Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnappsack m.
schnappsack , m. wie knappsack theil 5, 1350 fg., sack eigentlich zum mitführen von mundbissen auf der wanderung ( vgl. schnappen 5, d ), dann überhaupt tragsack, ranzen; vom niederdeutschen snapp-sakk, ranze, renzel, reisesack, worin die fuszgänger ihr essen haben ( brem. wb. 4, 881), in die schriftsprache gekommen: schnappsack, ein sack oder beutel, trockne speisen darinn auf reisen aufzuheben und mitzuführen. Jacobsson 4, 15 a ; schnapsack auf dem rücken. Pierot 2 (1743), 208; dasz Diogenes zum ersten grundsatz seiner filosofie gemacht hat, alle seine bedürfnisse, oder alles was er, auszer …