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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Genug

Bd. 1, Sp. 1553
Genug 1. Besser genug, als zu viel. Das Wörtlein »genug« steht nicht im Wörterbuch eines Reichen. Frz.: Assez vaut un festin. 2. Bu alles genunk es, do hesst me'1 mit Flâes2 ei, an mit Wârk3 brönnt me' ô4. (Meiningen.) – Frommann, II, 415, 138. 1) Heizt man. 2) Flachs. 3) Werch. 4) Zündet man an. 3. Der hat gnug, der mit wenig gesettigt ist. – Lehmann, 444, 2. Frz.: Assez a qui se contente. (Bohn I, 5.) It.: Assai ha, chi di poco si contenta. Ung.: Sok van annak, a ki többet nem kiván. (Gaal.) 4. Der hat gnug, der sich benügen lässt. – Guttenstein, I, 31; Eyering, I, 475. 5. Der thut genug, der thut, was er kann. Frz.: Assez fait, qui fait ce qu'il peut. (Kritzinger, 40a.) 6. Der thut gnug, der gehet vnd widerkehret. – Henisch, 1500. 7. Es hat jhm keiner selbst gnug. – Henisch, 1500, 31; Petri, II, 250. n.: Ingen er sig selv nok; den eene haver altid den anden behov. (Prov. dan., 429.) 8. Es hat niemand gnug, ohn der jhm gnügen lasst. – Henisch, 1500, 32; Petri, II, 260. 9. Es ist bald genug, wenn's wohl will. – Kirchhofer, 138. 10. Es ist genug, dass man die Säue isst, sollte man auch ihre Speise essen, so würde einer gar zur Sau. 11. Es ist gnug, so man sich genügen lesst. – Franck, I, 54a; Körte, 2023; Simrock, 3406. 12. Es ist gnug, was man vmbsonst gibt. – Lehmann, 290, 42. n.: Det er nok den man giver bort tages. (Prov. dan., 239.) 13. Es ist nicht gnug, dass einer Satteln vnd reuten kan. – Lehmann, 348, 10. 14. Es ist nit genug, das gut wissen. – Gruter, I, 36. 15. Es ist nit genug, das man vntersetze, man muss auch mit ehren aussführen. – Henisch, 1500, 37. 16. Es ist nit genug, dass du fromm seyest, du werdest dann auch darfür gehalten. – Henisch, 1500, 35. 17. Es ist nit gnug, dass ein feind frieden bewilligt, wenn er nicht sein feindlich gemüth verbessert. – Lehmann, 214, 41. 18. Genuag hoab'n braucht loapen. (Unterinnthal.) – Frommann, VI, 36, 68. 19. Genug, ein Narr im Hause. Schon im 15. Jahrhundert gab es in Polen an den Höfen eine Menge Narren, im 16. Jahrhundert hielt man sie aber für so nothwendig zur Kurzweil, wie einen Arzt zur Krankheit. (Wurzbach I, 12.) 20. Genug geht viel in einen Sack. – Körte, 2022; Simrock, 3411; Braun, I, 729. Holl.: Ghenoechs gaet vele in den sac. Lat.: O concordemus et erit satis id quod habemus. (Fallersleben, 359.) 21. Genug, genug, sagte Lips, als der Scharfrichter anfing. Holl.: Ik heb al genoeg, zei Joost de Plug op het schavot, en de beul was pas begonnen. (Harrebomée, I, 51.) 22. Genug haben ist mehr als viel haben. – Simrock, 3403. Engl.: Enough is a good as a feast. (Bohn II, 90; Gaal, 675.) Frz.: Assez il y a, si trop n'y a. (Bohn II, 90; Gaal, 675.) Ung.: Jobb az elég, mint a sok. (Gaal, 675.) 23. Genug haben ist steter Festtag. Holl.: Genoeg is even zoo goed als een feest. (Harrebomée, I, 229; Bohn I, 319.) 24. Genug hat der, der sich genügen lässt. Die Nachtigall lebt nicht vom goldenen Käfig, sagen die Russen. Und die Neugriechen: Was hilft's, ein goldenes Becken haben, um Blut hineinzuspucken. (Reinsberg II, 115.) Mhd.: Der hât genuoc. n.: Nok er en stor rigdom. (Bohn I, 393.) Lat.: Divitiae grandes homini sunt, vivere parce aequo animo. (Suiret.) (Philippi, I, 423.) – Quaestus maximus pietas cum sufficientia. 25. Genug ist besser als zu viel. – Steiger, 105; Simrock, 3402; Eiselein, 226; Körte, 2021; Braun, I, 728. Mhd.: Genuoc ist bezzer dan ze vil. ( Freidank.) (Zingerle, 50.) – Genuog ist besser als ze vil, wenn man es recht merken will. (Eiselein, 226.) Frz.: Assez n'y a, ai trop n'y a. (Leroux, II, 175.) – Mieux vaut assez que trop. (Leroux, II, 261; Bohn I, 38.) Holl.: Genoeg is meer dan overvloed. (Harrebomée, I, 229.) 26. Genug ist ein schöner Sold. 27. Genug ist genug, hat der Geiger gegeigt. – Kirchhofer, 229; Simrock, 3407; Körte, 2024 u. 2493; Braun, I, 730. Ein jeder lasse sich begnügen. 28. Genug ist genug, zu viel ist böses Spiel. It.: Assai basta, e troppo guasta. (Bohn I, 73.) 29. Genug ist über einen Sack voll. – Eiselein, 226; Körte, 2022; Simrock, 3412; Siebenkees, 286; Gaal, 675; Bohn I, 149. Wider die Ungenügsamen. 30. Genug macht vnruh. – Henisch, 1500, 39; Körte, 2025; Simrock, 3408; Braun, I, 731. 31. Ich habe genug gekriegt, sagte der Junge, als er aus der Kirmes nach Hause kam und blaue Augen und eine Beule mitbrachte. Holl.: Ik heb volop gehad, zei de jongen tegen zijn vaâr, en hij kwam met twee blaauwe oogen en een' dikken neus t' huis. (Harrebomée, I, 343.) 32. Ich habe genug, wie die Mönche von Lübeck. – Klosterspiegel, 46, 16. Diese erhielten nämlich bei der Pest im Jahre 1438 so viel Messgelder, dass sie dieselben nicht mehr abnehmen konnten und die Leute sie über die Mauer hineinwarfen. 33. Jeder hat genug für sich zu thun. 34. Man findet keynen der yederman genug kan thun. – Tappius, 209a. 35. Man hat genug an Einem Gott, mit Einem Freund wird man zu Spott. 36. Man hat genug an Gottes Wort, wenn mans nur recht lernen wil. – Petri, I, 71. 37. Man kann nicht allen genug thun. 38. Niemand hat an jm selbs gnug. – Franck, I, 125a; Henisch, 1500. Mhd.: Won der weis gesprochen hât: niemant ist im selber genuog in seiner sach mit rechtem fuog. (Ring.) (Zingerle, 195.) Frz.: Nul, tant soit fort et vigoureux, ne peut à soy souffire seus. (Leroux, II, 271.) 39. Nu genôg, Antrien, kâk Kohl. (Ostfries.) – Hauskalender, IV. 40. Nur der hat genug, wer sich's genug sein lässt. – Sailer, 240. Frz.: Assez y a, si trop y a. 41. Was man genug hat, dess ist man satt, sagte der Bauer, da war er drei Tage verheirathet. 42. Wass mann gnug hat, dessen hat man satt. – Lehmann, 348, 1; Eiselein, 226; Simrock, 3409. Böhm.: Ćeho sám dosti máš, teho u jiného hledáš. (Čelakovský, 372.) 43. Wenn ieder gnug hett, so geb es keine Dieb. – Lehmann, 120, 12. 44. Wenn's genug ist, einen nur zu verklagen, dann ist niemand unschuldig. – Schamelius, 26, 7. Lat.: Si accusasse sufficit, quis innocens erit? (Schamelius, 26, 7.) 45. Wer genug gethan, der hat gut (recht) gethan. Mhd.: Swer genuog tuot, der tuot bas. (Reim. Zw.) (Eiselein, 226.) 46. Wer genug hat, dem fehlt nichts. Frz.: A qui veut assez rien ne faut. (Leroux, II, 166.) 47. Wer nie genug hat, ist immer arm. Engl.: They need much, whom nothing will content. Frz.: Qui n'a suffisance, n'a rien. (Cahier, 1669.) Lat.: Semper inops, quicunque cupit. (Claudianus.) (Binder II, 3068; Kruse, 1028.) 48. Wo genug ist, da darf eine Sau geuden. – Kirchhofer, 296. 49. Wo genug ist, da mestet man sich. – Henisch, 1500, 55; Petri, II, 804. 50. Wo gnug ist, che ne Sau kochen. (Luzern.) 51. A hôt'sen genunk, as wenn a's mit Leffeln gefrassen hätte. (Schles.) – Frommann, III, 417, 634. 52. Das ist kaum genug für seinen hohlen Zahn. Von einem guten Trinker. 53. Dem ist gnug, was er mag han. – Franck, I, 54b. 54. Es gibt genug, weil einer lebt. – Agricola I, 439. Ein unehrliches Gewerbe; der Dieb hat, bis er gehängt wird; das gestohlene Gut wird weggenommen. Wer etwas ehrlich erworben, hinterlässt es den Seinen. 55. Es ist genug für einen hohlen Zahn. Scherz- oder spottweise von sehr kleinen Portionen. 56. Es ist gnug auff drei tag. – Franck, I, 54b. 57. Es ist ihm einmal genug worden. – Kirchhofer, 152; Eiselein, 226. Von einem Geizigen, der gestorben ist. 58. Genug haben, bis die Stadt Bern bezahlt. (Schweiz.) – Kirchhofer, 60. Hergenommen von den ungeheuern Schulden Berns, in die es durch Kriege am Ende des 14. Jahrhunderts gekommen war; Schulden, die so gross waren, dass niemand der Stadt mehr leihen wollte, weil man meinte, die Schuld werde nie getilgt werden. Viele sprachen den Wunsch aus: Ich wollte weiter nichts begehren, wenn ich nur so lange zu leben hätte, bis die Stadt Bern ihre Schulden bezahlt hätte, was zur Entstehung der obigen sprichwörtlichen Redensart Veranlassung gab, die aber bald ihre Bedeutung verlor, da die Bürger Berns solche Opfer brachten, dass wider Erwarten die Schuld früh genug getilgt ward. 59. Hi hâ'r naagh fân. (Amrum.) – Haupt, VIII, 360, 156. Er hat genug davon. Um zu sagen, dass jemand etwas Unangenehmes in hohem Grade erfahren habe, wofür die Nordfriesen auch noch folgende, an ihrem Orte mundartlich aufgeführten Redensarten haben: Ihm ist der Bart abgenommen, die Haut abgezogen, das Fell über die Ohren gezogen. Er hat seine Prügel bekommen. Er ist dagewesen. Er ist auf die Finger geklopft. 60. Ich hab' so genug als der Hund, der zu viel Zieger gefressen. – Kirchhofer, 282. 61. Ist dir's nit genug, stell dir e Stecken dabei. – Tendlau, 80 u. 525. Um jemand, dem eine gereichte Gabe nicht genügt, barsch abzuweisen. (S. Zufrieden.) [Zusätze und Ergänzungen] 62. Es ist besser genug, denn alzit (allzu) vil, wann zu vil ist vngesunt. – Hoffmann, 87, 18. 63. Es ist nicht genug, dass das Haus voll Unglück ist, es steht auch noch ein Wagen voll vor der Hausthür. – Simrock, 10671. 64. G'nuag kriegt nie g'nuag. (Würtemberg.) 65. Wenn du genug hast, so lass die Krippe für deine Dienstboten und dein Vieh nimmer leer werden, sonst beissen die Schweine am Troge. Altfries.: Heest nogh, da let do krebb (fua, Tiinsten en Tjug) nimmer leddig und fuar est idders, da bilt de swin bi de Trog. (Hansen, 10.) 66. Wo gnuag ist, brennt mer mit Flachs ein. – Nefflen, 469. Wo Ueberfluss ist, da verschwendet man, wie wenn man Flachs zum Anzünden des Feuers verwendete. 67. Noch lange nicht genug, sagt Bismarck. Diese Redensart ist in der Altmark, wie Hesekiel's Buch vom Grafen Bismarck (S. 90) berichtet, seit alter Zeit mit dem Namen Bismarck fest verbunden. (Vgl. auch: G. Schwetschke, Bismarckias, Halle 1878, S. 134.)
9648 Zeichen · 333 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Genug

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Genug , adj. et adv. welches in doppelter Gestalt üblich ist. 1) Als ein eigentliches Adverbium oder Umstandswort, dieje…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    genug

    Goethe-Wörterbuch

    genug öfter metrisch bedingt u in Br (bes der Frühzeit) ‘gnug’ (‘g’nug’); mehrf (zT reimbedingt) in der vor allem md For…

  3. modern
    Dialekt
    genugAdv.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    genug , genung Adv. : wie schd., genung (gənuŋg) [weithin herrschend], (gənūŋg) [ HB-Neualth ], genong (gənoŋg) [ HB-Kir…

  4. Sprichwörter
    Genug

    Wander (Sprichwörter)

    Genug 1. Besser genug, als zu viel. Das Wörtlein »genug« steht nicht im Wörterbuch eines Reichen. Frz. : Assez vaut un f…

  5. Spezial
    genug

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ge|nug I adv. (ausreichend, befriedigend) assá, sufiziënt, sufizientamënter II interj. basta! ▬ genug davon! basta!; ara…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit genug

31 Bildungen · 19 Erstglied · 11 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von genug

ge- + nugen

genug leitet sich vom Lemma nugen ab mit Präfix ge-, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

genug‑ als Erstglied (19 von 19)

genugan

KöblerAe

genugan , Prät.-Präs. nhd. genügen Hw.: s. ganeah E.: germ. *ganah, Prät.-Präs., genügt; s. idg. *enek̑-, *nek̑-, *enk̑-, *n̥k̑-, *h₁nek̑-, …

genugbeschehung

DWB

genugbeschehung , f. befriedigung: ir werd gar bald sehen die gnugbeschehung und satisfaction deren, so euch das unrecht und gewalt gethan. …

genugsam

DWB

genug·sam

genugsam , verstärktes genug, schon mhd. einzeln für das gewöhnliche genuhtsam, das da abkommt, von fülle und überflusz ( s. DWB genucht ). …

genugsame,

FWB

1. ›Genügen, Zufriedenheit‹.; 2. ›Fülle, Überfluss, Reichtum, ausreichende Menge‹.

genugsamkeit

DWB

genugsam·keit

genugsamkeit , f. 1 1) genüge, auch fülle ( s. DWB genüge 2, c ): und ( gott ) uns alle gnade und genuchsamkeit verlychen wil durch das mitt…

genugsamkeit,

FWB

1. ›hinreichender Vorrat, Fülle, Überfluss‹.; 2. ›Genügsamkeit, Enthaltsamkeit‹.

genugsamklar

GWB

genugsam·klar

genugsam-klar durch einen genugsam-klaren, ausführlichen Bericht [ üb ein hervorragendes Kunstwerk ] GWB B34,135,16 Maria Paulowna 19.2.21 S…

genugsamlich

DWB

genugsam·lich

genugsamlich , adv. zu genugsam, mhd. genuocsamlîche ( Lexer 1, 866 ): er hat genugsamlich gefochten. fastn. sp. 389, 31 ; das ich mit meine…

genugthätig

DWB

genug·thaetig

genugthätig , gleich und neben genugthuend: an stat der vergebenen oder nachgelassenen gnugthetigen pein oder strafe setzt der ablasz die ge…

genugthuend

DWB

genugthuend , befriedigend, satisfaisant: die genugthuende pein Christi. Luther 1, 14 b , s. das vorige; einen genugthuenden bericht. Wielan…

genugthuer

DWB

genug·thuer

genugthuer , m. einer der genugthun übt: die menschlichen gnugthuer. Luther evang. von ostern s 5 a .

genugthun

DWB

genug·thun

genugthun für genug thun, das doch vorherrschend blieb ( s. DWB genug 4, b ), schon im 16. jh., wie bei Maaler 188 c , gnuogthuon, er schrei…

genugthuung

DWB

genugthuung , f. satisfactio, anfangs auch eigner weise genugtunung Dief. nov. gl. 327 b , genugthunung Melber x 4 b , um thun darin deutlic…

genugtuend

GWB

genugtuend -th- 1 angemessen, adäquat [ betr G-s korrigierende Redaktion des Epos ‘Die Schwestern von Lesbos’ Avlmhoffs ] Das Verhältniß [ z…

genugtun

Pfeifer_etym

genug·tun

genug ‘ausreichend, in notwendiger Menge, zufriedenstellendem Maße vorhanden’ (in der Funktion eines Substantivs ‘ausreichende Menge’), iron…

genugtun,

FWB

1. ›einer Bitte nachkommen, jm. Genüge tun, entsprechen; Genugtuung leisten‹.; 2. ›Buße tun; für jn. büßen und ihn dadurch rechtfertigen (vo…

Genugtuung

Pfeifer_etym

genug ‘ausreichend, in notwendiger Menge, zufriedenstellendem Maße vorhanden’ (in der Funktion eines Substantivs ‘ausreichende Menge’), iron…

genug als Zweitglied (11 von 11)

Übergenug

Campe

Übergenug , adv . mehr als genug, überflüssig. (R.)

allgenug

DWB

all·genug

allgenug , verstärktes genug: becher, allgenug für götterzungen. Bürger 76 a .

bodengenug

DWB

boden·genug

bodengenug , adv. affatim, übergenug: des han ich iezund bodengnuog. fastn. sp. 842, 28 .

gutgenug

DWB

gut·genug

gutgenug , m. , mundartlich obd. gebildete zusammenrückung von gut genug ' das noch zu etwas taugliche ' ( s. DWB gut I A 2 c β ), meist hal…

Habegenug

Wander

habe·genug

Habegenug Der Habegenug ist ein reicher Mann. Böhm. : Snáze jest nemíti nemĕvšímu, neż pozbyvšímu. ( Čelakovsky, 58. ) Poln. : Lżéj niemieć …

Niegenug

Wander

nie·genug

Niegenug Er ist e Niegnueg. – Sutermeister, 63. Von einem, der kein Mass zu finden weiss, auch im Genuss. In diesem Sinne finden sich a.a.O.…

selbstgenug

DWB

selbst·genug

selbstgenug , adj. : dem einen staate, der sich glaubte selbstgenug abschlieszen zu können, lernte man seine richtigere stellung zuzuerkenne…

übergenug

DWB

ueber·genug

übergenug , adj. und adv. abundantly, plentifully überflüssig Hilpert (1845) 638 a ; was aber dieses wörtlein 'eitel' ... heisse, geben uns …

ungenug

DWB

ungenug , adj. , nicht genug: nun weist du doch wol, das eynem liebenden hertzen ungenuog ist alles, das sein eynigk lieb nit selber ist d. …

vollgenug

DWB

voll·genug

vollgenug , adv. , ganz und gar, durchaus genug: und deine kraft ist mir zu helfen vollgenug Droysen Äschylus (1841) 164 ; nachdem er seine …

Zeitgenug

PfWB

zeit·genug

Zeit-genug m. : ' bequemer, träger Mensch '. SprW.: De Gutgenungk ( Gutgenug ) un de Zeitgenungk sinn zwää schlimme Kumerade [ LU-Opp ].

Ableitungen von genug (1 von 1)

ungenug

DWB

ungenug , adj. , nicht genug: nun weist du doch wol, das eynem liebenden hertzen ungenuog ist alles, das sein eynigk lieb nit selber ist d. …