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Schere

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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29 in 20 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Schere

Bd. 7, Sp. 1055
Schere das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk šēr, –E-; Mosfrk -E:-, –E·ə.- [an der Mos in Trier, Bernk -ē:-; in Trier-Ld n. Mos, Wittl, Bitb, Prüm, Malm -ī·ə.-]; Rip -E:-, –E·ə.- [seltener LRip -ī·ə.-]; Berg -E:-, –E-, –ē- [Elbf -E·ă.-; Barm -ī·ă.-; Mettm, Sol, Düss, MülhRuhr -ī·ə.-]; SNfrk wie Eup, Aach, Jül, NDür, NBergh, NKöln -ī·ə.- bis einschl. Heinsb, Kemp, Kref, Mörs-Neuk; n. davon, wie auch n. Ruhr im Klevld -E-; Pl. -rə(n), Demin. -rχə(n), –rkə f.: 1. wie nhd. Gerät zum Schneiden. a. de grote, de klein Sch.; Arten: angesatte (angesetzte, eine S., bei der die Stahlschneide an dem übrigen Eisenteil angesetzt ist), obgebogene (die Wate ist zur Spitze hin aufgebogen, bes. an Nagelscheren), falsche (mit Nieten statt mit Schrauben befestigt), verkierde (Scheren mit verkehrt gebogenen Halmen); s. d. Zs. Arm-, Blech-, Draht-, Guss-, Hand-, Hecken-, Hub-, Knip-, Knochen-, Laden-, Nagel-, Stahl-, Stick-, Taschenschere; ferner werden in Sol angefertigt: Brief-, Damen-, Federbügel-, Fifautster- (der Halm trägt das Bild eines Schmetterlings; entsprechend auch Jesus-, Kaiser-, Schwanen-, Tulpen- usw.), Geflügel-, Haar-, Knopfloch-, Lampen-, Leder-, Leinwand-, Palm-, Papier-, Perforier-, Pferde-, Prinzessin- (eine Strickscherenart), Raupen-, Reben-, Sack-, Sattler-, Schiebe- (Schneiderschere mit einer Schiebfläche an einem Auge), Schneider-, Storch(schnabel)-, Trauben-, Vieh-, Zigarren-, Zuschlag-, Zuschneideschere; vgl. ferner Karpen-, S-Halms-, Schiefauge, Schulter-, Stippel-, Trümmer-, Zehnknöpf-. An der S. arbeitet der Scheren-schmied, –schläger, –härter, –schleifer, –pliester, –reider, –feiler, –nagler, je nach dem Zwecke oder dem Stoffe, den man schneidet; die Schere besteht aus den beiden Augen (Dumlökern), den Griffen, den beiden Halmen (Balken) bis zum Schnittpunkt, wo sie durch einen Nagel verbunden sind, von da aus aus dem linken u. rechten Blatt mit Rücken u. Schneide (Wate) u. Spitze Sol, u. so wohl allg. Die Herstellung der Sch.: die Stahlruten werden mit Hilfe eines Vorschlägers auf die erforderliche Länge gekürzt, dann geglüht, gehärtet, auf dem Sattel ihr die Form gegeben u. das Auge angeschmiedet; die Sch. wird dann geschliffen u. geplist u. dann poliert Sol. RA.: Die gönnt wie de zwei Del (Teile) van en Sch. open an (aufeinander an), wenn se jet töschen (zwischen) sech kapot mache welle Eup-Raeren. Avvekat on en Sch., wer dotösche (zwischen) kömmp, wörd geschniə (geschnitten) MGladb, Elbf. Zwei Advokate sprönge gēntenēn (gegeneinander) wie zwei Hornder (Hörner) an en Sch.; se dohn sech ävver nüs, nur wat dozweschen es, schnegge (schneiden) se kapot Rheinb-Iversh. En A. on en Sch. es ēn Dier (Tier) Mettm. Measser, Sch., Gowwel on Licht dagt (taugt) fir klan Konner (Kinder) nicht Koch-Laub, Verbr. Et get scharwer Sch., as aus em Lomp werd en Här (Herr) Koch-Ernst. Do hengt de Sch. ut da ist es teuer Heinsb. De hät en schärpe Sch. gibt knappes Mass ebd. Schnider Wippopp, wo hes du die Sch.? An der Wingkmöəhl, an der W. (en de Kuhstall, en de Perdstall Ruhr), dan hol se dek wiar! Neckspr. Elbf (Var. s. bei Schneider). Dau häs alleweil wedder die gruss Sch. in de Hänn (Händen) du schneidest auf Kobl-Vallendar. Scherche schnigge (schneiden) über andere sich aufhalten Bo-Vorgeb. Er hät e Sch.che fresse der Schmeichler Bo-Godesbg. Mot der Sch. (die stumpf ist) schneck (schneidet) mer dem Düvel de Uhren af Schleid. De schnidd se ohne Sch. lässt sich gut bezahlen Erk-Bellinghv. — Sch.ən schleifen, das kann ich, das versteh ich meisterlich, hab so manche Sch. geschliffen u. so manchen Drümmel (Kothaufen) gedrissen! Neckspr. in Schriftspr., um den Sch.schleifer zu necken Gummb-Wiehl. Sch.ən schl., Sch.ən schl. ist die beste Kunst; die rechte Hand, die linke H., die geb ich dir zum Unterpfand, da hast du sie, da nimm sie hin, da hast du alle beide die beiden Kinder geben sich dabei Schläge auf die flachen Hände Trier-Mehring. — De glase Sch. holle soll der in den April Geschickte Rip, Nfrk; ek gewe ow die gl. Sch. met, öm den Hond te schere Geld. — Rätsel. Ek schmit et lang (strack, schnack, en strack Dengen) op et Dak, en et kömmt krüsswis (üvver Krütz) wer heronder (heraf?) Klevld, Nfrk, Rip. Et hängt an de Wand, hät twee Bodderramme (Butterbrote) in de Hand? Mörs-Eversael. — Volksgl. Wenn ein Sch. in der Erd steiht, dann gef et Strit (Streit) oder Besük (Besuch) Mörs, Allg. — b. Blechschneidemaschine, sie schneidet mehrere aufeinandergelegte Bleche wie Papier durch Mettm-Velbert. — c. Schneidmass für das Abschneiden der Längen und Breiten. — d. die Sch. des Krebses Allg. Rätsel. Welch Sch. hat ken Kling? Daun-Strotzbüsch. — 2. übertr. a. sachl. Scherenartiges. α. Zugstangen am Wagen für ein Pferd, im Gegens. zur Deichsel für zwei Pferde; die Sch. des Wagens, de Wagensch., de Perds-, Geilssch., ist drehbar u. auswechselbar, die Sch. der Karre ist feststehend als die Fortsetzung der Unterbalken des Karrenrumpfes, meist auch Böm, Karenböm, Brack, Karrböm genannt Rhfrk, Mosfrk an der Saar, in Trier bis Kobl, May, Aden, Westerw, Rip, Nfrk; s. noch Arme, Fahrschlinge, Gabel, Kloben, Gerichte, Eingespann, Enspänn, Gestell, Stell. [Statt e de Sch. spanne vielfach e de Bäim sp.; dies ist die ausschliessl. Bezeichnung bei der zweirädrigen Karre, deren Bäume ja keine ausgesprochene Schere bilden; der Fuhrmann sass früher, besonders wenn Gefahr drohte, gern links seitwärts, die Beine baumeln lassend, auf der Stelle, wo die beiden Arme der Schēªr zusammenlaufen: dann hatte er die Bremsschraube am linken Vorderrad gleich neben sich und hatte, wenn er absprang, das Zugtier richtig zur Rechten: ob dᵉr Schēªr setzᵉ, om Schēªrnkǫbb setzᵉ Siegld]. — Die Sch. auch an Pflug, Egge u. Walze. — β. gabelförmiges Eisen zum Festhalten der Ankeröhrringskette Rheinschiff. — γ. Windmühlenflügel Nrhn. — δ. die Stelle, wo sich ein Balken zwischen zwei Armen bewegt, z. B. an der Waage, am Wehr im Eisenhammer Verbr. RA.: Et ös nett en de Sch. geweəge (das Gewicht ist eben da), deet (tut) mech jet Utschlog (-schlag) (Übergewicht), ongersch (sonst) wegt je öch en de Höll! Kemp. — ε. Astgabelung, Zweiteilung eines Stammes in zwei Hauptäste oder eines Hauptastes in gleich starke Nebenäste, Rhfrk, Mosfrk (lrhn.); Verästelungen des Flachsstengels Simm-Laub; Rechenfurke Bitb-Kyllbgw; Lilie Klev-Warbeyen. — ζ. Balken im Dachwerk, scherenartig zusammengefügt Kemp, Geld. — η. Mittelhebel am Webstuhl Aach-Stdt. — θ. Radlünse Mettm-Kronenbg Kuchhsn, Mörs-Lütting, Geld-Kervenh Winnekendonk. — ι. die Stelle der Kegelbahn, wo sie breiter wird OBerg, Grevbr-Hochneuk. — κ. s. Bettschere Rip, Westerw. Rätsel: Bat fär en Sch. hät kän Kleng? Neuw-Stebch. — λ. die Stelle in der Figur beim Hüpfspiel, die kreuzweise Striche auf dem Boden aufweist Birkf. — μ. Scherchen Gang beim Schnappsteinsp., wobei die Steinchen einzeln mit Zeige- u. Mittelfinger wie mit einer Schere aufgegriffen werden Merz-Haustdt, Bitb-Ernzen. Wo laft (läuft) die Sch.? ein Nachlaufesp. Saarbr. — ν. de Sch. machen Turnübung am Barren, aus der Turnerspr. Allg. — j. die Schneide an Schneidewerkzeugen Aden-Lederb. — ο. scherzh., verächtl. αα. Frack, Gehrock Monsch-Witzerath, Eup. — ββ. Scherche Zunge, Lästerzunge; et Sch. wor flisslich; et Sch. schlife Köln-Stdt, Dür-Stdt. — γγ. sech en de Sch. lege Beischlaf ausüben Köln-Stdt. — δδ. in der Wend.: Dat göf mer en lang Sch. eine lange Sitzung; desen Herres (Herbst) göf et en Sch. möt de Foərei (Futterei) Mangel, wird das Futter knapp Kemp. — b. persönl. α. Tiere. αα. Wasserspinne mit langen Beinen Heinsb-Rathm. — ββ. Wasserjungfer, Libelle Gummb-Drabenderhöhe, Meiderich, Geld-Leutherheide. — γγ. männl. Hirschkäfer Goar-Boppard, Kemp-Breyell. — δδ. Krebs Kemp-SHubert. — εε. Ohrwurm Geld-Straelen. — β. verächtl. von Weibern. αα. geftig Sch. W., das gerne verleumdet MGladb-Rheind. — ββ. Daksch. (Dach-) altes W. Barm.
7909 Zeichen · 214 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schërestf.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +5 Parallelbelege

    schëre stf. BMZ felszacke, klippe, schere Frisch 2,168 c . vgl. zuo der Schere ( städtchen Scheer im Saulgau ) Urb. 282.…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schereF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    schere , F. Vw.: s. schēre (4)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schêre

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Schêre , plur. die -n, Diminut. das Scherchen, Oberd. Scherlein, ein Wort, welches nach Maßgebung des Zeitwortes sch…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schere

    Goethe-Wörterbuch

    Schere häufig ‘Scheere’ 1) 1 Gerät mit zwei gegeneinander beweglichen Schneiden zum spanlosen Einschneiden u Zertrennen …

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schere

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Schere , Schneidwerkzeug, s. Scheren . Beim Feldbrückenbau gebrauchtes Gestell aus 2 Stangen, die nahe den obern Enden z…

  6. modern
    Dialekt
    Scherem.

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Schere m. a. Spr. Scherer, vgl. ahd. scëro: 'Sceere bodam suam pro II mr a .' (Wi 1326) UB. 7, 356. Zs. Feldscher .

  7. Sprichwörter
    Schere

    Wander (Sprichwörter)

    Schere 1. Die Schere ist kein Spielzeug für Kinder. Dän. : Sax giør barnet blindt og kniv een-øyet. ( Prov. dan., 492. )…

  8. Spezial
    Schere

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sche|re f. (-,-n) 1 (Schneidwerkzeug) forfesc f. 2 ‹zool› (Greifwerkzeug bestimmter Krebse und Spinnentiere) forfesc f. …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schere

226 Bildungen · 160 Erstglied · 65 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von schere

sch + -er + -e

schere leitet sich vom Lemma sch ab mit Suffixen -er und -e.

Zerlegung von schere 2 Komponenten

sch+ere

schere setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schere‑ als Erstglied (30 von 160)

schere (2

KöblerMnd

schere (2 , F., M.) Vw.: s. scherne (1)

Schere(n)begg

Idiotikon

Schere(n)begg Band 4, Spalte 1074 Schere(n)begg 4,1074

Schereiche

RhWB

scher·eiche

Scher-eiche (s. S.) May-Mertloch f.: E., von der die Äste alle paar Jahre abgehauen werden, um Anzündholz zu gewinnen.

Schere II

RhWB

Schere II šE:r Sg. t. f.: 1. Anhaftendes. a. Kruste von Bratkartoffeln oder gebackenen Eiern in der Pfanne, vom Kochen am Innern der Töpfe h…

schereisen

DWB

scher·eisen

schereisen , n. 1 1) hufeisen aus zwei beweglichen theilen, sodasz es mittelst einer schraube an grosze und kleine hufe gelegt werden kann. …

schërelen

ElsWB

scher·elen

schërele n [árələ Gebw. ; árlə Illk. ] mit der Bügelschere kräuseln. Die Umhäng sin d g e schër e lt Gebw. E g e schërleti Kappe Weiberkap…

Scherelplatz

RhWB

Scherel-platz Schleid-Dreiborn Schöneseifen (-əlts-) m.: kleines Brot aus den Teigresten.

scherement

DWB

schere·ment

scherement , n. süsze, leckere speise, besonders von obst; modisches küchenwort des 18. jahrh., wol an das französische fem. chère, mahlzeit…

schēremesses

MNWB

schēremesses , -messet , -mes(t) , schermes(t) , -mester , n. , Schermesser, Rasiermesser .

Scheremetjew

Meyers

Scheremetjew , alte, mit den Romanows (s. d.) verwandte russische Familie. Iwan Wasiljewitsch S., Bojar, zeichnete sich unter der Regierung …

Scherenarm

SHW

Scheren-arm Band 5, Spalte 257-258

scheren1

PfWB

scheren 1 st., schw. : 1. a. '(die Haare, die Wolle u. ä.) mit der Schere abschneiden, durch Schneiden kürzen; (jemanden, etwas) von den Haa…

scheren2

MeckWBN

Wossidia MeckWB scheren 2 seem. ein Tau durch einen Block ziehen; auch stark flektiert: 'n Tau ward twischen twee Blöck schoren Ro Rostock@N…

scheren3

PfWB

scheren 3 schw. : sich sch. 'sich schleunigst entfernen', meist im Imp.: Scheʳ dich! [ WD-Marth IB-Erfw/Ehling HB-Einöd ZW-Mittb FR-A'lein B…

scherenassel

DWB

schere·nassel

scherenassel , f. scolopendra forficata. Nemnich, eine art asseln mit scheren an den füszen. Adelung.

Scherenauge

Wander

scheren·auge

Scherenauge He hett et ock dör et Schêrenaug loten (lassen, fallen). ( Meurs. ) – Firmenich, I, 401, 97.

schere als Zweitglied (30 von 65)

anschere

DWB

anschere , f. actus attondendi, bei webern und wollescherern, besser anschur. vgl. anschirren.

bilderschere

DWB

bilder·schere

bilderschere , f. forficula, ausschneideschere, die einen wafneten geschärfte bilderscheren, die andern wollten sich mit groszen nadeln wehr…

blechschere

DWB

blech·schere

blechschere , f. zum schneiden des blechs. auge, dessen winkel eine ofne blechschere oder aufgestellte falle scheinen. J. Paul Tit. 2, 32 .

drahtschere

DWB

draht·schere

drahtschere , f. zum zerschneiden des metalldrahts, franz. cisailles Beil 150 .

gartenschere

DWB

garten·schere

gartenschere , f. grosze schere zum beschneiden der hecken, heckenschere Adelung, gartenschär, stutzschär M. Kramer 1719 ; ein buch war für …

haarschere

DWB

haar·schere

haarschere , f. ( mhd. hârschære Ben. 2, 2, 158 ), forpex voc. inc. theut. i 2. Frisch 1, 388 ; forpex ein haarschär Dasypod. ; schneider- u…

hausschere

DWB

haus·schere

hausschere , f. kleine schere wie sie in der haushaltung gebraucht wird: man muosz etwa fünf gerad lassen sein, nit alle ding berafflen ( be…

heckenschere

DWB

hecken·schere

heckenschere , f. eine grosze und mit langen griffen versehene schere, mit der der gärtner die hecken verschneidet. Jacobsson 2, 243 a .

holscher(e)

MNWB

hol·schere

holscher(e) , hölscher(e) , m. , ° holtscher (Holmberg Handwerkerbez. 59) Holzschuhmacher , vgl. holtschômāker.

Holzschere

Wander

holz·schere

Holzschere Etwas mit der Holzscher beschneiden. – Fischer, Psalter, 87 a .

hölschere

KöblerMnd

hölschere , M. Vw.: s. holtschōære*

hārschere

KöblerMhd

hār·schere

hārschere , st. F. nhd. Haarschere ÜG.: lat. (forpex) Gl Hw.: vgl. mnd. hārschēre Q.: Gl (12. Jh.), Voc E.: s. hār (1), schere (1) W.: nhd. …

Knappschere

Wander

knapp·schere

Knappschere Mit de Knappschêre tosnîden. – Richey, 128. Sehr genau und kärglich zu Werke gehen.

knippschere

DWB

knipp·schere

knippschere , f. kleine schere, z. b. zum bilderausschneiden. Adelung, knippschär, dim. knippschärlein M. Kramer (1719) , schon im Leipz. vo…

Ableitungen von schere (1 von 1)