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Faß

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Meyers
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15 in 13 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Faß

Bd. 6, Sp. 345
Faß (hierzu Tafel »Faßfabrikationsmaschinen«), in der Mitte etwas bauchiges Gefäß aus Holz oder zylindrisch aus Eisenblech. Ein hölzernes F. besteht aus Dauben (Taufeln, Faßstäbe), langen, flachen. etwas gebogenen Holzstücken und Böden, die das F. unten und oben verschließen, indem sie in einen Einschnitt der Dauben (Kimme, Gargel) eingesalzt werden. Der kurze Teil der Dauben, der über die Böden hervorsteht, heißt der Frosch. Eine der Dauben enthält das Spundloch zum Füllen, mit einem hölzernen Stöpsel (Spund) zum Verschluß, und einer der Böden nahe am Rande das Zapfenloch, das mit dem Zapfen verschlossen wird und zum Entleeren dient. Die Faßbänder (Reifen) halten den ganzen Körper zusammen und werden aus zähem Holz (Weiden, Haseln, Birken, Fichten) oder aus Bandeisen verfertigt. Zur Herstellung der Fässer werden Stämme zu Kloben von der Länge der Dauben gleich der Höhe der Fässer zerschnitten und alsdann die Kloben mit der Art und mit der Spaltklinge in dünnere Stücke gespalten und nach dem Trocknen und Sortieren auf der Schneidebank mit dem Schneidemesser zu Dauben oder zu Bodenbrettern geformt und dann auf einem langen Hobel, der Fugebank, gestrichen, d. h. glatt gehobelt. Sämtliche zu einem F. gehörenden Dauben werden darauf an ein sogen. Schlagband mit Klammern dicht aneinander zu einem Gebinde ausgesetzt. Mehrere aufgeschlagene Reisen halten dies zusammen. Zum Zusammentreiben der Dauben in die Faßform wird das Gebinde über Feuer erwärmt, dann mittels eines durch eine Winde angezogenen Seiles zusammengezogen und durch aufgeschlagene Reisen aneinander getrieben. Nachdem sodann die innere Fläche und die Ränder des Gebindes bearbeitet sind, reißt man parallel mit den letztern mit einem hobelartigen Werkzeug (Kröse), das ein schmales Schneideisen führt, die Kimme ein, in welche die verjüngt zugeschnitzten Ränder der Böden eingesprengt werden. Über die Herstellung der Fässer mit Maschine s. beifolgende Tafel mit Text. Eiserne Fässer bestehen aus einer zylindrischen Zarge von Blech und schwach gewölbten Böden. Ungefähr um ein Drittel der Faßlänge von jedem Ende entfernt sitzt ein Reisen aus T-Eisen, auf denen das, v. zugleich gerollt wird. Man fertigt auch eiserne Fässer aus Martinstahlblech, in dem man zwei Hälften des Fasses stanzt und die Ränder so miteinander verschmilzt, daß die Naht denselben Widerstand besitzt wie das Stahlblech selbst. Papierfässer dienen zum Aufbewahren und Versenden von Drogen, Chemikalien, Farben, Eiern etc. Zur Anfertigung werden Papptafeln zylindrisch gebogen und an den abgeschrägten Enden zu einem Rumpf zusammengeleimt, der mit Böden aus Holz oder Pappe versehen und durch aufgezogene Reisen versteift wird. Zum Halten der Böden werden an jedem Ende des Rumpfes zwei Reisen im Innern desselben angebracht, oder der Rumpf wird aus zwei Lagen gebildet, von denen die äußere über die innere um ein Stück vorspringt, das ausreicht, den Deckel und einen Reisen im Innern aufzunehmen; ein herumgeschlagener Reisen schützt die Kanten gegen schnelle Zerstörung. Eine erwünschte Ausbauchung erhält der fertig hergestellte Rumpf zwischen entsprechend geformten heißen Walzen. Man leitet auch endloses Papier von einer Breite gleich der Faßlänge durch einen Trog mit Klebstofflösung und wickelt es unter starkem Druck auf eine zylindrische Walze. Eine Ausbauchung erhält das F. unter Erwärmung durch hydraulisches Einpressen von Wasser in einen sich anschmiegenden Kautschuksack. Das Einsetzen der Böden in die mit einer Maschine hergestellten Kimmen und das Aufschlagen der Reisen vollenden das F., das zum Schutz gegen die Feuchtigkeit einen Anstrich erhält. Für Fässer zum Aufbewahren von Flüssigkeiten werden die Pappen oder das Papier wasserdicht gemacht. Als die größten Fässer sind das Heidelberger (735 hl) und das 1790 erbaute F. in Ludwigsburg (900 hl) bekannt. Hinsichtlich der Berechnung des Rauminhalts der Fässer ist zu bemerken, daß jedes F. annähernd als ein Zylinder berechnet werden kann, der mit dem F. gleiche Höhe hat, und dessen Durchmesser gleich ist dem dritten Teil der Summe von der einfachen Bodenweite und der doppelten Spundtiefe. Vervielfacht man diesen mittlern faßgleichen Durchmesser mit sich selbst, das Produkt mit der Höhe (Länge) mal 0,7854 (= 1/4π), so erhält man den Faßinhalt, und zwar in Litern, wenn Durchmesser und Höhe in Dezimetern ausgedrückt sind. Bezeichnet h die Höhe (Länge) des Fasses, A die Spundtiefe (den größten Durchmesser) und a die Bodenweite (den kleinsten Durchmesser), so ist der Rauminhalt des Fasses = hπ/4(2A + a/3)2 (Lamberts Visierregel). Nach einer allgemein gültigen Formel für Fässer mit stark oder schwach gekrümmten und geraden Dauben (bauchige Fässer, Bottiche, Kübel etc.) ist bei obiger Bezeichnung der Rauminhalt = 1/4hπ[(a + kp)2 + 1/3 (kp)2], worin p die Bogenhöhe der gekrümmten Dauben oder die halbe Spitzung des Fasses = 1/2(A - a) bedeutet. Der Koeffizient k ist für bauchige Fässer je nach Ausbauchung 11/6-11/3, für Gefäße mit geraden Dauben ist k = 1 zu nehmen. 350@@break Eine geometrische Konstruktion zur Darstellung der faßgleichen Zylinderdurchmesser kegelstumpfförmiger und bauchiger Fässer ist folgende (s. Abbildung): Man trage die Länge des größten Durchmessers, bez. die Spundtiefe AC und die des kleinsten Durchmessers oder der Bodenweite AD auf der Geraden AB von A aus ab, halbiere DC (die Spitzung) in H, teile DH in drei gleiche Teile, schlage mit zwei solchen Teilen DO als Halbmesser einen Halbkreis DKE, ziehe in H und E Senkrechte HK und EF; erstere schneidet den Halbkreis in K, verbinde A mit K und verlängere bis F, so ist AK der mittlere Durchmesser für kegelstumpfförmige Gefäße und AF der faßgleiche Zylinderdurchmesser für bauchige Fässer. Hat ein F. ovale (elliptische) Böden, so ist dessen Rauminhalt = 1/4hπ (a + kp)(b + kp1), worin a die Bodenhöhe, b die Bodenbreite, h die Höhe (Länge) und p und p1 die halben Spitzungen an den Spund-, bez. an den Seitendauben bezeichnen. Aus einer einzigen Dimension, dem Schrägmaß, d. h. der innern schrägen Länge von der Mitte des Spundloches bis zur Bodenecke, kann man den Faßinhalt sehr leicht und schnell finden, wenn man die sechsfache Kubikzahl des in Dezimetern ausgedrückten Schrägmaßes durch 10 teilt. Mißt beispielsweise das Schrägmaß 90 cm = 9 dm, so ist der Faßinhalt = 0,6. 93 = 6. 9. 9. 9:10 = 437 l. Hat das F. ovalen Querschnitt, so ist der gefundene Inhalt noch mit der Bodenbreite zu vervielfachen und das Ergebnis durch die Bodenhöhe zu teilen. Zur Bestimmung der Flüssigkeitsmenge in nicht ganz vollen runden oder ovalen Fässern stößt man einen Maßstab durch das Spundloch des wagerecht liegenden Fasses und mißt die lichte Spundtiefe und gleichzeitig die Tiefe der Flüssigkeit (die Naßtiefe); dann ermittelt man, wieviel Prozent die Naßtiefe von der Spundtiefe beträgt, indem man die 100fache Naßtiefe durch die Spundtiefe teilt. Diese Zahl sucht man in nachstehender Tabelle unter N auf, die zugehörige Prozentzahl des Gesamtinhaltes unter F, vervielfache mit dem ganzen Faßinhalt und teile durch 100, so erhält man die Menge der noch im F. befindlichen Flüssigkeit. 250@@break Vgl. Barfuß, Die Kunst des Böttchers (9. Aufl. von Lange, Weim. 1894); A. Schmidt, Der Großböttcher (2. Aufl., Elberf. 1897); Bauer, Die mechanische Faßfabrikation (Münch. 1891); Romstorfer, Das Binder- und Böttcherbuch (Leipz. 1893; Ergänzungsband: Maschinen und Werkzeuge der Binderei, 1895); Voigt, Fabrikation, Berechnung und Visieren der Fässer (Weim. 1893). Tabellen zur Bestimmung des Inhalts der Fässer von Conradi (Berl. 1871), Hilbert (Stuttg. 1873), Gerstenbergk (Weim. 1883), Blum (Stuttg. 1897) u. a.
7697 Zeichen · 80 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fáß

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Das Fáß , des -sses, plur. die Fässer, Diminut. das Fäßchen, Oberd. Fäßlein, Fässel. 1. * Ein jedes Gefäß, ein jedes Wer…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Faß

    Goethe-Wörterbuch

    Faß auch -ss 1 bauchiges (von Reifen zusammengehaltenes) Gefäß aus Holzdauben; meist als Vorrats- od Trandsportbehälter …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Faß

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Faß (hierzu Tafel »Faßfabrikationsmaschinen«), in der Mitte etwas bauchiges Gefäß aus Holz oder zylindrisch aus Eisenble…

  4. modern
    Dialekt
    Fass

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Fass [Fâs Su. ; Fàs und Fâs Geberschw. ; Fàs Dü. U. — Pl. ebenso bei vorausgehender Zahl, daneben aber auch das sonst üb…

  5. Sprichwörter
    Fass

    Wander (Sprichwörter)

    Fass 1. Alte vass rinnen gern. – Tappius, 8 a ; Henisch, 1011; Petri, II, 10; Simrock, 2263 a ; Körte, 1294; Sailer, 193…

  6. Spezial
    Fass

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Fass n. (-es, Fässer) 1 (Behältnis) bot (bots) f. 2 (kleines Fass) barjel (-jí) m. 3 ‹pop, umor› (dicker Mensch) botidl …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit fass

386 Bildungen · 237 Erstglied · 139 Zweitglied · 10 Ableitungen

fass‑ als Erstglied (30 von 237)

Fass I

Idiotikon

Fass I Band 1, Spalte 1048 Fass I 1,1048

Fass II

Idiotikon

Fass II Band 1, Spalte 1048 Fass II 1,1048

Fassad'

MeckWB

fas·sad

Fassad' f. 'Fassade', Vorder-, Straßenseite; übertr. Gesicht; wer viele Narben darin hat, muß hören: di hebben s' dei Fassad' gaut utbätert …

Fassade

Pfeifer_etym

fass·ade

Fassade f. ‘Vorderseite, ansehnlichste Seite eines Gebäudes, äußeres (trügerisches) Erscheinungsbild’. Der Bauterminus ital. facciata ‘Vorde…

fassadenkletterer

DWB2

fassade·n·kletterer

fassadenkletterer m. einbrecher, der an häuserwänden hinaufklettert: ⟨1937⟩ Seghers rettung (1947) 404. 1965 welt 241, d. geistige welt VIII…

fassallus

MLW

* fassallus v. * vassallus. Weber

Fassaner(in)

LDWB2

Fas|sa|ner(-in) m./f. fascian(-a) m.(f.)

fassanisch

LDWB2

fas|sa|nisch adj. fascian (-s, -a).

Fassanische

LDWB2

Fas|sa|ni|sche n. (-n) (Idiom) fascian m. ▬ das Fassanische sprechen baié fascian.

Fassatal

GWB

Fassatal -th-; auch Bindestrichschr oberste Talstufe des Avisio in den Südtiroler Dolomiten; geol aufschlußreiche, in ihrer Entstehung umstr…

Fassbäume

RhWB

Fass-bäume -bE:m Trier-Mehring Pl.: Tragbäume, auf denen die Fässer in den Keller getragen werden.

faßbar

Pfeifer_etym

fass·bar

fassen Vb. ‘(mit der Hand) ergreifen, in Gewahrsam nehmen, enthalten, eine Fassung, Umrahmung geben, sich innerlich zu eigen machen, begreif…

Fassbauch

RhWB

fass·bauch

Fass-bauch Daun-Boxbg m.: in der Wend.: De hät en F. einen dicken B.

Fáßbaum

Adelung

fass·baum

Der Fáßbaum , des -es, plur. die -bäume, im Forstwesen, ein Baum, woraus die Böttcher Fässer verfertigen können.

fass als Zweitglied (30 von 139)

Abkühlfaß

Adelung

Das Abkühlfaß , S. Adelung Kühlfaß .

Äscherfáß

Adelung

aescher·fass

Das Äscherfáß , des -sses, plur. die -fässer, bey den Lohgärbern, ein Faß, worin die Häute mit Äscher geheitzet werden. Bey den Seifensieder…

Alaunfáß

Adelung

alaun·fass

Das Alaunfáß , des -sses, plur. die -fässer, in den Alaunwerken, ein Faß, in welchem die Sode zu Alaun-Krystallen anschießet.

Anke(n)fass

Idiotikon

Anke(n)fass Band 1, Spalte 1049 Anke(n)fass 1,1049

B(e)schüttfass

Idiotikon

B(e)schüttfass Band 1, Spalte 1053 B(e)schüttfass 1,1053

Badfass

Idiotikon

bad·fass

Badfass Band 1, Spalte 1052 Badfass 1,1052

Bándfáß

Adelung

band·fass

Das Bándfáß , des -sses, plur. die -fässer, ein in der Schweiz übliches Weingemäß, welches 1 und ein halbes Faß oder 600 Schweizerische Maß …

Beizifass

Idiotikon

Beizifass Band 1, Spalte 1052 Beizifass 1,1052

Bēutelfáß

Adelung

beutel·fass

Das Bēutelfáß , des -sses, plur. die -fässer, ein oben mit Leder eingefaßtes Faß, welches wie ein Beutel zugezogen werden kann, dergleichen …

Bīerfáß

Adelung

bier·fass

Das Bīerfáß , des -sses, plur. die -fässer, ein Faß, in welchem das Bier aufbehalten wird; bey dem Raban Maurus Peorfaz.

Blêtzfáß

Adelung

bletz·fass

Das Blêtzfáß , des -sses, plur. die -fässer, ein Faß in den Kupferhämmern, worin die harten Stücke abgelöschet werden. Bey den Kupferschmied…

Bôdfass

Wander

bod·fass

Bôdfass Hä ess nit bodfass (breterfest). ( Köln. ) – Firmenich, I, 476, 244.

Brüejfass

Idiotikon

Brüejfass Band 1, Spalte 1052 Brüejfass 1,1052

Búrgfáß

Adelung

burg·fass

Der Búrgfáß , des -ssen, plur. die -ssen, ein Unterthan, welcher einem Burggerichte in der ersten Instanz unterworfen ist, und der heut zu T…

Bútterfáß

Adelung

butter·fass

Das Bútterfáß , des -sses, plur. die -fässer, in der Haushaltung ein hohes Faß, in welchem die Butter aus der Sahne geschieden wird; an eini…

Būchfass

Idiotikon

Būchfass Band 1, Spalte 1052 Būchfass 1,1052

Bǖtelfass

Idiotikon

Bǖtelfass Band 1, Spalte 1052 Bǖtelfass 1,1052

Chalberfass

Idiotikon

Chalberfass Band 1, Spalte 1051 Chalberfass 1,1051

Chǟsfass

Idiotikon

Chǟsfass Band 1, Spalte 1051 Chǟsfass 1,1051

Êrdfáß

Adelung

erd·fass

Das Êrdfáß , des -sses, plur. die -fässer, in der Feuerwerkskunst, ein Faß, welches in die Erde gegraben wird, Lustfeuer und Schwärmer darau…

Êrzfáß

Adelung

erz·fass

Das Êrzfáß , des -sses, plur. die -fässer, oder im Diminut. das Erzfässel, des -s, plur. ut nom. sing. von 1 Erz, in dem Bergbaue, Fässer, w…

Essigfaß

Campe

essig·fass

Das Essigfaß , des — sses, Mz. die — fässer, ein Faß zu Essig oder mit Essig.

Fǘllfáß

Adelung

fall·fass

Das Fǘllfáß , des -sses, plur. die -fässer. 1) Im Bergbaue, ein Faß von einer bestimmten Größe, mit welchem die Kohlen in die Kübel gefüllet…

Fēuerfáß

Adelung

feuer·fass

Das Fēuerfáß , des -sses, plur. die -faesser, ein Faß, das in Feuersbrünsten nöthige Wasser in demselben herbey zu führen; die Feuertonne, F…

Físchfáß

Adelung

fisch·fass

Das Físchfáß , des -sses, plur. die -fässer, ein Faß mit einem weiten Spunde, Fische darin zu verführen.

Ableitungen von fass (10 von 10)

befassen

DWB

befassen , amplecti, complecti, begreifen, befangen, nnl. bevatten: und war der ort des tempels zu klein, die menge der leute zu befassen. p…

befassung

DWB

befassung , f. status mentis, heute nur fassung: ich fühle mich sofort in der befassung, in welcher sich jeder mensch, der dieses namens noc…

erfassen

DWB

erfassen , prehendere, ergreifen, amplecti, umfassen. 1 1) der wolf erfaszt die schafe; ich erfaszte seine hand; den fliehenden am bein, haa…

erfaßlich

GWB

erfaßlich zu erfassen c das dem Sinne der Augen E. N12,7,10 Wolkengest Rüdiger Welter R. W.

ERFASSUNG

DWB2

ERFASSUNG f. abl. von erfassen vb. 1 das ergreifen. frühbezeugung im wörterbuch ohne zusammenhang mit dem wortgebrauch seit dem 19. jh.: 169…

Fāße

Adelung

Die Fāße , plur. die -n, aus dem Franz. Face, und mit demselben aus dem Lat. Facies. 1) Der vordere Theil eines Gebäudes. Die Faße eines Hau…

Mißfassen

Campe

Mißfassen , v. trs . Mittelw. d. verg. Z. mißgefaßt , falsch fassen, falsch verstehen, mißverstehen. Das Mittelw. mißgefaßt könnte paßlich f…

unfaßlich

Pfeifer_etym

fassen Vb. ‘(mit der Hand) ergreifen, in Gewahrsam nehmen, enthalten, eine Fassung, Umrahmung geben, sich innerlich zu eigen machen, begreif…

verfassen

DWB

verfassen , verb. suscipere, concipere; mhd. vervaʒʒen, mnd. vorvaten. im ganzen hat verfassen die bedeutung des einfachen fassen, jedoch ve…

verfassung

DWB

verfassung , f. conceptio, ordo, status, mhd. vervaʒʒunge, mnd. vorvatinge. 1 1) im anschlusse an die bedeutung nr. 5 des zeitworts, zusamme…