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schenke

mhd. bis spez. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schenke f.

Bd. 14, Sp. 2542
schenke, f. donum, caupona, taberna. im ahd. unbelegt, mhd. schenke mit starker flexion, mhd. wb. 2, 2, 81a. Lexer mhd. handwb. 2, 701; schencke, die, donum, donatio Maaler 349b; schenke, f. hospitium Schottel 1397; schencke, caupona Stieler 1760; schencke, caupona Steinbach 2, 381; schenke, caupona Frisch 2, 173c; mnd. schenke Schiller-Lübben 4, 71b. in der sprache des 15. und 16. jh. ist aus dem einzelnen beleg häufig nicht zu ersehen, ob das fem. oder neutr. schenk (s. d.) gemeint sei; solche belege sind trotzdem unter 1 mit angeführt. die bedeutung 'geschenk' geht seit dem 17. jahrh. verloren. 11) schencke zur ehr, honorarium munus; schencke von eynem fürsten den kriegsleuthen, donativum; schenck vergelten, remunerare Dasypod.; er hat mir ein eerliche schencke thon oder bewisen, me oppipare muneratus est Maaler 349b; als ein angeneme schenck und gob von mynen würdigen herren. Keisersberg christl. bilgerschaft widmung; wie groszen dank verdienen sie damit! welche schenk und gegennutz enpfahen sie hinwider. Hutten 5, 309 Münch; eins mals als ein nachpauer etlich feygen seinem herrn zur schenck gab. S. Franck chron. 99b; wir schickten die xxx personen mit groszer schenck zuo jn. weltbuch 221b; dem fürsten zuo einer schencke. 217a; schenk oder letz (beim abschied). Aventin. werke 1, 330, 6; mit schmeichlerei zuo hindergeen und etlich mit schenken ... zu erwischen. sat. u. pasqu. 3, 185, 14; (ich) überkam ein bauren von Türckheim, dem gab ich ein schenck, dasz er mich denselbigen pfad hinüber führt bisz an die Filz. Berlichingen 166; es leidet sich weder schenk, trinkgelt oder wie mans nennen mag. H. Sachs dialoge 49, 16; da werden die juristen reich von den schenken und helküchlein. 50, 29; als nun der pfaff .. der frauwen auch mit vil gaben und schencken bebegnet. Wickram rollw. 78, 13 Kurz; der münch, so sich einer gar guoten schencken bey dem alten müterlin versehen hat. 114, 24; hat er gedachtem edelman von Ramsberg ain schenke dafür gethon, das er wol zufriden gewesen. Zimm. chron.2 1, 224, 24; der abt het dise schenke für ain grose ehr. 2, 486, 37; so mir einer ein schenke thet, die vil weniger, ich wellt im darumb danken. 4, 163, 22; das bringe jhr als ein schencke von dem breutigam. buch d. liebe 197b; so bitt ich dich, du wöllest mir die für ein schencke widerumb schicken. 228a; o könig, die schencken mögen an mir nichts verfahen. 230d; dasz du noch ein köstlichere und schönere schenck dann das alles ist, von mir empfahen wöllest. 190d; den knaben von seiner getrewen warnung mit einer reichen schencke begaben thet. 255b; also ward gar ein gute früntschafft zwüschent dem keiser und pabst Calixten und schickt im der keiser ein herrliche schänckhe gen Rom. Tschudi 1, 59; miet, gæb und grosze schenki tuot das rich ser und übel krenken. teufels netz 7400; und nimpt ain schenki drum und laut es sin slecht ald krum. 12424; der purger neygt Virgilio, schid ab von im und lisz im do ein redlich schenck nach seinen ern. Folz in zeitschr. f. deutsches alterth. 8, 520, 111; ir wolt sein schenk auch nit verschmehen. fastn. sp. 655, 11; zuo schenck man nyeman zwyngen sol, alleyn usz fryem hertzen gat die schenck, die yedem wol an stat. Brant narrensch. 96, 20; im helffen seiner kranckheit ab ahn all belonung, schenck und gab. H. Sachs 14, 35, 11 Götze; er hat mir heimlich thon viel schenck. 91, 22; ob du mit gaben und schencken die leut freundtlich möchst zu dir lencken. 127, 15; das er zu schenck mir etwas bring. 237, 14; von groszer schencke jr zu sagen, die er allda entpfangen hett. 4, 3, 84c (1578); bring jr von mir zu einer schencke diesen ring. 3, 1, 84d (1561); hofften grosz schenck mit zu erlangen. 76a; und zier mein schenck mit schönen worten. 5, 215b (1579); was sagt Thais zu meiner schenck? 217c; durch schenk haben sies an uns bracht. Ayrer 261, 33 Keller; schau! das wahr deiner hauszfrau schenck. 1827, 26; wir wolln euch mit könglichen schencken eur treuer dinst halb noch begaben. 2013, 16; thu eim zu gfallen liegen, wenn er mir gibt ein schenck. 3041, 7; ich will dir helfen aus dem gzänk, doch thu zur liebung mir ein schenk mir und meinem weib zwo feiste hennen. Wolgemut Esopus (1623) 1, 64; dasz du ausz freyer güte so ein richlich schenck uns armen sündern hast gethon. geystlich meyen-lied, flieg. bl. von 1640; Blandus ist ein weidemann; zu erjagen gröszre habe führet er am weidestrick: etwas schenck und kleine gabe. Logau 2, 219, 53; Blennus sorgt für seine liebste um geschickte schenck- und gaben. 3, 122, 16; mnd. de borghermestere ... gheven eme (dem kaiser) ene herlyke schenke van der stad weghene. quelle bei Schiller-Lübben 4, 71b; gy möten ock nicht den sack updoen, so werde gy vordenen schencke unde loen. Reinke de vos 3064. leicht findet ein übergang zur prägnanten anwendung statt, durch die ein bei bestimmten gelegenheiten gemachtes geschenk bezeichnet wird; so als hochzeitsgeschenk: von hochzeyt schennck (in anderem sinne unter 2). Nürnb. polizeiordn. 82; schenki im appenzellischen von der geldspende, die am hochzeitsschmause vom brautführer für das vermählte paar eingesammelt wird. Tobler 385a. die schenke als abschiedsgeschenk für den gesellen, der bei einem meister längere zeit in arbeit gestanden. Jacobsson 7, 201b. 22) schenke zur bezeichnung einer festlichkeit, eines schmauses; von einem taufschmaus (s. kindsschenke th. 5, sp. 772): abzustellen und zu vermeyden unnotturfftige und überflüssige costung, setzen, ordnen und gebietten ain erber rate, das hinfüro kain burger oder burgerin dieser statt .. zu einicher kyndtauff noch inn ainich kynndtpett, noch auch inn zwayen monaten den nehsten darnach folgende .. einicherlay schennck, hofe, zeche, male noch wyrtschaft haben, oder pflegen solle. Nürnb. polizeiordn. 70. auch über hochzeitsfeierlichkeiten trifft der rat seine bestimmungen: item man mag an dem tag der hochzeyt wol ain schennck haben, und darzu von ainem yeden teile darzu bitten sechzehen man .. doch das man an derselben schennck nichts zu essen gebe dann obs, kess und brot, und nichts zu trincken dann franckenwein oder annder wein desselben ungelts, ungeverlich. 80; und gleich am neunundzwainzigsten tag nach der schenk starb der braut vater. Aventinus chron. 2, 509, 13. die gäste muszten bei solchen gelegenheiten geschenke geben; mundartlich hat sich schenke in diesem sinne auf oberd. gebiete erhalten: hochzeitschenk, auch nur schenk, kindsschenk Schm. 2, 432; im Allgäu ist die schenke eine nachhochzeit, die 8—14 tage nach der vermählung gefeiert wird. Birlinger volksth. aus Schwaben 2, 332; schenke zur bezeichnung der gesellenversammlung, wo der willkomm getrunken wird: und scholen de gesellen up der schencke dem fremden gesellen ein ider nicht mehr alsz dre schilling tho erleggen schuldig syn. quelle bei Schiller-Lübben 4, 72a. in allgemeinerer anwendung: schencke, ein gmein grosz gastmaal an dem frömbd eerenleut geeret weerdend, conuiuium solenne publicum Maaler 349b; darnach will sy spacierenn gen zu grossen höuen und zu schenckenn. Keller altd. erzählungen 190, 23. eigenthümlich wendet sich die bedeutung des wortes in abschenke theil 1, sp. 98. 33) schenke, das ausschenken, dann zur bezeichnung des ortes, wo etwas ausgeschenkt wird: das niemants schenk oder gastung halt, dann allain bei den ordenlichen dafern. tirol. weisth. 1, 19, 22; caupona, schenk (15. jahrh.) Dief. 108c, propina, eyn schenck, schincke, schenke, scheyncke 465c. das wort in diesem sinne ist auf oberdeutschem gebiete in der sprache des volks nicht heimisch geworden; im bair. schenk die stube in bierbrauenden schlössern und klöstern, wo das bier maszweise zu haben ist. Schmeller 2, 432; volksmäszig schenke in Obersachsen und Thüringen; niederd. dafür krôg, im östlichen gebiete des mitteldeutschen, in Schlesien zieht man kretscham vor. Weinhold 82a. gewöhnlich wird mit schenke ein ländliches gasthaus oder eine wirtschaft niedriger art bezeichnet: schenke, ein gasthaus auf dem dorfe. Gottsched sprachk. (1762) 138; vergl. zusammensetzungen wie bauern-, diebs-, winkelschenke. in anderen zusammensetzungen tritt diese vorstellung zurück vor dem ursprünglicheren begriff von ausschank: bier-, wein-, kaffee, meth-, brantweinschenke, dann auch freier salzschenke, kleingeschäft, wo salz verkauft wird (Obersachsen). Adelung; ob die jetzt nicht mehr zutreffende bemerkung Campes, dasz in Hannover schenke keinen gemeinen nebensinn habe, sondern die angesehensten gasthöfe bezeichnen könne, auf wirklicher beobachtung beruhe, ist nicht erkennbar. Göthe, der das wort auch (s. unten die belege) mit dem gewöhnlichen nebensinne verwendet, verlieh ihm im westöstlichen divan und sonst einen höheren klang. ein thüringischer bauer spricht: jha, den schelmen und geitzhals, kenne ech gar wull, ech hab och wul jher in seiner schencke geherbergert. H. Jul. v. Braunschweig 76 Holland; Gerson. aber hörestu Pickelhering, hettestu auch wol lust zu reisen? Pickelhering. o ja, wenn die schencken nicht weit von einander liegen. Schoch com. vom studentenleb. 15, 36 Fabricius; schenke an den gränzen von Sachsen. Schiller räuber 1, 2 schauspiel; so lang es (das theater) mehr für die toilette und die schenke arbeitet. schriften 2, 343; da wir beraubt, krank, verletzt und verwundet in eine elende schenke gedrängt waren. Göthe 20, 116; das wein-haus schickt gar oft den eckel in die schencke. Günther 973 (das weinhaus soll die feinere lust, die schenke den niedrigen genusz bezeichnen); und noch schöner von heut' an seyd mir gegrüszet, ihr schenken, osterieen, wie euch schicklich der Römer benennt. Göthe 1, 281; will in bädern und in schenken heil'ger Hafis dein gedenken. 5, 4; ja, in der schenke hab ich auch gesessen. 203; was in der schenke waren heute am frühsten morgen für tumulte. 214; wo an wohlgebahnten straszen man in neuer schenke weilt. 23, 163. erbschenke, schenke, die mit allen berechtigungen und nutzungen von erben zu erben übergieng. Jacobsson 7, 201b; pachtschenke, die dem grundherrn gehörte und von ihm verpachtet wurde. ebenda. in derbem bilde bezeichnet man in Schlesien mit offene schenke einen unverhüllten busen Weinhold 82a. landschaftlich zeigt sich eine gewisse einschränkung auf den begriff von schenkladen, schenktisch, büffet: nd. he steid in de schenke; hê löpt alle ôgenblikken na de schenke un schenkt sük ên in. ten Doornkaat Koolman 3, 111b; tokayer, kapwein, malvasier stand maaszweis auf der schenke. Blumauer Aeneis 1, str. 70; in Preuszen ist schenke der speiseschrank, der schrank, wo gläser u. s. w. aufbewahrt werden. Frischbier 2, 267a. in dieser bedeutung kennt schon Campe das wort. 44) altbezeugt ist schenke im sinne eines maszes für getränke: quatuor mensure cerevisie que schenk dicuntur. quelle bei Lexer mhd. handwb. 2, 702 (13. jahrh.), vgl. Schiller-Lübben 4, 72a; man sol über ein masz, kopff, oder halbs viertel, wie die schenk jedes ortes gebräuchig, nit aufsetzen. landesordnung von 1616 bei Schmeller 2, 432; schenke bei einigen handwerkern zur bezeichnung der kanne, aus welcher bei zusammenkünften getrunken wird. Jacobsson 3, 578a.
11170 Zeichen · 196 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    schenkeswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +8 Parallelbelege

    schenke swm. 1. schenke, mundschenke, ein hofamt. ahd. scencho Graff 6,519. pincerna sumerl. 13,9. das. 42,64. promus Di…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    schenkeM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    schenke , M. nhd. Schenk, Schenkwirt, Mundschenk, Ratsschenke, auf Zeit gewählter Amtsbruder, Gildebruder der bei Gildef…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schênke

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Schênke , plur. die -n, gleichfalls von dem Zeitworte schenken. 1) * Ein Trinkgeschirr, eine Kanne, ein Becher u. s.…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schenk(e)

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Schenk(e) mask; mehrf -ck-; nur vereinzelt in der jüngeren Form ‘Schenk’ a Schankwirt [ Marschall, mBez auf die Erfindun…

  5. modern
    Dialekt
    Schenkef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Schenke f. : 1. a. 'Schankwirtschaft', Schenk [PS-Schmalbg, vereinzelt, Krämer Gal 183]; Zs.: Pfaffen-, Bier- , Dorf- , …

  6. Spezial
    Schenke

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schen|ke f. (-,-n) 1 (Gaststätte) ostaria (-ies) f. 2 taverna (-nes) f. , biraria (-ies) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schenke

191 Bildungen · 134 Erstglied · 54 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von schenke 2 Komponenten

sch+enke

schenke setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schenke‑ als Erstglied (30 von 134)

schenkeambacht

KöblerMnd

schenke·ambacht

schenkeambacht , N. nhd. „Schenkamt“, Amt des Ratschenks, Schrankgerechtigkeit Hw.: s. schenkambacht E.: s. schenke (1), ambacht W.: s. nhd.…

schenk(e)am(me)t

MNWB

schenke·ammet

schenk(e)am(me)t , (-ampt) , n. , 1. Amt des Ratsschenken. 2. dēme ōldermanne dat sch. tôdrinken Ehrentrunk den die 4 Schenken bei der Gilde…

schenk(e)âvent

MNWB

schenke·avent

schenk(e)âvent , m. , zwischen Martini und Dreikönige von der Lübecker Schonenfahrergesellschaft an den Sonntagabenden veranstaltete Gastere…

schenkebêr

MNWB

schenk·eber

schenkebêr , n. , leichtes Bier, Dünnbier; Bier tô der armen lü̂de behôf, unentgeltlich ausgeschenktes, gestiftetes Bier.

schenkebêr

LW

schenke-bêr, Bier, das man als Geschenk gibt; Ausschank-, gewöhnliches Bier.

schenkebēr

KöblerMnd

schenke·bēr

schenkebēr , N. nhd. „Schenkbier“, Bier, Dünnbier, unentgeltliches Bier, geschenktes Bier Vw.: s. bēr E.: s. schenke (2), bēr (1) W.: s. nhd…

schenkebēreslēgel

KöblerMnd

schenkebēr·es·lēgel

schenkebēreslēgel , N. nhd. kleines Fass für Ausschankbier Hw.: s. schenkbēreslēgel, schenkebēreslēgellīn E.: s. schenkebēr, lēgel L.: MndHw…

Schenke (das, Name)

Wander

Schenke (das, Name) Schenke (das, Name). Er isch nid von Schenke. – Sutermeister, 67. Wortspiel, um zu sagen, er sei nicht freigebig. Am a.O…

Schenke (der)

Wander

schen·keder

Schenke (der) 1. Der Schenker (Schenkwirth) hot lieb dem Schicker (Säufer, Trunkenbold), die Tochter wett (wird) er ihm doch nit geben. ( Jü…

Schenke (die)

Wander

schenke·die

Schenke (die) 1. Die Schenke soll zwei Werst vom Haus des Gutsherrn stehen. ( Lett. ) 2. In der Schenke gibt's Wein zu jedem Preise. Man mus…

schenkegeld

DWB

schenke·geld

schenkegeld , n. geldgabe an die brautleute bei hochzeiten. Birlinger volksth. 2, 367 ; s. schenke , f. 1 gegen ende.

schenkegëlt

Lexer

schenk·egelt

schenke-gëlt stn. den leufern 3 grosse zue schenkegelt, alse unser herre der konig hie was unde sie wîn von der stede wegen schanketen Rta. …

Schenkeiche

DRW

schenk·eiche

Schenkeiche, f., auch n. ein Hohlmaß, im Weinausschank gebräuchlich dieweil wir ... gewißt, dann jir vnsere voͤgt, verwallter ... vnnd kelle…

Schenkeimer

DRW

schenk·eimer

Schenkeimer, m. ein Hohlmaß für Wein und Bier vgl. Halbeimer, Kaufeimer, Ohmeimer, Redeeimer Sachhinweis: Elsas,Preise I 140 120 [ulmer] mas…

schenkekērse

MNWB

schenke·kerse

schenkekērse , f. , auf Kosten der Stadt ausgegebene Kerze: „ vor schenkekersen ad reysas ” (der Ratsherren), Hamb. KR. 1, 458; ebd. 1, 408:…

schenkekērse

KöblerMnd

schenkekērse , F. nhd. Wachskerze als Geschenk, auf Kosten der Stadt ausgegebene Kerze Hw.: s. schenkelicht E.: s. schenke (2), kērse (3) L.…

schenkelader

DWB

schenke·lader

schenkelader , f. ader am schenkel, in der schenkelgegend, besonders die grosze ader, welche über den schenkel läuft. Oken 4, 83 .

Schenkelanhang

Campe

schenkel·anhang

Der Schenkelanhang , — es, Mz. — anhänge , in der Naturbeschreibung, ein nach hinten gerichteter, länglicher spitziger Fortsatz der Wurzel d…

Schenkelband

PfWB

schenkel·band

Schenkel-band n. : 'Band zum Anbinden des Rebschenkels (s. Schenkel 2 a)', Schenkelband [ BZ-Pleisw/O'hf ]; vgl. Stock-, Stiefelband .

schenke als Zweitglied (30 von 54)

bëtschënke

Lexer

betsch·enke

bët-schënke swm. abgabeschinken. pätschenke Urb. Son. 91,40. Zingerle fasst es als »wadschinke«; vgl. bëtvake.

bierschenke

DWB

bier·schenke

bierschenke , f. caupona, bierhaus, bierkneipe, wofür man heute bierlocal sagen hört.

bērschenke

KöblerMnd

bēr·schenke

bērschenke , M. nhd. Schenkwirt Hw.: vgl. mhd. bierschenke E.: s. bēr (1), schenke W.: s. nhd. (ält.) Bierschenk, M., „Bierschenk“, Bierwirt…

erbeschenke

KöblerMhd

erbe·schenke

erbeschenke , sw. M. nhd. „Erbschenke“, erbliches Hofamt des Mundschenk Q.: Urk (1441) E.: s. erbe (2), schenke (1) W.: nhd. Erbschenk, M., …

Êrbschênke

Adelung

erb·schenke

Der Êrbschênke , des -n, plur. die -n, ein Erbbeamter verschiedener ansehnlichen Stifter und fürstlichen Personen, S. Adelung Schenke Die Er…

Geschenke

Campe

Х Das Geschenke , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

helleschenke

Lexer

helle·schenke

helle-schenke swm. höllenwirt, teufel. dar zuo wil im brûwen der helleschenke ein sunder bier Mart. 60,73.

hoveschenke

KöblerMhd

hovesch·enke

hoveschenke , sw. M. nhd. Hofschenk, Inhaber des Schenkenamts Q.: MGHConst (1347) E.: s. hof (1), schenke (1) W.: nhd. (ält.) Hofschenk, M.,…

hove|schenke

MWB

hove|schenke swM. ‘Hofschenk, Inhaber des Schenkenamts’ (zur Sache vgl. DRW 12,450ff.): wan wir unserm liben getruwen Ulrich von Hochsteten …

hōchzītschenke

KöblerMhd

hōchzītschenke , st. F. nhd. Hochzeitsgeschenk Q.: NP (13./15. Jh.) E.: s. hōchzīt, schenke (2) W.: nhd. DW- L.: LexerHW 1, 1320 (hôchtîdsch…

judengeschenke

KöblerMhd

juden·geschenke

judengeschenke , st. N. nhd. Judengeschenk, Abgabe der jüdischen Bürger Q.: DRW (1431) E.: s. jude, schenken W.: nhd. DW- L.: DRW

klippschenke

DWB

klipp·schenke

klippschenke , f. nordd., geringe schenke, wie klippkrug ( Adelung ): das bierschild zu einer klippschenke. Fr. Müller 1, 169 . s. auch klap…

kneipschenke

DWB

kneip·schenke

kneipschenke , f. kleine schlechte schenke. Adelung. der wirth, der in seiner kneipschenke wissentlich morden läszt, ist nicht ein haar bess…

kollācienschenke

KöblerMnd

kollācie·n·schenke

kollācienschenke , M. nhd. Schenkmaß für Gelage E.: s. kollācie, schenke (1) L.: MndHwb 2, 615 (kollâcienschenke)

Meisterschenke

DRW

meister·schenke

Meisterschenke, f. Umtrunk der Zunftmitglieder zu Ehren der neuen Zunftmeister vgl. Meisterbier, Meisterwein 1490 WürzbPol. 200

metschenke

DWB

met·schenke

metschenke , m. metverkäufer, wirt der met schenkt: item am freitag nach Margarethe hat man alle kandel und andere mesz zu allen gastgeben, …

minneschenke

Lexer

minne·schenke

minne-schenke swm. der m. ist aller meist der übersüeʒe gotes geist Msh. 2,175 b .

Morgenschenke

DRW

morgen·schenke

Morgenschenke, f. eine Pfründeneinnahme in Form von Wein vgl. Pfründwein (I) eyn jslicher thumprobst adir forminder ... sollen vns [thuͤmdec…

nāchschenke

KöblerMhd

nāchschenke , sw. M. nhd. „Nachschenk“, Mundschenk Q.: UvEtzWh (vor 1297) E.: s. nāch, schenke W.: nhd. DW- L.: Lexer 147c (nāchschenke), Le…

nāschenke

KöblerMnd

nāschenke , M. nhd. „Nachschenk“, Gehilfe des Schenken E.: s. nā, schenke L.: MndHwb 2, 1068 (nâschenke)

Pintenschenke

DRW

pinte·n·schenke

Pintenschenke, f. Wirtshaus, in dem nur Getränke ausgegeben werden dürfen [daß] hinfüro alle wyn- und pintenschencken in allen doͤrfferen un…

Prellschenke

Wander

prell·schenke

Prellschenke Er ist in einer Prellschenke eingekehrt. Er wohnt in einem sehr theuern Gasthofe. Frz. : Être logé à l'étrille.

Ableitungen von schenke (3 von 3)

Geschenke

Campe

Х Das Geschenke , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).

unschenke(?)

DWB

unschenke(?) , f. : oportet autem illud exaudiri de arteficiis tantum, quae liberalia dicunt, geschenckte handwercke, ceterorum collegiorum …

verschenke

BMZ

verschenke swv. schenke aus. bier verschenken zitt. jahrb. 22,4. 28,12.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schenke". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schenke/zeige
MLA
Cotta, Marcel. „schenke". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schenke/zeige. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schenke". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schenke/zeige.
BibTeX
@misc{lautwandel_schenke_2026,
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