Eintrag · Wander (Sprichwörter)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschGenīe
Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege
Das Genīe , (sprich Schenīe, zweysylbig) des -s, (sprich Schenīes, dreysylbig) plur. die -s, (sprich Schenies, zweysylbi…
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18./19. Jh.
Goethe-ZeitGenie
Goethe-Wörterbuch
Genie vereinzelt mask ( AADuW2,523 GWB 42 1 ,196,16 Carlyle,Schiller ) — Mit über 350 Belegen annähernd gleich stark bel…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Genie
Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg
Genie (franz., spr. schenī, v. lat. genius ) bezeichnet (im abstrakten Sinne) den höchsten Grad allgemeiner oder speziel…
- modern
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SprichwörterGenie
Wander (Sprichwörter)
Genie 1. Das Genie braucht keinen Adelsbrief. Clemens XIV. sagte: »Das Genie bedarf keines Adelsbriefs und die Tugend is…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit genie
131 Bildungen · 96 Erstglied · 33 Zweitglied · 2 Ableitungen
Ableitung von genie
ge- + nie
genie leitet sich vom Lemma nie ab mit Präfix ge-.
genie‑ als Erstglied (30 von 96)
Geniebataillon
Meyers
Geniebataillon , s. Frankreich , Italien (Heerwesen).
genieblitz
DWB
genieblick , genieblitz , m. genialer geistesblitz oder blick: wenn philosophische weniger als schöne geister gern mit sentenzen, genieblick…
geniecorps
DWB
geniecorps , n. s. unter genie 13, b.
Geniedirektoren
Meyers
Geniedirektoren , in Österreich, Frankreich etc. soviel wie Ingenieuroffiziere vom Platz; Geniedirektion , die von ihnen geleitete Festungsb…
geniedrang
DWB
geniedrang , m. genialer geistesdrang: als Berlichingen, Werther etc. noch neu waren, nahm jeder junge mensch, der geniedrang fühlte oder vi…
Génie du christianisme
Meyers
Génie du christianisme , Hauptwerk des Vicomte de Chateaubriand (s. d.).
geniefieber
DWB
geniefieber , n. geniedrang als fieber: aber das leidige geniefieber, es ist schlimmer als das dreitägige! wenns einen ergriff, so bekam er …
Geniefurz
Wander
Geniefurz Das ist ein Geniefurz. Aus Schwaben ohne Beispiele der Anwendung; wol ohne Zweifel vom Volkswitz in der Periode des Geniewesens (h…
Geniegeographen
Meyers
Geniegeographen , s. Ingenieurgeographen .
geniegeschrei
DWB
geniegeschrei , n. schreiendes gerede von genie: doch jedes ding hat seine zeit, so auch die genies und das geniegeschrei. das. 120.
Geniekomitee
Meyers
Geniekomitee , s. Ingenieurkomitee .
Geniekorps
Meyers
Geniekorps , s. Ingenieurwesen .
geniemäszig
DWB
geniemäszig , genialisch: der modeton einer geniemäszigen freiheit im denken. Kant 2, 33 ( vgl. unter genie 12, d, γ ); als adv.: will nicht…
geniemann
DWB
geniemann , m. als spottname bei Kant, aus dem gebrauch der zeit: ein schlag von ihnen, geniemänner (besser genieaffen) genannt. anthrop. s.…
Geniemißbrauch
GWB
Geniemißbrauch für den inflationären Gebrauch des Wortes ‘Genie’ im Zuge des aufkommenden Geniekultes in den 70er Jahren (zur Sache vgl Geni…
Genieoffizier
Meyers
Genieoffizier , s. Genie und Ingenieurwesen .
Geniepark
Meyers
Geniepark , soviel wie Ingenieur-Belagerungspark, s. Belagerungspark .
genieperiode
DWB
genieperiode , f. : eine der lächerlichsten genieperioden war die bergmännische in Weimar, als die bergwerke in Ilmenau wieder gangbar gemac…
Genieprodukt
GWB
Genieprodukt -ct idVbdg ‘rhapsodische G-e’ für die im kollektiven Gedächtnis des Volkes aufbewahrten, von Rhapsoden bereits phantasievoll an…
geniereich
GWB
geniereich über viel Geschicklichkeit, Begabung, Genie verfügend, auch ‘genie- und talentreich’ Vignola ist ein sehr angenehmer und g-er Bau…
geniereise
DWB
geniereise , f. : wenn einer zu fusze, ohne recht zu wissen warum und wohin, in die welt lief, so hiesz diesz eine geniereise. Göthe 48, 149…
genieren
Pfeifer_etym
genieren Vb. ‘stören, belästigen’, meist reflexiv ‘sich unsicher fühlen, gehemmt sein, sich schämen’, Entlehnung (18. Jh.) aus gleichbed. fr…
geniert
GWB
geniert als Adj in verfestigter Bed: verlegen, eingeschüchtert Melusine | Schrecken Apprehension Wiedersehen Genirt GWB 25 2 ,273,9 Wj Schem…
genies,
FWB
1. ›das Genießen, der Genuss, die Freude, Ergötzung‹.; 2. ›Nutzung, Benutzung, Nutznießung, Vorteil, Gewinn, Nutzen‹.
Genieschulen
Meyers
Genieschulen , soviel wie Ingenieurschulen.
genieschwindel
DWB
genieschwindel , m. schwindelndes, taumelndes gebaren der genies: freilich gukt ( beim maler Müller ) auch hier und dort ein wenig genieschw…
Geniese
Campe
Х Das Geniese , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).
genieseuche
DWB
genieseuche , f. das geniewesen als krankheit, seuche, welche eine zeit ergriffen hat: vielleicht hätte die leidige genieseuche in Deutschla…
Geniesnase
GWB
* Geniesnase als äußeres Kennzeichen geniehaft-großen Wesens [ mBez auf die Geburt der Prinzessin Louise Auguste Amalie ] ein großes, schöne…
geniesprache
DWB
geniesprache , f. sprache wie sie genies führen: schon ist es miszlich, die geniesprache in der philosophie des lebens gültig machen zu woll…
‑genie als Zweitglied (30 von 33)
aftergenie
DWB2
aftergenie n. : 1784 Wieland I 14,413 ak. 1835 Hebbel III 1,38 W.;
allerweltgenie
DWB2
allerweltgenie , allerweltsgenie n. ;
ALLERWELT(S)GENIE
DWB2
DWB2 ALLERWELT(S)GENIE n. DWB2 (allerwelts- 4), abschätzig-iron.: DWB2 1847 man läßt sich .. von vornehmen geistern, von den philosophen und…
darstellergenie
DWB2
darstellergenie n. : 1935 Abendroth Pfitzner 182.
dichtergenie
DWB2
dichtergenie n. 1.
dranggenie
DWB2
dranggenie n. : 1803/4 A. W. Schlegel vorlesungen litt. 3,84 DLD. 1926 Ehrenstein menschen 70.
Eugenie
GWB
Eugenie auch -ia sprechender Figurenname (‘die Wohlgeborene’) zur Kennzeichnung von hoher Abkunft, edler Gesinnung 1 für die (außereheliche)…
gaunergenie
DWB
gaunergenie , n. genie in der gaunerkunst.
grenzgenie
DWB
grenzgenie , f. , so nennt Jean Paul das empfangende oder passive genie: ist der talentmensch der künstlerische schauspieler und froh nachha…
groszgenie
DWB
groszgenie , n. : Chopin trat nicht mit einer orchesterarmee auf, wie groszgenies thun R. Schumann 1, 279 ; die schmierer geil gewürzten büh…
Histogenie
Herder
Histogenie , griech.-deutsch, die Bildung der organ. Gewebe; Histographie , die Beschreibung derselben, Histologie , die Lehre von denselben…
höllengenie
DWB
höllengenie , n. : Mephistopheles, das höllengenie, lacht. Fr. Müller 2, 10 .
Iphigenie
GWB
Iphigenie öfter latinisierend -nia; AkkSg auch -ien 1 Titelfigur in (den verschiedenen Fassungen von) Goethes Drama ‘I. auf Tauris’ a als Pr…
kneipgenie
DWB
kneipgenie , n. zu kneipen 4, ein hauptkneiper, der das kneipen genial versteht, scherzhaft, vgl. das vorige.
kraftgenie
DWB
kraftgenie , n. verstärktes 'genie' ( s. unter kraftgeist), geist von genialer kraft, genie das sich urkräftig äuszert, bald nach seinem auf…
künstlergenie
DWB
künstlergenie , n. dasselbe: nur die art, keine besondere gattung, zu malen, das ist hohes künstlergenie. Sturz (1786) 2, 139 .
kunstgenie
DWB
kunstgenie , n. génie de l'art: fällt das blosze kunstgenie in eine gemeine ( gewöhnliche ) seele, die auszer der kunst ohne grösze ist. Sul…
Lichtgenie
GWB
* Lichtgenie poet für eine idealische, (dichterisch) hochbegabte Persönlichkeit [ Charakteristik FLStolbergs ] das luftige, in morgenröthlic…
naturgenie
DWB
naturgenie , n. : zum experimentiren gehört naturgenie d. i. wunderbare fähigkeit, den sinn der natur zu treffen und in ihrem geiste zu hand…
Noogenie
Herder
Noogenie , griech.-dtsch., die Theorie der Begriffsbildung; Noologie , nannte Carus den theoretischen Theil der Psychologie.
originalgenie
DWB
originalgenie Sturz 1, 3 . — das getreueste kostüm kann nicht die originalgesichter ersetzen. H. Heine 2, 333 . — wenn er schon kein origina…
Quart-Iphigenie
GWB
Quart-Iphigenie für die Edition in Viertelbogenformat von Goethes Drama ‘Iphigenie auf Tauris’ GWB B48,171,17 FJFrommann 2.4.31 K Claudia Ri…
Schenie (Genie)
PfWB
Schenie (Genie) n. : 1. a. 'besondere Begabung', Schenie, Schinie (šeˈnī, šiˈnī) [vereinzelt, Mang 194 Keiper 74 Heeger Südostpf. 24 u. Nach…
schöpsgenie
DWB
schöpsgenie , n. , vgl. DWB schöps 2: in vertrauten briefen äuszerte sich der prinz von Noer aufs gröbste über 'unser schwägerliches schöpsg…
Sprachgenie
FiloSlov
Sprachgenie , f полиглот , м
straszenbubengenie
DWB
straszenbubengenie , n. : ( weil ) bild und spruch ( eines verses an der mauer ) nur eben das straszenbubengenie ausdrückten, wie es immer w…
Stöchiogenie
Herder
Stöchiogenie , griech.-deutsch, die Bildung der Elemente od. Grundstoffe; Stöchiometrie , in der Chemie die Lehre von den Verhältnissen, in …
theatergenie
DWB
theatergenie , n. ein theaterdichter als genie. Herder 24, 27 H.
tüftelgenie
DWB
tüftelgenie , n. : da war mr. Dühring, perpetuum-mobile-sucher und tiftel-genie (1898) Fontane von 20 bis 30 (1925) 57. —
ungenie
DWB
ungenie , n. : sonderung der geniuswerke darin ( in Göthes schriften ) von den misgeburten des ungenies C. Fr. Cramer (1797) schr. d. Götheg…
Ableitungen von genie (2 von 2)
ungenie
DWB
ungenie , n. : sonderung der geniuswerke darin ( in Göthes schriften ) von den misgeburten des ungenies C. Fr. Cramer (1797) schr. d. Götheg…
urgenie
DWB
urgenie , n. , urgenius, m., genie 9 (12) mit ur- C 4 c: das gröszte, schöpferischte ( so ) urgenie Lavater physiognom. fragm. 2, 194 ; Musä…