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schmack

nhd. bis sprichw. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
21 in 10 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schmack m.

Bd. 15, Sp. 893
schmack, m. , gleichbedeutend mit geschmack und durch dieses im entwickelten nhd. verdrängt. ahd. mhd. smac Graff 6, 824. mhd. wb. 2, 2, 416a. Lexer mhd. handwb. 2, 994, daneben in gleicher bedeutung ahd. mhd. smach. diese doppelheit der formen entspricht der gemination oder einfachheit der stammauslautenden consonanz in den zu beiden wörtern gehörigen verbalformen, vgl. nd. smaken, nld. smaken, schmecken, neben hd. schmecken, aus smakkjan. in gleicher bedeutung wie ahd. smac, smach erscheint ags. smæc, engl. smack, nld. smaeck Kilian (als f. Reinaert 218); nord. smakka, schmecken und smekkr, geschmack gehören erst der neueren sprache an (das wort ist auch ins finnisch-lappische gedrungen Thomsen übers. von Sievers 171); weiteres s. bei schmecken und geschmack. Henisch verzeichnet geruch, schmack, geschmach 1523, 45; schmach, m. le goust, saveur Hulsius dict. (1616) 285a (schmag im reim auf tag bei B. Waldis, s. unter 1); schmakk, m. sapor, gustus Schottel 1403; Stieler erklärt schmack für das ungewöhnlichere: schmack, et usitatius geschmack 1870; Steinbach 2, 457 bezeichnet es als ungebräuchlich, vgl. Frisch 2, 204b, Adelung und Campe. im nd. hält sich das wort, nd. smack, geschmack Richey 266. brem. wb. 4, 856. Schütze 4, 126. Dähnert 433a. Danneil 197a. Mi 81b. Schambach 197a, smâk Woeste 243a, schmaak, schmakk Stürenburg 226a. ten Doornkaat Koolman 3, 220b. ganz vereinzelt in hochd. mundarten, so in einem abzählreim: stink, stank, schmack as chund us dim sack, bei Bühler Davos 1, 125. schmack (vgl.schmecken) bezieht sich auf die reizempfindungen der zunge und der nase, die also ursprünglich nicht unterschieden wurden. schmack bezeichnet etwas an den objecten haftendes, auf uns wirkendes, dann die gewirkte in uns befindliche empfindung, ferner das vermögen, die fähigkeit, den sinn des empfindens. 11) schmack eines dinges, wie etwas schmeckt, geschmack den eine sache hat: der schmack der ding an sich selbst. Corvinus fons lat. (1660) unter sapor; (das manna) hatte einen schmack, wie semel mit honig. 2 Mos. 16, 31; es hatte einen schmack wie ein ölekuche. 4 Mos. 11, 8; ich trinke Neunburgisch bier fast des schmacks, den du von Mansfeld mir etwa hast gelobet. Luther briefe 5, 784; kirschen bier hat eine schöne farbe und einen lieblichen schmack. Colerus hausbuch (1640) 21; rosmarin bier hat eine farbe wie ein gold, einen schmack und geruch wie die rosmarin. ebenda; sie (kräuter) wachsen ... in den weingärten, da man sie biszweilen mit groszer menge findet, dasz auch zu zeiten der wein den schmack von jhnen an sich nimbt. Tabernaemont. kräuterb. (1664) 941 C; dasz alle früchte, die darnach auf solchem baume wachsen, lange zeit den geruch und schmack des gewürzes an sich haben. Scriver seelensch. (1684) 164; ihr (der biber) wildpret ist auch hinten von schmack sehr nach fischen. Tänzer jagdgeheimn. (1682) 113; wie das ein jeglich vasz den erst angenomenen schmag behelt gemeinlich all sein tag. Waldis Esop 4, 84, 77 Kurz; bisz er den süszen schmack (der nüsse) versucht. Rollenhagen froschm. (1595) F 8b; der dinge, denen ist verliehen und gegeben schmack, kochung, und geruch. Opitz 1, 25; weg mit zucker und melonen! ich acht ewres schmackes nicht. ged. des Königsb. dichterkr. 24 neudr.; Clor. sie (die früchte) wachsen eingemacht! Lys. an schmack nichts desto schlimmer. A. Gryphius 1, 709; bisweilen ändern sich die zweige, dasz die früchte statt des gehofften schmacks nur rauch und herbe sind. Chr. Gryphius poet. wälder 1, 289; (vom bächlein) 's wird immer mehr fremden schmack gewinnen; es mag nur immer weiter rinnen. Göthe 2, 291; dieser wein von lichtrubin mit dem schmack, dem lieblich herben. Rückert (1882) 5, 329. leicht nimmt das wort den prägnanten sinn von wolgeschmack (vgl. schmackhaft) an: nd. de soppe het nig klakk nog smakk, ist fade, unschmackhaft brem. wb. 4, 856 (über klakk vgl. ebenda 2, 783); d'r is gên klak of smak an dat eten. ten Doornkaat Koolman 3, 220b. in gleichem sinne: dat hett nig rakk edder smakk. Dähnert 433a; nitt râk of smâk Woeste 243a; vgl. tirolisch kein g'schmach und kein rach haben (von speisen) Schöpf 626 (râk, rach gehören zu riechen); se wett dem eten enen smakk to gewen. Dähnert 433b; und musz so an mein magers fleisch zum schmack (damit es wohlschmeckt) ein gelbe suppen machen. Waldis Esop 4, 28, 41 Kurz. eigenthümlich zur bezeichnung eines wolgeschmack verleihenden zusatzes: so man dy (die speisen) anricht dorunter getemperiret so schmeck dorczu und undersecz den schmack (rosensaft) in ein czin. kuchenm. c 1. verallgemeinert: allzu gute schmäcke machen bettelsäcke. alter spruch; guter schmack macht viel taschen zum bettelsack. Wander 4, 253; sie haben den sack und ihr das gelt, den edlen schmack. schausp. aus d. 16. jh. 1, 128, 236 Tittmann; der vogel lässet nicht die reiffe zucker-bähre, bisz er durch jhren schmack den hunger sich gestillt. Hallmann Mariamne (1670) C 5a; doch kutt' und purpur sind ergötzlich, gerüche, schmäcke überschätzlich dem der sich deine gnade weisz. Göthe 47, 184. die vorstellung des gewirkten empfindungsvermögens tritt stärker hervor: ik kreeg daar even den smakk van, ich bekam es eben nur zu schmecken. brem. wb. 4, 856; in bildlicher anwendung und übertragen: züch mich her nach dir, das wir lauffen in dem süszen schmak deiner salb. Ingold d. goldene spiel 73, 19; las uns empfinden den allerlieblichsten schmack und die süszigkeit der kindlichen sicherheit. Luther 1, 326a; (lieder,) die etwa ein schmack oder einen rechtschaffenen geist hetten. 3, 275b; das Adam hebt bereit an einen schmack zu fülen vom leben. 4, 29b; da gewan sie einen anderen schmack (bekam ein anderes zu schmecken). 177a; aber ich sorge, sie haben noch nie den rechten schmack davon empfangen. 6, 69a; und wir auch einen schmack derselben (der auferstehung) durch den Christum in unserm hertzen empfangen haben. 233b; wie ich nu solcher wort verstand von ferne rieche, den schmack und den griff werden andere fülen. 162a; des tods schmack ist bitter. tischr. (1568) 352b; ohne einigen des todes schmack. M. Neander menschenspiegel A 10b; in den sprichwörtern oder in den sprichwörtlichen redarten stekket der rechte schmak, rechte kuhr und das eigene der sprache. Schottel 1111; mancher hat kaum die kunst geschmeckt, meint bald, das er voll weiszheit steckt, des lehrampts sich zu baldt annimpt, eh er zum schmack der künsten kümpt. Waldis Esop 4, 76, 52 Kurz; lieb, du hast dessen schuld, dasz deine süszen gaben ganz einen bittern schmack in meinem herzen haben. Fleming 227, 36 Lappenberg; (ein trunk,) der oft, vom schmacke nicht geredt, so lieblich (ironisch!) reucht. 144, 17; das süsze tun, das wir die liebe nennen, den freien dienst, den wundenlosen streit, den besten schmack, die zuckerung der zeit. 58, 3; der schmack ist gut, doch weist sichs klar, die krafft ist nicht dabey. Logau 3, 202, 66; wohlan die liebe musz nach einer tugend schmecken, sonst wird sie bald den schmack der süszigkeit verstecken. Weise freym. redner 614; drum macht euch fort, elende arme sünder, in den tod; wovon den schmack euch gott aus seiner gnade geduld zu kosten geb'. Shakespeare Heinrich V 2, 2 (the taste whereof, God, of his mercy, give you patîence to endure); doch ich trank das auf dem grunde (des hochzeitweines), bittern wehschmack mir im munde. Rückert (1882) 6, 186; nichts unglückseligers als ein verliebter, mocht' er auch süszen schmack der lieb' erlangen. Hamasa 2, 110; der kranke, wenn er klagt um bittern schmack im munde. weisheit d. brahm. 2, 127. der sinn des schmeckens, die fähigkeit, das vermögen zu schmecken: der schmack, (das kosten) .. unterscheidet die geschmäcke, gustus .. dignoscit sapores. Comenius sprachenthür übers. von Docemius (1657) 324; und war einem jglichen nach seinem schmack eben. weish. Sal. 16, 20; nd. hê hed sîn smâk ferloren, er kann nicht mehr schmecken ten Doornkaat Koolman 3, 220b; hätt ich wiltpret, wein und fisch und die ganze weide, die den hals und schmack ergetzt. Gerhardt 245, 29 Gödeke; die seele weisz bald zu verspühren, sind nur die leiber recht bestellt, was augen, nas' und ohren führen, was schmack und fühlen in sich hält. Hofmannswaldau sterb. Socrates 47; den andern engel heiszt er nehmen den schmack von seiner zunge. der engel geht und nimmt den schmack, ihm schmeckt nicht trank noch speise. Rückert (1882) 4, 47. übertragen: gott sey danck für meinen schmack! der verleih mir, dasz ich mag, mehr das brot, vom himmel kummen, als von dieser welt genummen. Logau 2, 164, 25. nd. smak entwickelt dieselben bedeutungen wie hd. geschmack; so bezeichnet es die lust zu schmecken, das behagen am schmecken, auch übertragen: dor hasst du all smack tau, dazu hättest du wol gefallen Mi 81b; dat is was up den smakk, das ist mein lieblingsessen Schütze 4, 126; he kümmt in den smakk, es fängt an ihm gut zu schmecken Dähnert 433a; fan middag kan man noch insen wër mit smâk (mit behagen, so dasz es einem schmeckt) eten; dat fald in sîn smâk, is, geid nâ sîn smâk u. ähnl. ten Doornkaat Koolman 3, 220b. 22) die anwendung auf den geruch und die geruchsempfindung tritt mehr und mehr zurück, die nd. mundarten haben diese bedeutung des wortes völlig aufgegeben (zum gebrauche der älteren sprache vgl. mhd. wb. und Lexer mhd. handwb. a. a. o. Schm. 2, 542): dem alden wuchs ein loch an sime houbete, das wart unsuber und stanc; darumbe gedacht, er solde von im gan, das im der smac icht we tete. d. väter buch 13, 14 Palm; (die flamme) erfullete das hus mit stinkenden smacke, als ob swebel da brunne. 44, 7; der mensch sol wonen, da gesunder und frischer luft sei und sol sich vor pösem smack hüten. Ortolf arzneib. (1477) 4a; corpora mortuorum inungebant ut conservarentur a foetore vor dem smack. quelle des 15. jahrh. bei Schmeller a. a. o.; die darnach die von Basel begraben liessend von des pösen smackes wegen. Tschudi 2, 425; seidt du (o winter) verderbest menger pluomen schmack. Neithart Fuchs 3587 Bobertag; jr (der äpfel) schmack sein (des Tantalus) herz durchkreucht. H. Sachs der karg Tantalus (Sachs werke herausg. von Arnold 1, 87); so denken meine sinnen, sie sehn violen glantz und rosenschmack darinnen (im spiegel). Opitz 2, 493; in alterthümelnder sprache: sogleich empfing mich sondre luft, bücher- und gelahrtenduft, gerani- und resedaschmack, auch eîn rüchlein rauchtabak. Mörike ged.8 198. mit hefe verbunden zur bezeichnung von etwas unsauberem: darumb, das kein mensch so from ist, der nicht noch in jm habe des alten Adams schmack (in der lat. übersetzung putor) und hefen. Luther 1, 85b. die geruchskraft, der geruchssinn: der geir (übertrifft den menschen) mit dem smack (wan der smeckt daʒ âs gar verr). K. v. Megenberg 118, 17; selbstlob! nur dem neide stinkt's, wohlgeruch freunden und eignem schmack. Göthe 5, 158.
10912 Zeichen · 207 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Schmack

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    2. * Der Schmack , des -es, plur. inus. ein im Hochdeutschen veraltetes Wort für das jetzt übliche Geschmack. Das Manna …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schmack

    Goethe-Wörterbuch

    Schmack Pl ‘Schmäcke’ poet (veraltend) für Geschmack a Aroma, den Sinneszellen von Zunge u Nase wahrnehmbare Eigenschaft…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schmack

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Schmack , soviel wie Sumach, s. Rhus .

  4. modern
    Dialekt
    Schmack

    Schweizerisches Idiotikon · +7 Parallelbelege

    Schmack Band 9, Spalte 870 Schmack 9,870

  5. Sprichwörter
    Schmack

    Wander (Sprichwörter)

    Schmack Guter Schmack macht viel Taschen zum Bettelsack.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schmack

106 Bildungen · 66 Erstglied · 32 Zweitglied · 8 Ableitungen

Zerlegung von schmack 2 Komponenten

sch+mack

schmack setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schmack‑ als Erstglied (30 von 66)

schmacklos

SHW

schmack-los Band 5, Spalte 497-498

Schmackan

RhWB

Schmack-an -ān  Kref-Linn ; -ǫu Kref-Oppum Bockum , Jül-Linnich ; Pl. -ə f.: Kolben des Schilfrohres (Rohrkolbens).

Schmackbrot

RhWB

schmack·brot

Schmack-brot n.: 1. -akbro·u.t Flammkuchen (s. S.) Saarbg-NZerf . — 2. übertr. -akbrē:tχə verächtl. Leckermaul, das wählerisch im Essen ist …

schmackedunge

DWB

schmackedunge , schmackeduse , f. rohrkolbe, typha Nemnich ; schmackedusen Oken 3, 586 , schmackedunen, schmackedungen, schmackedusen, schma…

schmacken

DWB

sch·macken

schmacken , verb. , in älterer sprache neben schmecken ( s. dieses ). I I. mhd. smacken mhd. wb. 2, 2, 419 a . Lexer mhd. handwb. 2, 995 , g…

Schmackenblett

ElsWB

schmacken·blett

Schmacke n blett f. gew. Pl. Salbeiblatt. Sonntags nehmen die Frauen ein Blatt mit in die Kirche; oft legt man solche Blätter auch ins Gesan…

Schmackenbrätlein

Wander

schmacken·braetlein

Schmackenbrätlein Sein Nam' ist Schmackenbrätlin. – Murner, Schelm., 17. Von denen, die um einer guten Mahlzeit willen herumschmarotzen gehe…

schmackenfahrer

DWB

schmacken·fahrer

schmackenfahrer , m. schiffer, der eine schmacke führt ( s. d. ) Frischbier 2, 292 a ; in entsprechendem sinne schmackenreeder ebenda. schma…

Schmackenführer

DRW

Schmackenführer, m. Schiffer, der eine Schmacke führt schmacken- boͤrding vnnd weißel kahnenfuͤhrer [sollen] ... hundert reichsthaler, dauon…

schmacken I

RhWB

schmacken I das Wort, ndl., nd. smakken entsprechend, im Abl. zu schmicken, schmucken (vgl. auch schnacken, –i-, –u- ) ist im geschlossenen …

schmacken II

RhWB

sch·mackenii

schmacken II das Wort ist allg. u. hat im ganzen Geb. -a- [urkundl. smachen Lilie, Wierstraet; den aller besten wyn zu smacken vnd zu versue…

Schmackensack

RhWB

schmacken·sack

Schmacken-sack -agəzak Dür-Birgel m.: verächtl. einer, der viele Butterbrote hintereinander verzehrt; Vielfresser.

schmackereⁿ

Idiotikon

schmackereⁿ Band 9, Spalte 912 schmackereⁿ 9,912

schmackern

DWB

schmack·ern

schmackern , verb. schmatzen beim essen Stürenburg 226 a . ten Doornkaat Koolman 3, 222 b ; iterativbildung zu schmacken 5.

Schmackert

RhWB

schmack·ert

Schmackert -ərt, Pl. -də, –tə m.: verächtl. 1. grober, ungeschlachter Kerl Siegld . — 2. a. Stockhieb; glick kris de enne Schm. Mörs-Wallach…

schmackes

DWB

sch·mackes

schmackes , m. schmarotzer, der auf unentgeltliches essen und trinken ausgeht; dann auch ein läppischer abgeschmackter mensch Kehrein 355 . …

Schmackes1

PfWB

Schmackes 1 m. : ' guter Geschmack '. » Läbbsch«, so saatmer in de Palz - / fehlt irchendwo e bißje Salz - fehlt de Schmackes, fehlt Gewärrz…

Schmackes2

PfWB

Schmackes 2 Pl. : ' Schläge ', Schmagges [ Thielen 100]; vgl. Mackes 1 1 a; Syn. s. Wichse . Rhein. VII 1422 ; DWb. IX 899 and. Bed.

Schmackesblatt

PfWB

schmackes·blatt

Schmackes-blatt n. : ' duftender Zweig (Blatt), von älteren Frauen beim Kirchgang getragen ', Schmackesblatt [ Gundelwein in: PfW 11/1910 29…

Schmackes I

RhWB

Schmackes I (abseits) m.: 1. -agəs, Pl. -əsə verächtl. ein minderwertiger Mensch, der z. B. etwas verspricht, etwa eine Zeche zu bezahlen, s…

Schmackes II

RhWB

sch·mackesii

Schmackes II -agəs, –ak- Heinsb-Kirchhv u. abseits, Köln-Stdt , Ahrw-Remag , Aden-Herschb , May-MüMaif , Kobl-Lay , Neuw-Datzeroth Pl. t.: H…

Schmacket

ElsWB

Schmacket [ʿSmàkət Z. Han. ] f. n. 1. wohlriechende Pflanzen, bes. Rosmarin, wie sie, zum Strauss gebunden, von den Bauernweibern zum Kirchg…

Schmackets

PfWB

Schmackets n. : ' stark duftendes Gewächs, wie zum Beispiel Salbei oder Minze ', Schmackets [ Heeger Tiere I 10].

schmack als Zweitglied (30 von 32)

Beigeschmack

RDWB1

Beigeschmack m привкус перен. , (неприятный) осадок перен. , неприятная ассоциация

Geschmack

RDWB1

Geschmack m ~ finden an etw. oder j-m idiom. : понравиться er fand ~ an seiner jungen Studentin - ему понравилась его юная студентка пристра…

Vorgeschmack

RDWB1

Vorgeschmack m (Lakune) подготовка к чему-л.; предвкушение чего-л. Man bekommt lange vor Veröffentlichung des Hauptprogramms einen Vorgeschm…

Wohlgeschmack

RDWB1

Wohlgeschmack m (Lakune) у чего-л. приятный вкус; что-л. приятно на вкус устойч.

Abg(e)schmack

Idiotikon

Abg(e)schmack Band 9, Spalte 878 Abg(e)schmack 9,878

abschmack

DWB

abschmack , m. ingratus sapor, gleichviel mit abgeschmack, das bräuchlicher ist. mhd. âsmak: edel wîn muoʒ nieten von swachem vaʒʒe âsmackes…

Beyschmack

Adelung

bey·schmack

Der Beyschmack , besser Beygeschmack, des -es, plur. inus. ein unreiner Geschmack, welcher nicht zur Sache gehöret. Der Wein, die Butter hat…

g(e)schmack

Idiotikon

g(e)schmack Band 9, Spalte 878 g(e)schmack 9,878

geschmack

DWB

geschmack , adj. , vom verbalstamm abgeleitet wie gefüge, gewohn u. s. w., ahd. gismag, gesmag, sapidus, saporus, mhd. gesmac. nebenformen: …

Gutschmack

Wander

gutsch·mack

Gutschmack 1. Baum Gutschmack trägt Nuss Bettelsack. 2. Gâtschmakt mâcht de Hainjdre nakt. – Schuster, 305 b . 3. Gâtschmakt mâcht de Käinjd…

Heu(w)g(e)schmack

Idiotikon

Heu(w)g(e)schmack Band 9, Spalte 872 Heu(w)g(e)schmack 9,872 u.

nachgeschmack

DWB

nach·geschmack

nachgeschmack , m. sapor relictus Stieler 1871 ; sapor vel odor relictus Aler 1431 b . eigentlich und bildlich: dasz seinem rand der zecher …

nachschmack

DWB

nach·schmack

nachschmack , m. mhd. nâchsmac, nd. nasmaak Kramer 2, 151 a , wie nachgeschmack: nachschmack, sapor relictus Stieler 1871 . Voss georgic. 2,…

Nêbenschmack

Adelung

neben·schmack

Der Nêbenschmack , des -es, plur. doch nur von mehrern Arten, die -e, ein Geschmack, welchen eine Sache noch außer ihrem eigentlichen oder m…

Pappe(n)g(e)schmack

Idiotikon

Pappe(n)g(e)schmack Band 9, Spalte 872 Pappe(n)g(e)schmack 9,872 u.

Seikelig(e)schmack

Idiotikon

Seikelig(e)schmack Band 9, Spalte 872 Seikelig(e)schmack 9,872 u.

steinschmack

DWB

stein·schmack

-schmack , m. 1) turmfalke, falco tinnunculus Naumann naturgesch. d. vög. 1, 324. 2 ) eine reihe kleinerer vögel ( s. steinschmatzer 2): mot…

u(n)g(e)schmack

Idiotikon

u(n)g(e)schmack Band 9, Spalte 879 u(n)g(e)schmack 9,879

Ung(e)schmack

Idiotikon

Ung(e)schmack Band 9, Spalte 878 Ung(e)schmack 9,878

ungeschmack

DWB

ung·e·schmack

ungeschmack , m. , gegenstück zu geschmack, m. vgl. mhd. âsmac Frauenlob 55, 5 ; abgeschmack, abschmack; unschmack; nl. onsmaak, wansmaak; a…

vorgeschmack

DWB

vor·geschmack

vorgeschmack , m. , neben vorschmack; fürgeschmack fehlt th. 4, 1, 1, sp. 736; vorgeschmack, et melius vorschmack, praegustus Stieler 1871 ;…

vorschmack

DWB

vorsch·mack

vorschmack , m. , vgl. vorgeschmack oben sp. 1106; mhd. vür-, vorsmac mhd. wb. 2, 2, 417 a ; Lexer 3, 609 , nachtr. 397; vorgeschmack, et me…

weingeschmack

DWB

wein·geschmack

-geschmack , selten adj. ' nach wein schmeckend ': Lonicerus 31 b , meist m., alem. 'pampineus odor' Frisius , Maaler, sonst 'vini aemulus' …

Ableitungen von schmack (8 von 8)

erschmacken

PfWB

er-schmacken schw. : ' durch Riechen wahrnehmen, wittern ', erschmacke (əršmagə) [ Heeger Südostpf. 21]; vgl. schmacken , riechen . Els. II …

geschmack

DWB

geschmack , adj. , vom verbalstamm abgeleitet wie gefüge, gewohn u. s. w., ahd. gismag, gesmag, sapidus, saporus, mhd. gesmac. nebenformen: …

geschmacken

DWB

geschmacken , verb. einem gut schmecken, verstärktes schmacken (ding die eim wol schmacken Dief. 511 c ), ahd. smakken, gismahhan Schm. 2 2,…

geschmacklich

DWB

geschmacklich , adj. 1 1) schmackhaft, wie schmacklich Dief. 511 c : geschmacklich, sapidus Steinbach 2, 458 ; geschmackliche speise, suavis…

schmacke

DWB

schmacke , f. , nd. smacke, backenstreich Woeste 243 a , nd. smacke, collisio, collisus, illisus, concussus, iactus, plaga, iactura, damnum,…

unschmack

DWB

unschmack , m. , durch ungeschmack verdrängt ( s. d. u. vgl. schmack): übler nachgeschmack Schrader d.-franz. wb. 2, 1453 ; gefühl der übelk…

verschmack

DWB

verschmack , m. 1 1) geschmack, schmack: nachdem fieng Clio wieder an, sprach: o jüngling, nun solt auffstan. nun hast unser neun eygenschaf…

verschmacken

DWB

verschmacken , verb. einer sache einen schlechten geschmack geben, etwas widerwärtig machen, zu verschmack nr. 2: als ich hineingieng zu hör…