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spielmann

nhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

spielmann m.

Bd. 16, Sp. 2408
spielmann, m. der gewerbsmäszig andre durch spiel, besonders durch musikvorträge, unterhält; ahd. spila-, spilo-, spili-, spile-, spilman, scurro, mimus, histrio, thymelicus, musicus, scenicus. Graff 2, 746; mhd. spile-, spilman, mitteld. auch speleman. Lexer handwb. 2, 1093 f.; mnd. spel(e)-, spill-, spoelman Schiller-Lübben 4, 314; nl. spêlman Kilian. vgl. Weigand 2, 763. der plur. heiszt spielmänner, mhd. spilman, doch wird dafür überwiegend spielleute (schon mhd. und mnd.) gesagt, vgl. das., das auch die spielweiber einschlieszen kann. Adelung. 11) spilman bezeichnet zunächst die mittelalterlichen nachfolger der römischen joculatores, mimi u. s. w., die fahrenden, die durch allerlei kunststücke und primitive, volksthümlich-derbe kunstübung, als seiltänzer, gaukler, taschenspieler, kunstreiter, jongleure, springer, tänzer, puppen- und possenspieler, besonders auch als musikanten, zugleich als erben der altgermanischen sänger durch die pflege der volksdichtung und selbst durch den vortrag höfischer dichtungen für die unterhaltung des publicums, der vornehmen gesellschaft wie des gewöhnlichen volkes, sorgten, vgl. spiel II, 4 und spielen II, 3. über die spielleute existiert eine umfängliche litteratur, s. z. b. Fr. Vogt leben u. dichten der deutschen spielleute im mittelalter. Halle a. S. 1876. W. Hertz spielmannsbuch (Stuttgart 1886), s. iii— xlvi. P. Piper spielmannsdichtung (Berlin u. Stuttgart 1887) I, s. 3—74. Alfr. Schaer die altdeutschen fechter und spielleute. Straszburg 1901. Freytag 18 (bilder 2, 1), 449—61. A. Schultz f. leben2 1, 563—576. Weinhold d. frauen2 1, 142 f. 392 f. 2, 131—151. Wackernagel gesch. der d. litt.2 1, 51. 123 f. 129—132. 184—6 (vgl. das reg.), sowie unten spielmannsdichtung. 1@aa) den umfang ihrer thätigkeit veranschaulichen glossen; vgl. oben ahd.: istrio spilman Steinmeyer - Sievers ahd. gl. 3, 319, anm. 1; balatremus (baratro) spilman i. histrio. Dief. nov. gl. 48a; choraula ... spoelman (nd. 1420). gl. 150b; fidicen ... hd. spil-, spiel-, spele-, nd. spelman, geyger. 234a, spillman nov. gl. 173b; histrio ... spil-, spili-, spelman. gl. 279a; jocularius ... spelmanne, spuelman (nd. 1420). 307c; ludarius spilman, schimpfer. 338b; ludio, -us speyl manne, spil-, speel-, spuelman. 338c; ludius ein spielman (Trochus 1517). nov. gl. 240b; lusor spelma (sic) 242a; mimus ... spil-, spiel-, nd. spele, spuelman. 361c; nimus spilman nov. gl. 253b; striones (= histr.) spileman gl. 556c. ausführliche schilderungen finden sich besonders Karlmeinet 287, 12—66. ferner: dar zuo freute in den muot daʒ vil süeʒe seitspil und ander kurzwîle vil, sagen unde singen und snelleclîchen springen. dâ was aller künste kraft ... die aller besten spilman ... der was dâ zehant driu tûsent unde mêre. Erec 2158. im scherz wird der esel, der in nachahmung des hundes seinen herrn anspringt, als spelman bezeichnet. Gerhard v. Minden 15, 33 Seelmann. 1@bb) schon im mittelalter war die vornehmste beschäftigung der spielleute die musik; daher: ein spêlman efte ein piper. des dodes danz 1095 Bäthcke; aus diesem grunde wird auch Volkêr so bezeichnet: durch daʒ er videln kunde,was er der spilman genant. Nib. 1417, 4 (auch klage 696). sie spielen zum tanze auf: pfeif auf, spilman, ein tanz mit schall! fastn. sp. 39, 7; ja, war woltu krigen dan einen guden spilman? Daniel v. Soest 198 Jostes (gemeine bicht 2688, vgl. spieler 4); bei hochzeiten: nu vornemet ein luotzil von den spilmannen und von den vrouden die zu der bruotloft sin, als uns die scrift sagit: ... in der stat des almechtigen gotis so luoten al geliche die seitenspil der heiligen. Schönbach pred. 1, 147, 4; ob er (der küster) auch auff hochzeiten od. sonsten eines spielmanns ampt gebrauche. Lauenb. kirchenordn. 1, 417 Ebhardt. vgl.: es soll auch niemand einem spielmann zu einer hochzeit nichts geben; wohl mag einer selber zu seiner hochzeit drei spielmann dingen, umb sein eigen gelt und nicht mehr. Birlinger volksthüml. 2, s. 399 (Ravensburger hochzeitordn. des 14. jahrh.). — sie tragen ferner dichtungen vor, als sänger oder 'sprecher': do vugeteʒ sich, daʒ vor im pflac ein spilman sines amtes. swaʒ da was gesamtes vor dem kunige in deme zil, daʒ lugete gar uf sin spil, wand er ouch vaste mite sanc. pass. 346, 15 Köpke; ouch quamen dar me dan vere hundert mynistrere, de wir nennen speleman, ind van wapen sprechen kan. Karlmeinet 287, 13. ihre besondere domäne sind schelt- und lobsprüche: das vunfte ist, so du luigest, durch das du den luiten deste bas gefallest, als der lotter oder der spilmann, der umbe gabe lobet den, der da zu scheltende ist, unn den schiltet, der do zu lobende ist. quelle bei Scherz-Oberlin 1535. 1@cc) spielleute sind im allgemeinen 'fahrende', umherziehende leute: die speleman end die varende diet. Eneit 13107. sie sind in sozialer hinsicht verachtet und rechtlos (vgl. Brunner d. rechtsgesch. 2, 597, anm. 47), s. die belege unter spielleute; vgl. auch: eʒ mac ein êkint sins vater und siner muter erbe verwürken mit vierzehen dingen. ... daʒ niunde ist, ob der sun ein spilman wirt wider sins vater willen, daʒ er gut für ere nimt. Schwabensp. 16, § 9. jedoch: al si ok en man speleman oder unecht geboren, he n' is doch dieves noch roveres genot nicht. Sachsensp. 1, 50, § 2. doch hebt sich in der blütezeit mhd. dichtung daraus die gruppe der sänger und musiker als angesehenere oberschicht heraus. so giebt es spielleute an höfen in fester stellung, die auch als abgesandte u. ä. verwendet werden: Werbel unde Swemlîn,des küneges spilman. Nib. 1314, 1; eʒ gefuoren nie hêrlîcherfürsten spileman. 1373, 2; zende an sînes tisches ort sâʒen sîne spîlman, und anderhalp sîn kappelân. Parz 33, 17. daher können auch Volker (s. oben) und Tristan (3561) als spilman bezeichnet werden, vgl. auch: ich (Tristan) was ein hövescher spileman und kunde genuoge hövescheit unde fuoge: sprechen unde swîgen, lîren unde gîgen, harphen unde rotten, schimphen unde spotten: daʒ kunde ich alleʒ alse wol, als sô getân liut von rehte sol. Tristan 7564. seit dem 13. jahrh. sind sie zunftartig organisiert unter vorstehern, die pfeifer- oder spielmannskönig, spielgraf (s. das.) heiszen. 22) spielmann in diesem umfassenden sinne findet sich auch im ältern nhd.: circumforaneus, circulator, αγρυτα, gelasinus, ioculator, spilman, gauffman, gauckeler. Alberus dict. Cc 2b; gauckler, ein narr im spil, spilmann, der ander leut weisz und geberd nachthut, mimus, histrio, ludius, ludio, gesticulator, ludicer. Henisch 1373, 20; so mit ausdrücklichem bezug auf die alte zeit: spielmann hiesz vor alters histrio, et quicunque in scenam prodibat mercede conductus. Sachsenspieg. landr. 1, 18. gaukler, spielmann, qui vel intra vel extra scenam gesticulationes exercet. Frisch 2, 300c. in der litteratur, wo vom mittelalter die rede ist, für den altgermanischen und höfischen sänger: du warst dabei, schnellzüngiger spielmann, was hast du deinen gesang getauscht? weit anders klang dein lied in der waldlaube. Freytag 8 (ahnen 1), 59; dann kam der spielmann mit seiner geige, und wenn er anfing, standen die frauen auf, die ritter gingen auf sie zu, nahmen sie zierlich bei der hand und tanzten artig. 18, 61; hast du uns den jungen spielmann mitgebracht? ... wir haben ... einige neue sachen erjagt und möchten dieses und jenes gerne singen hören. Keller 6, 42; kam ein spielmann, kam ein fremder dichter, sein serai besuchend, wog er ihnen jedes wort mit perlen auf, und jeden weichen flötenton mit edelsteinen. Platen 333b (Abbassiden 6). allgemeiner: hier geht ... der düstre räuber und der heitre spielmann. Schiller 14, 390 (Tell 4, 3). bildlich: jauchzen des volkes; es kommt näher, es kündigt sein hierherkommen an. ... diesen spielmann, der ihm voranzieht, wirbt er mit seinem adelshasse. Ludwig 4, 175. — aber auch von dem niedern gaukler und possenreiszer, vgl.: Herodes der ausz fürwitz begert ain zaychen zuo sehen, acht den herren Jesum für ainn spylman, wolt kurtzweil von ym haben. Keisersberg schiff der penit. 90b; Vulcanus ist bei dem Homero der götter hoffnarr und spilman, der mit seinem hincken unnd ungestalt den göttern kutzweil macht. S. Franck morie encom. 12b. so wol in dem sprichwort: nehrt ein weib ein mann, so musz er ihr spielmann sein. Lehmann 168. edler und allgemeiner: da sprach der könig, wo ist dein spielmann, da zeigte jhm der ritter das kindlin, und sprach, sehet herr, kein spielmann mag mir so viel freuden bringen als mein sohn, der mir so viel freuden macht, als ob ich es vor mir sehe spielen. buch der liebe 302b. 33) gewöhnlich indessen bezeichnet spielmann im nhd. nur noch den musikanten, besonders die untere schicht derselben, die dem volke, zumal auf dem lande, zur unterhaltung und hauptsächlich zum tanz aufspielt: spielman, der zu dantz machet, mesochorus. Dasypodius; spillmann, der zedantz pfeiffet, choraula. Maaler 380d; dantzpfeiffer, spilman, choraules. Henisch 648, 4; spielmann, seytenspieler, un menestrier. Hulsius 302b; suonatore, plebbeo, ribechista. v. schergeiger. Kramer dict. 2, 865a; choraules, choraula Stieler 1237: 'ein musikant, d. i. derjenige, welcher ein handwerk daraus macht, andern zur lust aufzuspielen, heiszt ein spielmann; und im plural spielleute; welchen nahmen auch die musikanten bey den regimentern bekommen. ... für instrumentisten besserer art ist es, so wie das gleich bedeutende musikant, zu niedrig, indem man solche lieber musicos, und, wenn sie es verdienen, virtuosen nennet.' Adelung (1), vgl. Krünitz 158, 276 f. belege aus der litteratur: und da der spielman auff der seiten spielet, kam die hand des herrn auff jn. 2n. 3, 15; was? schalcksnarr? sprach ein anderer spielmann, ein bassist, so allererst von einem nacht-tantz kommen. Philander 1, 381; den lohn hätten bekommen der wirth und der spielmann. Hebel 2, 74; es war der einäugige spielmann, ... übrigens galt er für einen schlechten menschen, ... schützte sich vor dem hungertode durch den pfennigerwerb seines leierkastens. Immermann Münchh. 3, 7 (5, 1); David war als spielmann an den hof Sauls gekommen. Smend alttestamentl. rel.-gesch. 63; so last uns lustig seyn, und nach dem spielmann schikken. Rachel sat. ged. s. 31 Drescher (2, 29); als dort Elisa weissagn sollt, da Israel durst litte. sprach~er: mir bald ein spielmann holt, der spielt nach David's sitte! Herder 25, 116 Suphan, s. auch wunderh. 1, 274 Boxberger (aus Morhof 1718); spielmann, dinge mehr gesellen, dass uns hübsch die ohren gellen, wenn ihr fiedelt, harft und pfeift! Voss 2, 109 (die bleicherin 108); ein dew als spielmann zum thürsteher trat, um einlasz zu dem schah er bat; so sprach er: 'vom lande Mazenderan bin ich ein kunstreicher spielemann ...' vom eingang kam der kammerherr, und hin zum schahe wandelt' er, sagt' ihm: 'vorm thore drauszen ist ein spielmann, ein artiger lautenist.' er befahl, und sie brachten ihn, setzten ihn zu den musikern hin. er stimmte gehörig der laute klang, und sang der Mazenderani gesang. Rückert Firdosi 1, 313; ich bin ein spielmann wohlbekannt ... und sing' hinfort durch's ganze land nur noch die eine weise. Geibel 1, 27. so auch mundartlich, besonders oberd.: schweiz. spielmann, musiker auf tanzböden. Stalder 2, 383, špìlme Hunziker 246, spilma (plur. spilmanna, häufiger spillt) Tobler 379a; bair. spilmà~ Schm. 2, 665, österr. spielmnn Mareta 58b. Höfer 3, 160, spîlmànn Schöpf 688; hess. (spêlmann, musikant, 'üblicher als das fremdwort') Vilmar 392; nd. speelmann Dähnert 446a. Schütze 4, 166, spêlman (plur. spêlle) Schambach 203b, spiəlmann Woeste 250a, s. auch spielleute. — freier und edler in der dichtung: wenn der frühling wie ein zauberischer spielmann durch unsern garten ging und von der wunderschönen ferne verlockend sang und von groszer unermeszlicher lust. Eichendorff2 3, 108; unser spielmann war er treu und klug, meister Wilhelm mit der rechten weise, und sein sinn wie froher fahnenflug, und sein herz ertönte laut und leise! lenz- und sommerlang, sein spiel zur hand ging er treulich mit dem vaterland. Kelle 9, 218 ('gedächtn. an Wh. Baumgartner, gesangführer u. tondichter'). sprichwörter: schlechter spilman, der nur éine weise kan! Eiselein 573. Simrock 9744. Wander 4, 711, 6; eh der spielmann eine newe geige stimpt, so hat er auf der alten ein dantz gemacht. 5 (Lehmann); der spielmann gehört an die hochzeit. Simrock 9744a; da liegt ein spielmann begraben. 9745; 'hier liegt ein spielmann begraben (wird gesagt, wenn jemand stolpert)'. Schmid 625, vgl. Schm. 2, 665. Wander 4, 712. (im bilde:) ist doch alles was mich in Jena umgiebt so trümmerhaft gegen vorige zeiten, und ehe man sichs versieht, stolpert man einmal wieder über einen erdhöcker, wo, wie man zu sagen pflegt, der spielmann oder der hund begraben liegt. Göthe br. 20, 353 (an Ch. v. Stein d. 6. juni 1809); in anderm sinne: wenn es in allen gliedern zwackt, wenn es unheimlich wird am platz, nur gleich entschlossen grabt und hackt, da liegt der spielmann, liegt der schatz! werke 41, 19 (Faust II, 1). vgl. noch: da laufen die Schwaben und fallen in graben; da sprechen die Schwaben, liegt ein spielmann begraben. wunderh. 1, 358, vgl. das ganze gedicht und die anm. von Boxberger. 44) selten für schauspieler im nhd.: histrio, ein comödienspieler, ein spielmann. Corvinus fons lat. 316b; spielmann, histrio Dentzler 2, 269a; 'ein schauspieler heiszt noch hin und wieder im gemeinen leben gleichfalls ein spielmann.' Adelung (2). 55) dazu zahlreiche zusammensetzungen, wie:
13586 Zeichen · 336 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Spielmann

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Spielmann , des -es, plur. die -männer, und -leute, eine Person männlichen Geschlechtes, welche spielet, wo es im ge…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Spielmann

    Goethe-Wörterbuch

    Spielmann [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Spielmann

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Spielmann [‘Spélm M. ; ‘Spélmə Dunzenh. ] m. 1. Musiker, der am Kirchweihfest aufspielt und dabei auf dem Spielme n bän…

  4. Sprichwörter
    Spielmann

    Wander (Sprichwörter)

    Spielmann 1. Den guten Spielmann bezahlt man für das Spiel, den schlechten, dass er aufhört. Dän. : Betal god spillemand…

  5. Spezial
    Spielmannm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Spielmann , m шпильман , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit spielmann

19 Bildungen · 18 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von spielmann 2 Komponenten

spiel+mann

spielmann setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

spielmann‑ als Erstglied (18 von 18)

Spielmannbänkel

ElsWB

spielmann·baenkel

Spielma nn bänkel [ʿSpélməpakl Dunzenh. Ingenh. ] n. erhöhter Sitz für die Musikanten in den Tanzlokalen der Dörfer.

Spielmannhandwerk

DRW

spielmann·handwerk

Spielmannhandwerk, n. Tätigkeit, Gewerbe eines Spielmanns (I) bdv.: Spielleuthandwerk daß von obigen dato keiner von die spielleuth in Prag …

spielmannsbuch

DWB

spielmann·s·buch

spielmannsbuch , n. das das repertoir eines spielmanns enthält. so nannte W. Hertz eine sammlung von übersetzungen altfranzösischer versnove…

spielmannsdichtung

DWB

spielmann·s·dichtung

-dichtung , f. , vgl. darüber z. b. P. Piper spielmannsdichtung (= deutsche national-litteratur 2. 1897). Koberstein grundr. 1 5 , s. 60—65.…

spielmannsfigur

DWB

spielmann·s·figur

-figur , f. : so ist schon in den Nibelungen die helle gestalt des helden Volker, des geigers, eine spielmannsfigur. Freytag 18, 458 ;

Spielmannskram

RhWB

spielmann·s·kram

Spiel-manns-kram -- Gummb m.: verächtl. die Kleinigkeiten, die der Schmied für die Nachbarn erledigen muss.

Spielmannslohn

DRW

spiel·mannslohn

Spielmannslohn, m.? Entlohnung für einen Spielmann (I) oder mehrere Spielleute bdv.: Spielgeld (IV), Spielleutgeld vgl. Spielwein wann die v…

Spielmannsrock

PfWB

spiel·mannsrock

Spielmanns-rock m. : ' Rock eines Musikanten ', nur in der RA.: Er is Schimp un Schann gewöhnt wie e Speelmannsrock [ Hebel 17, 98].

spielmann als Zweitglied (1 von 1)

Stadtspielmann

DRW

stadt·spielmann

Stadtspielmann, m., Stadtspielleute, pl. (vereidigter) Spielmann (I) im Dienst einer Stadt (III) wie des fürsten richter op st. Ulrich sich …