lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Bibel

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
24 in 21 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
Verweise rein
82
Verweise raus
47

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Bibel

Bd. 2, Sp. 813
Bibel (griech. Biblia, »Bücher«; auch die Schrift, Heilige Schrift, Wort Gottes), Name des Religionsbuches der Christenheit. Die B. zerfällt in zwei Teile, gewöhnlich mit abgekürztem Ausdruck das Alte und das Neue Testament genannt, statt des vollständigern und richtigern: Bücher des Alten und des Neuen Testaments. Das Wort Testament ist das beibehaltene lateinische Wort der Vulgata, womit sie das griechische diatheke (Bund, s. d.) übersetzt. Bezüglich der Ordnung und Einteilung des sogen. Alten Testaments, d. h. der von dem nachexilischen Judentum als inspirierte Religionsurkunden gefaßten Überreste der althebräischen Literatur, folgt unsre deutsche Lutherbibel der Vulgata (s. d.) und diese wieder der griechischen Übersetzung der Alexandriner (sogen. Septuaginta, s. d.), nur daß hier die Apokryphen, die Luther als Anhang geordnet hat, mitten unter den kanonischen Büchern sich befinden. Während diese Ordnung den Inhalt berücksichtigt, so daß auf die historischen Bücher die poetischen, auf diese die prophetischen folgen, teilten die palästinischen Juden nach Autorität und Zeit der Sammlung ein und unterschieden Thorah (Gesetz), Nebiim (Propheten) und Ketubim (Schriften). Die Thorah sind die fünf Bücher Mosis. Die Propheten zerfallen in die frühern, d. h. die geschichtlichen Bücher, Josua, Richter, Samiel und Könige, und in die spätern, diese wieder in drei große: Jesaias, Jeremias, Ezechiel, und in zwölf kleine. Die Schriften (griech. Hagiographa) teilen sich in die poetischen Bücher: Hiob, Sprüche und Psalmen; die Megilloth-Rollen: Hoheslied, Ruth, Klagelieder, Prediger. Esther, und die übrigen: Daniel, Esra, Nehemia und Chronika. Da man die zwölf kleinen Propheten, ebenso die beiden Bücher der Chronika, auch Esra und Nehemia je als Ein Buch ansah, so zählt der Talmud 24 Bücher, Josephus und die Kirchenväter aber nur 22, weil sie Ruth mit den Richtern, die Klagelieder mit Jeremias verbinden. Die historischen Bücher des Alten Testaments enthalten nach einer allgemeinen Urgeschichte der Menschheit (1. Mos. 1–11) die Geschichte des hebräischen Volkes bis um die Mitte des 5. Jahrh. v. Chr. Die prophetischen Bücher enthalten die Reden und Gesichte der Propheten vom 8. Jahrh. v. Chr. bis in die Mitte des 5. Jahrh. herab. Die poetischen Bücher repräsentieren lyrische (Psalmen), didaktische (Hiob), gnomische (Sprüche Salomos) und erotische (Hoheslied) Dichtungen. Die Apokryphen (s. d.) des Alten Testaments schließen sich ihrem Inhalt nach an die kanonischen Bücher an, z. B. das Buch Sirach an die Sprüche Salomos. Dagegen artet die Geschichte in ihnen vollends zur eigentlichen Legende aus (so namentlich im zweiten Makkabäerbuch) und wird zur Durchführung lehrhafter Zwecke (wie in den Büchern Tobias und Judith) benutzt. Der zweite Teil der B., das die ältesten Schriftdenkmäler des Christentums enthaltende Neue Testament, zerfiel ursprünglich in das Evangelienbuch und in das Apostelbuch, woran sich die Apostelgeschichte und die Apokalypse anschlossen. Auch diese Sammlung ist aus historischen, didaktischen Schriften und einer prophetischen Schrift zusammengesetzt. Im Apostelbuch schieden sich die 14 dem Paulus beigelegten Briefe leicht von den sieben Schreiben andrer Apostel, die eine weniger lokal beschränkte Bestimmung hatten und darum gewöhnlich katholische, d. h. allgemeine Briefe genannt wurden. Die Bücher des Alten Testaments sind in hebräischer, einige Stücke in den Büchern Daniel und Esra in chaldäischer, das Neue Testament ursprünglich und ganz in griechischer (genauer: hellenistischer) Sprache geschrieben. Diese war seit der Bibelübersetzung der Septuaginta auch in den gottesdienstlichen Gebrauch der Juden übergegangen. Das erste Zeichen von dem Vorhandensein der alttestamentlichen Sammlung ist ihre Erwähnung im Prolog des Jesus Sirach (um 130 v. Chr.); Philo kennt das Alte Testament als ein Ganzes, Josephus nachweisbar auch die jetzigen alttestamentlichen Bücher. Dieselben haben sich aber erst allmählich zusammengefunden. Die jüdische Tradition, wonach unter Esra die »große Synagoge« (s. d.) die Sammlung zustande gebracht haben soll, ist nachweisbar ebenso unhistorisch wie die Sage, daß Esra durch göttliche Eingebung die alttestamentlichen Bücher wiederhergestellt habe. Wohl aber war er an der Redaktion der ältesten der drei Sammlungen beteiligt, d. h. an der Abfassung des Gesetzes, dessen Verlesung an den Sabbaten nach einem feststehenden Lesekreis schon zu Jesu Zeiten als alte Gewohnheit galt. Die Samaritaner kennen noch keine andern heiligen Schriften. Den gottesdienstlichen Gebrauch der Propheten ersehen wir aus Luk. 4,16–21. Man nannte die Lesestücke aus dem Gesetz Paraschen, die aus den Propheten Haphtharen. Die dritte, gemischte Sammlung stand selbst zur neutestamentlichen Zeit noch nicht in allen ihren Teilen fest. Auf alle drei Sammlungen wurden von seiten der Kirchenväter Name und Begriff des Kanon angewendet. S. Kanonische Bücher. Genauer können wir den Verlauf der Bildung des neutestamentlichen Kanon verfolgen. Die christliche Literatur beginnt mit den Briefen des Apostels Paulus (53–63) und findet ihren Abschluß erst in der ersten Hälfte des 2. Jahrh. Nur sehr allmählich tritt der Gebrauch dieser Bücher in der Kirche hervor und zwar zunächst noch ohne irgend einen Anspruch auf kanonische Autorität. So findet sich auch bis in die zweite Hälfte des 2. Jahrh. herab noch keine Berufung auf neutestamentliche Schriften als beweiskräftige Instanzen, nur namentliche Anführungen einzelner Sentenzen, meist Sprüche Jesu. Zuerst suchten sich die häretischen Sekten für ihre abweichenden Lehrmeinungen eine sichernde Unterlage in einem Kanon zu schaffen. Marcion (um 140) legte sich eine Sammlung an, die aus einem Evangelium (Lukas) und zehn Paulinischen Briefen bestand. Erst im fernern Verlauf des 2. Jahrh. entstehen in den Gemeinden Syriens, Kleinasiens, Nordafrikas, Italiens und Südgalliens Sammlungen apostolischer Schriftwerke, die übereinstimmend die 4 Evangelien, die Apostelgeschichte, die 13 Briefe des Paulus, einen Brief des Petrus und einen des Johannes enthielten. Nur diese Schriften galten dem Eusebios von Cäsarea (s. d.) als »allgemein anerkannt« (Homologumena), während er die übrigen Petrus- und Johannes- sowie die Jakobus- und Judasbriefe unter die widersprochenen Schriften (Antilegomena) stellt, zu denen ihm, wiewohl in untergeordneter Weise, noch die Taten des Paulus, der Hirt des Hermas, die Apokalypse des Petrus, der Brief des Barnabas und die Lehren der Apostel gehören. Am längsten waren zwischen Abendland und Morgenland der Hebräerbrief und die Apokalypse des Johannes streitig; aber um 400 ließ man sich diese endlich auch im Osten, jenen auch im Westen des Reiches gefallen. Augustinus ließ auf seinen Synoden zu Hippo (393) und zu Karthago (397) das Neue Testament in seinem jetzigen Umfang kanonisieren, indem er zugleich dem Alten die Apokryphen einverleibte, und im Verlauf der nächsten Jahrhunderte bestätigten mehrere Päpste, 1000 Jahre später auch das Konzil von Trident diesen Kanon. Bekannt ist Luthers sehr unabhängiges Urteil über einzelne Bücher, wie Esther, die Apokalypse und den Jakobusbrief. Nach seinem Vorgang unterschieden daher die ältern Lutheraner wieder zwischen kanonischen und deuterokanonischen (apokryphischen) Büchern des Neuen Testaments; leider folgten die spätern Theologen den Reformierten, die den katholischen Kanon des Neuen Testaments festhielten, ohne daß er jedoch in den deutschen Bekenntnisschriften so, wie in einigen reformierten geschieht, symbolisch fixiert worden wäre. Während nun im kirchlichen Gebrauch sämtliche Bücher des Alten und Neuen Testaments auf gleich übernatürlicher Höhe (s. Inspiration) nebeneinander stehen, hat seit Semler (»Von der freien Untersuchung des Kanon«, Halle 1771–75) die Wissenschaft mit immer größerm Eifer sich der Erforschung der Zeit und des Ursprunges der biblischen Schriften gewidmet, und man ist allmählich innerhalb der freilich eng gezogenen Grenzen einer nach wissenschaftlicher Methode verfahrenden Theologie zu wirklicher Unbefangenheit bezüglich des historischen Urteils und zu Ergebnissen, die auf vielen Hauptpunkten übereinstimmen, gelangt. Kapitel- und Verseinteilung gehören erst der Periode des gedruckten Tertes an (16. Jahrh.), wiewohl jene bezüglich des Neuen, diese bezüglich des Alten Testaments schon auf mittalterlicher Grundlage ruht. ‚‚ Während es Sache der sogen. höhern Kritik ist, die Entstehungsverhältnisse der einzelnen biblischen Bücher zu untersuchen und letztere aus dem Bann einer rein übernatürlichen Abteilungsweise erlöst in ihrem geschichtlichen Zusammenhange begreifen zu lehren, beschäftigt sich die sogen. niedere Kritik mit den Veränderungen, die der alt- und neutestamentliche Text im Laufe der Zeiten erfahren hat. Das Material für die Feststellung des erstern liefern die Synagogenrollen und Privathandschriften des Mittelalters, auch die ältesten Drucke (seit 1488 und 1494), für die neutestamentlichen tun die z. T. sehr viel ältern griechischen Handschriften und die Zitate der Kirchenväter die gleichen Dienste. Unter den Handschriften des Neuen Testaments sind die wichtigsten der Codex Sinaiticus, den Tischendorf 1844 und 1859 entdeckte und nach Rußland brachte, aus dem 4. oder dem Anfang des 5. Jahrh.; der Codex Vaticanus (4. Jahrh.); der Codex Alexandrinus (5. Jahrh.) u. a. Die ältesten Aus gaben des griechischen Textes sind diejenige in der sogen. Komplutensischen Polyglotte (s. d.) und die des Erasmus (1514 und 1516). Die kritischen Ausgaben eröffnete Mill (Oxf. 1707). In neuester Zeit hat Tischendorf einen vielfach gereinigten Text hergestellt (8. Ausg., Leipz. 1864–72, 2 Bde.; dazu Prolegomena von Gregory, das. 1884–94, 3 Tle.). Ebenbürtig mit ihm arbeiteten in England Tregelles (1857–79) und Westcott und Hort (1881, 2 Bde.), in Deutschland Weiß (Leipz. 1899). In Verbindung mit zahlreichen Gelehrten versucht v. Soden (Berl. 1902 f.) »die Schriften des Neuen Testaments in ihrer ältesten erreichbaren Textgestalt auf Grund ihrer Textgeschichte« herzustellen. Die empfehlenswerteste Handausgabe des Neuen Testaments ist die der Württembergischen Bibelanstalt (3. Aufl., Stuttg. 1901; mit deutscher Übersetzung, 2. Aufl., das. 1901). Für die Erforschung der Urgestalt aller Teile der B. kommen endlich die Übersetzungen, besonders die alten und unmittelbaren, in Betracht. So die griechische Übersetzung des Alten Testaments, die unter dem Namen Septuaginta (s. d.) weltberühmt geworden ist, und die chaldäische (s. Targum); in Bezug auf das Alte und Neue Testament die syrischen Übersetzungen, besonders die Peschito (s. d.); ferner die lateinischen, deren ältere Gestalt, gewöhnlich Itala genannt, in das 2. Jahrh. hinausreicht, während die spätere, die sogen. Vulgata (s. d.), von Hieronymus herrührt. Auch ägyptische, äthiopische, arabische, persische, armenische, gotische, georgische, slawonische Übersetzungen entstanden; einige derselben sind schon mehr oder weniger mittelbare, d. h. von Septuaginta, Peschito, Itala oder Vulgata abhängige Übersetzungen. Letzteres gilt namentlich von den mancherlei Versuchen des mittelalterlichen Abendlandes. In Deutschland zählt man von der Erfindung der Buchdruckerkunst bis zur Reformation 18 vollständige Bibeldrucke, 14 in oberdeutscher, 4 in niederdeutscher Mundart (vgl. Walther, Die deutsche Bibelübersetzung des Mittelalters, Braunschw. 1889–92, 3 Tle.). Sie alle mußten dem direkt auf die Ursprachen zurückgehenden Meisterwerk Luthers den Platz räumen (Neues Testament 1522, erste ganze B. 1534), die sich bis auf den heutigen Tag im kirchlichen Gebrauch fast unangefochten behauptet hat (revidierte Ausgabe, Halle 1892). Von neuern deutschen Übersetzungen sind zu erwähnen: De Wette (Heidelb. 1809–12, 6 Bde.; 4. Aufl. 1858, 3 Bde.; 1886); Bunsen (fortgeführt von Kamphausen u. Holtzmann, Leipz. 1858–65, 9 Bde.); Textbibel des Alten und Neuen Testaments (in Verbindung mit zahlreichen Fachgelehrten hrsg. von Kautzsch, das Neue Testament in der Übersetzung von Weizsäcker, Tübing. 1899; die Weizsäckersche Übersetzung des Neuen Testaments gesondert in 9. Aufl., das. 1899). Für das Neue Testament kommt weiter die Protestantenbibel (hrsg. von P. W. Schmidt; Neues Testament, Leipz. 1872–73; 3. Aufl. 1879) in Betracht. Über die katholischen Übersetzungen s. Bibelverbot. Auch in den übrigen europäischen Ländern rief die Reformation Bibelübersetzungen hervor. Die Grundlage der englischen Übersetzungen ist Tindales B. (1526), in ihrer Verbesserung (1539) die »große B.« oder »Cranmers B.« genannt. 1881 wurde eine nach wissenschaftlichen Grundsätzen bearbeitete »Revised version« veröffentlicht. Die französischen Reformierten haben im kirchlichen Gebrauch die Genfer B. von 1551. In Holland ist die kirchliche Übersetzung die im Auftrag der Dordrechter Synode verfaßte »Staatenbibel« von 1637. Durch die Mühwaltung der Bibelgesellschaften (s. d.) liegt gegenwärtig die B. in 108, einzelne Teile in gegen 400 Sprachen vor. Teils ursprachlich, teils übersetzt ist die vollständige B. bisher in etwa 27,000 Ausgaben gedruckt worden, über die das Britische Museum 1893 einen Katalog angefertigt hat. Vgl. Reuß, Die Geschichte der heiligen Schriften Alten Testaments (2. Aufl., Braunschw. 1890) und Neuen Testaments (6. Aufl., das. 1887); Diestel, Geschichte des Alten Testaments in der christlichen Kirche (Jena 1869); Nestle, Einführung in das griechische Neue Testament (2. Aufl., Götting. 1899). Populäre Darstellungen: im traditionellen Sinn Ostertag, Die B. und ihre Geschichte (5. Aufl., Basel 1892), im wissenschaftlichen Geist Zittel, Die Entstehung der B. (5. Aufl., Leipz. 1891); Mehlhorn, Die B., ihr Inhalt und geschichtlicher Boden (5. Aufl., das. 1901). – S. auch die Artikel: »Bibelverbote, Bibelwerke, Biblische Archäologie, Biblische Einleitung, Bilderbibel«. Das Faksimile eines Blattes der 42 zeiligen Gutenberg-Bibel ist dem Artikel »Buchdruckerkunst« beigegeben.
13965 Zeichen · 224 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    bibelswf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    bibel swf. s. biblie.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    bibelF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    bibel , F. nhd. Bibel, Fibel, Trinkgefäß in Buchform Hw.: s. fibel; vgl. mhd. biblie E.: s. lat. biblos, F., ägyptische …

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Bibel

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Die Bibel , plur. die -n, die heilige Schrift, am häufigsten im gemeinen Leben, von dem Griech. βιβλια, Bücher. Schon in…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Bibel

    Goethe-Wörterbuch

    Bibel Rund 100 Belege, gegenüber einer Fülle von Reflexen der bibl Texte (bei G immer die Apokryphen einschließend) im l…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Bibel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Bibel (griech. Βιβλία, Bücher), heißt seit dem hl. Chrysostomus die Sammlung der Bücher, welche die Kirche als vom hl. G…

  6. modern
    Dialekt
    Bibel

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Bibel Band 2, Spalte 2,728

  7. Sprichwörter
    Bibel

    Wander (Sprichwörter)

    Bibel 1. Auch die Bibel endet mit der letzten Seite. – Altmann V. 2. Bibel, Bubel, Babel. – Pistor., I, 11; Simrock, 107…

  8. Spezial
    Bibel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Bi|bel f. (-,-n) 1 (Heilige Schrift) Bibla f. , Sacra Scritöra f. 2 ‹fig› bibla f. , vangele m.

Verweisungsnetz

105 Knoten, 94 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 9 Hub 1 Kompositum 81 Sackgasse 14

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit bibel

122 Bildungen · 109 Erstglied · 12 Zweitglied · 1 Ableitungen

bibel‑ als Erstglied (30 von 109)

Bibel I

Idiotikon

Bibel I Band 4, Spalte 921 Bibel I 4,921

Bibel II

Idiotikon

Bibel II Band 4, Spalte 921 Bibel II 4,921

Bibel III

Idiotikon

Bibel III Band 4, Spalte 922 Bibel III 4,922

Bibel(e)in

BWB

Bibel(e)in Band 2, Spalte 2,728f.

bibelanstalt

DWB

bibel·anstalt

bibelanstalt , f. ihre ( der Griechen und Römer ) schriften sind die ewige bibelanstalt gegen jeden verfall der kansteinischen.

Bibelausdruck

Campe

bibel·ausdruck

Der Bibelausdruck , des — es, Mz. die — drücke, ein in der Bibel vorkommender Ausdruck, oder auch ein bibelmäßiger Ausdruck.

Bibelausgabe

Campe

bibel·ausgabe

Die Bibelausgabe , Mz. die — n, eine Ausgabe der Bibel. Der hiesige Bücherschatz enthält auch eine vollständige Sammlung aller Bibelausgaben…

Bibelausleger

Campe

bibel·ausleger

Der Bibelausleger , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Ausleger der Bibel d. h. des Sinnes, der darin enthaltenen Lehren und Sachen (Exeget).

Bibelausspruch

Campe

bibel·ausspruch

Der Bibelausspruch , des — es, Mz. die — sprüche, ein biblischer, ein in der Bibel enthaltener Ausspruch.

Bibelbauk

MeckWB

bibel·bauk

Bibelbauk n. Bibel; nur lit.: Reut. 4, 352; Hey. Kam. 112; Tarn. Burrk. 2, 51.

Bibelbestreiter

Campe

bibel·bestreiter

Der Bibelbestreiter , des — s, d. Mz. w. d. Ez. der das Ansehen, die Wahrheit und Wichtigkeit  der Bibel bestreitet.

Bibelbeweis

Campe

bibel·beweis

Der Bibelbeweis , des — es, Mz. die — e, der Beweis für die Wahrheit einer Lehre  der aus der Bibel geführt wird.

bibel, biblia

DWBQVZ

bibel·biblia

O--- --- die erste deutsche bibel (= Straßburg u1466 b. Joh. Mentel; mit d. lesarten d. anderen ausgaben). hg. v. W. Kurrelmeyer. Tübingen 1…

bibelbuch

DWB

bibel·buch

bibelbuch , n. es steht im heilgen bibelbuch. Schubart ged. 2, 123 ; ihr habt mir so manche postille und bibelbuch an den kopf gejagt, wenn …

Bibelchronologie

GWB

bibel·chronologie

Bibelchronologie die innerhalb der Bibel angewandte Chronologie Mein Aufsatz [ die später in DivNot veröff bibelkrit Studie Israel iWüste ] …

bibelein

DWB

bibe·lein

bibelein , n. pustula, hitzblätterchen, bibeli. Stalder 1, 168 . bibelin der augen. Oberlin 153 , im Elsasz biwele. Schm. 1, 291 gibt aber b…

Bibelerklärer

Campe

bibel·erklaerer

Der Bibelerklärer , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Erklärer der Bibel d. h. besonders der darin enthaltenen Sachen, die sich auf Sitten, Gebr…

Bibelerklärung

Campe

bibel·erklaerung

Die Bibelerklärung , Mz. die — en, eine Erklärung der Bibel d. h. besonders solcher darin enthaltenen Sachen, die jedem Leser nicht bekannt …

Bibeleskäs

ElsWB

bibele·s·kaes

Bibeleskäs Henfli. Str. Rothb. ; Bibelekäs Heidw. M. m. = weisser Käse, Quark, beliebt zum Vesperbrod. Grumbere n un d B. dis is t en altes …

bibel als Zweitglied (12 von 12)

Berliburgerbibel

Idiotikon

Berliburgerbibel Band 4, Spalte 922 Berliburgerbibel 4,922

biblie, bibel

MWB

biblie, bibel swstF. auch bibli, biblige/biblege, byblia, wibel. ‘Bibel, Heilige Schrift’ ez truog Jeronimus von hebraisch in lateines wort …

bilderbibel

DWB

bilder·bibel

bilderbibel , f. libri sacri pictis imaginibus ornati: frachtbriefe der jahrszeiten, zweite heimlich abgedruckte titelblätter der naturbilde…

For(ch)bibel

Idiotikon

For(ch)bibel Band 4, Spalte 922 For(ch)bibel 4,922 M.

Hēr(r)e(n)bibel

Idiotikon

Hēr(r)e(n)bibel Band 4, Spalte 922 Hēr(r)e(n)bibel 4,922

Tanne(n)bibel

Idiotikon

Tanne(n)bibel Band 4, Spalte 922 Tanne(n)bibel 4,922 M.

Tǖfel(s)bibel

Idiotikon

Tǖfel(s)bibel Band 4, Spalte 922 Tǖfel(s)bibel 4,922

Züri(ch)bibel

Idiotikon

Züri(ch)bibel Band 4, Spalte 922 Züri(ch)bibel 4,922

Ableitungen von bibel (1 von 1)

Bibele

LothWB

Bibele [bibələ Flh. u. s.; biwəl, biwəle Ri. ] n. Bübchen, Kindchen. Wiegenlied: Schlôf, Bibele, schlôf? — Der Pape isch e Schôf; die Mame i…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „bibel". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/bibel/meyers
MLA
Cotta, Marcel. „bibel". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/bibel/meyers. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „bibel". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/bibel/meyers.
BibTeX
@misc{lautwandel_bibel_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„bibel"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/bibel/meyers},
  urldate      = {2026-05-09},
}