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fünf

nhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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23 in 13 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

fünf

Bd. 2, Sp. 894
fünf Rhfrk finəf, –e-; Mosfrk -e-; Rip, SNfrk -ø·n.-; doch SNfrk n. u. w. Geilk-NBusch Stahe, Heinsb-Straelen Horst Hilfarth, Erk (ausschl. Baal-Kückhv Wockerath Menneckr Schwanenbg, Kemp-Leloh Fischeln Dohr Hausen Beberich, MGladb-Helenabrunn Ummer Donk, Kref vīf, vifdə, wie auch rrhn. im NBerg ö. u. n. der Ürd-L. [Lennep-Wermelsk Remsch Ronsd, Elbf, Barm -o·u.-]; Klevld -i- [Mülh-Ruhr, Duisb -ī-; Rees-Overbeck fīwə; Rees-Elten vaif; Emmerich -y-]; Eup-Stdt --; Raeren -ō-, sonst Eup-Ld -o- Zahlw.: 1. wie nhd. RA.: Zählvers: En, ek broək (brach) et Ben; twe, et soət (sass) anen (aneinander); drij, ek woər so blij (froh); vier, ek gung te Bier; fiff, ek schlug et Wiff (Weib) usf. Geld-Schravelen. F. on f. es zehn, dat sät de Schmitze (oder anderer Name) Klen! Schimpfvers der Kinder unter sich Dür-Birgel. Wann es f. weniger f. gleich f.? Wenn man von den f. Fingern der Hand die f. Fingerlinge des Handschuhs abzieht Bernk-Graach. Mer muss och alt emol f. (fir) grod (schnack Aach-Berensbg) sei lossen Trier, Allg.; de lässt f. grad sein on elf en dotzend Verbr.; dat es ene gode Mann, de lisst (lässt) zwei un drei korte f. sin Köln; dem os alles enerlei; de glöft derletzt, f. wär gera Altk-NFischb. Met f. en nün (neun) betahle hin u. wieder mal etwas auf eine alte Schuld bezahlen Eup; dur de f. Vierdelsnün kallen auf etwas anspielen Sol. Do leggen alle f., sät he, doə fel he möt veir Kolver en de Keller Kemp-Süchteln. Dat es de Wirtschaft to de f. Maste, wo de Wirt ehr voll is as de Gaste Rees. F. Fot (Fuss) on twei Toll altes Soldatenmass Elbf. Dat kost bluss f. Fenger on ene Greff beim Stehlen Rip, Allg.; dat konnste op (an de) f. F. noətällen liegt auf der Hand Kemp, Allg.; met alle f. werke unüberlegt Eup. De Kannen möt f. Zinken scherzh. Hand Trier. Den hät sin f. Senn ni bejen Nfrk, Allg.; he hät se net all f. beienen Rip, Allg.; ene van de f.ə es höm spazere gegange Geilk-Grotenr; denge fönfte geiht Blome plöcke Ahrw-OWinter; de hät ach ein vun de f. Grosche verlore Köln. Der hät sein f. Minute üble Laune Ahrw, Rip, NBerg, MGladb, Düss, Verbr.; du kris en Tur van f. M. Siegbg, — ne f. M.stech ebd.; gej hät de dolle f. M. du spielst zu waghalsig Klev, Rees. Hat einer mit einer Frist von f. M. getröstet, so erhält er nachher die Antw.: Dat well ich der ower son, dat woren doch em Deiwel sein f. M. Kobl-Bend. Dem moss mer f. Vierdel fir en Ell gen zugeben, nichts übelnehmen Bitb, Daun, Prüm, Malm; nen Weg op f. V. machen einen Umweg uWupp; wieviel Uhr ist es? Antw.: V. op f.; wenn et schleəht, da schl. et Tromp (wat schl., es Tr.) Jül. Den hat f. Grosse mehr ist stolz Klev, Rees. Dat hät de för f. Su (Sous) gekauf mit entsprechender Fingerbewegung, gestohlen Köln. Ich hon's em gesat vor f. Pennig ihm gründlich die Meinung gesagt Birkf; geh mol vor f. P. Naseweis kafe! zu einem Neugierigen Birkf-Brücken. Ein listiger, heuchlerischer Mensch kann op e F.pennekstöck scheisse, dat me de Joəhrschzohl (Jahreszahl) noch drop lese ka Rheinb-Miel. Wenn me ein F.pennengstöck fend, dann krig me Onglöck Mörs. Aus f. Nere (Nöten) sich schwarde prügeln Simm. — Er is et finft Rad am Wan Rhfrk, Allg. Der fönfte Mann hürt onger den Desch Sol. Op der fönfte trillen saufen MGladb-Rheind. — 2. Subst. a. finəfdər, –e- m. Rhfrk, Mosfrk; fe·n.əft f. Prüm, Malm; fø·n.əf f. Rip; fīf, –i-, Pl. -ən f. Nfrk. α. das Zahlzeichen 5. — β. ein winkelförmiger Riss in Kleidungsstücken, Geweben nach Art einer lat. V Allg.; deshalb auch latingsche F. uWupp 1870. — b. in der Wend.: Mach e korzer Finfder mit em! kurzen Prozess Saarbr. — c. en F. die Note ‘ungenügend’ in der Schulspr. — d. e Vifke Fünfpfennigstück Kemp. — e.α. et Fönəfche fünfte Tour im Fangsteinsp., wobei 5 Steine hingeworfen werden, worauf man einen St. davon nimmt, ohne die anderen zu berühren, ihn in die Höhe wirft u. während der Flugzeit einen zweiten aufnimmt u. dann den fliegenden auffängt; dies solange, bis alle St. aufgerafft sind Rip, Verbr.; Finfder Rhfrk. — β. dass., beim Stucken (s. d.), einem Klickersp., wobei beide Partner je 5 Kl. zusteuern, die in die Kaule gestuckt werden Sieg.
4164 Zeichen · 145 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fünf

    Adelung (1793–1801) · +12 Parallelbelege

    Die Fünf , plur. die -en, das Hauptwort von dem Zahlworte fünf, die Zahlfigur, welche die Zahl fünf ausdruckt. Eine Römi…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Fünf

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Fünf die Ziffer das Zeichen der römischen F-e | Und ein Strichlein davor .. die köstliche Vier 1,253 Vs 317 RömEleg XV →…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fünf

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fünf ist eine Zahl, die im Altertum fast dieselbe Rolle spielte wie die drei. Die indische Sankhyalehre oder Zahlenphilo…

  4. modern
    Dialekt
    fünfNum.

    Pfälzisches Wb. · +3 Parallelbelege

    fünf Num. : wie schd., finf (finf, finəf) [verbr.], (fęnəf) [ WD-Niedkch IB-Biesing ], fimf [KB-Rams LU-Altr verbr. mitt…

  5. Sprichwörter
    Fünf

    Wander (Sprichwörter)

    Fünf 1. Man muss etwa (bisweilen) fünff lassen grad sein. – Franck, II, 170 b ; Petri, II, 461; Henisch, 1290, 31; Grute…

  6. Spezial
    fünf

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    fünf num. card. cinch. ▬ Nummer fünf numer cinch ; fünf Wochen cin’ edemes.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fuenf

375 Bildungen · 374 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

fuenf‑ als Erstglied (30 von 374)

fünfachtheil

DWB

fünfachttheil , gekürzt fünfachtheil , n. eine gesammtheit von fünf achttheilen eines ganzen.

fünfader

DWB

fuenf·ader

fünfader , f. plantago lanceolata, der spitzwegerich: funfadern, butterblat, klee, lottigkraut, dolldillen. Brockes 4, 184 . mittellat. quin…

fünfarmig

DWB

fuenf·armig

fünfarmig , adj. fünf arme habend, sich in fünf arme theilend: ein fünfarmiger leuchter. ein fünfarmiger strom, der sich in fünf arme zerthe…

fünfast

DWB

fuen·fast

fünfast , m. ein in fünf kleine äste oder zweige sich scheidender ast. bildlich von der in ihre fünf finger sich theilenden hand, für gr. πέ…

fünfastig

DWB

fuenf·astig

fünfastig , richtiger fünfästig , adj. in fünf äste sich theilend, πεντάοζος . vgl. fünfast .

fünfbätzner

DWB

fuenf·baetzner

fünfbätzner , m. eine ehemalige schweizerische silbermünze, die 5 batzen oder 20 kreuzer rheinisch galt. vgl. sechsbätzner , dreibätzner .

fünfbäumig

PfWB

fuenf·baeumig

fünf-bäumig Adj. : e finefbäämichi Ee 'Egge mit 5 Längsbalken' [ KL-Hütschhs RO-Obd ]; vgl. Baum 4 d. Südhess. II 1004 . —

fünfbefingert

DWB

fünfbefingert , adj. mit fünf fingern versehen, fünf finger habend: indem Johann, mein kammerdiener, das andre mir dicht überall mit händen,…

fünfbeinig

DWB

fuenf·beinig

fünfbeinig , adj. fünf beine habend. eine fünfbeinige bank, die wie gewöhnlich an jedem ende zwei, aber auszerdem noch ein bein in der mitte…

fünfblätter

DWB

fuenf·blaetter

fünfblätter , der pl. von fünfblatt, wurde vom 12. jh. an bis 1500 auch geradezu für diesen pflanzennamen gesetzt. s. fünfblatt .

fünfblätterig

DWB

fuenf·blaetterig

fünfblätterig , auch fünfblättrig , adj. als pflanzentheil aus fünf blättern bestehend, in der bildung als pflanzentheil fünf blätter habend…

fünfblättig

DWB

fünfblättig , adj. aus fünf an einer stelle einer pflanze zusammenstehenden blättern bestehend. so von fünf blättern, aus welchen eine blüte…

fünfblatt

DWB

fuenf·blatt

fünfblatt , n. 1 1) potentilla reptans, fingerkraut, fünffingerkraut, handkraut. fünffblat. Lonicerus kräuterb. 244 a . ahd., doch erst im 1…

fünfböhmer

DWB

fuenf·boehmer

fünfböhmer , m. in Schlesien die fünf silbergroschen oder ein sechstel eines preuszischen thalers geltende münze. böhm ( s. d. ) oder böhmen…

fünfbund

DWB

fuenf·bund

fünfbund , m. ein zwischen fünf mächten oder auch parteien geschlossener bund, eine quintupelalliance. vgl. fünfverein .

fünfdrähtig

DWB

fuenf·draehtig

fünfdrähtig , adj. aus fünf drähten oder faden u. dgl. zusammengedreht, fünffach gewunden, fünffach geflochten, πεντάπλοκος . seit jenem tag…

fünfeck

DWB

fuenf·eck

fünfeck , n. ein körper oder eine zeichnung mit fünf ecken. Kramer hochnd. wb. L 3 a . fünffecke n. Reyher lex. 2, F 2 d . indem fünf blätte…

fünfeckend

DWB

fuenfeck·end

fünfeckend , eigentlich fünfeckent , adj. was fünfecket, aus welchem worte es durch einschiebung eines unorganischen n ähnlich entstand, wie…

fünfecket

DWB

fuenf·ecket

fünfecket , adj. , für fünfeckicht ( s. d. ), das süddeutsche mundarten um sein ch kürzen. im eingang des chors macht er zwo thür von ölebaw…

fünfeckicht

DWB

fuenf·eckicht

fünfeckicht , adj. fünf ecken habend. fünfeckicht, pentagonon. Stieler 358 ; fünffeckicht. Rädlein 311 a ; fünfeckicht, pentagonius, quinqua…

fünfeckig

DWB

fuenf·eckig

fünfeckig , adj. was fünfeckicht. im anfange des 16. jh. auftauchend: funffeckig, pentagenus ( lies pentagonus ), voc. incip. teut. ant. lat…

fünfeckt

DWB

fünfeckt , adj. , gekürzt aus fünfecket ( s. d. ).

Ableitungen von fuenf (1 von 1)

fünfe

DWB

fünfe , in die fünfe, s. fünf subst. im pl. ( sp. 557).

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „fuenf". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/fuenf/rhwb?formid=F07003
MLA
Cotta, Marcel. „fuenf". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/fuenf/rhwb?formid=F07003. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „fuenf". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/fuenf/rhwb?formid=F07003.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
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  urldate      = {2026-05-19},
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