Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bedeuten
bedeuten , significare, mhd. bediuten ( Ben. 1, 328 a ), nnl. bediuden, schw. betyda, dän. betyde, ein wort der häufigsten anwendung, von dessen ursprung unter dem einfachen deuten zu handeln ist. 1 1) etwas bedeuten, bezeichnen, ausdrücken in unsrer sprache, von fremden oder auch dunkeln, mehrdeutigen wörtern: diser Jacob bedütet uns ein frummen glatten menschen. Keisersb. sünden des munds 16 a ; in latin transiliens, aber in teutschem so bedeut er Jhesum Christum. 86 b ; Ezechiel bedeut einen menschen, der noch nit doben ( droben ) ist. 86 b ; wa da stot ve (vae!) in der geschrift, bedütet e…