Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
trauern
trauern, v.
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geraͤth aber jemand unter eheleuten in den witwer- oder witwenstand, mag die nachlebende person fuͤr den verstorbenen ehegatten auch nachhero trauren, so lange sie will1736 CStSlesv. II 345
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[ist] verordnet, daß dienstboten ihrer herrschaften wegen nicht trauern sollen1786 Gadebusch,Staatskunde I 306 Faksimile
Trauern, n.
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[dass] ewer gnaden bruder darnider gelegen vnd in gefengknus sein sollen, des wir innerlichen erschrecken, in nit vil klein trauren gefallen seind vnnd in noch groͤsser leidHugen 1528 Bl. 46r Volltext (und Faksimile)
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ob die jehnige, so sich selbs entleiben, mit gewoͤhnlicher trawren zubeklagen?1565 Damhouder,Praxis 163r Volltext (und Faksimile)
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daß die in unserer haupt- und residentz-stadt allhier in ansehung des traurens eingeschlichene mißbraͤuche gaͤntzlich gehoben [werden]1751 Reyscher,Ges. XIV 369 Faksimile