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süß

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

süß

Bd. [?], Sp. [?]
süß [bisher nicht publizierter Wortartikel]
43 Zeichen · 0 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Süß

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Süß , -er, -este, adj. & adv. den höchsten Grad der angenehmen Empfindung auf die Nerven des Geschmackes machend, da es …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    süß

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    süß [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Süß

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Süß ( Jud S .), s. Süß Oppenheimer .

  4. modern
    Dialekt
    süßAdj.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    süß Adj. : 1. a. 'einen lieblichen, honig- oder zukkerartigen Geschmack habend', Ggs. PfWB sauer , sieß (sīs) [verbr., C…

  5. Sprichwörter
    Süss

    Wander (Sprichwörter)

    Süss 1. Einer mag's süss, der ander sawr, so werden alle gemüse passen. – Petri, II, 181; Henisch, 1489, 14. 2. Es ist n…

  6. Spezial
    süß

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    süß adj. 1 duc (duc, ducia) 2 ‹fig› (lieblich) da orëi bun.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit suess

189 Bildungen · 146 Erstglied · 40 Zweitglied · 3 Ableitungen

suess‑ als Erstglied (30 von 146)

Süßapfel+baum

PfWB

suessapfel·baum

Süßapfel + -baum m. : ehem FlN; a. 1570: bey dem syeß appelbaum in der Vockenbach [StArch. KL-Landstl Gerichtsbuch 101 (KL-Bann)]. —

Sǖßbast

Adelung

suess·bast

Der Sǖßbast , des -es, plur. car. ein Nahme des Kellerhalses, Daphne Mezereum Linn. S. Adelung Kellerhals .

Süßbaum

PfWB

suess·baum

Süß-baum m. : FlN, Süßbaum [ Zink FlN 127 (KU-Jettb)]. —

Süssbirne

RhWB

suess·birne

Süss-birne (s. S.) Bernk-Hottenb , Schleid-Wildenbg f.: B.sorte, sehr süss schmeckend.

Süßborn

PfWB

suess·born

Süß-born m. : ehem. FlN; a. 1417: 2 morgen feldes lit off dem oberste wilre gein sußborn off dem berge [HornbGb.]. —

Süßbrand

Meyers

suess·brand

Süßbrand , zum Schwefeln der Weinfässer dienender arsenfreier Schwefel.

Süßbrantwein

Campe

suess·brantwein

○ Der Süßbrantwein , — es, Mz. — e , ein mit Zucker versüßter feiner Brantwein (Liqueur ).

Süßbriefchen

Campe

suess·briefchen

◎ Das Süßbriefchen , — s, Mz . gl. ein Briefchen, welches Süßes enthält, worin Süßes, d. h. Angenehmes, Schmeichelhaftes gesagt wird, besond…

Süßbrot

Campe

suess·brot

Das Süßbrot , — es, Mz. — e , eigentlich, süßes ungesäuertes Brot, als Sammelwort, ohne Mehrzahl. I engerer Bedeutung ◎ Süßbrötchen , kleine…

Süßbrunzer

PfWB

suess·brunzer

Süß-brunzer m. : 'Schöntuer', Sießbrunseʳ [PS-Rodalb ( Bernhard 171)]; vgl. PfWB süß 2 b. —

Süßchen

Campe

suess·chen

○ Х Das Süßchen , — s, Mz . gl. ein kleines süßes Ding. So kann man die kleinen viereckigen Zuckerplätzchen, welchen man durch Gewürze  all…

Süßdotter

PfWB

suess·dotter

Süß-dotter Gen.? : 'Löwenzahn (Tara- xacum officinale)', Sießdoddeʳ [ KB-Mauchh ]; Syn. s. PfWB Bettseicher 2 a.

Süssdrüppel

RhWB

suess·drueppel

Süss-drüppel -yp-, –ø- Ruhr m.: Lakritze. RA.: Sin Kallerei (Rederei) üs wie Anis un S. süsslich.

süsse

FWB

1. ›Süße, Süßigkeit, süsser, angenehmer Geschmack e. S.‹; als Metonymie: ›süß schmeckende Sache, Substanz‹; mit Genitivmetapher auf ruhe bez…

süssel

DWB

sues·sel

süssel , m. , stielnetz, vgl. Mensing holst. 4, 969 : der bügelhamen (... süssel ...) wird namentlich in bächen und gräben zum fange verwend…

Süßelei

Campe

suesse·lei

Die Süßelei , Mz. — en . 1) Ein widerlich süßes Betragen, Reden und Handeln; ohne Mehrzahl. »Das zeigt die schleichende Süßelei des versäuer…

süsselen

WWB

suess·elen

süsselen V. 1. flüstern ( Kr. Wiedenbrück Wie Kr. Wiedenbrück@Clarholz Kl ). — 2. ungenau sprechen: Hennerich, höe op met doinem Sösseln! ( …

Süßeley

Adelung

suesse·ley

Die Süßeley , plur. die -en, von süß, angenehm, ein ekelhaft oder widerwärtig süßes Betragen, dergleichen Ausdrücke, Schmeicheleyen u. s. f.…

Süßeln

Adelung

suess·eln

Süßeln , verb. regul. neutr. mit dem Hülfsworte haben, ekelhaft süß riechen und schmecken, wie manche Körper bey und in der Fäulniß zu thun …

suess als Zweitglied (30 von 40)

ängstlichsüß

GWB

aengstlich·suess

ängstlich-süß daß die größte Lust nur dann am höchsten reizt, wenn sie sich ganz nahe an die Gefahr drängt und lüstern ängstlich-süße Empfin…

Bittersǖß

Adelung

bitter·suess

Das Bittersǖß , subst indecl. plur. inus. eine Art Nachtschatten mit einem unbewehrten strauchartigen gebogenen Stamme, welche an den feucht…

blumensüss

RhWB

blumen·suess

blumen-süss -zȳt Nfrk Adj.: 1. widerlich liebenswürdig, charakterlos. En Blumesüte Taugenichts, Strick, Schmeichler, Heuchler, Leisetreter. …

engelssüß

DWB2

engels·suess

engelssüß adj. : 1691 Stieler stammbaum 2242. 1744 Reichard ged. 37. Horlitz, Albrand

Ếngelsǖß

Adelung

engel·suess

Das Ếngelsǖß , subst. indecl. plur. inus. eine Pflanze, welche zu den Farrenkräutern gerechnet wird, und verschiedene Unterarten begreift, d…

göttlichunverändertsüß

GWB

göttlich-unverändert-süß [ der Sohn hat beim eiligen Zusammenfügen der Erschlagenen das Haupt seiner schönen Mutter, einer Brahmanin, auf de…

Grausamsüß

Campe

grausam·suess

◬ Grausamsüß , adj . u. adv . auf eine grausame Art süß, süß und dabei doch grausam. Denn die Stunde der Entbindung Naht, die grausamsüße St…

Hasensüss

RhWB

hasen·suess

Hasen-süss -:- Neuw-Leutesd n.: in Gärten vorkommende Pflanze (botanisch?).

himmelsüß

GWB

himmel·suess

himmelsüß von herrlichen Tönen, Träumen Und auf einmal fiel sie [ Lotte ] in die alte himmelsüsse [h-e Werth 2 ] Melodie ein AA112,9 Werth 1…

Hōnigsǖß

Adelung

honig·suess

Hōnigsǖß , adj. et adv. süß wie Honig. Ingleichen figürlich, im hohen Grade süß, angenehm. So waren die Tage unserer Kindheit honigsüß, Geßn…

Immersüß

GWB

immer·suess

Immersüß (Spott-)Name der Figur des schwärmerisch-übersensiblen ‘Poeten’ GWB 12,233 UnglHausgenossen 209 Rüdiger Welter R.W.

judensüß

PfWB

juden·suess

juden-süß Adj. : ' überaus freundlich '. Der kann so jurresieß redde [ KB-Albish ]. SHW Südhess. III 1001 .

kleesüss

RhWB

klee·suess

klee-süss -:-  Sieg-Fussh Adj.: k.ə Melch bei Kl.fütterung.

liebesüß

GWB

liebe·suess

liebesüß [ die Muse, anspielend auf die Befreiung von der napoleonischen Herrschaft: ] Die Fesseln fallen ab von Händ- und Füßen, | Wie Schu…

Mädchen(s)süß

PfWB

maedchens·suess

Mädchen(s)-süß Gen.? : 'Spierstaude (Spiraea Ulmaria)', Mäde- u. Mädelsieß [KU-Lauteck ( Wilde 230)]; vgl. Mädchensträhl . —

Mädesüß

Pfeifer_etym

made·suess

Mädesüß n. Name mehrerer Wiesenpflanzen. Auszugehen ist wohl von anord. *meduwurti-, Name einer stark duftenden Pflanze, zur Geschmacksbildu…

Medesüß

Campe

mede·suess

† Das Medesüß , o. Umend. u. Mz . ein Name des Geißbartes (Spiraea ulmaria L .).

metigsüss

RhWB

metig-süss midχz:s  Köln (u. -dəliχ- ), Bergh ; mitəriχ- Düss-Stdt Adj.: sehr süss.

metsüss

RhWB

met·suess

met-süss mitz:s Eusk-Zülp ; mī:z:t Kemp-Süchteln ; mīdəze·i.s () Bernk-Neumag Adj.: sehr süss.

middigsüss

RhWB

middig-süss = widerlich s. s. bei Met;

Mostsüß

Campe

most·suess

Mostsüß , adj . u. adv . süß wie Most. Mostsüße Äpfel. Frisch.

Ableitungen von suess (3 von 3)

Süße

Pfeifer_etym

süß Adj. ‘wie Zucker oder Honig schmeckend’ (von Speisen), im Geruch diesem Geschmack vergleichbar, übertragen ‘lieblich, wohlklingend, entz…

Unsüß

Campe

Unsüß , adj . u. adv . nicht süß.

versüßen

Pfeifer_etym

süß Adj. ‘wie Zucker oder Honig schmeckend’ (von Speisen), im Geruch diesem Geschmack vergleichbar, übertragen ‘lieblich, wohlklingend, entz…