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eitel

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

eitel adv.

Bd. 3, Sp. 387
eitel, adv. solum, blosz, lauter, nur, der zweiten bedeutung des adj. entsprechend, ganz wie wir blosz, die Schweden blott und bara setzen; in sehr häufiger anwendung, die doch zahlreiche belege fordert, weil dadurch noch das adj. beleuchtet werden kann. ich unterscheide 11) eitel vor substantiven: zwâr iwer tugentlîcher munt solt îtel (nichts als) zucker ëʒʒen. Haupt 10, 271; daʒ ër wart îtel sweiʒ. Diocl. 1314, dasz er éin blut wurde; ëʒ sint eitel weip (nur weiber). Megenberg 254, 19; und schicket do vil pferd wider heim, doch niemand erberg, dann eitel knecht (als nur knechte). Rozmital 153; darnach kamen wir in ein stat, heiszt Saris, sitzen eitel juden darin (nichts als juden). 166; das die frauen wänen, es wöll eitel honig regen (regnen). fastn. sp. 344, 14; das er uns gibt eitel eselsfeigen ze fressen. 350, 17; und soll zwai jar eitel holzöpfel essen. 308, 20; ich wil euch eitel (lauter, nichts als) warheit sagen. 734, 4; und wollen euch eitel warheit sagen. 769, 19; ich hab biszhar itel kuder gespunnen. Keisersb. bilg. 49c; sie schwüren tausent aid sie spünnen eitel flachs und wann sie es an dem liecht besehen, so ist es hanf, ain arm ding, es wirt zwilch darausz. spinnerin e 6c; so hast du wol ain ganzen haufen kuder gespunnen, dennocht schwürest du ainen aid, er wer eitel flachs. f 3c; das in darnach kain habermuos meer will schmacken, noch aier oder was man in gibt, allain es muosz eitel schleck sein, ja denn hetten si auch gern was neuwes auszgieng (was frisch gewachsen ist), als birlin, kirslin, denn zuckererbsen, und denn sprechen sie, 'mein muotter hat mir es kauft'. es ist als eitel gickerlis geckerlis. has im pfeffer cc 7b; dasz er mag greifen zu Emmel in die herde und mag holen idel kuhe und hornlos ochsen und sunst kein ander vihe. weisth. 2, 353. die machten beide Isaac und Rebeca eitel herzeleid. 1 Mos. 26, 35; und war eitel segen des herrn in allem, was er hatte zu hause und zu felde. 39, 5; eitel menlin eins monden alt und drüber. 4 Mos. 3, 39; da eitel dürre und kein wasser war. 5 Mos. 8, 15; inwendig war das ganze haus eitel cedern. 1 n. 6, 18; der narren mund speiet eitel narrheit. spr. Sal. 15, 2; es sind eitel risen. Jer. 5, 16; du warest gezieret mit eitel (nichts als) gold und silber. Ez. 16, 3; sein stuel war eitel fewrflammen. Dan. 7, 9; der teich sahe wie eitel blut. 2 Macc. 12, 16; also ist nu hie kein knecht mer, sondern eitel (lauter) kinder (svaei ni þanaseiþs is skalks ak sunus). Gal. 4, 7; obgleich die, den es befolhen und daran gelegen ist, wider sie eitel banne regeneten oder hagelten. Luther 1, 18a; eitel sünde. 3, 5b; lasz es wol fur der welt etwas sein, aber fur gott ist es eitel greuel, wo Christus nicht da ist. tischr. 1, 33. verstärkt mit lauter: darüm sind wir auszer und ohne Christo eitel lauter narren. 1, 82, wo sich beide wörter auch adjectivisch fassen lieszen. ist nur eitel haut und knochen an im (nichts als). Henneberger beschr. Preuszens. Königsb. 1584. 239; ward von Porsenna gefragt, warum sie eitel jungfraun und kein jüngling erwelt hett? Livius, Schöfferlin 27a; und das schif da zu trümmern gieng, als were es eitel gläser (nichts als glas) gewesen. Bocc. 1, 57a; zu nacht traumet uns von eitel widerwertigkeit (nichts als böses). sch. und ernst 1555 cap. 154. 1522 cap. 146. 1550 cap. 130; die allerschönsten badstuben von eitel marmelstein seind zu Alkeir. Frank weltb. 16a; und ihn gott das himmelbrot und ein ganzen monat lang eitel wachtel zuo nieszen gab (vgl. 4 Mos. 11, 32). 162b; sagten, si (die insel) hiesz Marinina, und wer mit eitel weibern besetzt. 221b; als weren ire berg eitel metall oder edelgestein. 222a; es ist da nichts dann eitel buosz, derhalben fellt er euch zu fuosz. Alberus wider Witzel M 3b; es verdrosz in wol, dasz seine gäst nichts zu essen hatten denn eitel zungen. Alberus Esop 9b; hat eine wurzel von eitel zaseln. Tabernaemont. 107; ein hauf mehrertheil von eitel Holländern gesamlet. Kirchhof wendunm. 110a; ein fähnlein eitel hackenschützen. mil. disc. 99; uber das wasser ist ein brück gebawt von eitel quaderstein. Ferber armbrustsch. F 4b; kein man, sunder nur eitel frawen. H. Sachs I, 517c; das wol eitel angel darinnen sein solten. Neander sel. abst. 13; da regnets dann eitel glück. Garg. 75b; eitel schlangen, eitel fewr. 224a; umb disz geschütz geben wir nicht ein kreuz, dann es sein eitel privilegia. bienenk. 107b; da kam sie zum schatz, da das gold innen war, und fand eitel frösch drinnen. Helvicus 1, 114; füllete den krug wider mit eitel honig. 116b; sein gebeinlein soll hienieden ümm sich haben eitel frieden. Fleming 340; und aller dürrer strauch müst eitel trauben geben. Logau 1, 110, 61; die stille, frome zucht, die eingezogenheit, die rede, wann sie schweigt, bring eitel lieblichkeit. 2, 12, 38; welchs eitel grillen waren. mückenkrieg 110, 319; die gräfin gebar zwölf kindlein, eitel knaben. deutsche sagen 2, 233; eitel männer und weiber. Fuchsmundi 220; völker und königreiche sein eitel wasserwogen, die leichter brausen als stillschweigen. Butschky Patm. 795; nicht dasz ich hier das wort der wollust rede im gröbern sinn, die ist unleugbar eitel tand. Wieland 9, 54; in eitel lust und pracht. 22, 20, statt lauter, vgl. 23, 322; und was wir thun ist, wie es ihnen war, voll müh und eitel stückwerk. Göthe 9, 32; ja wol, eitel possen! 14, 304; behüte gott! wie sonst das zeugen mode war erklären wir für eitel possen. 41, 104; wahrheit redet er nie und eitel lügen ersinnt er. 40, 187. 22) eitel vor adjectiven, ohne nachfolgendes subst., nur in der älteren, nicht mehr in der späteren sprache: zucht, tugent, eitl rain. Wolkenstein s. 154; ain varb von eitl grun. s. 160; hör, liebste frau, mich deinen knecht. 'waʒ bedeut des nachts das lang geprecht?' nicht anders, frau, denn eitel gut. 'sag an, waʒ dir sei zu mut'. fundgr. 1, 334, 20; smal bra, und augen eitel fein. 1, 336, 24; also das die minneclicheu zart darzu gieng, die itel rein. Kellers erzähl. 647, 3; ein blümlin zart und îtel fîn. Fichards arch. 3, 219. 220; du salt dir erwelen vierzig rittere, von denselbigen saltu zwenzig kleiden itel wisz. altd. bl. 1, 142. 33) eitel vor adjectiven, welchen ein subst. nachfolgt: eitel ungeseurt brot. 2 Mos. 12, 20; sind es doch eitel nackete leute und keine krieger. Judith 5, 25; eitel falsche triegerei. Luther 3, 26b; eitel falsche wort. 3, 46; aus den schönen engeln eitel schwarze teufel werden. tischr. 1, 33; er hat geschworn, keinen man, dann eidel jung ritter mit im zu bringen. Aimon k 6b; eitel streitbar fuszknecht. Frank weltb. 163b; also ist die an ir selben gut natur ... eitel gute gabe und creatur gottes. de vanitate 118b; eitel fremde und ausländische leute. Kirchhof disc. mil. 9; gar alle schwämme sind eitel überflüssige feuchtigkeit der erden, der bäume, der faulen hölzer und anderer faulen dingen. Tabernaemont. 1520; wer dann hat die beute? eitel fremde leute. Logau 2, 189, 69; eitel gut ding, eitel gut ding tragen die mägdlein in busen. sieben lächerliche geschnälz. fliegendes blatt um 1620; nur eitel kleine rencontres vorfielen. nord. Robinson 1, 149; da war eitel wirksame thätigkeit. Stilling 3, 93; weiter, sagte der dachs, nun kommt das märchen vom hasen! eitel leeres gewäsche! Göthe 40, 11. Diese belege lassen alle fälle des adverbialen eitel überschauen. man bemerkt 3@aa) dasz es dem adverbialen lauter analog ist. da nun lauter ursprünglich und bis auf heute limpidus, lucidus, purus bedeutet, wird auch eitel etwas ähnliches ausgesagt haben und die vorhin gewonnene herleitung erlangt desto mehr stärke. beide wörter können einander vertreten und wir finden sie sogar einigemal gehäuft. allmälich hat jedoch unsere sprache lauter vorgezogen und bedient sich des eitel seltner. 3@bb) beide gleichen auch dem adv. blosz darin, dasz diese drei wörter die lebloseren conjunctionen nur und nichts als (mhd. niwan, wan) zu ersetzen vermögen, zuweilen auch ihnen hinzutreten, nur eitel, nur lauter = nur = eitel. doch eitel und lauter lassen sich nicht wie blosz, allein und nur, lat. tantum, solum zu 'nicht' gesellen, dem ein 'sondern' folgt, wir sagen nicht allein, nicht blosz, nicht nur, keineswegs aber nicht eitel, nicht lauter in solchem sinn, insofern sind eitel und lauter frischer als blosz. doch sehe man eitels. 3@cc) eitel, das adv. und adj., bindet sich gern mit wörtern des glanzes: eitel gold und silber, eitel flamme, eitel edelstein, eitel pracht und verräth auch dadurch seine abkunft. 3@dd) im zweiten fall, vor dem adj., hat eitel aber nicht die bedeutung nur, sondern eine den sinn des folgenden adj. erhöhende kraft. eitel weisz ist ganz weisz, schneeweisz, eitel fein ausgesucht fein, ganz fein, wie man nd. hört idel god, idel braf für ganz gut, ganz brav. dies ganz nähert sich der bedeutung, die eitel auch vor substantiven hat, er ward eitel schweisz, eitel blut = ganz blut; eitel haut und knoche = ganz knöchern. 3@ee) im dritten fall vor adj. und subst. läszt sich eitel bald durch nur oder blosz, bald durch ganz erklären. eitel leeres gewäsche = blosz oder ganz leeres.
9167 Zeichen · 185 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eitel

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Eitel , eitler, eitelste, adj. et adv. leer, der Gegenwart anderer Dinge beraubt. 1. Eigentlich, im physischen Verstande…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    eitel

    Goethe-Wörterbuch

    eitel flekt auch nichtsynkopiert ‘eitele’ A Adj 1 sinnlos, nichtig, mehrf im Kontext mit ‘leer’ a vergeblich, unnütz; im…

  3. modern
    Dialekt
    eitel

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    eitel hd. nichtig: es ist alles eitel, seggt Salomo, donn künn hei nich mihr Schw Gad ; unwahr: dat (Sagen und ähnl.) is…

  4. Sprichwörter
    Eitel

    Wander (Sprichwörter)

    Eitel 1. Alles ist eitel, säd Salomon, as he dôrmit fârig 1 wier. – Hoefer, 887. 1 ) Fertig, zu Ende. 2. Es ist alles ei…

  5. Spezial
    eitel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ei|tel adj. 1 (selbstgefällig) vanitus (-sc, -tosa), sabe (sabi, sabia) zite (ziti, zitia) 2 cochet (-ec, -a) 3 (stolz) …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit eitel

61 Bildungen · 40 Erstglied · 19 Zweitglied · 2 Ableitungen

eitel‑ als Erstglied (30 von 40)

EITELBAR

DWB2

eitel·bar

EITELBAR adj. abl. von eitel adj. leer; trügerisch: ⟨u1360⟩ von mir selber bekenne ich, herr, .. das ich niht anders bin wenne .. ein eitelb…

Eitelbauch

GWB

eitel·bauch

Eitelbauch Name für ein junges gefräßiges Tier, eigentl: Leerbauch der Wolf, er hatte zwei Kinder, | E. [ Reinke de Vos: Ydelbalch ] hieß de…

Eitelberger von Edelberg

Meyers

Eitelberger von Edelberg , Rudolf , Kunstgelehrter, geb. 14. April 1817 in Olmütz, gest. 18. April 1885 in Wien, studierte in Olmütz und Wie…

eitelbürgerlich

DWB2

eitel·buergerlich

eitelbürgerlich adj. : 1768 die unglaubigen bürger .. wurden .. im sittlichen zwar christen, im eitelbürgerlichen aber .. heiden seyn Trautw…

eiteldarm

DWB

eitel·darm

eiteldarm , m. ventriculus inanis, nnl. ijdeldarm, leerdarm, einer, der immer hungrig ist.

eitelehre

DWB

eitel·ehre

eitelehre , f. vanus honor: zu falscher eitelehre. Luther 3, 25 ; in der eitelehre. 3, 50; es ist manch streit verloren, der sonst gewonnen …

eiteleitel

DWB2

eitel·eitel

eiteleitel adj. : dr. 1637 voll eitel-eitler eitelkeit / ist alles zeitlich glücke kirchenlied 1,462 a F./T.

Eitel-Friedrich

Meyers

eitel·friedrich

Eitel-Friedrich ( Eitelfriedrich ), alter deutscher Vorname (eitel = lauter, glänzend), findet sich besonders im Geschlechte der Grafen von …

eitelhände

DWB2

eitelhände adj. mit leerer hand: ⟨u1210⟩ Gottfried 4 7126R. 2 zu eitel 2. a zu eitel 2 a

eitelhaft

DWB

eitel·haft

eitelhaft , vanus: wofern diese ( trost ) gründe euch nicht gefallen, so verwerfet sie deswegen nicht, sondern habt sie für ein andermal zum…

eitelheit

DWB

eitel·heit

eitelheit , f. vanitas: also setzt uns auch der teufel für die nichtigkeit und eitelheit des evangelii. Melanchthon 2 Cor. 11. auch Melissus…

eitelig

FWB

1. ›rein, unvermischt, unverfälscht‹; häufig: ›echt, vollgewichtig, den vollen Wert habend‹ (von Geldstücken); 2. s. eitel (Adj.) 7.; 3. s. …

eitelisch

DWB

eitel·isch

eitelisch , inanis: lügen und eitelische gedanken spinnen. Reinike fuchs. Rostock 1650 s. 183.

eitelkeit

DWB

eitel·keit

eitelkeit , f. 1 1) vanitas, ματαιότης , nach der sechsten oder etwa fünften bedeutung des adj. eitel, mhd. îtelkeit. myst. 319, 10. Keisers…

eitelkeit

FWB

1. ›Leere; Hohlheit‹; in Texten der Mystik auch: ›Losgelöstheit, Enthobenheit von irdischer Einbindung, Verhaftung‹; 2. ›Nichtigkeit, Nutzlo…

EITELKEITSTEUFEL

DWB2

eitelkeit·s·teufel

EITELKEITSTEUFEL m. zuss. mit eitelkeit f. 3. die eitelkeit unter dem bilde eines den menschen zu ihr verleitenden teufels: ⟨1809/10⟩ zuweil…

eitellötig

DWB

eitellötig , levis ponderis: es seind die blawen enten mit ewern fabeln und eitellötige fallaciae. Paracelsus 1, 781 b .

eitelmacherin

DWB

eitel·macherin

eitelmacherin , f. mhd. îtelmecherinne, eine frau, die mit blick, rede, gewand männer an sich zieht. Berthold 389. 454 und in Göbels ausgabe…

eitelmut

DWB

eitel·mut

eitelmut , m. levitas animi: ich ehrte die grenzen meines geistes und kein eitelmut stolzen erforschens risz mich hin zu ihrer überschreitun…

Eitelmuth

Campe

eitel·muth

○ Der Eitelmuth , des — es, o. Mz. eitler Muth, d. h. eitle Gesinnung, Eitelkeit. »Wenn sie — mir — in meiner schimmerndsten That nur — männ…

eitel als Zweitglied (19 von 19)

bannreitel

DWB

bann·reitel

bannreitel , m. junger gehegter baumstamm, den man schont; auch ein mit dem beil gezeichneter baum, laszreis.

banreitel

Lexer

banre·itel

ban-reitel stm. hegreis, junger gehegter baumstamm. von banraiteln St. ( Warthausisches vogtbuch v. j. 1446). Schm. 3,50.

Bescheidenheitel

Wander

Bescheidenheitel Bescheidenheitel kommt um den Geldbeutel. Will sagen: Nur nicht zu blöde und höflich!

Bëttelmeitel

Idiotikon

Bëttelmeitel Band 4, Spalte 81 Bëttelmeitel 4,81

eingeschneitel

DWB

ein·geschneitel

eingeschneitel , n. insicia, ab eo quod insecta caro, farcimen, Schm. 3, 501 hat geschnätzel quisquiliae, 3, 497 geschnait, geschnaitelwerk.

hirnscheitel

DWB

hirn·scheitel

hirnscheitel , m. für hirnschädel: cranium hirnscheydel Dief. 155 a ; Alboinus hat diesen herrlichen sieg damit verderbet, dasz er des ersch…

mülmeitel

KöblerMhd

mülmeitel , st. N. nhd. Mühlmädchen, Getreide in die Mühle tragendes Mädchen Q.: StRFeldk (1399) E.: s. mül W.: nhd. DW- L.: Lexer 1 2224 (m…

pfeitel

KöblerMhd

pfeitel , st. N. nhd. „Pfeidel“, Hemd, Hemdchen ÜG.: lat. (sacrilis) Gl Vw.: s. krisem- Q.: Enik, HTrist (FB pheitel), Gl (Ende 12. Jh.), Ov…

pheitel

Lexer

pheitel stn. dem. zum vorig. Trist. H. Enenk. pfaidly Wolk. 63. 2,13.

scheitel

DWB

sche·itel

scheitel , f. , diminutivbildung zu scheite, f. in oberdeutschen mundarten, plur. im sinne von hobelspäne. Zingerle 50 a . Stalder 2, 305 . …

Schnappreitel

DRW

schnapp·reitel

Schnappreitel, m. ein Strafgerät zur Wassertauche, auf den Schnappreitel setzen hier wohl übtr.: im Ungewissen lassen vgl. Gießhübel wie vng…

Schnellreitel

DRW

schnell·reitel

Schnellreitel, m. ein Jagdgerät [dass] nicht schnure, schnellreithell, sennssen noch einige andere geuerliche vbung zu niederwerffung des wi…

schupfreitel

DWB

schupf·reitel

schupfreitel , m. ( ? vgl. reitel , theil 8, 767): item ain vogtherr mag in der vogty verbietten lassen ... hürdvallen schupfraittel und der…

Speitel

Idiotikon

spei·tel

Speitel Band 10, Spalte 603 Speitel 10,603

Taschenveitel

Wander

Taschenveitel Ein Taschenveit'l (Kerbmesser) ist kein Säbel. ( Steiermark. ) – Sonntag.

zweitel

DWB

zwei·tel

zweitel , n. , aus zweiteil ( s. d. ). 1 1) ein feldmasz: desz zweitel (15 ar ) neben dem weeg ( v. j. 1347) Alsatia (1862) 293; vgl. der he…

Ableitungen von eitel (2 von 2)

uneitel

DWB

uneitel Hermes herm. 1, 49 . —

vereitelung

DWB

vereitelung , f. : vereitelung eines planes.