Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ausgleichen
ausgleichen , exaequare: verlust und gewinn, einnahme und ausgabe; alles hat sich gut ausgeglichen; um des schicksals unrecht auszugleichen. Gotter 1, 388. 2, 231 ; dasz ich überall die bedürfnisse der menschen sah und ein unüberwindliches verlangen fühlte sie auszugleichen. Göthe 20, 176 ; das höchste glück ist das, welches unsere mängel verbessert und unsere fehler ausgleicht. 22, 237; sprach er von den menschen und ihrem schicksal, so sprach er als ein mann davon, der seinen werth mit beiden ausgeglichen hatte. Klinger 5, 45 ; das böse, das sich die menschen einander thun, mit der vorsehung…