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beschlagen

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
Anchors
13 in 11 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
21
Verweise raus
14

Eintrag · Pfälzisches Wb.

beschlagen st.

Bd. 1, Sp. 721
beschlagen st.: 1. trans. a. de Gaul beschlaae 'dem Pferd Hufeisen aufschlagen' [KL-Weilb, allg.]. VR.: Schmied, Schmied, nemm dei Hammer mit; wann du willscht die Gailcher beschlaa, musch dei Hammer bei der traa [Gal-Obl]. a. 1425: von eyme reisgen perde 5 den zu beslagen [LeinArch (Löhne)]. — b. de Waa (Wagen) b. 'die Holzteile des Wagens mit Beschlägen versehen' [NPf allg.]. a. 1425: von eynem wagen zu beschlahen mit altem ysen [LeinArch. (Löhne)]. — c. die Walz met Neel (Nägeln) beschlooⁿ (damit die Walze schwerer und dauerhafter wird) [KU-Schmittw/O]. — d. de Klotz b. 'zuhauen' [KB-Bubh, verbr.]. — e. RA.: aam die Stelze beschlaae 'einem gehörig die Meinung sagen' [KU-Obw i. T., allg., ohne Auslandspfälzer]. — f. = begatten, vom Hund [KU-Kaulb LA-Maik]. — g. 'mit Beschlag belegen'. a. 1425: Item seye eine Gewohnheit undt recht, wann das Eckerich 'Eicheln und Bucheckern' in dem Waldt wäre, daß die Herrn von Haimbach Ihren Waldt selber beschlügen [Vogel 50 (GH-Zeisk)]. — 2. sich b. = sich betrinken [KU-Quirnb ZW-L'wied]. — 3. intrans. gut beschlagen sein 'gut Bescheid wissen', umgspr. Der is gut beschlaa [KU-Schmittw/O, verbr.]. — F.: bəšlā(ə) [mittl. u. südl. WPf NPf], bəšlⁿ [NWPf], bəšln [KU-Ulm Körbn WD-Niedkch], bəšlaxə [VPf], bəšlaöə [verbr. LU], bəšlajə [NW-Kallstdt]. — Rhein. VII 1208, Lothr. 38; Bad. I 157.
1363 Zeichen · 53 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Beschlagen

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Beschlagen , verb. irreg. (S. Adelung Schlagen ,) welches in doppelter Gestalt üblich ist. I. Als ein Activum, mehrmahls…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    beschlagen

    Goethe-Wörterbuch

    beschlagen 1 ‘etw mit etw b.’: etw auf etw befestigen, anbringen; auch ellipt; überwiegend im Zustandsperf a etw mit Met…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Beschlagen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Beschlagen , in waidmänn. Sprache die Begattung der Hirsche, Rehe und Wildschweine.

  4. modern
    Dialekt
    beschlagen

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    b e schlage n 1. den Pferden Hufeisen auflegen allg. D e r Fritz het noch e Ross ze b e schla g e n Betschd. 2. Baumstäm…

  5. Sprichwörter
    Beschlagen

    Wander (Sprichwörter)

    Beschlagen 1. Dî äs uf alle Vären, af alle Segten 1 beschlôen 2 . ( Siebenbürg.-sächs. ) – Frommann, V, 33, 32. 1 ) Seit…

  6. Spezial
    beschlagen2

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    be|schla|gen 2 adj. 1 (angelaufen) atanfé (-fá, -fada), apané (-ná, -nada) 2 ‹fig› (bewandert) espert (-rc, -a). ▬ die F…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit beschlagen

3 Bildungen · 1 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von beschlagen

be- + schlagen

beschlagen leitet sich vom Lemma schlagen ab mit Präfix be-.

beschlagen‑ als Erstglied (1 von 1)

beschlagenheit

DWB

beschlagen·heit

beschlagenheit , f. exiguitas, beschränktheit: ich wil vielmehr eines andern naturkündigers urtheil hierüber hören, als aus beschlagenheit m…

beschlagen als Zweitglied (1 von 1)

unbeschlagen

DWB

unbe·schlagen

unbeschlagen , part.-adj. , nicht beschlagen, in der weiten bedeutung des verb. mhd. unbeslagen; mnd. unbeslagen ungelöscht v. kalk (?) Lübb…

Ableitungen von beschlagen (1 von 1)

unbeschlagen

DWB

unbeschlagen , part.-adj. , nicht beschlagen, in der weiten bedeutung des verb. mhd. unbeslagen; mnd. unbeslagen ungelöscht v. kalk (?) Lübb…