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wo

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

ElsWB
Anchors
18 in 15 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Elsässisches Wb.

wo

Bd. 2, Sp. 778b
wo [wo u. wù, bei nachdrücklicher Betonungu.allg., ausgen. K. Z. (s. das folg. W.)] 1. Fragew. wo. Wo ist er? Ausweichende Antw.: Uf Schmidt's Brückle duet er Hüenerdrëck bicklen Gebwt. Men weiss nit, wo s Glück herumlaüft dem Glück kann man überall begegnen Bf. Er weisst wohl, wo ihne der Schueh druckt Su. Wo-n-ich, wo-n-er, wo-n-ihm, wo-n-ihnen Katzent., wo-n-d-er Steinb. Bf. Wo ënen wo hinaus Hi. Wo zugegen wo ungefähr Hi. Katzent., wo zuergeje Dü. Wo-r-ab hest dich verzürnt? was hat dich geärgert Katzent. Wo-r-ab grust [krýst] s dir? wovor graut dir? Dü. Wo bist dann gestocken? Lützelstn. Wo ist er? Ër ist gehn luegen, wo d andere sind Ruf. Wo bist gesin? Ei, bi de-n-anderen! ausweichende Antw. Str. ‘Wo sinn ’r gsi? E G'scheidter froght so ebbes nit, un e Dummer geht ’s nits a’ Mü. Stöber Volksb. 183. 2. Conj. als, da. Wo-n-er ’s geseit het Hi. Gëlt, de hest s Mul gehalten, wo der Vater kummen ist! Katzent. Wo-n-ihr Katzent., wo-n-d-ihr Steinb. Wo er fertig ist gesin, ist er in der Wald Dü. s. auch wie 3. 3. Relativpron. für alle drei Geschl. und beide Zahlen, unabänderlich ähnlich wie 5.r wo, die wo, das wo Katzent. Die Büecher, wo de mir s Gëld derzue geben hest Co. Die Froi, wo ich die Eier vun ere gekoift han Dü. Alli Lüt, wo Salz bruchen, wissen s, d. h. jedermann weiss es Bf [] Dis Kind, wo mir als d Milich bringt, ist arich krank Lützelstn. ‘D’ Froi, wu i mit ere greist bin, isch arig gsprächig gsin’ Menges Volksmda. 66. ‘diss ischs, wo mich furt triebt’ Horsch JB. VIII 192. ‘der wo anderswo Burger ist worden, verliert sein Burgerrecht’ Mü. Rats-Prot. 22. XII 1703. 4. Frage- und Relativpartikel vor Praep.; betont wórum? dorum grobe Antwort, sonst werum, wurum s. Seite 39. Basel 307. Schwäb. 536. Bayer. 2, 828.
1882 Zeichen · 69 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    wô s. wâ.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wo

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Wo , eine Partikel, welche auf eine gedoppelte Art gebraucht wird: 1. Als ein Adverbium, und zwar (1) Als ein Adverbium …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    wo

    Goethe-Wörterbuch

    wo [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wo

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Wo , chemisches Zeichen für 1 Atom Wolfram.

  5. modern
    Dialekt
    wo

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB wo [wo u. wù, bei nachdrücklicher Betonung wó u. wû allg., ausgen. K. Z. (s. das folg. W.) ] 1. Fragew.…

  6. Sprichwörter
    Wo

    Wander (Sprichwörter)

    Wo 1. Dat ward doch noch wûr (wo, irgendwo) sîn, säd' de Jung, achter îs ôk noch 'n Loch. – Hoefer, 547. 2. Von wo bist …

  7. Spezial
    wo

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    wo adv. 1 (interrogativ) olá, olá mai, olá ... pa: Können Sie mir sagen, wo die Kirche ist? Savëise da me dí olache al é…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wo

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Keine Komposita gefunden — wo kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.