in solchem finsternis lag, das man nicht wol einen psalmen recht verstund, und doch so trefflichen edlen geruch von sich gab, das alle frome hertzen auch aus den unbekandten worten andacht und krafft empfunden. Luther vorrede auf den psalter bei Bindseil 7, 317; eben ein solch köstlich und heilsam ding ist umb fried und einigkeit, denn es gibt ein guten geruch von sich und macht denen, so fried nachjagen .., sehr ein guten namen ..., es gibt ein guten geruch, das ist, man reucht es weit. Mathesius Sarepta 233a; gott ... offenbaret den geruch seiner erkentnis, durch uns, an allen orten. denn wir sind gotte ein guter geruch Christi, beide unter denen die selig werden, und unter denen die verloren werden, diesen ein geruch des tods zum tode, jenen aber ein geruch des lebens zum leben. 2 Cor. 2, 14—16, im anschlusz an die biblische bedeutung des gott wolgefälligen brandopfers, s. 1, e; dein geruch ist mord. ich kann dich nicht umarmen. Schiller V, 2, 414 (don Carlos 5, 4), vgl.wenn lady Makbeth .. alle wohlgerüche Arabiens herbeiruft, den häszlichen mordgeruch zu vertilgen. III, 515; jedem thoren reucht sein wust, wie die beste pomerantze; aber, Frankreich, dein geruch schmeckt auch durch die deutsche grantze. Logau 1, 9, 84, die farbe und der geruch eines jahrhunderts. Klinger 10, 259; der ehemalige premier-minister der griechischen hospodare in der Moldau und Walachei ... muszte empfinden, ... dasz man an ihm den geruch einer abgeschiedenen fürstlichkeit kaum erträglich fand. Göthe 46, 355; der leichtsinnig trunkne grimm, die muthwillige herbigkeit, die das halb gute verfolgen, und besonders gegen den geruch von prätension wüthen, sind dir in mir zu wohl bekannt. an Lavater 127; die blühte deiner jugend streut von sich den geruch von kunst und aller tugend. P. Fleming 47; berühmter leute gedächtnis ist eine hel-gläntzende lampe, sie streuet aus und giebet von sich nicht nur einen lieblichen glantz der tugend, sondern auch einen anmuhtigen geruch der gottesfurcht. Brandt leben Taubmanns 1. ähnlich schon ahd. doctôres, die wîteno stinkent (duften) mit demo stanke (wolgeruch) bonae opiniônis. Williram 13, 6. geruch 'odor' hat sich in dieser bildlichen verwendung mit geruch 'fama, ruf' (s. d.) vermengt: der herr sehe auff euch und richte es, das jr unsern geruch habt stincken gemacht fur Pharao. 2 Mos. 5, 21. 1@hh) zur bezeichnung eines nur geringen theils, hauch, spur: die heilige schrifft, darinnen wir ubirreichlich von allen dingen geleret werden, der Aristotiles nit ein kleinsten geruch yhe empfunden hat. Luther adel L 1b; es scheinet, dasz von ihrer schamhafftigkeit nur ein geruch eines kleinen muthwillens herrühre. pers. rosenthal 5, 19; woferne nun bei dessen (des königs) natur dergleichen (das gute zu hoffen und das böse zu fürchten) nicht anzutreffen, so ist auch in seinem lande der geringste geruch der ruhe nicht. pers. baumgarten 1, 2. 22) die geruchsempfindung, der geruchssinn: mit der smeckenden kraft, diu in anderr sprâch haiʒt der geruch. Megenberg 105, 9; so viel ich dem geruch meiner nasen nach spüren und urteilen kan. Luther 8, 256b; wenn der gantze leib auge were, wo bliebe das gehöre? so er gantz das gehöre were, wo bliebe der geruch? 1 Cor. 12, 17; ein wolf hat fast einen guoten geroch der nasen, dasz er einen keiben (aas) oder ein hert schmeckt von ferren. Schade sat. u. pasqu. 3, 12, 22; der sinn des geruchs. Schönsleder T 8d; wenn man an blumen oder kräntze riecht, die zu einem begräbnisz gehören, so verliehret man den geruch. rockenphil. 2, 339 (4, 49); unter den thieren werden insonderheit die hunde wegen ihres empfindlichen geruches, vor allem aber der geier, gepriesen. Krünitz 17, 443; der materielle geschmack und der geistige geruch liegen sich einander gleichfalls eben so nahe und eben so ferne. Kant nennt den geruch einen entfernten geschmack. J. Paul vorsch. d. ästh. 2, 22. 33) Aler unterscheidet zwischen dem masc. geruch 'duft' und dem neutr. gerüch, der sinn, odoratus, das gerüch des sinns, odoratio, die lüsten des gerüchs, odorationum voluptates, er hat ein starck gerüch wie ein hund. 911a.
11831 Zeichen · 218 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    geruchstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    ge-ruch stm. geruch Elis. 1076. 9426. Hpt. 2, 152 ; bildl. ruf, der von eelichem stamme, êrbern wesen und gutem geruche …

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gerúch

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Gerúch , des -es, plur. die Gerǘche, von dem Zeitworte riechen. 1. Subjective, das sinnliche Vermögen zu riechen, un…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geruch

    Goethe-Wörterbuch

    Geruch 1 als Wahrnehmungsfähigkeit, Vermögen a Geruchssinn daß dergleichen [ gefüllte ] Blumen sowohl für’s Auge an Schö…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geruch

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Geruch (olfactus) . Der Sitz des G.sinns ist die Schleimhaut der Nase, in welcher sich der im Gehirn entspringende Riech…

  5. modern
    Dialekt
    Geruchm.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Wossidia Geruch Ruch m. Geruch; beim Betreten des Kruges sagt man: ick will ierst eenen nähmen, dat wi eenschen Geruch k…

  6. Sprichwörter
    Geruch

    Wander (Sprichwörter)

    Geruch 1. Am geruch erkennt man die blumen. – Lehmann, 917, 16. 2. Am Geruch erkennt man Kräuter, am Geschwätze Bärenhäu…

  7. Spezial
    Geruch

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|ruch m. (-[e]s, Gerüche) 1 (mit dem Geruchsorgan wahrnehmbare Ausdünstung) tof (tofs) m. 2 (Duft) parföm (-s) m. , od…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geruch

176 Bildungen · 36 Erstglied · 140 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von geruch

ge- + ruch

geruch leitet sich vom Lemma ruch ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von geruch 2 Komponenten

ger+uch

geruch setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

geruch‑ als Erstglied (30 von 36)

geruchartig

DWB

geruch·artig

geruchartig , adj. auf dem geruchssinn beruhend, von ihm herstammend: bei manchen ( thier- )gattungen gehen die stirnhöhlen weit herauf, um …

geruchen

DWB

geruchen , s. DWB geruhen .

gerûchet

Lexer

ge-rûchet part. s. riuhen.

gerucheze

KöblerMhd

gerucheze , st. F. nhd. Gerücht ÜG.: lat. fama Gl Q.: Gl (15. Jh.?) E.: s. gerucht W.: DW- L.: LexerHW 1, 888 (geruchze)

geruchfläschchen

DWB

geruch·flaeschchen

geruchfläschchen , n. wie riechfläschchen, schraubenfläschchen von gold, silber, krystall, porzellan oder geschliffenem glase mit spirituöse…

geruchküszlein

DWB

geruchküszlein , n. kleines kissen mit wolgeruch erfüllt. ebenda.

geruchlebig

DWB

geruch·lebig

geruchlebig , adj. vom geruch lebend: geruchlebige leilachoren, geile Satyri und geiszmänlin. Garg. 18 a (19 Sch. ).

geruchlos

DWB

geruch·los

geruchlos , adj. 1 1) inodorus dict. Genf 1695 138 a : geruchlose dinge. Ludwig 748 ; geruchlose blüte. Klopstock bei Campe; die samen ( der…

geruchquaste

DWB

geruch·quaste

geruchquaste , f. kleines büschel von wolriechenden kräutern: der kleine spahn, den der kleine bruder zugeschnitzt und den er der schwester …

geruchseife

DWB

geruch·seife

geruchseife , f. wolriechende seife: vilerlai wolschmeckende ( wolriechende ) wasser, desgleichen ambron, bisamknöpf, geruchsaifen. Fischart…

Geruchsinn

GWB

geruch·sinn

Geruchsinn GWB N13,229,17 Ausz aus d’Alton,SkelNagetiere Syn GWB Geruch Caroline Vollmann C. V.

geruchsmangel

DWB

geruch·s·mangel

geruchsmangel , m. mangel an geruchsvermögen Falke thierarzneikunde 1, 334 b ; geruchmangel, geruchlosigkeit Campe.

Gerúchsnêrve

Adelung

geruch·s·nerve

Der Gerúchsnêrve , des -n, plur. die -n, Nerven, welche aus dem Gehirne durch die Löcher des siebförmigen Beines gehen und sich in den Häute…

Geruchsorgan

GWB

geruch·s·organ

Geruchsorgan Ossa nasi .. Ossa frontis .. erzeugen [ wir ] den oberen Rand der Augenhöhlen, die Räume für die G-e GWB N8,26,17 VglAnatomie V…

geruchstheilchen

DWB

geruch·s·theilchen

geruchstheilchen , n. theilchen des ausströmenden duftes: nichts ist mehr zu bewundern, als die ganz unglaubliche feinheit der geruchstheilc…

geruchswerkzeug

DWB

geruch·s·werkzeug

geruchswerkzeug , n. , gewöhnlich im plur. geruchswerkzeuge, die organe des körpers, welche zur empfindung des geruchs notwendig sind Campe.

geruch als Zweitglied (30 von 140)

Übelgeruch

Campe

○ Der Übelgeruch , — es, Mz. — gerüche , ein übler Geruch. S. Übel 1). »Ein jubilirter (in Ruhestand versetzter) Fähndrich — war der erste, …

Wohlgeruch

RDWB1

Wohlgeruch m (Lakune) (приятный) аромат

ALKOHOLGERUCH

DWB2

alkohol·geruch

DWB2 ALKOHOLGERUCH m. DWB2 zu alkohol 2 b: DWB2 1852 das destillat hatte einen deutlichen alkoholsgeruch Huss, alkoholskrankheit 559 B. 1931…

Ambrageruch

GWB

ambra·geruch

Ambrageruch einen Begriff von der orientalischen Poesie .. aus dem fernen Orient einige Unterhaltung .. mir scheint es, als wenn die Luft do…

Ameisengeruch

Campe

ameisen·geruch

Der Ameisengeruch , des — s, o. Mz. der scharfe, säuerliche Geruch, der aus dem Ameisenhaufen steigt, wenn man ihn aufrührt, oder den man sp…

Anisgeruch

Campe

anis·geruch

Der Anisgeruch , des — es, o. Mz. der Geruch, welcher dem Anis eigenthümlich ist, und ein demselben ähnlicher Geruch.

ARMELEUTEGERUCH

DWB2

armeleute·geruch

DWB2 ARMELEUTEGERUCH m. DWB2 älter vereinzelt armerleutegeruch. zu arm adj. 2 b u. 3. bei mittellosen, sozial schwachen menschen herrschende…

Arzeneigeruch

Campe

arzenei·geruch

Der Arzeneigeruch , des — es, Mz. die — rüche, ein starker Geruch, dem ähnlich, welchen man schon spürt, wenn man in einen Arzenei laden tri…

Biergeruch

GWB

bier·geruch

Biergeruch [ betr mikroskop Untersuchungen 1786 ] K. Sp. v. [Keine Spur von] Leben [ in der Bierinfusion ]. saurer B. Gallertartige Bläsgen …

bisemgeruch

DWB

bisem·geruch

bisemgeruch , m. der liebliche biesengeruch wird vom gestank des knoblauchs überwältiget. pers. rosenth. 8, 74.

blumengeruch

DWB

blumen·geruch

blumengeruch , m. blumenduft: drum führe Helios mich, der nur von blumengerüchen umschwebt Pomonen besucht, schnell durch den nebel der küch…

Blumenwürzgeruch

GWB

blumen·wuerzgeruch

Blumenwürzgeruch kräftiger, würziger Blütenduft Sogleich umsäuselt Abendwindeskühle, | Umhaucht euch Blumen-Würzgeruch und Duft GWB 1,7 Zuei…

Blutgeruch

GWB

blut·geruch

Blutgeruch als todverkündendes, nur übersinnl wahrnehmbares Zeichen [ Alba zu sich üb einreitenden Egm: ] Er ist es! Egmont! — Trug dich dei…

bratgeruch

DWB2

brat·geruch

bratgeruch , bratengeruch m .: 1716 Ludwig t.‐engl. lex. 352. 1998 frankf. rundschau (19.2.), IdS‐arch.

chlorgeruch

DWB2

chlor·geruch

chlorgeruch m .: ⟨1869⟩ Heyse [1924] I 5,201. 2014 zeit (16.10.), DWDS-arch.

Dodengeruch

MeckWB

doden·geruch

Wossidia Dodengeruch m. Totengeruch: früher wir hier 'n reinen Dodengeruch (war hier kein Leben und Treiben) Beckm. Wohrs. 7; s. MeckWB Dod'…

Dod'sgeruch

MeckWB

dod·s·geruch

Wossidia Dod'sgeruch m. Todesgeruch: dor wir Dod'sgeruch von großer Stille und Einsamkeit Ro Rostock@Dierhagen Dierh ; ähnl. Reut. 2, 33; 42…

ekelgeruch

DWB

ekel·geruch

ekelgeruch , m. odor foedus: wenn sie ekelgeruch auf das rauchfasz streute, hätte sie die zihim und ohim damit aus der wüste forträuchern kö…