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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Dämon

Bd. 2, Sp. 1056
Dämon  ΔΑΙΜΩΝ 3,95 -ai- GWBB10,33,2 Voigt 10.10.92 134 Belege, überwiegend in der Dichtung. Der in der dt Literatur erst seit dem 18. Jh gebräuchlichere Begriff wird von G im antiken u zeitgenöss Sinn mit best individuellen Modifikationen verwendet. Frühestes Vorkommen Ende der 70er Jahre in ‘Lila’ (s Pkt 3). Seit etwa 1808/09, häufiger seit 1815 auch außerhalb der tradierten Mythologie für irrationale, von außen in das Einzelschicksal meist irritierend eingreifende Mächte (Pkt 2, vgl dazu dämonisch 2); das Moment der Irritation dann auch in den konventionelleren Bed 1 u 3 zunehmend wichtig. Einen andern Aspekt bringt die Bed 4 (bes in dem von G wohldefinierten Begriff des ‘Daimon’ in ‘Urworte. Orphisch’ 18171)), die sich auch sprachl von den drei andern Gruppen unterscheidet (keine Pl-Bildung, keine Attr).   1 mythol, überwiegend antikisierend für (best) Götter u göttl-ird (Natur-)Wesen in ihrer hindernden od fördernden Wirkung, insbes ihrem schicksalhaften Eingreifen in das menschl Leben, mehrf speziell iSv Schutzgott, auch in allegor Sicht; selten im Bereich des Volksglaubens u der (christl) Theologie  [Chor üb Hermes:] Daß er Dieben und Schälken, | Vortheilsuchenden allen auch | Ewig günstiger D. sei GWBFaust II 9665  [Helena:] Verführend, fechtend, hin und her entrückend, | Halbgötter, Helden, Götter, ja D-en, | Sie führten mich im Irren her und hin GWBFaust II 9252  [Prometh zu Epimeth üb Pandoras plötzl Verschwinden:] Nicht sonderbar soll jedem scheinen, was geschieht, | Vereint er sich D-en, gottgesendeten GWBPand 731  eine .. Gottheit ist in dem obern Raume [des Bildes ‘Theseus u die Geretteten’] sichtbar, anzuzeigen daß nichts Heroisches ohne Mitwirkung hoher D-en geschehe GWB491,91,21 Philostrat  wie die Poesie Dryaden und Hamadryaden schafft, über denen höhere Götter ihr Wesen treiben, so erzeugt die Theologie D-en, die sie so lange einander unterordnet, bis sie zuletzt sämmtlich von Einem Gotte abhängig gedacht werden GWB411,129,16 Geistesepochen nach Hermann GWBFaust II 8057 GWB1,237 Vs 61 RömEleg IV GWB29,91,4 DuW 18 GWB32,199,9 ItR PhNeri übertr, im Vergl, prädizierend; einmal ‘selige D-en’ für die Geister von Abgeschiedenen (im Anklang an den antiken Heroenglauben)  die Farbe spielenden Steine [Opale] .. diese kleinen D-en, deren Priesterthum ich mich längst gewidmet habe GWBB40,60,15 CarlAug 15.9.25 K  am Ende des Lebens gehen dem gefaßten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige D-en [Geister Var], die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen GWB422,141,7 MuR(258) [für: démon] GWB24,92,8 Wj I 5 PilgTörin GWBB35,170,18 Schubarth 7.11.21 uö(selten)   2 als Element der Schicksalsvorstellung des späten G, überwiegend in briefl Selbstaussagen, fast ausschließl pl: Urheber unberechenbarer äußerer, der persönl u eth Zuständigkeit entzogener Vorfälle, gelegentl in ihrer Korrespondenz zur inneren Verfassung; häufig bei zufälligen alltägl, meist störenden Anlässen, öfter in iron Ton; mehrf mit Attr wie leidig, wohlwollend sowie charakterisiert durch Verben wie sich einmischen, dazwischentreten, hindern, hin und wieder führen, Streiche spielen, Gesichter schneiden, Pfoten im Spiel haben  [betr langwierigen Katarrh] Bald aber beliebte es den verruchten D-en mich auf eine empfindlich abgeschmackte Weise mit Fäusten zu schlagen GWBB25,335,21 Sartorius 17.5.15 K  [betr den Unfall von G-s Reisewagen auf dem Weg nach Baden-Baden kurz hinter Weim, der G zum Verzicht auf diese Reise bewegte] Was der Mensch denkt wird anders gelenkt, es sey nun daß sich die obern oder untern D-en darein mischen GWBB27,118,19 Zelter 22.7.16  Es ist sehr artig, daß uns dergleichen [Briefw G/Zelter] noch zu berichtigen erlaubt ist; ich erkenne aber auch diese Gunst der D-en und respectire die Winke dieser unerklärlichen Wesen GWBB48,103,14 Zelter 1.2.31  [betr Kaufangebot für eine antike Statue] das Bekenntniß .. daß ich dieses Ereigniß als einen Wink höherer D-en ansah, die mich in Rom festzuhalten .. gedächten .. Kunstneigung, Besitzeslust und was ihnen sonst beistand, Dialektik und Aberglaube GWB32,331,17 ItR GWBB44,185,6 August 11.7.[28] GWBB22,202,2 SZiegesar [etwa 25.11.11] GWBB45,219,20 Zelter 28.3.29 Schlußformel in Br seit 1822: ‘allen guten/ wohlwollenden/freundlichen D-en empfohlen’ GWBB36,198,7 Zelter [6.]11.22 selten: jds gesamten Lebensgang bestimmend, auch als Gegenspieler der eth Instanz; vereinzelt als Werkzeug der ‘Vorsehung’  Ottilie den Freunden [nach der zufälligen Begegnung mit Eduard, nachdem sie ihm endgültig entsagt hatte]. | .. Ich bin aus meiner Bahn geschritten und ich soll nicht wieder hinein. Ein feindseliger D., der Macht über mich gewonnen, scheint mich von außen zu hindern, hätte ich mich auch mit mir selbst wieder zur Einigkeit gefunden GWB20,394,7 Wv II 17  Je höher ein Mensch .. desto mehr steht er unter dem Einfluß der D-en, und er muß nur immer aufpassen, daß sein leitender Wille nicht auf Abwege gerathe Gespr Eckerm 24.3.29  Jeder außerordentliche Mensch hat eine gewisse Sendung .. Hat er sie vollbracht, so ist er .. nicht weiter vonnöthen, und die Vorsehung verwendet ihn wieder zu etwas anderem. Da aber hienieden alles auf natürlichem Wege geschieht, so stellen ihm die D-en ein Bein nach dem andern bis er zuletzt unterliegt [als Beispiele nennt G Napoleon, Mozart, Raphael, Byron] Gespr Eckerm 11.3.28 ebd 23.10.28 u 2.4.29 uö(nur in Eckerm)   3 übertr auf innermenschl Phänomene: für meist benannte psych u gesellschaftl Triebkräfte u Mächte, Handlungs-, Verhaltensweisen, überwiegend die negativ wirkenden; in Prosa u Gespr meist abgeblaßt, selten in bildl Ausdruck  Übereilung und Dünkel jedoch sind gefährliche D-en, die den Fähigsten unzulänglich machen, alle Wirkungen zum Stocken bringen GWBN11,144,13 MuR(422)  [aus Rom] wenn man mit Besorgnissen pp. an dich kommt .. Ich sage dir .. daß mein Verhältniß zu ihm [CarlAug] so gut und rein ist, als es jemals war .. Nimm also diese Herzstärckung gegen alle Hauche der D-en aller Art GWBB8,338,2 Seidel [26.]1.88 GWB26,137,5 DuW 3 GWB26,43,6 DuW 1 Gespr Kanzl Müller 5.1.31 in der Dichtung mehr od minder personifiziert, bes als auftretende allegor Figur in Berührung mit 1; in Epimen mit den ‘Genien’ als Gegenfiguren  (D. der List, zuversichtlich:) .. Ihr brüstet euch ihr unteren D-en | .. Ich aber wirke schleichend immer zu | .. Dich Kriegesgott bring’ ich zur Ruh’, | Dich Sklavenfürsten will ich wecken GWB16,351 Epimen redPers vor 345 u 349  [Faust:] D-en, weiß ich, wird man schwerlich los, | Das geistig-strenge Band ist nicht zu trennen GWBFaust II 11491  [Elpore (Allegorie der Hoffnung):] Und von mir, dem guten Mädchen, | Hört ihr weiter nichts als Ja. | Ach! die anderen D-en, | Ungemüthlich, ungefällig, | Kreischen immerfort dazwischen | Schadenfroh ein hartes Nein GWBPand 355  Hoffnung bleibt mit dem Leben vermählt, die schmeichelnde Göttin, | Angenehm vor vielen, die als getreue D-en | Mit den sterblichen Menschen die wechselnden Tage durchwallen Achilleis 237 GWB16,341 u 350 [] Epimen redPers vor 134 u 317 GWB16,371 ebd 753 in Lila im ‘Psychodrama’2) als Materialisierung krankhafter Wahnvorstellungen GWB12,54,25 Lila I   4 der eine Person bestimmende, leitende, inspirierende Geist; nur Sg   a die das Individuum prägende angeborene Natur als ein schicksalbestimmender Faktor3)  ΔΑΙΜΩΝ, D. [Individualität, Charakter JbGG2,243 Var] | .. So mußt du sein .. keine Macht zerstückelt | Geprägte Form, die lebend sich entwickelt GWB3,95 UrworteOrph Strophentitel  Der D. bedeutet hier die nothwendige, bei der Geburt unmittelbar ausgesprochene, begränzte Individualität der Person, das Charakteristische, wodurch sich der Einzelne von jedem andern bei noch so großer Ähnlichkeit unterscheidet .. man möchte .. gestehen, daß angeborne Kraft und Eigenheit mehr als alles Übrige des Menschen Schicksal bestimme GWB411,216,2 Üb:Urworte 1820  [mBez auf die Strophe ‘Eros’:] nun zeigt sich erst, wessen der D. fähig sei; er, der selbständige, selbstsüchtige, der mit unbedingtem Wollen in die Welt griff .. fühlt nun, daß er nicht allein durch Natur bestimmt und gestempelt sei; jetzt wird er .. gewahr, daß er sich selbst bestimmen könne GWB411,219,19 ebd GWB411,218,2 u 219,2 ebd   b Genius, Schutzgeist des Einzelnen, überwiegend (im Anklang an das ‘Daimonion’ des Sokrates) die in best Situationen zu- od abratende innere Stimme  In diesem Sinne einer nothwendig aufgestellten Individualität hat man einem jeden Menschen seinen D. zugeschrieben, der ihm gelegentlich in’s Ohr raunt, was denn eigentlich zu thun sei GWB411,218,8 Üb:Urworte  Schon hatte ich ein Promemoria [üb den Raubdruck] verfaßt .. als mich glücklicher oder unglücklicher Weise ein D. beym Ärmel zupfte und mich bedenken ließ, daß es die Zeit nicht sey GWBB21,99,25 Cotta [1.10.09] K Gespr Eckerm 11.3.28 Gespr Kanzl Müller [7.4.]23 GWBB33,46,3 CarlAug 26.5.20 K uö(selten) GWBArchädämon GWBFluchdämon GWBKriegsdämon GWBUr- GWBWider- GWBEudämonia GWBKänodämoniavgl GWBGeist GWBGenius zu 1 GWBEngel GWBGottheit GWBGott GWBGöttin GWBHalbgott GWBHalbgöttin GWBHeroine Schutzgott Schutzgöttin zu 3 GWBGespenst GWBGott Teufel zu 4 a GWBAdam(der alte A.) GWBCharakter (sd) GWBEntelechie zu 4 b Schutzgeist 1) zur Frage des gedankl Zshgs zw dieser Bed u ‘dämonisch’ 2 vgl bes H-JSchrimpf, Das Weltbild des späten G, 1956,307ff; anders HSchmitz, G-s Altersdenken, 1959,217f 2) vgl GDiener, G-s ‘Lila’, 1971,bes 186ff 3) zu G-s Quelle vgl HA121,721fRose Unterberger R. U.
9563 Zeichen · 107 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    dämonm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +2 Parallelbelege

    dämon , m. genius. der griechische δαίμων bezeichnet einen bösen sowol als einen guten geist, einen schutzgeist: dem chr…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Dämon

    Goethe-Wörterbuch

    Dämon ΔΑΙΜΩΝ 3,95 -ai- GWB B10,33,2 Voigt 10.10.92 134 Belege, überwiegend in der Dichtung. Der in der dt Literatur erst…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dämon

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dämon (griech.), Bezeichnung für Mittelwesen zwischen Gottheit und Menschen, teils guter, teils böser Natur. Die religiö…

  4. Sprichwörter
    Dämon

    Wander (Sprichwörter)

    Dämon Nicht jeder Dämon geht in die Glasflasche. – Burckhardt, 617. Es gelingt uns nicht, jeden zu bestimmen, zur Erreic…

  5. Latein
    daemonm.

    Mittellateinisches Wb.

    daemon (de-, doe-) , -onis m. (f.: MLW l. 46) ( δαίμων ) MLW script. : daim-: MLW l. 39 . dom-: Vita Emm . 7 (var. MLW l…

  6. Spezial
    Dämon

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Dä|mon m. (-s,-en) 1 (Teufel) demon (-s) m. , malan (-s) m. , diau m. 2 ‹fig› (böser Geist, Böses im Menschen) malan (-s…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit daemon

100 Bildungen · 82 Erstglied · 17 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von daemon 2 Komponenten

dae+mon

daemon setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

daemon‑ als Erstglied (30 von 82)

daemonaticus

MLW

daemonaticus v. MLW daemoniaticus . Lawo/Gansweidt

Dämonchen

GWB

daemon·chen

Dämonchen für einen der ‘kleinen Dämonen’, stummen Gehilfen des ‘Dämons der Unterdrückung’ GWB 16,358 Epimen Regiebem vor 493 vgl Teufelchen…

Dämonelix

Meyers

Dämonelix ( Teufelsschraube, Teufelspfropfenzieher ), ein Gebilde in den Badlands von Nebraska und Dakota, ähnelt einem großen, senkrecht in…

DÄMONEN

DWB2

DÄMONEN-. die kompositionen sind zum gen. pl. gebildet. einige bildungen wie dämonenbild, -fratze, die ihrer bedeutung nach eigentlich den g…

dämonenerfüllt

DWB2

dämonenerfüllt , dämonerfüllt adj. : 1930 Wolfskehl ges. w. 2,279 R./B.

DÄMONENHAFT

DWB2

daemonen·haft

DWB2 DÄMONENHAFT adj. DWB2 vereinzelt auch fugenlos dämonhaft. zu dämon B 1 , nach art der dämonen: DWB2 1873 da stockt ihm der athem vor lu…

daemon als Zweitglied (17 von 17)

AGATHODÄMON

DWB2

DWB2 AGATHODÄMON m. DWB2 guter geist, wohltätiger genius ( grch. ἀγαϑοδαίμων, lat. agathodaemon): DWB2 1716 agathodæmon, bonus genius, ist b…

Archädämon

GWB

archa·daemon

Archädämon wohl Namenbildung G-s für die männl Maske 1) der ‘Alten Zeit’ in ‘Alte und Neue Zeit’, mit dem weibl Pendant ‘Känodämonia’; dafür…

cacodaemon

MLW

cacodaemon (kako-, -cad-, -dem-) , -onis m. ( κακοδαίμων ) spiritus malus — böser Geist : MLW Heinr. August. planct. 171 nil creat eudemon v…

*calodaemon

MLW

calo·daemon

* calodaemon (ka-, -dem-) , -onis m. ( καλός et δαίμων , cf. κακοδαίμων) genius bonus — guter Geist : MLW Gunth. Par. (?) orat. 1,3 p. 108 C…

eudaemon

MLW

eudaemon (-dem-) , -onis m. ( εὐδαίμων ) spiritus bonus — guter Geist : v. vol. II. p. 12,12. Weber

EVDAEMON

Hederich

EVDAEMON , ŏnis, Gr . Ἐυδαίμων, ονος, ( Tab. XVIII .) einer von des Aegyptus funfzig Söhnen, welchen dessen Braut, Erade, die erste Hochzeit…

fluchdämon

DWB

fluch·daemon

fluchdämon , m. verwünschter geist. über Moses leichnam stritten selige mit fluchdämonen. Göthe 4, 374 .

Lacedämon

GWB

lac·e·daemon

Lacedämon Bezeichnung für den antiken Stadtstaat Sparta (nach dem gleichnamigen mythologischen Stammvater der Spartaner) GWB 15 2 ,227 Faust…

POLYDAEMON

Hederich

poly·daemon

POLYDAEMON , ŏnis , ein Nachkömmling der Semiramis, der sich mit unter des Phineus Haufen befand, von dem Perseus aber mit nieder gemacht wu…

qualdämon

DWB

qual·daemon

qualdämon , m. peinigender dämon, vgl. DWB quälgeist : oft aber wird, aus höllendunst gezeugt, mit seinen legionen von ungestalten qual-dämo…

sturmdämon

DWB

sturm·daemon

sturmdämon , m. , mythologische verkörperung des sturmwindes: die vorstellung eines reitenden sturmdämons und seelenführers Helm altgerm. re…

urdämon

DWB

urdämon Göthe gespr. 2, 293 B.; Droysen Äschylus 192 . —

würg(e)dämon

DWB

wuerge·daemon

-dämon , m. , dämon, der erdrosselt, tötet; auch auszerhalb der zss.: du trägst einen würgenden dämon im busen Klinger w. (1809) 1, 24 : jet…

zauberdämon

DWB

zauber·daemon

-dämon , m. , übernatürliches wesen: Wundt elem. d. völkerps. 497 ; frei: Tieck schr. 8, 71 . —

Ableitungen von daemon (1 von 1)

urdämon

DWB

urdämon Göthe gespr. 2, 293 B.; Droysen Äschylus 192 . —